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VerwaltungsvorschriftenMinisterium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und VerbraucherschutzVerwaltungsanweisung zum Schutz bestimmter Biotope nach § 25 Saarländisches Naturschutzgesetz

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Verwaltungsanweisung zum Schutz bestimmter Biotope nach § 25 Saarländisches Naturschutzgesetz

Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz · vom 2001-07-17

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Gemelrusam .. MinktertalblaU 50 •• 10 .... vom 17. September 2001 Ministerium für Umwelt "" V.l'WlIlt...b.... irung rum Sclibtz besHrnmter Biotop. DO"" § 15 S.orliiodiscbe. N8lur,clml.geselz Vom 17. J"h 2001 "', Ver.ola .. uog Vorhcgcnde Verwaltungsanwcl>ung dient der Kl."tdlun~ .kr fachhchen Inhalte "mi Je. GeWlihrle;<tung <mor nachvollziehh.a,.n lande,emheithchen Kegelung Jer Be<timmungeil tibeT dle Slcherung ,chutzwUrdlgcr Biotope nach § 25 de, Geo;et7e, Uber Jon Schutz der N"'U' und d,e PHege der LUI<lschafl (Saarlandi,ch., ."~atu",ch"'<gc,clZ _ SNG) in der F.",ung vom 19 "1"," 1993 (Amt<hl S 346) im Rahmen der Eingriffsregelung und der U'"lellplanung B: R."hmct.e Grundlagen \1;t In-Kr.fl-Trclcn der "Iovelle Je, S:>iG Im Jahre 1'l'93 wurde durch den *2.\ SNG ein bcsOlldere, Sichcrung,in<trun,ent '''m Schutze solehel FliolOre ge,ehatfen, die tUr dl~ Lci,tungJlfahigkeit des Naturhau,- halte, und tlen Erhalt der biolog;'chen Vielfalt von hesondcrer Bedeutung sind, Das Gc,e(z unte ..agt grund,a17lioh eine Zerstörung oder ,on<tige erhebl!- ehe oder ,,"clthalllge Beomtraohtignng dieser Biotope_ Die der.'1 g=hulzlen Biotore ,ind tu , 25 Ab>. 2 SNG gen.,u,' und wemon nach § 2\ At>._ 3 S:-.IG bei der obc,,'en :-.Ialurschu17hehorde in el""r B.iulupli.le getUhrl. D,e Erfa",ung der he,ondo" ,cllUlzwurdigen Bwlopc und die Po"sohreibung der Biolopli,te eTfolgt ,mf der Ra,i, deI' Biolopkarllerung S.aTland durch ,las Landesamt filr UmweitschU'L, DIe Biotopli"e wird den Gemeinden ,owie den unlelen NoturscllulZbehurden mltgeteilt_ Sie winl VOn den Gem~inden öffentliob hekannt gemachi und i" l>ei den Gemeinden SOWte dem Landesamt fm Umwelt_ ,cllU17. ein,u<el\en, D. die I.nde,weite tliolopfi~cbon~rmililung nur in großeren Zeitab"~,,den ertulgen kann, Ist e, durchau, möglich, da" ,ich <li~ Gn:mcn der BioIOpfl.che" \'el'- andern oder Slcll auf ~ceigneten Standonen zwischen'-ei1li,h neue ,cllutzwurdige Biotope enlw,,:kcln. Aueh dic,c nooh niohl erfassten Bwtope untediegen dem grund,at,licl>en Schutz des ~ 25 SNG. Zur Konkreti,ienmg der in § 25 SNG genannlen l3iotore werden in der Anloge 1 die ,ohlltl"-u,,ligon Bwloplypen unter Angal>e von t1~ch~nunlcrgrcnzen mit KUT7.be",hreihung cllaraklori>lCI1, D,e Nennung von Phichenuntelg]'enZen l>egrllndct ,ich dann, da" die meisten Biolope ihr charaklemti,ohe, Anen'pektrum 'ln<1 <l",rul ihre funktionale An'pr~gung al, bo,undoTCl Lcbensraum e"t ah einer gew",sen PJ,;chengröße auf_ weisen, Ersl wenn diese Flacllenunte]'grenLc ubel'_ schritlen ist, L" ein Biotop im Sinne von § 25 SNG ge_ ,chul'" Ein Komplex all< ve]'S<bledcnen Biotopell und/oder ßiotoptypen ist dann in ,einer Ge,amtheit ge'iChUtzt, Wenn ein Riotop <Iie Flaehenuntergrenze ilherscltreitcl. C: AII1\r"!i .1Im Biulnp<ChQ!z .... Vorhol>en'ploDllb' ~. Naclt don Vorsohriftetl de, , 25 Ah~ I S:-.IG [St e. grund",..lkh utl2ula»ig, ,ehut"""rdigo BIOtope 'u L.CrslOTen oder auf ,un.lige Weise erh~bheh oder naohhaltig '" beelDtnichligen_ ),1aßnahmentrager und damIt potentielle Eingriff"or"",.ehor sind ,omit verpOn:hlet, die Standort- und TraSllenwahl fUr Ihre Maßnahmen '0 zn treffen, da", Zerstörungen oder Beeintniehtigungen dor :;chutzwur_ digen motope unlerbleiben_ Gemaß § 25 AI>< 4 SNG haben die Gemeinden clio in der Biolopli"e erfasston BiOlOre in der Baulc!lplanung kenmlich zu machen, um damit lhrcn Beltrag zur na<hhalligen Sichemng dieseT Flachen 'u leisten, Fur den taU, <l"", elOC Zerstolung oder ,on"lge er heblicl>e oder nachhaltige Ueemtr.;chllgung von ,ohutzviurdigen Biotopen au, uberwiegenden Grun. deli de, Gememwoble< unulng,;nghcll 1S', kann die obe"to :-.Ialur;chutlbehö,,1e n.ch ~ 25 Abo_ I SNG elle Ausnahme zulassen (AusnahmegenehmlgulIg), Dabei hat die ob."to Naturscllu17_hehönle Lm Rahmen del Ahw!\gungsverpOlclllung naoh * 1 Al,,;, 2 SNG ,_u prOfen, ob om uberwiegende, G""'olnwohlintere, .. di~ Zcr>torung odel IJeeintracllligung de, Biotop> erfordert Zur Gewahrle"tung des grußtmogliohen SOhU1Z~' <kr in , 25 S:-.IG genannlen Biotope sowIe LUC Vermei,I"ng unnuligcn VeTWaltung<_ "nd Planung>aufwand, '~Ilem des Antrag.<telle" emphehll c, ,ich daher, in Zweif~l>falien bereit> im Stadium dor Vorplanung ci. n~r Maßnahme duroh eine Nachtrage l>eim Lande,_ amt fur Umwelt<chutz zn kiRren, • ob ,ehutzwUrdige Bio,0p" beiroffen ,ind und • wie die schutzwlmligen Bwope erhalten b.w_ W<ctest~ob~nd geschont werden k<lnnen, D: AnlnW""'rrohren uhd Aotr.gwolerlagen D,e nachfulgendcn Hinwei,e regeln da, Anlrag>vcrfahren, d,,-, ,ich '.U] Kosten- und Aulwandsreduzierung in eine Antrage (formlu,) und das eigentliche formliehe ADlngsl'e.f.h",o gliede"_ Gernei .......... MlnlsWrialblatl Sa •• "' .... V(Im 17. SeplemberlOOl 1. Anfutge - r.iiJong der ZUlji";gkeil Die Anfrag~ <lient der PrWung. ob eine Maßnahme in einem «butz"1Irdjgen BiolOP nach ~ 25 SNG am Uberwiegenden Gründen do. Gemeinwohl", zugela,· ,en werden kann Fur eine Anfrage genOgen ",iten, de, Antragstellers folgend~ Unterlagen: • Ühe"ichhpl.fl de, Planungsbel"iche, (Maßslab' I: 25.(100) mit Emlragung d", V"rbaben'tandorte,," • Kurzdarstellung der Maßnahme in TeXI und Karte (M.&tab: 1 . 1 000 odor grMel). • Mitteilung "ber die Prulung biotop'chon.nder "Wglichkeilen (Al!emativen) sowie Regnmdung der Unvel"meidbarko,t der B,otopbeeintrachti· gung. • Kal"lenmaßigc Ahg]en,ung des ",hutz..uTthgen Biotop' (Ma1'"tab: 1 . 