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(gemäß Artikel 4) KAPITEL I Verfahren Tabelle 1 — Mechanische Verfahren Nr. Bezeichnung Beschreibung Anwendungsbedingungen Schlüsselparameter Besondere Vorschriften für bestimmte Verfahren gemäß Kapitel II 1 Penetrierender Bolzenschuss Schwerwiegende und irreversible Schädigung des Gehirns durch einen Bolzen, der auf das Schädeldach aufschlägt und dieses durchdringt. Einfache Betäubung. Alle Arten. Schlachtung, Bestandsräumung und andere Fälle Ansatzstelle und Schlagrichtung. Geeignete Geschwindigkeit, Austrittslänge und geeigneter Durchmesser des Bolzens je nach Tiergröße und –art. Höchstdauer zwischen Betäubung und Entblutungsschnitt/Tötung (in Sek.). Entfällt 2 Nicht penetrierender Bolzenschuss/Schlag Schwerwiegende Schädigung des Gehirns durch einen Bolzen, der auf das Schädeldach aufschlägt, dieses aber nicht durchdringt Tötung von Ferkeln mit einem Lebendgewicht von bis zu 5 kg und von Schaflämmern und Ziegenlämmern mit einem Lebendgewicht von bis zu 4,5 kg Einfache Betäubung von: — Ferkeln mit einem Gewicht von 5 bis 10 kg, — Wiederkäuern mit einem Gewicht von bis zu 10 kg, ausgenommen Schaflämmer und Ziegenlämmer mit einem Gewicht von bis zu 4,5 kg, — Geflügel, — Kaninchen, — Hasen. Wiederkäuer mit einem Lebendgewicht von bis zu 10 kg Ferkel mit einem Lebendgewicht von bis zu 10 kg Geflügel, Kaninchen und Hasen Schlachtung, Bestandsräumung und andere Fälle Ansatzstelle und Schlagrichtung Geeignete/-r Geschwindigkeit, kinetische Energie, Durchmesser und Form des Bolzens je nach Tiergröße und -art Durchschlagskraft der verwendeten Patrone Höchstdauer zwischen Betäubung und Entblutungsschnitt/Tötung (in Sek.) Nummer 1 3 Schuss mit einer Feuerwaffe Schwerwiegende und irreversible Schädigung des Gehirns durch ein oder mehrere Geschosse, die auf das Schädeldach aufschlagen und dieses durchdringen Alle Arten Schlachtung, Bestandsräumung und andere Fälle Einschussstelle. Ladung und Kaliber der Patrone. Typ des Projektils. Entfällt 4 Zerkleinerung Unmittelbare Zerstückelung des gesamten Tieres Küken mit einem Höchstalter von 72 Stunden und Embryonen im Ei Alle Fälle mit Ausnahme der Schlachtung Maximale Anzahl der einzubringenden Tiere. Abstand zwischen den Messern und Rotationsgeschwindigkeit. Maßnahmen zur Vermeidung des Überladens. Nummer 2 5 Genickbruch Manuelles oder mechanisches Strecken und Abdrehen des Halses, das zu zerebraler Ischämie führt Geflügel mit einem Lebendgewicht von bis zu 5 kg Schlachtung, Bestandsräumung und andere Fälle Entfällt. Nummer 3 6 Stumpfer Schlag auf den Kopf Fester und präziser Schlag auf den Kopf, der eine schwerwiegende Schädigung des Gehirns hervorruft Ferkel, Schaflämmer, Ziegenlämmer, Kaninchen, Hasen, Pelztiere und Geflügel mit einem Lebendgewicht von bis zu 5 kg Schlachtung, Bestandsräumung und andere Fälle Intensität und Auftreffstelle des Schlags. Nummer 3 Tabelle 2 — Elektrische Verfahren Nr. Bezeichnung Beschreibung Anwendungsbedingungen Schlüsselparameter Besondere Vorschriften gemäß Kapitel II 1 Elektrobetäubung durch Kopfdurchströmung Durchleiten von Strom durch das Gehirn, der ein generalisiertes epileptiformes Elektroenzephalogramm (EEG) ergibt Einfache Betäubung Alle Arten Schlachtung, Bestandsräumung und andere Fälle Mindeststromstärke (in A oder mA) Mindestspannung (in V) Höchstfrequenz (in Hz) Minimale Einwirkungszeit. Höchstdauer zwischen Betäubung und Entblutungsschnitt/Tötung (in Sek.) Häufigkeit, mit der die Geräte kalibriert werden Optimierung des Stromflusses Vermeidung elektrischer Schläge vor der Betäubung Ansatzstelle und Kontaktoberfläche der Elektroden Nummer 4 