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VerwaltungsvorschriftenMinisterium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und VerbraucherschutzErlass zu den Mindeststandards für den Einsatz von Vollerntesystemen in Nadelholzbeständen

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Erlass zu den Mindeststandards für den Einsatz von Vollerntesystemen in Nadelholzbeständen

Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz · vom 1993-07-02

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i - Forstämter des Saarlandes mit Mehrabdrucken für die Forstrevierleiter das Fors tl iche Beru fsb i Idungszentu 'm i.n ·Eppe 1 bo rn Nachrichtlich: Saarland; MINISTERIUM fUR WIRTSC~AfT EIS 421 A 11 AZ .: . .. B•• rbeiterhn· T Durchwah l: (0681) 91.12· 1" SaarbrGc.ken, den 2. Juli 1993 dem Herrn Minister des Innern als KommunalBufsichtsbeh6rde dem Herrn Minister für Vm~elt dem He r rn Land.esnatursc nu t z beau ft ragten des Saal'landes dem Herrn ~l'isidenten des ' Rechhungshofes den ~itgliedern des LandesforstaU5schusses' dem Saarlindischen Stidte- und Gemeindetag . dem Privatwsldbesitzerverband des Saarlendes den Fo rstbetriebsgemeinschaften dem Verwaltungsrat des Evangelischen Stiftes St. Arnual der Fachhochschule für forst~irtschaft in Rottenburg der ~rbeitsgemeinsch8ft ~aturgemäße ~eldwirtschaft im Saarland ~Pffi Hauptpersonalrat Forsten rl~n La"de~forstverwaltungen der Linder f:"ratoriu:r. für Waldarbeit ünd Forsttechnik, Sprembergerstr. 1, 6~823 Großumstadt L~hrbetrieb fUr ~aldar.beit und Forsttechnik, Hessisches Forstamt ~eilburg, rrankfurterstr. 31, 35781 ~eilburg Waldarbeits5chule MUnchehof, Sautalstr. 5, 38723 Seesen-~ünchehof FA Herrneskeil, Maschinenstützpunkt FA Entenpfuhl, Forsteehnischer StUtzpunkt. 55566 Sobe.nheim SIe erred'.en .... i·S mit den SAARTAAIn'er 20u~d,1 (j-,altene-Ile 'tieor.'l/!chshaus} Kernarbeits2:e~t 08.30·12 .00 Uhr t 3.>0·15.00 Uor Postfach 102454 D·6502~ Saarbrücken AbteilJng E· Landwif1schaft und Forsten Forst~n : Von·der.Heyd, D·6611 $ S.. ,brücken Tele'on : (0681) 971201 Telefax: 106 al) 971 2150 Hindeststandards für den Einsatz von Vollerntersystemen in Nadelholzbeständen Vfg. ~ om 03. F.bruar 199~, Az: EIS 421 A 11 Ob~r.t~ forstpolitische Zielsetzung im Saarland Ist der A'lfba u nat< l rnaher -':älcier im Rahmen des LAndes.aldgesetzes. ' Der Einsl\t< hochmecllanisi e r t er Holzernteverfahren in den hierfUr pr~destinier t en ~~~.lsch~achholzb~ständen stellt die Zielsetzung naturnaher ~.ldKi~tschart dabei nach herrschender ~einung nicht in Frage , sondern be~irkt im Gegenteil eine ziigige Stabilisie~ u ng di~ser Bestände. \ ' i €' 1 e F ichtenre inbest än de Junge ren Al ters ste llen zu r Ze i t l.;;e i nen ~ n at\lrnahen Wald dar. Diese mUssen erst in eine "nat\lrnahe und stabile Bestockung nberfiihrt ,,·erd.en. \'ordringliches "' aldbauliches !'fl.eg .. zi~l muß daher die ",ög: iehst rAsche B~hebllng der D"rchfnrstuncsr'lckständ~ in diesen Beständen sein. ZUt' Err.;oichung dieses Pflegeziels ist der Ein~atz von sogenannten Vc ll .. ~ ntftrn/Harvestern ökologisch. wirtschaftlich und wegen ihres h ohen Leistungsvermögens ' eine sinnvolle Erglnzung zu anderen Holzp rnte\ · e~fahren. Die ~eite~en Vorteile d~r hochmechanisiert~n Arbeits " erCahren, Kie <. B. geringeres Unfallrisiko de5 . ~orstperso nAls) \' ermlnderte ergonomische Bela5tung und weniger Holzschäden sind "llgemein anerkannt. O'ip ~oraussetz\~ngen f l ir i hren pfl~glich~n Einsatz müssen jedoch du re h g" te \' orbe re i tung, k I a re wal dpfl ege\ ' orgaben und sehr gu te Kenntnisse ,(lber Möglichkeiten und Gren~en der · eingesetaten Vollernter bei jeder Durchforstung gegeben sein. Cnter diesen Ma.gaben ".,; u taen in uLtse~.u-S....e die "Hindeststandards für den Einsatz yon \ · cl1ernters~·stemen in ~ adelholzbestande1i" e-r-a-l"-beitet, die ln , 1er Aclag e b&igefd~t ~ind "nd fDr den Bereich d~r Landesforstver~alt ~l ~! hier~it in Kraft t re t en. I. Kurzbeschreibung der HindeststAndards Die Nindeststandards geben dem PraktLker Anforderungskriterien 7." folgenden Punkten an die Hand: Einsatzb~reiche f n r vollerntersysteme '''' i ne r" chi i<,(l t) n g Beschreibung d .. s StRn~~rd-Arbeitsverfahrens waldba l,liche ~nrorderu n gen Anforderungen an Maschinen, Ausrüstung und Personal Anforderungen des ~asser~ und Bodenschutzes Anforderungen der Unfallverhütung und Verkehrssi~herheit Aufgaben der Einsatzleitung Die ~findestst"ncl .. rds wurden dabei so gefaßt, daß sie klar quantifi,ierbare ~erkmal. enthalten, inhand derer die Planung, nurchfü .hrung und Kontrolle von Einsätzen mit \'ollerntersyslemen durch den zustHndige~ Einsatzieiter sachgerecht getätigt \,;er-dert kann. Hilren hierzu bieten auch die als Anlagen zu den ~indeststan dards mi tg~l iefert.