1.000 oder großer). • Ahv.agung:srelevante Angaben zum Vorhaben un· t.I" IJ,,,teliung <lerjenigcn Belange, die bei de, Abwilgung durch die oberste Natu"ohutzbeMrde fur ~i" Uhe"v,cgende, Gemmnwohl ,prechcn. *) Aut die,e, Grundlage tnfft dIe oberste 'lalurSchu"· bch""le eine grundslll,liohe Vor·En"cheldung. ob eme .,,",n"~megenehDllgung nach, 2.\ S~O möglICh i". un,1 teilt die, dem Anfragenden mit. z. Antr"ll'urlahun _ Reclltsr<irmlicl>e Allsnahme· genellmill"ßg ruoclt *lS Ah •• I SNG Eine po,itiv oc,cJliedene Antrage herechligt den An· tragsteller noch mehl ,um Vollzug der Maßnahme. Da, Vorhaben kann er" dann real;,iert wcrd'-'Il. wenn in e\Dem '''chnformliehen Verfahren eine Au",ahme ?ugel""cn wurde und die Au,nahm~genehmigung be· ,t81ld,krafug i,l. • Bei l1i,,!!riff.n gemiill t 10 SNG m ",hutz'W"llrdige Biotope ergehl die Au,nahmegenehnugung im Rahmen der EIngriffsbehandlung im Gcnohmi· gungsycrJahl"en. ,B. Planfe"stellung'·. Plangench· migung'· oder B"ugenehlIU~ung,verfahr~n. ,elml (Kon,entralwnswirkung). HIerbei hat die verfah· ren,tul"'ende Behö,.de dIe erfordeliiche Ausnah· megen~hmigung dur<h die oberSIe NatunlehU!z· behörde elllzuholen Die", ergchI <lurch einen rechL,fO\mhch~n l:\escheid. gegen den beim Ver· w81tungsgcnehl de, Sa"r",nde, Klage erhoben "orden kann. • DIe En"clleidung \lber die Inan'pruchn.hme ,chul.owO,diger Biulope bel ,kr AufsteJluog v~n Ileh.Ulmppliinen unterllegl ruchl uer eigenveranl· ,) u"",;".,,", (;,tlo', ,",' ,,,m,,",,,,bl,, l~.<n"", J"o '"Co •. ","~, ,m L"",",ll '" gow;cons ,mo. d.., «, ."h ,,,,,,"Ob,, d<n nut Je, '" hu""""clu",, ""r"'o"n B,' on,'" dU","",,,,n. "" 'lh""""'<O,"don ( •• """~~hl,"".,,g' mü=n ".""" hlrunu; Ji. ""'"Ah",,' <B,"""n" ",h .,rt,,,'''"· 0,,, ,,,,, ,,,,,u, ,," "' ,,, W'tunemn"" do; 1>",,,,,01,,,, lnt"",,, ",ntlo("'''· w," .."''''" ," m" H,l<, "oe "'''"'"'"' ("dITnm,I"'" v,,· ho,"," .'" "., ,·oe""n."", Slcl], '" "",,,"co"'n. N,d" "'''". on,"" '''. ""-,, 0" ""',,",no" ,"",,'""") '.ft, (".,m,,"~,h' "u, ",,""",. ,,",[ton 0"" J".'", ," (OVG W"m". 1"'- v , .'""' '''''. _] KO ""••" -) wontichen Abw;;gung der Gememden gem~ß *~ 1 Abs. 6 und 1a B.uGB. ,ondem hier!St grunds"V.· lich Jer *25 SNG vollinhaltiich anzuwenden. Dies hedenlet, <la" "hnt7.Wlirdlge BIOtope ;n Baulei!· planveTfahren nur dann einbezogen werden kun· neu. wenn durch entsprechende Fe'tsetzungen 1m BebauUD!:'plan die Erhaltung de, Biotop> gewahr. leistel wird oder matericll die Vnrau=tzungOtl de, ~ 2.\ At». 1 SNO ,·nrliegen. Zu <I,e",m Zwecke i" VOT Auf,tellung eine, Bcb.uung'plane,. der die Inanspruchnahme eine, >ehutzwurd,gen Fliotop' mil der Wirkung der ZerstOrung odeT ,ons~gen er· hebhchen oder nachh.ltigen Fleeintnich!lgung he· inhalten '0ll. ,icherzu,tellen. ,la" _ unler der v,,· rau"otzung des Vorllegens üherwiegendcr GI"Onde d", Gemeinwohle, _ die oberste NatunlebU!z· beborde eino Auffiahnlegeochmigung gemaß ~ 25 Abs. 1 SNG dmch rechtsformhohen BO>cheid er· teilt. Soweit dies gesclncht. i'l dann eme Au,nah· meerteJiung ruc da> einzelne Bauvorhaben nicht mehr erforderlioh. Wird cin~ Au,nahmegonehm;· guug