Bekanntmachung der Gemeinsamen Erklärung des Bevollmächtigten der BRD für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-franz. Zusammenarbeit und des Min. für nationale Erziehung, Jugend und Sport der Franz. Republik über den längerfristigen individuellen Schüleraustausch
sowie fUr Schiller der Klassen 4.e oder 3f:" die Deutscb als I. Fremdsprache gewählt haben. Für Schüler,. die das Brevet ab1egen wollen,. können besondere Vorkehrungen getroffen werden; in Deutschland rur Schüler der Klassen 10 und II sowie für Schüler der Klassen 9, die Französisch als I. Fremdsprache gewäblt haben. Der Aufenthalt im Gastland soU in der Regel drei Monate dauern, davon mindestens zwei in. der Unterrichtszeit des Gastlandes. . Der Aufenthalt im Gastland fmdel für die deutscben Schiller vorzugsweise am Anfang des Schuljahres, für die französischen Schüler vorzugsweise im 3. Tri, mester statt~ Die Gastschule erstent in Abstimmung mit der ent· sendenden Schule einen Unterrichtsplan für den Aus· tauschschüler, der dem leistungsstand sowie den individuellen Bedürfnissen und Wilnscllen des Schü· lers Rechnung trägt. Der Austauscbschüler erbJilt Unterkunft in der Familie seines Partners. 2.1 Der Erfolg des Austauscbes hängl w..enllich von der pädagogischen Betreuung ab, die die Gastschule in Abstimmung mit der entsendenden Scbule dem Schü· ler während seines ganzen Aufenthalts zukommen läßt. 311; 2.2 Für diese· Il'e!reUu:ngsaniSal1eD, beoeJmL die, GlUt,. scbule einen verantw"rtlidlen, !;ebrer, 2.3 Der verantwortliche, !:dir.., arbeilet. einen Unterrichtsplan filrden Gastschüler aus und.legtibn der entsendenden Schul. vor;. 2.4 In diesem Unterricbtspllmt ist im einzeIo ... anwge· ben, in welcllen Ficliern, und; Ül' weloher,llerngI;IIp~' der Gastscllü.ler am.WmerrieJtUeilnilnml< .D:abei f!>Jct· er owglich.t dem Stundenplimtseiileos.,P.!trI ...... ,. 2.5 Am Eade scmes Aafentlialts, erltält, der< Gaslschükt. einen Bericht, in dem seine Mitarbeilin den cinzdnen' Fäcbern und seine Einsliederungin.dieSch~Wl" scbaft gewürdigt werden. 3. Orpoisallon. 3.1 Jeder interessierte Schüler· der. unter,·I\~!lOD..,n~ KlasserJstufen kann ;ich; fik einen· Auouuoib, ~er' ben, indem er semer ScbuIe" ein- ausgefüllt'" .Bewer· bungsformula! eüu:eicht. 3.2 Die entsendende Scbult und dleGast8chuJe~ den über die Annahme der Bewerbungen-,. tlbermit, leln sich illre Yorscllllll!e rnih dtn, OIforderlicb<!l, Unterlagen und versUindlSm, .ieI!. über· dieAI1S\fI'Ihl der Partner. Dabei sollten berücksichtigt werdtn· - der Leistll1lg>8land der ScbIIIe~, derdhnOll'.emtGg, lichen mull, DaCb dem Ausiandsaufentbalt.ibr"';. regularen SchulNJdn"8!'l!f"'3.· obne· größe!<c Schwierigkeiten fortz""etz'OD., - illre Fähigkeit, sieb an Arbeits,-· Ußd, L<:bensfQT' men in einer filr sie ".uen Schule, Ußd Fe.milit· anzupassen. - die Vereinbarkeit ihrer Neigungen und Inter, essenschwerpunkte, - die VerMltDisse, die es etianben, müssen, dOll, Austauscbpartner angemessen zu betreuen, und: . die vorgesehenen au6erscbuliscben Unterneh· mungen. 3.3 Die Scbulen l1effen nun die erf<mlerliclten Abspnl' eben und tauschen dabei die lloterricblSpiane aus, die sie für die beteiligten Schiller ausgearbeitll Mben. . 3.4 Sofern bereits eine Schulpartnerschaft besteht, soDle der individuelle .Scltüleraustausch DlÖSfich>t in diesem Rahmen stanrmden. Sobald die Scbulen einen SchikkraDstausch verein· bart haben, informieren sie in FIaJ!heiclt die zustä!I.- dige Akademie-DienslSleUe und in ·DeutsdIIand die zuständige Steno. Sie fügen di.... MitteiluJq einea Antrag u.f Zuschull zu den Fahrtkosten an das DeIoIsch·F~ siscbe Jugendwerk (DFJW) bei. 3.5 Falls· .e1n Bewerber innerhalb einer SchuJpartner' scbaft keinen Austauschpartner finder oder die Schule eines Bewerbers keine Partnerscbule im anderen Land bat, versuchen die rustandigen französischen und deutschen Schulverwaltungsorgane in reaiona1er Zusammenarbeit einen Austauschpartner zu finden. 318 Gcm<insames Ministerialblatt Saarland vom 29. September 1989 4. Re<~1IleM Erf.......rm4.1 Wenn die Austauschscltlller minderjährig sind, mJls.. sen die betreffenden Familien schriftlieb erklären, - daß sie die elterlicbe Verantwortung (Sorgerecbt und -pflicbten fQr ihr Kind) auf die aufnehmende Familie Qbertragen, daß sie eine Knmken-, UnfaU- und Haftpllicbtversicherung mit Auslandsdeckung für ihr Kind abgeschlossen haben. 