EntscheidungNichtannahmebeschluss
Nichtannahmebeschluss vom 2015-01-14 · ECLI:DE:BVerfG:2015:rk20150114.2bvr070414 · vorgehend OLG Stuttgart, 21. Januar 2014, Az: 4 Ws 78-81/13 (V), Beschluss vorgehend OLG Stuttgart, 2. Dezember 2013, Az: 4a Ws 202/13 (V), Beschluss vorgehend OLG Stuttgart, 2. Dezember 2013, Az: 4a Ws 203/13 (V), Beschluss vorgehend OLG Stuttgart, 2. Dezember 2013, Az: 4a Ws 204/13 (V), Beschluss vorgehend OLG Stuttgart, 2. Dezember 2013, Az: 4a Ws 205/13 (V), Beschluss vorgehend OLG Stuttgart, 20. November 2013, Az: 4a Ws 202/13 (V), Beschluss vorgehend OLG Stuttgart, 20. November 2013, Az: 4a Ws 203/13 (V), Beschluss vorgehend LG Ulm, 10. Oktober 2013, Az: 10 StVK 391/134 c), Beschluss vorgehend LG Ulm, 9. Oktober 2013, Az: 10 StVK 391/13 c), Beschluss vorgehend LG Ulm, 9. Oktober 2013, Az: 10 StVK 391/13 c), Beschluss vorgehend LG Ulm, 12. September 2013, Az: 10 StVK 391/13 c), Beschluss vorgehend LG Ulm, 13. August 2013, Az: 10 StVK 356/13 c), Beschluss vorgehend LG Ulm, 13. August 2013, Az: 10 StVK 356/13 c), Beschluss
Nichtannahmebeschluss mit Tenorbegründung: Verfassungsbeschwerde wegen Versäumung der Monatsfrist des § 93 Abs 1 S 1 BVerfGG unzulässig - Ablehnung der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Verschulden der Fristversäumung bei Verkennung des Fristbeginns
Tenor
Der Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wird abgelehnt, da der Beschwerdeführer nicht dargelegt hat, dass er ohne Verschulden gehindert war, die Monatsfrist des § 93 Abs. 1 BVerfGG einzuhalten. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer rechtsfehlerhaft die Auffassung vertritt, dass für den Beginn der Frist eine förmliche Zustellung der angegriffenen Entscheidung sowie eine Rechtsbehelfsbelehrung erforderlich seien, ist nicht geeignet, eine Wiedereinsetzung zu begründen.
Der Antrag auf Bestellung eines Prozesspflegers wird abgelehnt.
Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.