Erlass betr. Anzeigepflichten der Personalverwaltung des ö. Dienstes (§ 62 Abs. 1 BeamtVG)
Die Beschllfttgungsslelle (§ 37, Abs, 6, §§ 53, 55) hat der die Vel'llOfllungsbezuge anweisenden Behörde <RegeJun~sbehörde) oder der die VersorgungsOezüge zal'Jendan Kasse jede Verwendung eines Versorgungsberechtigten unter Angabe der gewährten Bezügs, ebenso jede spätere Änderu.,g der Bezüge oder die Zahlungseinslellung sowie die Gewähnung einer Versorgung unverzüglich anzuzeigen. ( 2 - BeamtVGVwV Zu t 62 620 AllgeEIJ~iD.es 62.0.1 Die Anzeigepflichten der Be~hlftigungssle!le nach § 62 Alls. 1 und die An~eigepruchten des Veraore;ungsberecbtigten nach ~ 62 Abl..2 bestehen unabhingig voneinand~r. 62.0.2 Geht eine Mitteilung nach ~ 62 Abs. 1 oder 2 bei der die Versorguogsbetüge zahlenden Kasse ein. so hat sie ruese Mitt-eiluD~nvelzuilicb der Regeluogsbehörde zuzuleiten. 62.1 Zu Absatz I 62.U Beschi!tigungsstellen (~62 Abl'ä. 1) sind alle Körperschöflen, Anstaitet'l und Stiftungen des öUenllie-hen Rechts unri ihre Verbände. Ob dil: Res('häl· ligung im H~llmte!lo- oder Angeslelltp.nverhällnis ud!'r in .,ndert:'r Form erfolgt oder dU' wckh~1I MittelD die Vergütung für die Leiatunw, meßt. iMl unerh~bHch. Im übriien wird Iluf die Tz. 53.5.1 bis 53.5.5 hingewiesen. 621.2 Die Beschäftigungsstellen haben sich bei df'r Einstellung von ArbeitsKräften in ge(l!}ineter Weise ddTÜber 7.U .... ergf"wlSsein. ob die Ar~itsluAfte Empfänger von VeI1iior'il:U~gßDezußen sind und somit eine Anzeigepflicht nach 962 Ab5- 1 besteht 621.3 Im Falle der Gew&hrung eiD~r Versorgung ist 4Ucb. jede spätere Änderung dies-er Versorgung an.zuzeige~~. - 62.1.4 Sonstige Anz~igepfHcbten (z. B. z.ur Durchiührung des 9 40 Abs.5 bis 7 des Bundesbe~olduI!.g5geset zes sowie d~s Runrleskindergeldgesetz.e5) bleiben unberührt. 53.5 53.5.1 53.5.2 53.5.3 Zu AbSdtz.5 Verwendung Im ölfe:ltlicbeo Dienst im Sinnp. eier Ruhensvorscbriften ist jede Bf!schaftir;r.. ng im. Dienst des Bundes usw. Es komwt <llso wed'~r auf die Dauer der Bescbäftigung Do::b darauf an, ob die Besch!fligungsstelle eine Behörde ist. ob die Beschäftigung im Beamten- oder An~eS1.ellten· verhc1ltnis oder in anderer Form erfolgt oder aus welchen Mitteln die Ve:-giitung für die Leis~ur.g fließt. Ausgenommen ist jedoch eine Tdt.igkelt dIs gerichtlicher Sachverständiger Aus~en{)rnmeIl ist ferner eine TatigL..eit. dje uoter das l·rn"alz· Sl.euergeset'l leillt. es. sei deon, daß 4) die TäUgkt"it h1r sieb allein betrachtE't nicht der Umsalz::;leut'r unterl:t"gen ",·ürd .. und nur o('s· 'halb untf'r cllol!