·en \'ordrucke I' Arbtt i tsauftl"ag l Dokt.lmentat ion "nd Kontrolliste", sowie die Anlagett "AnMeisung zur Ermittlung der Spurtiefe in der RG", "Abschläge I Aufpreise", "KWF-Emprehl"",,: Biologisch aboaubare Hl,drauliköle und Schmiermittel" und das l'Adr@ssenverzeichnis·'. Die gern. den Mindeststandards fUr den Einsatz ~eeigneten Haschinen können allS den K~F-Gruppen~bersichten entnommen werden. II, Unternehmereinsatz und VertragsRestaltung Der Einsat~ von Vollernters7stemen soll im Saarland durch Forst-[nternehmen als Lohnunternehrner oder als Selbstwerber unter fachgerechter Leitung der Forstverwaltuni erfolgen. Die Gestaltung der IRahmen -) Verträge zwischen der Forstver~altung und dem Unternehmer obliegt den Forstimtern. Die "Mindeststandards" müssen mittels Vertragsklausel als Grundlage für die DurchfDhrung solcher Einsitze in allen VertrHlen integriert sein. Kbenso sind die fn Anlage · 5 landeselnheitlich vo~gegebenen "AbschlHge I Aufpreise" für mangelnde E e 5 ta n cl es - b z .., , Bö d"l1l' P f 1 e g 1 i-e-h*e-i.--t-s.o.\d..e....Jn.ang~e~l~n~d~e;~A~u~f;a~r~b~e;-ri.-:;;- -'-_______~ ttlngs'lualltät vertl"agUch ~u vereinbaren. Im übrigen verweise I ch da~auf als Muster die §§ 1, 4, 6, 7, 8, 9 und 10 auS dem '·\'EF.K\'ERTRAG-RUCKE~-l'~TER';I:HMEREINSATZ" zu r Vertragsgestal tung he.ranzllz Lehen . Darüberhinaus mUssen die Vertr~ge dokumentieren, welche Maschinen mit geneuer Typenb"zeichnung (Vollerntertyp, Tragsc~leppert,pJ vom Unternehmer I von den Unternehmern fUr die geplanten Ein~ätze zugesagt werden. Die leschlosgenen Ve~trKge bitte ich hier vorzulegen, um lrd. Preisinförmationen an ~ie Forstämter herausgeben zu k~nnen. III.Schulung Zur fachgerechten EInsatzleitun! von Vollernters,stemen semil der ~indeststandard. ist eine eingehende Schulung aller mit dem Einsatz betrauten Personen für den )IoDat September vorge - sehen. L!ftrag' 'G /fAA/fltIXt'-7" Alfo~ Lauerl Mindeststandards für den Einsatz von Vollerntersystemen in Nadelholzbeständen Im Rahmen einer naturnahen ~aldbe~irtsch.ftunl ist eIne frühzeitil~ Durchforstung von Nadelholzbestinden, insbesondere Im Hlnbl lek auf Stabilität, hohen v;ertzuwachs 'und als Voraussetzung für den Aufbau von MIschbestinden erforderlich. Die Mehrzahl der Nadelholzbes ' tände Jungeren Alters 'stehen in d"n nächsten Jahren zur Durchforstung an. Viele weisen bereits Pflel~ rlickstände auf. Zur Be"ältigung des groß"n '\l'beitsvolumens' ist der fachg<-r<,chle Einsatz. von Vollerntern (Harvestern) \.."egen ihrer gvn!St iger~n best~ndes- und bodenschonenden Arbeitsweise, ihres hohen Le ist ung svermögens sow ie wegen ihre r · ergonom ischen ' Vorte i 1 e und der Minderung der Unfallgefahr ,eine sinnvolle Erg~nzung zu anderen Holzer~teverfahren. Bestar.des .. igenschaft"n und Bodenzustand bestimmen V·OI" Ort die Einsatzmöglichkeiten ' des Vollerntersystems. Die Entscheidung zum Einsatz muß hiernach getroffen werden. Ufr. die Vorz.üge des Systems zu nutzen! ist eS erforderlich, die im folgenden dargestellten Mindeststandards einzuhalten: 1. Einsatzbereiche s) Geländeverhältnisse! bi s 2.0 % Hangneigung , bis höchstens 10 % Querneigung der RÜCKegasse ; ke i ne Blockübe rl agerung. ke ine ti e fen Que rg räben (Schw ie---?3'"_______~r~i~g~k~e~i~t~e~n~b~e~i;m~RUc k e n)" ke i ne ve rnä ß t e n S t a ndo r t e • k eine ..,.. vom' Befahren aus~lilossel,~-B.J.-Q~, -----______________ ' die technische 'Sefahrbarkelt der RU 'ck .. gassen muß dauerhaft gewährleistet sein. b) Bestände ""delhol~beständ'e bis etwa 30 cm mittlere ,r BHD (ausscheidend'er Bestand). Die wirtschaftl iche, Grenze ist dort gegeben, wO motormanuelle Aufarbeitung, einschließlich ' hestandes- und bodenschonender Riickung, günsti.g"r "erden al~ Holzernte mit dem Vollerntersystem cl Mengenanfall und Sorten Eingri ffsstärke mindeste,.,s 30 Efm/ha in ,ündestens 300 fm umfassenden Arbeitsblöcken aus benachbarten oder nicht weit voneina'nder 'entfernt 1 iegenden Bestinden. -------------- ' , ~'," ,. _._ ' Kurzholzbereitstellung in Längen von 2 bis ß m (3 bis 4 m opt imal ) un te r B"rijc:ks leht igung cle r Abnehmerwüns.che. Langholz nur dann, w~nn keine zus.ätzlichen Bestandesschäden Z~ erwarten sind ( z . B. Käferlöcherl. Sofern Langholt ausgehalten wird, ist zU ' beachten, daß die unter l.b) genannte ,,·irtschaftl .iche Grenze sehr v iel früher ' gegeben ist. 2. FeinersehlieBung die Rückegassenabstände betragen mind. 40 Heter Rückegassenbreiten 4 (max. 5) Meter (siehe hierzu · auch die "Feinerschließungsr1chtlil>ie" zum WERKVERTRAG-RUCKEN - UNTERNEHMEREINSATZ ö Anlage 1) ( Das Rückegassennetz ist als ständiges Erschließungsnetz zu planen, das den gesamten Bereich zwischen den umschließende,., · LKW-fähigen Wegen berücksichtigt und an die Geländeverhäl tnisse angepaßt ist. Das Anlegen der Gassen kann dann nach Bedarf . erfolgen. Die Rückegassenmitte oder ein Gassenrand ist mit Leuchtfarbpunkten in Blickrichtun~ des MaschinenfUhrers zu markieren. Bereits vorhandene und geeignete Rückegassen sind zu übernehmen, dabei ist grundsätzlich o. a . Rückegassenabstand anzustreben. a. Standard-Arbeitsverfahren a) in befahrbaren Lagen ~ Vo/Nm"'" A.nl'~ ~ R.JcI<ltQassl!!l . g!eicht1rtJgl O""'~ct'J1~ ~~ ~;rn.t~ . ~ 'fori.,..,.,.,...".. ~ 1 e<1U .: .. 