4.2 VoUjahrige Sehlller milssen die Versicberungserkllrung selbst abgeben. S. FiJlanzlftuug 5.1 Die Kosten für die Hin- nnd Rilckfabrt sowie ein ausreicbend.. Taschengeld geben zu Lasten der Familie des Gasischlllers. 5.2 5.3 1m Rahmen der verfügbaren Hausltaltszuwendungen gewahrt das OFJW Zuscbllsse zu den Fahrtkosten. Die Gastfamilie bietet dem Schlller Unterkunft und Verpllegung und hemilht sieb, ihm den Aufenthalt so ertragreicb wie mOgtich zu gestalten. 5.4 Die beteiligten Scbulen erheben von den AustauschschOlern keine Gebühren. . 6. ZooIlliDtUp:d"'. 6.1 Unter Bereiligung des DFJW obliegt die laufende Anpassung der Programmricbtlinien in Frankreicb dem Mini.tere de J'Education Natinnale, de ja Jeu· nesse et des Sports, in der Bundtsrepublik Deutscb· land dem Pädagogischen Auslauscbdienst (P AD) im Auftt"8 der Kultusministerien der Uinder. 6.2 Das Programm wird in beiden Ländern amtlich au.. geseluieben. 6.3 Die Durchführung des Austausches liegt in der Egenverantwortung der Schulen, wobei die zuständi· gen Scbulverwaltungsorgane, soweit erforderlich, mitwirken. 1. llrst..aIIge Darchfiilmo.g und Weiloren_ung d.. Prop1lllllDS 1.1 In einer Anlaufpbase bescbrllnkt sieb das Programm auf bereits be>tehende Scbulpartnerschaften. 1.2 Das Deutsch-Französische Jugendwerk unteutülzt die deutsclien und französischen Schulverwaltungsor, gaoe bei der Anhabnung einer regionalen Zusammenarbeit im Bereich des individuellen Scbüleraustausch. auJlerbaib von Scbulpartnersebaften. 1.3 Das Deutscb-FranzOsische Jugendwerk Ilbernimmt .S, im Verein mit den Vertretern der beteiligten Schulen und Sc-hulverwaltußgsOTgane in rege]miWiger Folge einen umfassenden Erfabrungsbericbt zu erstellen, der der Weiterentwicklung des Programms dient. Gemeinsames Ministerialblatt Saadand vom 29. September 1989 DEUTSCH·FRANZÖSlSCHE ZUSAMMENARBEIT IM SCHULBBREICH LÄNGERFRISTIGER INDIVIDUELLER SCHüLERAUSTAUSCH BEWERBUNGSUNTERLAGEN Angaben zur Person Name: ............................................................................................................ . Vornamen: ~ ................................................................._...................................... . Geburtsdatum und ·ort: AaIJIIe I Geschlecht: ................................................................................................................................................. . Staatsangehörigkeit: ...................................................................................................................................... . Religion (Angabe freigestellt): •.............•........••..............•.......•.......•...•..••..••••...•••.....•.....•......•••.....•......•........•... Anschrift: _•.......•......•......•.....••••....•••....•..•••.....•••.....•.....•..•.......•...••••...•......•••.....•......•......••......•.....•.......••..•. Tel.·Nr.: ......••.......•...••••.............••.....•........•.......•.......•••....••..•....•......•......•....•..•......•.....••.....•••........•....•...•.. Nam«n) und Vom"",e(n) des/der gesetzlichen Vertreter(s): .•.......•......••.............••...•••••..••.•.....••.. :.••.....••.•.•.••••....•.. Anschrift: .................................................................................................................................................... . Telefon·Nr.: privat: .....•••....•.......•.....••..••....•••...•..••.....••••..., ••.•...••.....•......••.......•.....•......•.......•.............•...••• am Arbeitsplatz: ...................................................................................................................... Beruf: ..•......••..•..•••.....••.....••.....••.....•••.......•.......•.......•...... : •..•....•......•.....•.....••••...••••.....••....••....•••.•.••••.....•... Name und Anschrift der fUr den Schiller abgeschlos....en Knmken·, Unfall· und Haftpflichtversicherung mit Auslandsdeckung: ..•••.....••.....••......••.....•......••.......•••.......•......••.......•......•••.••..•..••••.....•......•.....••••.....•.....•.....•.........