2 Elektrobetäubung durch Ganzkörperdurchströmung Durchleiten von Strom durch den Körper, der ein generalisiertes epileptiformes EEG ergibt und gleichzeitig zu Fibrillation oder Stillstand des Herzens führt Einfache Betäubung im Fall der Schlachtung Alle Arten Schlachtung, Bestandsräumung und andere Fälle Mindeststromstärke (in A oder mA) Mindestspannung (in V) Höchstfrequenz (in Hz) Minimale Einwirkungszeit Häufigkeit, mit der die Geräte kalibriert werden Optimierung des Stromflusses Vermeidung elektrischer Schläge vor der Betäubung Ansatzstelle und Kontaktoberfläche der Elektroden. Höchstdauer zwischen einfacher Betäubung/einfachen Betäubungen und Entblutungsschnitt (in Sek.) Nummer 5 3 Wasserbad Durchleiten von Strom durch den gesamten Körper, der ein generalisiertes epileptiformes EEG ergibt und möglichst zu Fibrillation oder Stillstand des Herzens durch das Wasserbad führt Einfache Betäubung außer bei einer Frequenz von 50 Hz oder weniger Geflügel Schlachtung, Bestandsräumung und andere Fälle Mindeststromstärke (in A oder mA) Mindestspannung (in V) Höchstfrequenz (in Hz) Häufigkeit, mit der die Geräte kalibriert werden Vermeidung elektrischer Schläge vor der Betäubung Vermeidung von Schmerzen beim Einhängen Optimierung des Stromflusses Begrenzung der Zeit in eingehängter Haltung vor dem Eintauchen in das Wasserbad Mindestdauer der Stromeinwirkung für jedes Tier Eintauchen der Vögel bis zum Schlüsselbein Höchstdauer zwischen Betäubung und Entblutungsschnitt/Tötung bei einer Frequenz von mehr als 50 Hz (in Sek.) Nummer 6 Tabelle 3 — Verfahren unter kontrollierter Atmosphäre Nr. Bezeichnung Beschreibung Anwendungsbedingungen Schlüsselparameter Besondere Vorschriften gemäß Kapitel II 1 Kohlendioxid in hoher Konzentration Unmittelbare oder allmähliche Exposition wahrnehmungsfähiger Tiere gegenüber einem Gasgemisch, das zu mehr als 40 % aus Kohlendioxid besteht. Dieses Verfahren kann in Gruben, Kammern, Containern oder zuvor verschlossenen Gebäuden angewendet werden Einfache Betäubung im Fall der Schlachtung von Schweinen Schweine, Marder, Chinchillas, Geflügel außer Enten und Gänsen Im Fall der Schlachtung nur bei Schweinen In anderen Fällen als der Schlachtung bei Geflügel, Mardern, Chinchillas, Schweinen Kohlendioxidkonzentration Dauer der Exposition Im Fall der einfachen Betäubung: Höchstdauer zwischen Betäubung und Entblutungsschnitt (in Sek.) Gasqualität Gastemperatur Nummer 7 Nummer 8 2 Kohlendioxid in zwei Phasen Allmähliche Exposition wahrnehmungsfähiger Tiere gegenüber einem Gasgemisch, das zu bis zu 40 % aus Kohlendioxid besteht, und danach bei Wahrnehmungslosigkeit der Tiere Exposition gegenüber einem Gasgemisch mit einem höheren Anteil von Kohlendioxid Geflügel Schlachtung, Bestandsräumung und andere Fälle Kohlendioxidkonzentration Dauer der Exposition Gasqualität Gastemperatur Entfällt 3 Kohlendioxid in Verbindung mit inerten Gasen Unmittelbare oder allmähliche Exposition wahrnehmungsfähiger Tiere gegenüber einem Gasgemisch, das zu bis zu 40 % aus Kohlendioxid in Verbindung mit inerten Gasen besteht, was zu Sauerstoffentzug führt. Dieses Verfahren kann in Gruben, Säcken, Kammern, Containern oder in zuvor verschlossenen Gebäuden angewendet werden Einfache Betäubung bei Schweinen, wenn die Dauer der Exposition bei einem Kohlendioxidanteil von mindestens 30 % weniger als 7 Minuten beträgt Einfache Betäubung bei Geflügel, wenn die Dauer der Exposition bei einem Kohlendioxidanteil von mindestens 30 % weniger als 3 Minuten beträgt Schweine und Geflügel Schlachtung, Bestandsräumung und andere Fälle Kohlendioxidkonzentration Dauer der Exposition: Im Fall der einfachen Betäubung: Höchstdauer zwischen Betäubung und Entblutungsschnitt/Tötung (in Sek.) Gasqualität Gastemperatur Sauerstoffkonzentration Nummer 8 4 Edelgase Unmittelbare oder allmähliche Exposition wahrnehmungsfähiger Tiere gegenüber einem Gasgemisch mit inertem Gas , etwa aus Argon und Stickstoff, was zu Sauerstoffentzug führt. Dieses Verfahren kann in Gruben, Säcken, Kammern, Containern oder in zuvor verschlossenen Gebäuden angewendet werden Einfache Betäubung im Fall der Schlachtung von Schweinen Einfache Betäubung bei Geflügel, wenn die Dauer des Sauerstoffentzugs weniger als 3 Minuten beträgt. Schweine und Geflügel Schlachtung, Bestandsräumung und andere Fälle Sauerstoffkonzentration Dauer der Exposition Gasqualität Im Fall der einfachen Betäubung: Höchstdauer zwischen Betäubung und Entblutungsschnitt/Tötung (in Sek.) Gastemperatur Nummer 8 5 Reines Kohlenmonoxid Exposition wahrnehmungsfähiger Tiere gegenüber einem Gasgemisch, das zu mehr als 4 % aus Kohlenmonoxid besteht Pelztiere, Geflügel und Ferkel Andere Fälle als Schlachtung Gasqualität Kohlenmonoxidkonzentration Dauer der Exposition: Gastemperatur Nummern 9.1, 9.2 und 9.3 6 Kohlenmonoxid in Verbindung mit anderen Gasen Exposition wahrnehmungsfähiger Tiere gegenüber einem Gasgemisch, das Kohlenmonoxid (mehr als 1 %) und andere giftige Gase enthält Pelztiere, Geflügel und Ferkel. Andere Fälle als Schlachtung. Kohlenmonoxidkonzentration Dauer der Exposition Gastemperatur Filterung des von einem Motor erzeugten Gases Nummer 9 7 Betäubung mit niedrigem Luftdruck Exposition von Tieren bei vollem Bewusstsein gegenüber allmählicher Dekompression mit einer Verringerung des verfügbaren Sauerstoffs auf weniger als 5 % Masthühner mit einem Lebendgewicht von bis zu 4 kg Schlachtung, Bestandsräumung und andere Fälle Dekompressionsrate Dauer der Exposition Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit Nummern 10.1 bis 10.5 8 Stickstoff-Leichtschaum Direkte Exposition wahrnehmungsfähiger Tiere in eigens gebauten Containern gegenüber Leichtschaum als Stickstoffträger, wobei der Stickstoff durch Reduzierung des verfügbaren Sauerstoffs auf weniger als 2 % zu Anoxie führt Schweine mit einem Lebendgewicht von 15 bis 41 kg, Legehennen und Masthühner Andere Fälle als Schlachtung Sauerstoffkonzentration Dauer der Exposition Expansionsrate des Schaums Blasendurchmesser und Homogenität des Schaums Schaumproduktionsrate Schaumverteilung Besatzdichte Wassertemperatur und Stickstoffverdampfung Schaumbildner Sichtbarkeit der Tiere Qualität des Wassers (hart oder weich) Nummer 11 Tabelle 4 — Andere Verfahren Nr. Bezeichnung Beschreibung Anwendungsbedingungen Schlüsselparameter Besondere Vorschriften gemäß Kapitel II 1 Tödliche Injektion Herbeiführen der Wahrnehmungs- und Empfindungslosigkeit mit anschließendem irreversiblem Tod durch die Injektion von Tierarzneimitteln Alle Arten Andere Fälle als Schlachtung Art der Injektion Verwendung zugelassener Arzneimittel Entfällt KAPITEL II Besondere Vorschriften für bestimmte Verfahren 1. Nicht penetrierender Bolzenschuss/Schlag Bei Anwendung dieser Methode haben die Unternehmer darauf zu achten, dass eine Schädelfraktur vermieden wird. Bei Ferkeln muss das Gerät für einen einzigen Schlag auf die Mittellinie des Frontalparietalknochens aufgesetzt werden. Der Körper des Ferkels ist ruhigzustellen, und der Kopf muss auf einer harten Fläche ruhen. Bei neugeborenen Schaflämmern und Ziegenlämmern muss die Mündung des Geräts für einen einzigen Schlag auf die Mittellinie am Hinterkopf (d. h. zwischen den Ohren) aufgesetzt werden, wobei das Kinn auf den Hals gesenkt ist. 2. Zerkleinerung Dieses Verfahren besteht in der unmittelbaren Zerstückelung, die den sofortigen Tod der Tiere bewirkt. Der Apparat ist mit schnell rotierenden, mechanisch angetriebenen Messern oder Polystyrennoppen ausgestattet. Die Kapazität des Apparats muss ausreichen, um auch eine große Zahl von Tieren unverzüglich zu töten. 