11 ..... , ........ V..:....,.; .... n I ... ,,,,,,,~. h7lolo "t,"r--.n!..r'I:t~ l SeM" 3; VO<UfII.?19r A ...hrb~MVIO Oft!' ~!~!lrerl.1!1in VQ1\!).IUme ,.. - ;) - . 1. Anlage der Rückegassen in Verbindung mit der Du!Cchforst~ns des Bestandes innerhalb der Auslegerreichweite des V.ollernterltrans; Dabei Aufbau einer ReiSigar·mierung auf der Rückegasse . (Bei ent.sprechendem ~lassenanfall Zwi.chenrücken mi t Tragschlepper) 2. D"rchforstung der· Zwischenzone im kombinierten seilwindenunterstützten oder pferdeu~te~stUtzten Verfahren. Dabei c.lickörtige" Vorl iefern von gezupften 1.'01 ibtiumen. Aufarbeitung mit Reisigarmierung, Kranvollernter, ,erstärkung RUcken mit Tragschlepper. Der Abstimmun!? erntereinsatz Un f.all verh\! tung zwischen Vorliefersystem und kommt für Arbeitsfortschritt besond~re Bedeutung zu. der .\'011- und Bei größeren Baumabstäryden, die Vorliefern ausschließen, kann· Zwischenzone auch zuerst erfolgen. Rückeschäden durch die Durchforstung das der Für die Bodenschonung kommt der Technik und Arbeitsweise · des Tragschleppers besondere Bedeutung zu. b} in nicht befahrbaren Lagen: 1. Durchforstung motormanuell , topfen. vorl ieferh mit Seiltechnik ISeilwinde, Seilkranl als Vollbaum zum nächsten maschinenbefahrbaren We.g. 2. Aufar.be i tung mi t Kranvo llernter. 4. Waldbauliehe Anforderungen Der El.nsatz von Vollerntern ist grund·sätzl ich den I'aldbaulichen Zielsetzungen anzupassen. a) Best8nde~auszeichnung: Eine Ausze ichnung nach ws ldbaul ichen Ges ichtspunkten ist zwlngend erforderlich 1. Kennzeichnung der Z-Bäume 2. Auszeichnung d*~ ausscheidenden Best~ndeG mit gut sichtbarer, heller Leuchtfarbe (~eiß, gelb, hellrot). = - 4 - b) Beatandeapfleglichkeit: Der Bestand darf nach Behandlung höchstens 6 ~ Schäden am verbleibenden Bestand (Stamm·- und Wurzel schäden )! ei.nschließlich Randb~umen, aufweis~n. tntstandene Schäden mUssen entsprechend dem WERKVERTRAG- RUCKEN-UNTERNEHMEREINSATZ mit Wundverschlu~mittel zeitund fachgerecht behandelt werden, Entsprechende Abzüge mÜSSen vertraglich vereinbart werden (siehe Anlage 5). Der Revierleiter kontrolliert gemäß o. g. Werkvertrag die Höhe der Schäden enspreohend der "Anweisung zur vereinfachten Aufnahme Von Rückeschäden" auS dem WERKVERTRAG- RUCKEN nach Absohluß der Arbeiten. De'r Biomasseentzug soll trotz Reisigarmierung durch. Zopfen f im Zwischenfeld auf ein Minimum begrenzt bl'iben. c) Bodenpfleglichkeit: Die Au ·farbe i tung muß So erfol gen, daß eine Rei s igarmie rung auf der Rückegasse entsteht. Die technische Befahrbarkeit für spätere Hiebsmaßnahmen und Rücken mit weniger geländegängigen Rückefahrzeugen muß gewilhrleiste.t bleiben. Wenn zu tiefe Fahrspuren entstehen oder Erosion zu befürchten ist, ist der Eins$.tz des Vollernters undfoder Tragsc:hleppers einzuste!len Is. a. Anlage -4, "Anweisung zur Ermittlung der Spurtiefe in der RG). Hierfür sind bereits bei der Arbeitsplanung witterungsunabhängige Ausweichflächen aU$zuweisen. Das Fahren außerhalb der RUc~egassen ist verhoten. d) Forstsc;:hutz: In Beständen, die besonders befallsdisponiertsind, ist 1m Zwischenfeld ein Zopfdurchmes.er von 4 cm vorzugeben. Das befallstaugliche Material ist auf die Rückegasse im Fahrbere ich abzu legen, wo es du rch die fol genden Über fahrten brutuntauglich beschädigt werden kann. Eine Oberwachung bleibt erforderlich, ggf. sind weitergehende Maßnahmen zu ergrei fen. e) Aufarbeitungsqualität: .Die Maschinentührer sind fUr die Ein&altung der geforderten . Aufarbeitungs- und Polterqualität verantwortlich. 5. Anforderungen an Maschinen. Ausrüstung und persQnal Die gesamte Maßnahme soll grundsätzlich durch einen dafür Ve rant wort 1 i'chen Unterl1ehme r ;5e1 bstwerber abge" ieke 1 t we rden . - . 5 - a) Technische Mindestanforderung an Vellernter und Tragschlepper: /l.a) b.b) Es sollen möglichst Maschinen mit FPA-Prüfzeichen eingesetzt werden. Die . Maschinen sollen dem aktuellen Stend der Technik entsprechen und dUrfen nichf veraltet sein (An~alt 6 Jahre) .. . Zwing~nd ~brgeschrieben: mind. 600 mm areitreifen (Niederdruck-, Niederquerschnittreifen) mit niedrigem Profil. Wünschenswert: v ariabler Reifendruck Bo<:lenschonender, weitgehend schlupf fre ie r Fahrantr ieb (kein Kupplungspedal, i .d. R. hydrostatischer . Antrieb. auch elektronisch geregelte Radmotoren usw.) Vollernter (Harveater) Eingriff-Vollernter Kranreichweite über 9,50 m Aufarbeitungskopf: dem maxi .malen BHD angepaßte Durchlaß·öffnung Vortriebausstattung: Gumrniräder mit Ketten (Stachelwalze allenfalls bei Douglasie, ggf . Schubstange I moderne Computer- und MeßausrUst~ng: integrierte Vermessung mit Stückzähler/längenund . zopf- oder mittendurchmesserorientiert Möglichkeit der differenzierten Sortenbildung getrenn t er Säge ettensc miertank Hoderne Fahrerkabine. verstellbar (tilten). Pilot-Steuerung wünschenswert: in der Wünsc h enswert: Schlauchbruchsicherungen (Schocksicherung) Tragschlep·per {Forwarde'r): Höglichst 8 Räder ··Antrieb und Bereifung gem. al Neigung HebelGrundsätzlich sind Tragschlepper mi t geringer Tonnage (Zuladung m!lX. 10 Tonnen. s. a. KWF-Gruppenlibersicht) vorzuziehen: Wünschenswert: Schlauchbruchsicherungen (Schocksicherungl - I> - b) Technische Anforderung an die Vorli~fereinheit: Die Vorliefereinheit muß geeignet' sein, die aus 'dem Zwischenfeld vorzuliefernden HHlzer möglichst pfleglich zu bringen. Auftretende Schäden dürfen nicht größer sein als die, die vom Voller-nter in dessen Arbeitsbereich verursacht ."erden. cl Hindestanforderungen an Personal: Gu t geschul tes. voll eingearbei te tes und im Umgang 11l i t der Masch ine geübt.es .Fahre rpersonal ist wicht i.ge Voraussetzung für den pfleglichen Einsat~ von Vollernter und Tr-agsc hlepper-. . Jeder Fahrer sollte ei·ne entsprechend" Schulung bzw. E~ fahrung auf den eingesetzten Maschinen nachweisen können. Eine zwei- bis dreitägige Haschinenherstellersonulung, wie sie teilweise üblich ist, wird als nicht a~sreichend an~e sehen.. Fahrerschulungen werden in dem geforderten LTmfang von de); Waldarbei terschule Wei 1 burg Illessen und de r Waldarbe i terschule Münchehof INiedersachsell angeboten .( Kontak tadressen s. Anlage 7). Ebenso wichtig ist die Schulung der Vorliefermannschaft im Kombinierten Sei llinienverfahren bzw. im kombinierten Fällen und Vorliefern mit Pferd. 6. Anforde,ungen des Wasser- und Bodenschut~e3 a) Es dürfen ausschließlich nur biologisch schnell abbaubare Hydrauliköle und Schmiermittel eingesetzt wet'den. (blauer ~~~~~~~~~Bm' ~-~ng~~-r--g~~~~~~fi~~~~~7)~'~~~~;I~~~~~-- Auf Vollernter und Trags<:hleppet" müssen zur- Verhinderung von Schäden durch auslaufende Kraftstoffe. Hydrauliköle und Schmiermittel stindig folgenden AusrOs~ungsteile mitgeführt werden: 5 öI-Auffangmatten als Bindemittel 5 VetschlDsse zum schnellen Verschließen gerissener Hydraulikleitungen mindestens 10 kg ölbindemittel Typ ]!Oe ichnung ro t, wegen Beschaffung fragen) (FarbkennFeuerwehr 1 Fa1 te imer 10 1 zum keiten Auffangen auslaufender Flüssig1 Schaufel 5 Plastiksäcke zur Aufnahme von ölgetränktem Bindemi.ttel und Boden I I .. - - 7 - b ) Die Betankung $011 grundsätolich außerhalb des Waldes erfolgen. Bei erfo:-derlicher Bet,,"nkung im Wald aus einem Zusatz tank darf im Einzelfall keine Besorgnis der Gewässergefährdung bestehen. In jedem Fall sind eine überfüllsicherung, die Sicherung gegen unbefugtes Ablassen und das Abstellen des doppelwandige.,· Zusatztanks in ,,~.,er ()berlaufwanne erforderlich. cl Im übrigen sind insbesondere verordnungen~ zu die wasserscbutzrechtlich~n Bestimmungen, die örtlichen Wasserschutzgebietsbeachten. 7. Unfallverhütung und Verkehrssicherheit 8 . Während der Vollernterarbeit dUrfen Bereich der doppelten Länge der für baren Bäume aufhalten. sich keine Personen. im den Voll"rnter ·erreichDer gesamte .Einsatzbereich von Vollernter, Vorliefereinheit, Tralschlepper und Personal muß durch Schilde~ abgesperrt sein. Im Ubrigeh sind die _inschlägigen Unfallverhütungsvorschriften einzuhalten. . . Für die Beseitigung von Fahrbahnveruoretnigungen ist der Untern"hmerlSelbstwerber verantwortlich. Einsatcleitung Einsatzlei'ter ist der Jeweilige Re,·ierleiter. Er ist für die fachge't"echte Planung "or Ort, die Durchführung und die Kontrolle der Gesamtmaßnahme verantwortlich~ -.,:-_ ___~a::J~-{~~!~~~w~. ~~~~. ~=~l~~~~~::,di'tiöe'Tr"A,.,rrtiei te n i s~-ers-e i n g e se t z te .Fe ISO nai-so-rg·- - ----- riltig· einzuweisen und mit ein~m bestandesweiseo . Arbeitsauftrag (lt. Anlage 11 auszustatten. Bei nicht deutschsprechendem Personal ist der UnternehmerlSe1bstwerber aelbst fUr die Obersetzung verantwortlich. b) LaufenOe Kontrollen: Während der Arbeit fUhrt der Revierleiter anhand der Kontrollisten lsiehe Anlage 3) wiederholte Kontrollen du reh.. Da.be i festg es tell te Mängel so 11eo unver z üg-l ich "bges tell t w';rden. Evtl. Änderungen des Arbeitsauftrages sollen zunächst dem Leiter des Unt"rnehffi~ns mitieteilt werden, um Mi~verstlnd nisse zu vermeiden. r - 8 - Die Kontrollen beinhalten: Verkehrssicberung und UnfallverhDtung Einsat" de.. zugesagten und geeigneten Maschinen und Ausrüstung Einsatz von geeignetem Personal Einhaltung des Arbeitsverfahrens Korre kte Anlage der RUckegas sen, Re i si g"bbdeckung eu f der RUckega5s~ , ,Aufarbeitung entprechend ALLszeichnung' Schäden am Bestand (auch RandbäumenJ Erha 1 tung d .. r technischen BI" fahl'barke i t cle,. llüc k,,- gassen Korrekte Sortenbildung nach Ha.