nichl eTleil1 oder von der GeOlemde mchl be· antragt. bnn der betrotiene Bebauung'plan nicht be,ehlos"," ll?w. genohmigt werden. EIn tJehau· ungsplan. Jer ohne eine erforderliche Au","~me· genehmIgung trotzdom v"n der Gomeinde oc· .chl""en wird. i" rechtswidrig Zur I:.rlangung der reohlsformlichen ,\usnahrnc-geneh. migung nach § 2.5 S'lG ,ind UmflUtg und SchW<Oro <Ier Zen;turuug nder der ,onstigen echcblichen oder nach· halligen Beeintrachtlgung ,Ie, schut?Wurdigen tJiotop' ,owie dIe ,ur Komren,atlon gem,m § 25 Ab,;. I S'lG ~rforderlichcn Au,gleich,· und E,.,alZrn.ßnahmen kunkrel und del.illien ,.u ert.ut<fu und darLu,teilen DIO hie,fUr ertOTderlichen Unlerlag<n ,ind In Anloge 2 aufgeli,tet. Zu, GewahrielStung einer n.chhaltigen ukologi,chen F""\;~o",fahigkeit Mr fe"gclcgten Au'gleichs· und! oder li"almlaßn.lImen i" fUT <Iie Ilierfi" beplanten Flachen • der NachweIS d<! ta"aohhehon Ve1fu\!.h ..ke,t durch Grunclerwerb "der _ ,0w",1 ,lie. enVlc,c· nermaßen nichl milghch "t - durch I.ngfrj,tigen Pachtve]lrag (L.ulze;t minde,l~n' ,0 Jahre) LU er· bringen "nd • die dingliChe Sicherung durch EIntragung einer be· schr:inkten \",,,imlkhen DIenstbarkeil zugunsten des Naturschutze, ().hn;'te,iuln fur Umweh - übe"'" Natur",hutzbeMrde) im Grundbuch zu voranla""n. ~lIll, ein AU'gleich nicht oder nicht voU"and,g mog· Hell ;st. kann zur Eingrifb\;omre",ation auf ein b<:Me· hende, ÖkokonlO gemaß don Vorgaben ue, Erlas"" ?ur Einfolhrung des Ökokonlo> in der natursohutz· rechtlichen Eingriffsregelung vom 19. Dezember 1997 (OMBI. S. 74) ?uru.<kgegriffen werden bl auch die,", Mi:>glichkclt nicht gegeb<:<l. '" wird zu,. EIngrjff,koml"'n,"~on auf Antrag eine Au,gleICh,· abgabe gem'ß Au'gleich,ahgabenverordnung vom 9 Ma'7. 1993 (Amtsbi. S. 190) bei der ohe"ten Natur· ,chuv.hehörde fe"gesetzt. Gemeinsame. MinisteriolbJoU SaorJond vmn 17. 5eplember 200l Anlage 1 <kr Verwallung,anwolSung ,"um Sehut:7. he,~mmter BlOtopo naob' 25 SNG F1icbenunlor\:r<lmen fllr dI. Anwendung des § 25 SNG 8JoloplYl' u. ~liicfleR· BIOiDp U. § 25 SNG BIOl .. pluorlienlDg Kurtbe.cbreilJong Unlergrenze m' Moore ühergang,moor A" boben Grundwasserstand ""' oherfl~cblich<: kerne Torf<ehlCbten gebundene moo!"1ypi<ehe Ptlarucnge· ",11 ",haften on ,ehr nahrsloftarrnen Standorten Silmpfe Kalkflachmoor· Wie'cngc""ll,clJaflen auf kalkhaltigen •• nmoorigen '" ;lr~uwic,e Slandonen. denen durch Streuwi.,ennut<ung "an. dlg N.hrstoffe ent:7.ogen wu,.den. Vorwle~ond al, kleinßachige Quell_ ode, Ühe",e'dung,moore au,· gehildet GroCseggenrJod VorwIegend au, Gro&eggenanen t.estehende POan· '" u:nge,cll.rnaflcn. bei denen in der Regel eine Art vorhcrrscht. Braun,eggen.umpf Kleinfi~chig auf sebr nlth"lorrarmcn. ,"uren 'la,,· '" ~'" vorkommende kloin,eggenreiche Bestande. ),feist au, Slreuwie,ennutzung hervorgegangen. Kleln,cggen,umpf Pfl.nzenge,elhch. flen '"' n,senarmen. oligolro· phen. ve"umpften fl.ch· und Qudlmoor>tandorlcn. Ch","kterart 1St dlO Gr.u·Scggc (Carex canesren,). '" Pfeifengra,wlese