•... .........................................................•......... ~ ......... . • ••· ....................................u ••••••••••••••• •••••• H ••••••••••••••• (Ort nnd Damm) I " I 'I'I, i; 320 Gemeimames Ministerialblatt Saarland vom 29. September 1989 AnlogeIJ Schulsituation Derzeitige Klasse: ....••....•••.....•......•..••...••.....•••......•••....•...••...•.....••......•........•.....•......•.......•......•......•..... ,..••.... Name, Anscluift und Art der Schule: •••••...••.....•••• : .......................................................................................... .. TeI.·NT.: .................................................................................................................................................... . Der SchMer erbalt Unterricht in folgenden Spracben: ......................................................................................... .. I. Kenntnis der fl'lUl20sischen Sprache: ........................................................................................................... . 2. AJlgeme1ner u,istunl!SStand des Schülers und Eins<:b!tzuns seiner Filhigleit, sich neuen Arbeitsbedingungen aD.mPBSsen : . ~ •••••• ~~ ••••• _•••••••••••• _•••••• ~ ••• ~ •••••••••••••••••••••••••••••••• ~ ••• ~~~ .....+ ...+ ................... h<- •• • .......... ~ • •• ~ •••••••••• •••••••••••• (Unt<ncluifl) ~1111 durrl> ..... SdlIIIeitr. ............................................................................................................... .. (U.....mrift) ,C\.";.. #V--" Persönliche Angaben I.ebeB,bedinguoge. dos SdJiilers: Partner darf Rauoher ...,in: Famllie: Zahl und Alter der BrUder und Schwestern, die in der Familie l.ben: I ....................................................................................................................................................... 2..•......•••......•.....••.....••.......•.....••.......••••••.•••••...•••••••..•••••...•......•......••.............•......•......••.............•...•• 3 .••......••.......••...•••....••.......••.....••.•••..•••••.•.•••••....••••....••••....•......•......•..............•.............••.............•...•• Gibt es Haustiere (wenn ja, welcbe): Hobbies ulMi Inler_: - Sportarten: ..••.....••....••..............•.....••••••...••••••..•••••...••••••..•••.•...••.....•......•..............•......•.......•.............•...•• - Musioche Betätigung: ............................................................................................................................... . •") - Bevorzugte Freizeitgestaltung: .....•......••.......•••.•.•..••.•...••••••..•••••...•......•......••......••.....•......•.......•.............•...•• - Andere Interessenschwerpunkte: ................................................................................................................. . Gemndlleil:*) - Sind besondere gesundbeitliche Rucksichten erforderlich? ..••••...•••••...••••••.•••....••.............•......•.......•......•......•...•• - Uuft derzeit eine längerfristige Intüche Behandlung? ••....••••.......•...••.....•......•••..••.•......•.....•.....•••......•..•••••....•. - Weitere zu beruoksichtigende Faktoren: I" I !!t: '"' Erklärung des Erziehungsberechtigten eines minderjährigen Schülers, der an einem längerfristigen deutsch-französischen individuellen Schüleraustausch teilnimmt Ich, der/die UnterZeichnete ................................. , .......................................................................................... . Name: ...................................................................... .. Vornamen: ...... : ........................................ .. ,... ~ ... geboren am: .......................... : ................................... . in: .................................................................... . wohnhaft in: .............................................................. . Handelnd in der Eigenschaft als Vater - Mutter - das Sorgerecht ausiibender Verwandter - Vormund (') iibertrage meine Sorgerecbte und -pflichten für .................................................................................................. . Name: ...................................................................... . Vornamen: ......................................................... . geboren 0111: .............................................................. . in: ..