ß 'und Gilte, Entastungsqualität, Holzkörperscnonung Korrekte Polterqualität und Sortentrennung Verwendung biologisch schnell abbau'b"rer öle und (', Sc hm ierst 0 f fe Mi tführen der Ausrüstung zum Wasser- und Bodensohutz 16. a) ) - Einhaltung der Betankun'svorschrirten Of fensichtl i ehe, Scheuerstellen , Bruchs te lien und Leckagen an Maschinen und Hydraulik Einheitung ~er Zeitvorgaben ' cl Abschlußdokumentation: Der Revierleite. bescheinigt die sachgerechte ,AusfUbrung der Arbeiten nach Abschluß anhand einer Dokumentation Isiehe Anlage 2). Aus de. Ergebnis sind Abschlige bzw. Aufpreise gemäß Anlage 5 abzuleiten. , ',' I~ Anlage \ Arbeitsauftrag zum Einsatz eines Vol1emlersyslems in Nadelholzbestiinden Auftraggeber: forst&ll1I' ______________ Waldbesitzer: _______________ FDr:strevier:_________:-________ Auftragnebmer: Finna:,_________________ Adreose' __________ _ _________ Der Auftr/Jgnehmer verpflichtet sich, den nachfolgende" Arbeilsauftrag gem(lß der ,'om Ministerium für Wirtschaft er/ammen "Mindeslstandards zurrt Einsatz VI'" Vollemlersystemen" austuft/hren . Er 91elll hierzu insbesondere die geeig,.eten Maschinen und Ausrüstung, sowie ge.ignetes Personal ATbeitsauftrag: Durchforstung der Forstableilungen___________________________ imfin den RevierlRevieren ______________________________ gemäß beiliegender Skizze/Zeichnung mit Eingriffvollemter. Beginn der MaJlnahrne: ________ _ , Ende vor.ussichtlich:__--------- Gesatmauftragsmenge weschatzt!; - t--""'-1l"ä<:he . • ha;--minlJlHD . Swrune Entnahme: • Efrn o. R . • Es be'teht kein Anspruch, daß die geschätzte. MewgeD tatsacbllcb erreichhl'l!Td.Il Die Durchforstung.bestände sind wie fnlgt ausgezeichnet: Zukun(rsbtium.:_-::==,;c-_...".-.,---..,,--______--J. diese sind unbedingt zu schonen; positive Markil:0lngsfarbl: und Form E"tnahmebäume:_..,.,-___=..,-_-."-.,----;-,,-_="'""-c,--___,, diese sind ZIJ entnehmen ; nCEat;vc MarkiertJ1\8sfarbt und form (Hdbringe) Rückegassen: , die so markierten Ruckegassen sind , FA,bmsrki tllmg und Linienfbhrung (l . B. MHte der RG) 4,001 Meter breit in einem Abstand von 40/__Meter von RG·Mitte ZIJ RG-Mitte vom Auftragnehmer anzulegen. o Die Rückegassen sind im ___""In Abstand vorhanden/zu ·erweitern, Das Befahren der Bestände außerhalb der Rückgassen ist streng untersagt! (Fshrlinic da- Muchinm ist die: ~O,*fl~u.c ; VOI1 dm ItandbJllmen &rt muprrchnad.cr A.b$tImd tu b:attm~) Al1la!)e 1 Arbeilsanweisung: Der Bestand ist von der Rückegru;se aus in Kranreichweile mit dem VolI~,,,lti, 1Jl dUIch!orsten. Hierbei werden die En\MhmebJlume genul!, entastet, und. wie unten beschrieben , aufgearbeitet und sonien. abgelegt . Dabei legt der Voll.mte< zur Schonung der RQ eine ausreichende Reisigmane an . Das Zwisohenfeld (Bereich außerhalb der Kranreicbweiten, ca, 20 m) wird mit einem VorlieferryswtI (Seilwi"de oder Pferd) fachgerecht im KomblnJeJten Seillinienverfahren oder durch pferdunterstiilZtes Fällen und Vorliefe rn durchformet, so daß der Volltml.r in einem weileren Arbeil5schrin die dickörtig ''(>'gelierenen Vollbliume .ntsprechend aufarbeiten kann . Die aufgearl>eiteren Sonjmente werden nach Bedarl'von einem Tragschl'pp,er an die Polterpläue genick t. Die AbfubrrkbfltDg lind die Polterplilze ,ind ~U5 der Skizze zu erseben.. Bestandesschonung: Rinden- und Wur:zelverle\2ungen am verbleibenden Bestand sind zu ve~eiden . Bei über 6 % Schäden werden Abschläge/Aufpreise berechnet. Die · entstandenen Schäden sind mit Wundverschlußmittel vom AuftTagneluner fachgerecht zu behandeln. K" " Aushaltun~svorgaben! Sortimente Länge Dill +1- Mindestzopf Durchm. (Mi-.'SlAt'oI<r) Emgelt (Bauman. Sortiment) (m) fern) (ern m, R.) (ern m . R.) (DMIEfm o. R) - - -----Die -Mfordertlllllen-<les-Bede"_El--Was5er''sGIlUli<e~n-MindeststaDda.r.ds _{-insbesonde<e-!I~ .:.'___ ___ WasserschutzgebietsVÖ) sind zu beachten, Alarmierung bei wassergeflihrdendem ÖI-ffreibstoffunfall über Telefon-Nr.: 112 oder __________ Der Unternehmer trifft VOf Beginn de r Arbeiten die notwendigen UnIaliverhutungsmaßnahmen und Maßnahmen zur Verkerussicherung. Die beigefügte Skizze ist Bes,andteil des Arbeitsauftr~ges, Sonstiges:,__________________________________________________~ Auf\raggeber Aufiragnehmer , Anlage 2 Dokumentation 'des Vollernterei/lutzes gemä.ß den geltenden "Mindeslstandards zum Einsatz von VOllerntersystemen in, Nadelholzbeständen" in Verbindung mit dem Arbeitsal.1ftrag vom ~;;:;:======-::-_ , . Dmvrn des AI'bris.aufttaGM Einsatzort: FQr!.'tI:ml f:tlrief(e) AbteilLmg (en) Einsal,j; In der Zeit vom: , biS :.~=_______ _ BC91n1'\ . End!' Die Kontrolliste {Anlage 3} ist Bestandteli dieser Dokumentation . ,. Folgendes ArbeItsergebnis wird dokumentiert: Durchforstete Fläche in5ges.: _______ _ Hektar Aufgearbeitete Masse ineges.: _______Efm o. R. erfüllt nicht erfüllt. 