> Umsdt;tslPuef\o!esl't: f;i~lt ....... eo;i sit· im Zusammennonr, mit eint"f ·.dh~lctllllili!~n Berulstdtigkeit flous'5f'uht wlrJ. ode! b) die nach §.53 Ab!>. 5 S4t .... 3 zustandi~t' Stt'!le für besondere Fälle hes:i.mmt. ddß trotz dC'r ll n lt'r_ werfung d,:>r Täti~l.:eit unter eidS Umsd:z~tt:'"llt"r· gf'sel:z ~ 53 /lnZUWendf'D ist. Eb wird U.I1. dul die Ah.:,chnitlt, S4 uJI,i :15 der Lohnsteut"T ·R.icht.linien hic.gewiesf' fl. Die Rllhens .... orschriften werd .... n dllCh rldllT"l dn~e· wendel wenn LU ihr~r Ur:l~phlmlJ d!/· i"onuf'tl und Gest.,1t\lnPlsmöglidik.('it~" (j(·s. ui:r;":f rli\ ht';1 RE:!chlS iLißbraucht weTll.e~. Ais Körperschalten. Anstalkn und Sliflungrn eh,!' öffeDtlichen Rt'(·hlS (~ ::'3 Ab!> .", S<l~! 1) ~md, soweit es sich um EI"rl,hlun~rn hd!1(it·it. ,I,., e-r::;t nach dem 30. JdnUrtr ! 933 gt':>.chdfit'n word .. n :-.ir!d. nur sokhc tu VPfSIt'~)en. dit' dlll ("h r,t'~PIl ,.d.'r sonslli-;f>n Iiohp:th<1k.t die- H.t.·vhlt· oLh-r 'Iw .~,1'·1 lun~ ~m~r Ki'lrpt>rsrb ..tft usw. dt':. iJllt'l!I:~l"I~t·" P.e1.:btti ~rhd!l ... n bd~n. ut'i .pillei V",rwt;'JltltifiF i~ Dienst öffpnthch-rl"'chtJk.ht:'r RE'ljj.!lon:-Il~·~ .. I:- schdlten und lhn:r \·t'rbi:lnde sind die Hllht·n" .... u!· srhrilt .. n ni~ ht oinzuwt.'ndp.n ('q,;l wJ,,, h di/' TI. ~1].s.~I~ 53.5.4 Verbanue '-'on KÖ'jlf'rs, hdflt"11 \lSW. dL'S öf[t>n: lichen Rf'cht!' I~ 53 Abs.S Sdt"Z t) ~;ind rt;>: ht!>f;ihi~(' Zusammen.~chlüssf> jeder AIt ohnt.' ~Ü( hiebt <.luf eHe Rf'cbls!Qfln und Bt'2.eichnun~, auch ZU!'dW' mt"nschlüsse von Verbänden. Hil"'rzu ~f'h&rt'n nicht Kdpit.;iI~f'seHschdllcn, dluch wenn sich dt"ren gf'~dmtt:"s KdJ.iitdl in öHentlichN H.lnd bt'Hndet, sowie Stiftungen dt.'s privdten Rt:"(""ht~ undbhdngi~ '·011 der Herkunft ihr~r Mittel. 53 ..5.5 Im rdlle df'r Beschäftigung h",i eint"OJ lIicht rC'cntfirdhi~t'n ZUSdDlmE'nschluß (z. B. G('!:,... llschaft des burgerlieben Rct:hts. nichleingetragen~f \'t:r-' ein) kann davon ausgegangen. wE'rden. ".l..1ß die ~in zeinen Gesellschafter i?\·UtgHf>d(l!r) dieses Zusdmmf:n~chlus5es Arbeitgebt'!r :r.ind. \\o"~nn ein VI·r· ~or~unR~berE'("htjRtf"!" bei t!inl'm nil·ht rf'(·htsfähigen l.usdmme:lsc:hlu8 b(t-sch;ifli'-!t ifit. dl·m Körper5l'hdüen, All~141ten unll Stillu~t!n de~ (I(lentli· c;ht"o R~chts oder ihre' Verbändt" an~("hön'n (z. R. GerDeinsdMft~:.;tf'I1t!, Arbf"it,"gf'ruein~l·h"ft). ist da!!. Vl"rw~ndungs,.inkcmClf'n dl'lht'r in~owl'il rur die RuhensTf'gp.lung nach t 53 hf"re.nzu7.leht"n. db ,.s /tul dicsf> Körperschdften. Anstalten und Stil· tun"p'fl deli öffentlichen Recht!. oder ihn' \'erbAncip. f'nll~l1t.