3. Genickbruch und stumpfer Schlag auf den Kopf Diese Verfahren werden nicht routinemäßig angewendet, sondern nur in den Fällen, in denen keine anderen Betäubungsverfahren zur Verfügung stehen. Diese Verfahren dürfen in Schlachthöfen nur als Ersatzverfahren für die Betäubung angewendet werden. Eine Person darf manuell höchstens 70 Tiere pro Tag durch Genickbruch oder einen stumpfen Schlag auf den Kopf töten. Bei Tieren von mehr als drei Kilogramm Lebendgewicht darf der manuelle Genickbruch nicht angewendet werden. 4. Elektrobetäubung durch Kopfdurchströmung 4.1. Bei der Elektrobetäubung durch Kopfdurchströmung werden die Elektroden, die der Kopfgröße angepasst sein müssen, so angesetzt, dass der Strom das Gehirn durchfließt. 4.2. Die Elektrobetäubung durch Kopfdurchströmung wird unter Anwendung der in Tabelle 1 aufgeführten Mindeststromstärken vorgenommen. Tabelle 1 — Mindeststromstärken bei der Elektrobetäubung durch Kopfdurchströmung Tierkategorie mindestens sechs Monate alte Rinder weniger als sechs Monate alte Rinder Schafe und Ziegen Schweine Hühner Puten Mindeststromstärke 1,28 A 1,25 A 1,00 A 1,30 A 240 mA 400 mA 5. Elektrobetäubung durch Ganzkörperdurchströmung 5.1. Schafe, Ziegen und Schweine Die Mindeststromstärke bei der Elektrobetäubung durch Ganzkörperdurchströmung beträgt 1 Ampere (Schafe und Ziegen) bzw. 1,3 Ampere (Schweine). 5.2. Füchse An Maul und After werden Elektroden angesetzt und es wird ein Strom mit einer Mindeststromstärke von 0,3 Ampere und einer Mindestspannung von 110 Volt für mindestens drei Sekunden angewendet. 5.3. Chinchillas An Ohr und Schwanz werden Elektroden angesetzt und es wird ein Strom mit einer Mindeststromstärke von 0,57 Ampere für mindestens 60 Sekunden angewendet. 6. Betäubung von Geflügel im Elektro-Wasserbad 6.1. Die Tiere werden nicht eingehängt, wenn sie für den Wasserbadbetäuber zu klein sind oder wenn anzunehmen ist, dass das Einhängen Schmerzen bewirkt oder verstärkt (z. B. bei offensichtlich verletzten Tieren). In diesen Fällen werden sie mittels eines anderen Verfahrens getötet. 6.2. Bevor lebende Vögel in die Schlachtbügel eingehängt und dem Strom ausgesetzt werden, müssen die Schlachtbügel nass sein. Die Vögel müssen mit beiden Beinen in die Schlachtbügel eingehängt werden. 6.3. Bei den in Tabelle 2 genannten Tieren wird die Wasserbadbetäubung unter Anwendung der Mindeststromstärken gemäß dieser Tabelle vorgenommen, und die Tiere werden der jeweiligen Stromstärke mindestens vier Sekunden lang ausgesetzt. Tabelle 2 — Elektrotechnische Anforderungen an Geräte zur Wasserbadbetäubung (Durchschnittswerte je Tier) Frequenz (in Hz) Hühner Puten Enten und Gänse Wachteln < 200 Hz 100 mA 250 mA 130 mA 45 mA 200 bis 400 Hz 150 mA 400 mA Nicht zulässig Nicht zulässig 400 bis 1 500 Hz 200 mA 400 mA Nicht zulässig Nicht zulässig 7. Kohlendioxid in hoher Konzentration Im Fall von Schweinen, Mardern und Chinchillas muss eine Kohlendioxidkonzentration von mindestens 80 % angewendet werden. 8. Kohlendioxid, inerte Gase oder eine Kombination dieser Gase Unter keinen Umständen dürfen Gase so in die Kammer oder an den Ort geleitet werden, wo Tiere betäubt und getötet werden sollen, dass es zu Verbrennungen oder zu Aufregung kommt, weil die Tiere frieren oder die Luftfeuchte zu gering ist. 9. Kohlenmonoxid (rein oder in Verbindung mit anderen Gasen) 9.1. Die Tiere unterliegen einer ständigen Sichtkontrolle. 