1. Die Forderungen des Waldbaus jgl!ll Pkl.! 2. g. ~rg,l wurden ........ ,............. ......... ... . 0 ... 0 . a) Die Anforderungen an die Bestandesschonung wurden mit _0/0 Sc:häde am verbleibenden Bestand ... ..... . .. . ... .. .. .. ...... .,...... .. ............ .. .. ,.... ..... ,.. ,.,., .. ,., ... ,.... 0 ... 0Nur bel !'!.lChter:t!!./lu{lg,: Eine Vertragsstrafe in Höhe von % Absch l ag {bel Lohn.tuftrag)l DM/Efm Aufpreis (bel Se1bstwefbung) wird betechnellgefo!'dert. tr b) Die AnfOrderungen an die Bodenschonung wurden bei einer Spurtiefenverteilung VOn cu ~I J:m %"'="'"" ' ..""',,,,,) ... .0 ... 0Nur bel Nichte(fül/unrz: Eine VertragsStrafe in Höhe von % Abschlag (bei LOhrl3ufl»g)l DM/Efm Aufpreis (boi Stlb,\W!d>u"g) wird berechnetlgefi;lrdert. c) Der Bestand ist befallsdisponiertlnicht befallsdisponiert. Die Anforderungen des Forstschutzes wurden .... ,.. ,......... ,.... ,...... ... .. ....... ,......... ,..,.. .. ... ,..... . .. " ............ 0 .. .0 d) Die Sort,ierungsvorgaben wurden ..... .... " ............. "." .. ......................... .. ....... ..I. ... O .. :0 2. Die Anforderungen Iga el!l · ' 2, g \1lg ,1 an Maschinen, ... .'... 0 ... 0 wurden ... ... .1..0 ..0 Personal 3 , Die Forderungen des Boden- und Wasse rschutzes !g~, Pkt. & 2 9.\119.) Iwurden .... ... ... ,...... .. " ........ ,., .. ... ,.. ,.... .... ,....... ,....... ,........ .. ,..... . ... ........ ... .. ,.... ,.. ...... ,... .. 0 . .. .0 .4. Qie Anforderungen der !.!nfaliverl1Gtung und Verkehrssicherheit Igern, el!! 7 , Q 9, Vf••1 wurden ........... " ',' ........ ............. ,...... " . ... ,...... ,.. ,... ,.. ,.. ,. .. :... ,..... . .. . ,.. ,....... ........ ,0 .. .0 , l Aufgrund oben festgestellter Mängel wurden am -=:=-____ die Arbeiten eingestellt und de r Auftrag dem Auftragnehmer entzogen. Oat um Dem Auftragnehmer wurden am _______ folgende Auflagen gemacht, um die festgestellten Datum Mangel (siehe a, "laufende Kontrolle" vom,_"..,.___ und vom,==____) unv8t2üglich o.tUrT1 Datum abzustelle n: ______________ __ ________________________________________~----~r Die vollS1ändige und s~cllgerechte Durchführung der Arbeiten wurde gemäß den geltenden "Minde.t!Ilandards zum Einsatz von VolJerntersystem.n in Nadelholzb&ständen" und gemäß dem Arbeitsiluftrag o ordnungsgemäß vollzogen. o nicht ordnungsgemäß voll1:ogen, ( l . B. Ober 6 % Bestandesschliden) . ===> ein Ab$chlag von % wird berechner ="',. ein Aufpreis von,___DMIEfm wird gefordert . .. .. ..... ,.,... ,..... ........... ......................... ...... ........... .... ..-.-........... .............. ...... ........... ........_~ ..... ...... ...... _.................. ..... .. ... ..... .................... .. ......... ORT DATUM UNTERSCHRIFT REVIERL~rrER ; Kontrolliste f"Ur den Einsatz von Vollerntersyslemen Anlage 3 zum Artlelisauflrall vom,-::-__________ D".." Laufl:!\d!" K,onlrQfle(T'tjfAbichlullkontr-Dl1e O.tum · Ja . 1. Setzt der Unternehmer die zugesagten Maschinen ein? ...................... .. .. 0 - Vollemter Typ: :;:-_________ _ - Tragschlepper Typ: _____ - Votliefersystem: ________~-_ 2. Werden die technischen Mindeststandards erfüllt?......:........................ . .. ,02.1 b!!im Vollem!er: a) Gerätesicherheitsüberprüfung. FPA-prüfung ....................... .. bl Bereifung mind. 600 mm ................................ .. .... :.............. ... c) Antriebsart.....,...,.-_________ ... 0 .. 8 0 d) Anzahl der Achsen'-=-=:--_____ _ e) Kranreichweite über 9,50 m ............ ........................................ .. 0 Ist der Aufarbeilungskopf standardgamIlß? .......... .. ...................... .. .. 0 sI dem max. BHD des ausscheidenden Best angepaßt.. ......... . b) standardmässige Vortriebausstattung .... .... .... .. .. ......... ......... .. ... 0 ... 0 c) getrennter Sägekettenschmiertank ............. ... ... ........ ............. .... 0 d) integrierte Vermessung ...... ... ... ... .......... .. : ... .. .. ..................... .. e) differenzierte Sortenbildung möglich.. ........ :........................ . ... 8f) Modeme Fahrerllabine .. ..... ... .... .... ................. .. ..................... . ... g) tiltbarer Kran ............ ......................................... .. .... .. :........ ... . . 8 h) 2-Hebel-Pilot-Steuerung ............. .. ............. ........ .. ,........... : ... . .. 2.2 beim Tragschlepper a)AnzahlderAchsen,_________________ bl Antrieb und Bereifung ....................... ................................. . 2.3 Vorllefereinhei1 . 0 ... 0 3. Werden' lIie gefordert"n Mindestanforderungen vOn dem eingesetzten Personal erfüllt? ................ .................................................. 4, Werden die waldbaulichen Anforderungen erfUIlt? ................................. .. 