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Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 153 - 155
Die praktische Einweisung und Ausbildung gliedert sich in folgende Teile: Die fliegerische Einweisung kann mit der Ausbildung von Bewerbern für eine Lizenz für Berufspiloten kombiniert werden, wenn diese Flüge mit Fluglehrer durchgeführt werden oder die Bestimmungen des § 117 Abs. (3) LuftPersV erfüllt sind. Der in der praktischen Ausbildung verwendete Hubschrauber muss für die Ausbildung geeignet sein. Fliegerische Einweisung Die fliegerische Einweisung erfolgt in einem Umfang von mindestens 45 Stunden. Kleinorientierung in verschiedenen Höhen Überlandflug mit Landungen auf Landeplätzen, militärischen Flugplätzen und Verkehrsflughäfen Wahrnehmung der Aufgaben eines Flugtechnikers bei Außenlandungen Wahrnehmung der Aufgaben eines Flugtechnikers während des Höhenfluges Wahrnehmung der Aufgaben eines Flugtechnikers während des Nachtfluges Die fliegerische Einweisung ist um eine technische Ausbildung zur Wahrnehmung der Aufgaben und Pflichten eines Flugtechnikers zur Wartung, Pflege und Instandhaltung des Hubschraubers, sowie zur Störungssuche und -behebung am Boden zu ergänzen. Technische Ausbildung Allgemeine Einweisung Vor- und Nachbereitung des Hubschraubers Standardverfahren Einweisung in die Dokumentation des Luftfahrzeuges Grundfertigkeiten Wartungsdienst Einweisung in den Ein- und Ausbau von Hauptbaugruppen, z.B.: Einstellungen / Prüfungen Einsatzausrüstung Prüfungen bei drehendem Rotor Störungssuche und –behebung Diese Ausbildung kann entfallen, wenn der Bewerber um eine Lizenz für Flugtechniker auf Hubschraubern der Polizeien des Bundes und der Länder eine abgeschlossene Berufsausbildung als Fluggerätmechaniker und eine musterspezifische Einweisung für das Hubschraubermuster, auf dem er seine Tätigkeit ausüben soll, nachweisen kann.
Fliegerische Einweisung
Technische Ausbildung
Terrestrische Navigation mit Karten unterschiedlichen Maßstabes
Luftraumbeobachtung
Technische Überwachung und Bedienung des Hubschraubers
Orientierung einschl. Kleinorientierung
Bestimmung von
Wind
Geschwindigkeit über Grund
Voraussichtlicher Ankunftszeit (ETA)
Überflugzeit (ETO)
Kraftstoffverbrauch
Letzter möglicher Umkehrpunkt (Point of no return)
Entnahme von Daten aus den an Bord befindlichen Flugsicherungsunterlagen sowie deren Auswertung
Bestimmung der Windrichtung
Unterstützung des Hubschrauberführers bei der Beurteilung von Anflugrichtung und Landeplatzbeschaffenheit
Beurteilung und Überwachung der Hindernisfreiheit an der dem Piloten abgewandten Seite des Hubschraubers
Orientierung
Beobachtung eines möglichen Eisansatzes
Bedienen der Kabinen- und Instrumentenbeleuchtung
Bedienung der Scheinwerfer
Sicherheitsbestimmungen
Hallen- und Werkstattordnung
Brandschutz
Instandhaltungsbetriebshandbuch
Handbuch für Qualitätsmanagement
Verbrauchsmaterial
Einweisung in die Bordpapiere
Bewegung des Hubschraubers am Boden
Be- und Enttankung
Cockpiteinweisung
Vorflugkontrolle
Tageskontrolle
Meldeverfahren bei Beanstandungen
Einheiten im Messwesen
Grundlagen des Messens elektrischer und mechanischer Größen
Grundlagen des Prüfens
Eigenschaften der in der Luftfahrt gebräuchlichen Werkstoffe
Schutzmaßnahmen für Sicherheit und Gesundheit beim Arbeiten am Fluggerät beachten
Wartungsunterlagen
Technische Akte
Drahtsicherungen
Splintsicherungen
Blechsicherungen
Schraubverbindungen
Seilverbindungen
Einweisung in die Wartung bis zum Umfang der ersten größeren Kontrolle
Einweisung in Sonderkontrollen nach Baugruppenwechsel
Triebwerk
Hauptrotorblätter
Hauptrotorkopf
Mechanische Baugruppen
Heckrotorkopf
Heckrotorblätter
Triebwerksdrehzahl
Anlasstemperatur
Einstellwinkel der Hauptrotorblätter
Grundeinstellung des Heckrotors
Bordnetzspannung
Prüfung der Hydraulikanlage
Prüfung der Steuerungsanlage
Ein- und Ausbau von Sonderausrüstung
Funktionsprüfung
Blattspurlauf,
Dynamisches Auswuchten des Haupt- und Heckrotors
Schwingungsmessung Triebwerk
Störungen beim Anlassen
Störungen in musterspezifischen Systemen