9.2. Sie werden den Gasen einzeln ausgesetzt; es wird sichergestellt, dass das jeweilige Tier vor der Exposition des nächsten Tieres wahrnehmungslos oder tot ist. 9.3. Die Tiere müssen in der Kammer verbleiben, bis der Tod eingetreten ist. 9.4. Es kann Gas verwendet werden, das von einem speziell für den Zweck der Tötung von Tieren umgebauten Motor erzeugt wird, sofern die für die Tötung zuständige Person zuvor nachgeprüft hat, dass das eingesetzte Gas a) auf geeignete Weise abgekühlt wurde; b) ausreichend gefiltert wurde; c) keine Reizstoffe oder -gase enthält. Der Motor wird jedes Jahr vor der Tötung von Tieren getestet. 9.5. Die Tiere werden erst in die Kammer gebracht, wenn die Mindestkonzentration an Kohlenmonoxid erreicht ist. 10. Betäubung mit niedrigem Luftdruck 10.1. In der ersten Phase darf die Dekompressionsrate nicht größer sein als die Verringerung des Drucks vom normalen Luftdruck in Meereshöhe von 760 auf 250 Torr in einem Zeitraum von mindestens 50 Sekunden. 10.2. In einer zweiten Phase ist innerhalb von 210 Sekunden ein Mindestluftdruck in Meereshöhe von 160 Torr zu erreichen. 10.3. Die Druck/Zeit-Kurve ist anzupassen, damit gewährleistet ist, dass alle Tiere innerhalb der Zyklusdauer irreversibel betäubt werden. 10.4. Mindestens täglich und vor jedem operativen Durchgang ist die Kammer auf Dichtheit zu prüfen und sind die Druckmessgeräte zu kalibrieren. 10.5. Aufzeichnungen über absoluten Vakuumdruck, Expositionsdauer, Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden mindestens ein Jahr lang aufbewahrt. 11. Stickstoff-Leichtschaum Die Restsauerstoffkonzentration ist kontinuierlich zu überwachen; sie muss weniger als 2 Volumenprozent betragen, bis der Tod der Tiere eintritt; die Expositionszeit muss bei Geflügel mindestens 5 Minuten und bei Schweinen mindestens 7 Minuten betragen. Die Expansionsrate des Schaums ist bei 1:> 250 zu halten. Der Blasendurchmesser in 95 % des Schaums muss mindestens 10 mm betragen, und die Homogenität des Schaums muss erhalten bleiben. Die Schaumproduktionsrate muss ausreichen, um die Box in weniger als 60 Sekunden zu füllen. Die Schaumverteilung in der Box muss gleichmäßig sein und darf keine Luftkammern zulassen. Die Besatzdichte in der Box muss so bemessen sein, dass eine gleichmäßige und gleichzeitige Anoxie-Exposition der Tiere gewährleistet ist. Das zugeführte Wasser muss lauwarm temperiert sein, und der Stickstoff muss vollständig in den gasförmigen Zustand übergegangen sein, bevor er den Schaumgenerator erreicht. Der Schaumbildner darf für die Tiere nicht schädlich sein. Der Schaum muss durchsichtig sein und darf die zu beobachtenden Tiere nicht verdecken.
(gemäß Artikel 14) 1. Alle Arten von Stallungen 1.1. Die Be- und Entlüftungssysteme werden unter Berücksichtigung der verschiedenen zu erwartenden…
Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Sie gilt ab dem 5. Januar 2007. Artikel 6…
ABSCHNITT I: FLEISCH VON ALS HAUSTIERE GEHALTENEN HUFTIEREN KAPITEL I: BEFÖRDERUNG VON LEBENDEN TIEREN ZUM SCHLACHTHOF Lebensmittelunternehmer, die lebende…
(gemäß Artikel 15) 1. Eintreffen, Weiterbeförderung und Handhabung von Tieren 1.1. Der bzw. die Tierschutzbeauftragte oder eine Person, die ihm bzw. ihr…
KAPITEL A Massnahmen bei verdacht auf tse bei schafen und ziegen Besteht in einem Haltungsbetrieb in einem Mitgliedstaat Verdacht auf TSE bei einem Schaf oder…
„B. 47 TRÜBUNGS- UND DURCHLÄSSIGKEITSTEST AN DER ISOLIERTEN RINDERHORNHAUT ZWECKS IDENTIFIZIERUNG VON STOFFEN MIT AUGENVERÄTZENDER UND STARK AUGENREIZENDER…
Maschinell nach Textähnlichkeit ermittelt, nicht aus Verweisen.