0 t? 0 a) Wird entspreChend der Bestandesauszeichnung durchforste ... 0 b) Bestandespfleglichkeit % Schäden. " ...... . s. a) Wurden die Schäden gepinselt?.......... .... 0 0 c) BOdenpfleglichkeit: ordnungsgemäß (eoloh",n; lur oe' ~G-MItt.m ni. ) Befahrung außemalb der RG festgestellt ~ " B • Einzelfali... ..................... . - Mehrmals .... " ............ .. .. .. ... 0 Spurentiefe cm .................... .. ... 0 von-bi&lmittl. ...Bdl Forstschutz notwendiges Zopfen bei 4 cm .......................... .. el korrekte Sortenbildung nach Stärl<e, Maß und Güte ............. . (EnlastungsQualit1!t, Holzkörperschonung) Oatum: Nein Ja Nein 0 , §. 0 8 I B 0 0 '0 0 B §0 An, u.u1!f'lde KtH\t roU(n ) I Ab$Ohlu Gkontr-t. ~ Dat um: Ja · Nein Ja Ne"! a) EntspriCht das eingesetzte Hydrauliköl den Mind.standards? .. [J 0 0 D - 5 ÖI-Auffangmatten als BindemitteL .. ... .... .. .... ... ..: .....:.... .... .. . 0 0 0 0- 5 VerschiOsse zum schnelle" Verschließen gerissener 0 0 0 0 Hydraulikleilungen ...... '" .......... ,,.' ,....... .,... ...... .... ... .... ,,.,. ,... ' ., .- mindestens 10 kg Ölbi ndemiHel Typ 11 (Falbkenn. 0 0 § §ze ichnung rot)" ,...... " . .. .... ,,'.', ............ .. . .. ...... .. .... .. " .. .:.. .... " '" .. • 1 Falteimer 10 I zum Auffangen auslaufender Flüssigkeiten ... B B • 1 Schau feL ,..... ,. ,... .... . " .. ....... ,., ...... ............ .. ... ...................... • 5 Plastlksllcke zur Aufnahme von Olgetranktem Bindemittel 0 0 0 0 und 500en ..,....... ... ..... ,............ .,.. .... ... . ,..... .. .... .. .......... " ........ c) Erfolgt die Betankung außertlalb des Waldes bzw, sind #'. die Anforderungen an die mitgeführten Tanks erfüllt? ... .. .... .. .. 0 0 0 r. a) Werden die notwendigen UVVorschriften eingehalten." .. :,. " .. 0 0 8 8 b) Sind Wegesbsperrungen vortlanden. " .. " " " .. " ...... " .... " ....... " .. 8 0 a} Korrekte Anlage der RUckegassen .. .. " .. " .. .. ... ..... .... " .... .... .... Bemerkung hierzu :________________________ _ 8. Raum für sonstige Bemerkungen des Revierleiters: , Anlage 4 Anweisung zur Ermittlung der Spurtiefe in der RG Mindeststandards zum Einsatz von VOllemtesystemen in Nadelholzbeständen zu Pkt. 4. cl B9denpfleglich1<eit: Um die Befahrbarkeil der permanenlen Feinerschließungslinien (Rückeg~ssen) auch für spatere Hiebsmaßnahmen und das ROcken mit weniger gelandegllngigen Rückefahrzeugen zu erhalten. müSSen LU tiefe Spuren vermieden wemen. Hierbei muß von der BMenfreiheil der üblichen RUckfah~euge ausgegangen werden, die bei LasIfahrt außemem von den Herstellerangaben im negaliven Si nne abweichen ~M . ' Die Rückearbeiten sind splItestens und unverzllglich einzustellen, wenn Spurtiefen von 30 cm und tiefer über einen .größeren Bereich ermittelt werden. Ermittlung der durchschnittlichen Spunlefe mil1els Stichprobe: Während der ·vereinfachten A~fnahme von Rückeschäden" werden 10 • 20 m breite Probeslreifen von Gassenmille zu Gassenmitle angelegt. Diese Probestreifen schneiden die Rückespuren an ihren Flanken im rechten Winkel (s. h. "Anweisung zur vereinfachlen Aufnahme von ROckeschIlden", S, 24 der BrOSChüre zum W-ROcken-U). Die Schnittpunkte dienen als Meßpunkte zur Enniltlung der Spurenliefe, so daß je ProbesIreifen vier Meßpunkte entstehen. Je Hektar sind dabe i mindestens 8 Messungen durchzufUhren. an denen die Ti efe unter VernaChlässigung elwalger hOchgepreßter BodenwUlste ennitlelt wird: A/<-- , ~}J~) , RÜCkegasse.z.~ 0 ('~: ~ " ~ .. ~- ----"""-. ' ~;:""~~1~~' 1'). ' . HP -. '.~,," '. ~ . ~~ -. ( _ __ --0. ~ . . - -< M~!l Pu nk t e ~~ . r--r-""!-.,..-""!---r-7""~~4. . . ~~ / ( HPI ~ _ ..A1; . / . . Probestreifen . ,. RG Die Messungen werden den drej Tiefenbereichen zugeordnet: Tiefenbereiche Tiefen Anzahl d. Messpkte. Spurtiefen Abschlagl . . 'I"ft" Beispiel : Tiefenbereich 1: 0-15 cm 20 Messungen 19 % o % I 0, -- DMlEfm " 2: > 15-20cm 80 Messungen 76% 5 % I 2,-- DMlElm .. 3: > 20- 30 cm 5 Messunoen 5% 10%/4 DMlElm Summe: 105 100 % D ie Anzahl der Messungen in den 3 Ti~fenbereichen geteilI durch die Gesamtmeßpunktzahl ergibt die prozentuale Spurtielenverteilung (Bsp.: TB 2 ... 80 Messungen 1105 Gesamtmessungen x 100 = 16 0/.) ....nlage d. , Das Abschlags-lAufpreisprozen1 ergibl sich, wie folgt: Die Prozente der "Spurtiefenverteilung" werden mit <Jen "Abschlagsprozent eOiAufpre i sbet rägen" des betreffenden Tiefenbereiches (TB 1 = 0 %1 0,00 DMIEfm; TB 2 = 5 %/ 2,- DMIEfm: TB 3 = 10 %1 4.