Erlass zur Fortführung des Schulversuchs "Praxisklassen" im letzten Jahr der allgemeinen Vollzeitschulpflicht
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ENTWURF Erlass zur Fortführung des Schulversuchs "Praxisklassen" im letzten Jahr der allgemeinen Vollzeitschulpflicht Vom 4. August 2005 Az.: F 1 f B -10.2.0 Aufgrund des § 5 Abs. 1 des Gesetzes zur Ordnung des Schulwesens im Saarland (Schulordnungsgesetz: SchoG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. August 1996 (Amtsbl. S. 846; 1997, S. 147), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 11. Mai 2005 (Amtsbl. S. 687), wird der im Rahmen des Erlasses zur Einrichtung von Schulversuchen "Praxistag" im letzten Schuljahr der allgemeinen Vollzeitschulpflicht vom 28. Juni 2001 (GMB!. Saar 8 .202) begonnene 8chulversuch "Praxis kl assen" fortgeführt. 1. Ziel des Schulversuchs 1.1. Allgemeine Ziele Schülerinnen und Schüler, die spezifische Lern- und Leistungsrückstä nde aufweisen und im letzten Jahr ihrer neunjährigen allgemeinen Vollzeitschulpflicht keine Aussicht haben, durch eine Teilnahme am Regelunterricht eines auf den Hauptschulabschluss bezogenen Bildungsganges den Hautschulabschluss zu erreichen, sollen durch eine Teilnahme an dem Schulversuch eine besondere schulische Förderung mit hohen be rufsbezogenen Praxisanteilen erhalten. Dazu dient insbesondere ein wöchentlicher Praxistag im Regelfall in einem Betrieb. Die Jugendlichen sollen durch diesen Schulversuch zu einer positiven Lern- und Arbeitshaltung geführt werden. Ihre Persönlichkeitsentwicklung soll stabilisiert, die wesentlichen Leistungsrückstände im Bereich der Kulturtechniken sollen verringert oder behoben sow ie Grundwissen und Grundfertigkeiten insbesondere in Deutsch und Mathematik gefestigt werden. Eine Fortsetzung der pädagogischen Arbeit der Praxisklassen im Berufsvorbereitungsjahr (BV J) wird angestrebt. 1. 2 Besondere Ziele In dem Schulversuch sollen die organisatorischen Bedingungen für die Errichtung von Praxisklassen an Erweiterten Realschulen und Gesamtschulen erprobt, mit außerschulischen Partnern insbesondere aus der Wirtschaft Kooperationsmodelle für ein auf die Berufswelt bezogenes praktisches Lernen entwickelt und Konzepte für d ie Begleitung und Fortbildung der Leh re rinnen und Lehrer in Praxisklassen erarbeitet werden. 2. Teilnehmende Schülerinnen und Schüler Für die unter Nummer 1.1 umschriebene Schülergruppe ist der Besuch der Praxisklasse freiwillig. Er setzt die Zustimmung der Erziehungsberechtigten sowie die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler voraus. Der Aufnahme in die Praxisklassen gehen Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern, den Erziehungsberechtigten und den außerschu li schen Partnern insbesondere aus der Wi rtschaft vo raus. In den Gesprächen mit den Schülerinnen und Schülern sowie den Erziehu ng sberechtigten ist insbesondere ab zu kl ären , dass die betreffenden Schülerinnen und Schüler auch durch eine Verlängerung der allgemeinen Vollzeitschulpflicht dem Hauptschulabschluss nicht mehr näher gebracht werden können. 3. Organisation Voraussetzung für die Errichtung von P ra xisklassen an Erweiterten Realschulen und Gesamtschulen im Rahmen dieses Schulversuchs ist jeweils eine genüg end große Anzah l v on Schüle ri nnen und Schülern , die die Aufnahme in eine Praxisklasse wünscht. Erforderlich ist außerdem für jeden Schüler und jede Schülerin die Bereitstellung eines betrieb li chen Praktikumsplatzes für den wöchentlichen Praxistag. Die Kooperation mit Kammern, Bet ri eben, aber auch mit der Berufsberatung und der Jugend hilfe ist unverzichtbarer Bestandte il di eses Schulversuchs. 4. Besonde rh eiten des Unt er richts Für den Schulversuch "Praxisklasse n" g il t die folgende Stundentafel: Religion gg f. in Kooperation mit Regelklasse Deutsch Mathematik Biol og ie/Chemie/Physik Erdkunde/Geschichte/Sozialkunde Bildende Ku nst oder Musik Sport ggf . in Kooperation mit Regelklasse Praxisfach Praxistag Schü lerstund en in der Woche insgesamt: (Schule und Praxis) ' ) Umfang in Zeitstunden 8*) 24 + 8") Im Sinne der Gewinnung weiterer Erkenntnisse im Rahmen dieses Schulversuchs kann auf sc hriftlichen Ant rag von dieser S tu ndentafel mit Genehmigung der Schulaufsichtsbehörde abgewichen werden. 