•..•..••....•. H ..................... u ............................. . an die!den ihn!sie aufnebmende(n) Erziebungsberechtigte(n) des Partners/der Partnerin. Gleichzeitig erklare ich, daß ich den Partnerschüler!die Partnerschülerin bei uns aufnehmen und die Sorgerecbte und -pflichten für ihn/sie übernehmen werde. Als Austauschpartner wilnche ich: o einen Jungen o ein Mädchen o einen Jungen oder ein Mädeben Ich genehmige ärztliche Behandlung für mein Kind, falls dies von der Gastfamilie bzw. den zuständigen DienststelJen im Partnerland für notwendig eracbtet wird. {Ort _Datum) (I) UlmIlJ'effmdcs w:eiclJeo. ,~ Anlage V (vom Schüler/von der Schülerin auszufüllen) Erläutern Sie, warum Sie sicb filr den Austausch bewerben. Geben Sie dabei weitere Hinweise zu Ihrer PeriiOn, die fQr Ihren Partner/Ihre Partnerin von Wichtigkeit sein k!jnnten. Geben Sie auch an, welche Eigenschaften und Interessen Ihnen bei Ihrem Parmer/Ihrer Partnerin beiiOnders wünscherlswert erscheinen. '" GMRL Saar 1m, s. lli Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Sozialordnung V....al~.1I1If! fiir d.. LII-....,I<e..b ... Menil Vom 21. August 19&9
(I) Das Landeskrankenbaus Merzig ist eine gemeinnltttige Einrichtung des SaarIan.res ohne eigene Recht.pen;önfichkeit gern. § 14 Abs. 1 LOG und ein Landesbetrieb gem. § 26 Abs. I LHO. Die Aufgaben des Krankechaustragers wer.ren vom Minister for Arbeit, Gesundheit und Sozialordnung wahrgenommen. Dem Lan.reskrankenhaus Merzig obliegt die Wahrnehmung folgender Aufgal>en: I. die stationäre, teilstationäre und ambulante Versotgong psychisch und neurologisch Kranker sowie .Sucbtkran1::er~ 2. die Unterbringung und Behandlung i. R. d. Maßregelvotlzuges, ~ 3. der Betrieb eines Pflegeheimes. Die Aufnahme von Kranken bestimmt sicb nach .rer vom Minister fQr Arbeit. Gesundheit und Sozialordnung erlassenen Benutzungsorilnunj!, in Fällen .rer UnterhringonJ! nach den einschlägij!en gesetzlichen Vorschriften und den merzu erganj!enen Anordnungen.
Dem Landeskrankenhaus Merzig sind eine Kranken-' pflegeschule und eine Schule filr Bescbäftigung.. und Arbeitstherapie angegliedert.
Das Lande.krankenhaus Merzij! verfolgt ausscliließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes .Steuerbegilnstigte Zwecke' .rer Abgabenordnung. . Der Zweck des Krankenhauses ist die Förderung des öffenllichen Gesundheitswesens. Der Zweck wird verwirklichI in.beson.rere dureb die Unterbaltung und den Betrieb des Krankenhause ••
Das Lan.reskrankenhaus Merzig ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftlicbe Zwecke.
Die Mittel des Landeskrankenhause. Merzig dQrfen nur für gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes .8teuerbegilnstigte Zwecke' der Abj!abenordnung 'erweoJ- 00 werden. Das Saarland als Trager erbält bei WOl!faII der bisberigen Zwecke des Landeskrankenhauses Men:ig nicht mehr als seine Kapitalleisrungen und den gemeinen Wert seiner geleisteten Sacbeinlagen iurück.
E. darf keine PeriiOn durch Ausgaben, die.rem Zwecke des Landesirankenhauses Merzig fremd sind, o.rer durch unverbältnismäßig hobe Vergjttungen begünstigt werden.
Das Landeslcrankenhaus Merzig unterstebt der Dienstund Fachaufsicht des Minister. für Arbeit, Gesundheit und Sozialordnung. Er en!8cbeidet in allen Angelegenheiten von grundsatalicher Bedeutung.
Die gesundbeit.polizeiliebe Aufsicht gemälI § 47 der Dritten DurcbfOhrungsverordnung vom 30. Man 1935 (ROS!. I S. 321) ZllIIl Gesetz Qber die Vereinheillichung des Gesundheitswesens vom 3. Juü 1934 (RGB!. I S. 531) wird vom Staatlichen Gesundheitsamt Merzig wahrgenommen.
Die Heimaufsicht ltber den Pl1egeheimbereieb obliegt gemäß § 18 Abs. I des Gesetzes über Altenheime, Altenwohnheime und Pflegeheime filr Voßjährige (Heimgesetz - HeimG) vom 7. August 1974 (BOB!. I S. 1813) in Verbindung mit § 1 der Verordnung ltber die ZustiDdigkelt nach dem Gesetz Ober Altenheime, Altenwolmbeime und Pflegeheime filr Vol~!hrige vom 21. Januar 1975 (Amtsblatt S. 213) dem Minister für Arbeit, Gesundheit und Sozialordnung. \,, !