-- DM/Efm) multipliziert. Die einzelnen Produkte werden add i ert und die Summe wird dann durch 100 geleil t. Das Ergebnis bildel auf eine Stelle hinterm Komma gerundet (gemeiniiblich) den tatsächlicnen Abschlagsfaktor bei Lohnarbeit bzw. den Aufpreis auf zwei Stellen hinterm Komma gerundet je Emtefestmeter bei Aufarbeilung In Selbstweroung, mit dem gerechnet wird . . Beispiel; Tiefenbereich i: Tiefenbereich 2: Tiefenberei ch 3; Tiefenbereich 1; Tiefenbereich 2; Tiefenbereich 3: 19 % x 76% x 5% x 19 % ~ 76 % X 5% x 0'% Abschlag = ' 0 % ', 5 % AbSChlag '" + 380 % 10 % Abschlag = + .sO % SUMME: 430 % f 100 0,00 DM Aufpreis = 0,00 DM % 2,00 DM Aufpreis = , 152 ,00 DM % 4,00 DM Aufpre is '" + 20 ,00 DM % ' SUMME: 172,00 DM % f 100 % =4,3%wbereclmender Abschlag/Aufpreis = 1.72 DM IEfmzu be .rechnender AufpreIs Abschläge bzw. Aufpreise unter 2 % bzw. 1,00 DM je Efm werden nicht berechnet. ,. Anlage 5 AbschlägelAufpreise Mindeststandards zum Einsatz von Vollerniesystemen in Nadelholzbesländen Für die Berechnung von vertragsstrafen werden landeseInheitlich folgende Abschlags-/Aufpreistabellen vorgegeben: zu Pkt, 4, b\ Sestandespneglichkeit: Beslandesschiiden AbSCl'lla9spro~ent Aufpreis je Efm LOhneinsatz Selbstwerbereinsalz , 6·10 % Schäden 5% 2,00 DMlEfm ' 11 - 15 % Schäden 15% 6,00 DM/Efm ,. '5 % Schäden 30% 12,00 DMIEfm Die Abschlage werden auf der Basis des gesamten Verfragsenlge"es, die Aufpreise auf der Basis der HoJ~massenermitt/ung berechnet. zu Pkt. 4, cl Bodenpneglichkeit: Zur Berechnung des latsiiCl'llichen Abschlags/Aufpreises bei Bodenschäden ist der Rechenweg aus Anlage 4, "Anweisung zur Ermittlung der SpurtieIe in der RG", zu beachten , Oie Abschläge/Aufpreise sind hiernach slll/enlos (ab 2% bzw. 1,00 DM/Etm} zu erm itteln , BOdenschäden mit Abschlagsprozent Aufpreis Je Efm Spurtie!en von Lohneinsatz Selbslwernereinsatz 0- 14 cm 0% 0, 00 DM 15-20cm 5% 2,00 DM ;>.0·30 cm 10 % 4,OOOM DIe Abschlage werden auf der BaSIS des gesamten Verfragsentgeltes, dIe Aufpreise auf der Basis dar Ho/zmassenarmiltJung bereChnet. ZlI Pkt. 4. el Aufarbeitungsqllalilät Für mangelhafte Aufarbeitungsqualilät können bis zu 10 % Abschläge/Aufpreis verlangt we rden. ' Soweit wegen der Nichlbeachlung von Aushallungsyorgaben quantifizierter. Wertminderungen eintreten, ist dies im Einzelfall zu regeln. Die Absr;/J/age werden auf der Basis des gesamten Vertragsentgelfes, die AUfpreise auf der Basis der Hol2massenermitflung berechnet. Oie vorgenannten Abschläge/Aufpreise und die aedingungen hierzu sind in die Verträge mit den Forstuntemehmem zu integrieren. Antage S KWF-Empfehlung: Biologisch abbaubare Bydrauliköle und Schmiermittel Mind&8tstandards zum Einsatz von Voltemtesystemen in Nadelholzbeständen zu Pkt. 6. al Anforderunoen des Wasser- und Bodenschutzes Das KWF leilt (Schreiben vom 04. Dezember .1992. Zeicl1en: 6.G .24/r\l-wie) die biologi sCh abbaubaren Hydrauliköle und Schmtemofle .in fo lgende drei Gruppen ein: - Polyglyl<ole Diese Produkte sind wasserlöslich und ntcht mi t Mineralöl m isch bar . • Trig/y"Zflrlde (liensche und pllanzliche Öle), L d. R. werden hierzu Rapsöle verwendet Diese sind empfindlich gegen hohe Temperaturen und Wasserzumischung. allerdings mi schbar mit Mineralöl , • synthetische Es/W Diese sind sehr allerungsstabil, ebenfalls mit Mineralöl m ischbar, aber auch empundliclt gegenüber Wasseranl eilen . ' Hierbei werden vom KWF nur die Polyglykole nicht empfohlen . . Die beiden anderen Gruppen , speziell ' die synthellschen Ester, können in modemen ArbeHsmaschinen verwendet werden. Bei den laufenden Kontrollen duroh den Revl er1eiter so il le vom Untemehmer scllf iftlich versicherl werden, daß in den eingesetzten Maschinen ausscl1ließlich biologisch abbaubare Hydrauliköle verwendet wertlen, die auf der Basis synthetischer Ester oder der Triglyzeride aufgebaut sind . Die mitgeführten Ölkanister können auf ihren Inhalt uberprürt bzw. es können StiChproben an der Maschine vorgenommen werden. Dies gilt insbesondere im Falle eines Lecks , Hydrauliktne und SChmierstoffe auf Mineralölbasis werden somit ausgeschlonen. Noliz' Nl1Ch neuestfrn Erkennltl jt>os.en soi!en m Og !ichst \'olkl!S!ttigte synttJet ischi!' E~ltir 1!!1nge$e\Zt werd~ . • Anlage 7 Adressenverzeichnis Mindeststandards zum Einsatz von Vollemtesystemen In Nadelholzbeständen , Zu o. g. Betreff werd~n folaende Kontaktadressen bekanntgeqeben: zu Pkt. 5 cl Schulungsadresse'n: 1, Lehrbetrieb für Waldarbeit und Forsttechnlk Hessisches Forstamt Weilburg FrankfUrterstr. 31 6290 Weilburg Tel-Nr. : 06471/39075 2. Waldarbeitsschule Münchehof Sautalstr. 5" 3370Seesen-Münchenof Te l-Nr.: 0536118004 oder 8005 Zwischen den beiden Ausbildungsstalten bestent eine inteme Absprache, daß der Lehrbetreib in Weilburg seine Ausbildung hauptsächlich für den süddeutschen Raum und die WAS Münchehof für den norddeutschen Raum anbie!et. Die Lehrgänge werden nach Bedarf veransIahet. InformallonssteJle beim KWF, ---"'~'-------- KuratorilJm-f0r-waleaWeiklAd-F..QJ:Stte.cbnik..e.-,v,---_____________ (KWF) Sprembergerslr, 1 6114 Groß-Umstadt Info-Tel.: 060781785- 30 , Herr Hoffmann


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