EuGH — 4/66
Aufgrund der Prozeßakten,nach Anhörung des Berichtes des Berichterstatters,nach Anhörung der mündlichen Erklärungen der EWG-Kommission,nach Anhörung der Schlußanträge des Generalanwalts,aufgrund des Vertrages zur Gründung der EWG, insbesondere seiner Artikel 48 — 51 und 177,aufgrund des Protokolls über die Satzung des Gerichtshofes der EWG, insbesondere seines Artikels 20,aufgrund der Verordnung Nr. 3 des Rates der EWG über die soziale Sicherheit der Wanderarbeitnehmer (Amtsblatt vom 16. Dezember 1958, S. 561 ff.) insbesondere ihrer Artikel 27 und 28 sowie ihres Anhangs G Teil III Absatz B Buchstabe b,aufgrund der Verordnung Nr. 130/63/EWG des Rates der EWG zur Änderung verschiedender Anhänge der genannten Verordnung Nr. 3 (Amtsblatt vom 28. Dezember 1963, S. 2996 ff.), insbesondere ihres Ärtikels 7 Absatz 1 Abschnitt B Buchstabe b,aufgrund der Verfahrensordnung des Gerichtshofes der Europäischen Gemeinschaften,hat DER GERICHTSHOF auf die ihm vom Centrale Raad van Beroep durch Beschluß vom 16. Februar 1966 vorgelegte Frage für Recht erkannt und entschieden: 1.Die Vorschrift des Anhangs G Teil III Absatz B Buchstabe b der Verordnung Nr. 3 gilt auch für die Frage, ob gemäß Artikel 27 der Verordnung Nr. 3 ein Leistungsanspruch nach der niederländischen Algemene Weduwen- en Wezenwet (AWW) besteht.2.Die Kostenentscheidung bleibt dem Centrale Raad van Beroep vorbehalten.