5. Berechtigungen Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein Halbjahres- und ein Abgangszeugnis nach dem Muster der An lagen 1 und 2 mit ausführlicher Beschreibung aller Le istungsbereiche, auch der Praxis. Zusammen mit dem Abgangszeugnis erhalten sie ein Verhaltenszeugnis. Eine Teilnahme an der Prüfung von Nichtschülern zum Erwerb des Hauptschulabschlusses soll in Einzelfällen am Ende de r Praxisklasse mög lich sein. 6. Standorte Praxisklassen sollen eingerichtet werden, wo sich der größte Bedarf zeigt und wo Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrer und vor allem auch außerschulische Partner a us der Wirtschaft bereit sind, die Sc hülerinn en und Schüler auch benachbarter Erweiterter Rea lschulen oder Gesamtschulen im letzten J ah r ihres Schulbesuchs auf den Eintritt in das Berufsleben vorzubereiten. Die Standorte werden von der Schulaufsichtsbehörde festgelegt. 7. Gestaltung des Praxistages Für den Praxistag gelten d ie Richtlini en zur Durchführung von Betriebspraktika fü r Schülerinnen und Schüler an Schulen de r Sekundarstufe I vom 5. Juni 1996 (GMBI. Saar S. 114) in ihrer jeweiligen Fassung entsprechend. 8. Der Erlass zur Einrichtung von Schulversuchen "Praxistag" im letzten Schuljahr der a ll gemeinen Vollzeitschu lpflicht vom 28. Juni 2001 (GMBI. Saar S. 202) wird aufgehoben. Schuljahr ___,/ ___ (Vomwnej PRAXISKLASSE HALBJAHRESZEUGNIS für (Name ) An l age i lL Schulbesuchsjahr geboren am _________ in __________ _ Leistungen Religion ,.... "" " ..______ _ Bildende Kunst """"". _________ Deutsch """""". ______ _ Mu sik ,,""""""""""" "' _________ Mathematik""" " _______ Sport ........ """."" .. ,,, ...________ Biologie!Chemie! Physik ..... . .. " ....... _______ Praxisfach ....... ,..... " ... .._________ Erdkunde!Geschichte! Sozialkunde""" .. ______ _ Bericht über Lernverhalten und Leistungsstand im Unterricht der Schule: 1 -·_·_.... _---_..·_..· .... _ ..· __ ..· .. ·_.. _ _ ....· _ ....·_--- --_..·_-_..·-.... -_ ... .. ....- .. --- ....... - -_....... ... - .. -_.... ......... .....- .....- ....- .... ...- - ..... .. ... .... L _ _ .. . _ in der Praxis : -----._-------- - ------------_.. _------------------------ -----........ _---_.. _._---" Versäum ni sse: entschu ld igt: .......... Tage ....... ". Stu nden Unentschuldigt: "" .. Tage .. """ .. Stunden Bemerkunge n: ........... _.......................... _.. _........ ___ ....... _............................................................... . Ort, Datum SchulieiterlS chulieiterin Klassenleiter/Klassenleiterin Kenntnis genommen: ___ _____========________ __ _(Die Erzieloungsberechtigten) Noten für Leistu ngen: sehr gut, gut. befriedigend, au sre ichend, mangelhaft, ungenOg end Anlage 2 Schuljahr ___' __ _ iL Schulbesuchsjahr PRAXIS KLASSE ABGANGSZEUGN IS für (VomM1<,) (N!l.me) geboren am __________ in ___________ besuchte die hiesige Schule vom _______ bis ______ Er!Sie hat die allgemeine Vollzeitschulpflicht erfUIit. Leistungen Religion "."."",,. _______ Bildende Kunst """"". _________ Deutsch """""". ______ _ Musik """""" ........ """______ Mathematik""" " _______ Sport " ......................... ________ Biologie!Chemie! Physik" ............... _______ Praxisfach .................... _________ Erdkunde!Geschichte! Sozialkunde .... " .. _______ Bericht über Lernverhalten und Leistungsstand im Unterricht der Schule: in der Praxis: ----------- ------------------------ Bemerkungen: ........ .. ................ . _............................................................................................... . Ort, Datuin SchulleiterlSchulleiterin KlassenleiterlKlassenleiterin _____________ (Siegel) ______________ Noten für Le istungen: sehr gut, gut, befriedigend , ausreichend , mangelhaft, ungenügend