Pll.nzengc,clbcb.ften '"' n'hrstoffarmen Sicker· 'W w."erOOden (Gleyen) mit gut durohlUfteten Ober· beiden. Au, extensive,. St,eunutzung bervorg~~.ngen oder Brache,tadium genut:7ter Feuchtwie,en. Wald,im,enfiur Ao' n.,<en. kalko,men. humosen Böden unler WOG Feuch(wäldern und "j;cbll><hcn ><>Wle m 'l."bra· chen. Haufig als Reinbe,taTId del Wald,im« (Sei,· pu, 'ylvaticu,) .u'gebildet. Me,otrophe Made· A" Baoh· ""' PlußI'ufen ,,,,,,·ie im Bereich VOll 1.1.100 ,uß·Hoch"auden· Quellen unJ sl"unassen bis naS,;cn Standorlcn auf· nur trel<ndc HoclJ,laudenfluren. Oligo· und me,otrophe Made,ilßhoch,tandcnfluren auf nahrstoffarmen Pri· mar· und SekundaNtandonen ,ind im Gegensatz VI '0" Hoch"a udenfl uren n'hrstoffreiehel Standorte 'tark 7urUckgehend. Waldbm,on,ump! An Qucllau,trillen und an Sumpfrandern im ,ub· '00monlanen b7W ,ubatlanti,ch gepragten Bereich de, Saarlande, auftretende E""17ge<ell,chaft der W:.I· der nasser bIS wech,eln.sser Standorte. Rohrichlc Rbhricht Durch da, Vorherrschen einer ode\" wemger Arien ~ gepnigte Pfi anu nge,ellsch. ften ;m Verlandungs· ber<:.ch SIehern:!« GeWltS"'r m stark vern.»tcn Quellbereicl1en sowie '" nassen bzw. k\L.. ht~n St"ndort~n. Bach· und Fluß· ),Jeist artenarme niedngwuch.<ige Rohrkhle. die vor· 200 oda, r<ihricht wiegend entlang von Pließgewassern und Gl"~ben im mind. Bereich uer ),finelw""erhnle vorkommen. 30 lfdm. Gemei .... m.,. Minl ... rIalbIali SOoorlBnd .om 17_ Seplem ..... lOOl ~Ol ßjot....typ 11_ HÖcll.nßjlll .... l~ *15 SNG ßjotopkord.ruhg Kur~ibung Unt .... grenze m' Seggen- uml bml!Cnrelohe Seggen_ u hinsen- Nos"" b" weoh:!cln."e, in del Regel bIS zweimal gc· '00NasswieseD relche Na .. wie .. ~hle Wirt,;chaflswic<Cn auf nah ... "'ffrekhen, b.- ,cDIClch<n und mehr oder weniger hum""'n Tonbö. den der Auen, quelligen Hänge und Mulden. Ouellbe"nche Ouelle,Ouelitlu, Wa"cT3u,tritte .n die El"doberMche. Je nach rnc_ keine mi,rnen und phvRikali,ehen FaktUTen de, \Va."e", und de, Standort-e, k~nnen in Abhangigkeit;-on der Umgebung.'nUlZutlg unterschIedliche Qucll_ und Ve_ get.ünn,lypen .u;gobildel worden Tempmare Quollen ,md eing",chloo,en Naturnahe Bach_ """ Natum.her lJadt- Fließgowa"'er mit naturnahem. weitgehend Ull\'e["- mmd. Flußah,obnitte un<! ~lurl"b",hm(( bautcm Lauf, naturnaher Stluktul' der GeWlts""r- 100 Ifdm, 'uhle und der Ufornerelche ,owie mit naturnahe, Vegetation Erlen-Esch~n-We,- Ge", a'l!Crbegleitender Gehol",aum '"' otte"en rrund. don,.um Landschaft an naturn.hen Rach_ und t-jußabschrnt- 100 lfdm, ,~ hendel Gewa"el ""' Schwimm- scJ"edlicher Au'pragung auftretende Ge",lI,oh.hen blattgesellscha[( unlCTgctauchtor bzw. an deT Ohelfiaohe flutender Wa"e'l'fian7.en Ve rlandungsg..ell"" UI~rbereieh ,tehender Ge"" .. er m typi9Cher '00,ehal! Zomcrlillg auftretende Pflan7.enge,ell,ehaften (Unterwa",erra",n und Sohwimmblflltge,ellS<b.nen, Röhricht, Großseggenried, WeIden-Faulbaum· gehtIsch, Bt'uchw.ld), In der Regel;,1 di~ Zoniccung nur zum 'Ieil "u'gebildet, SaLt.",c><n ""' Bmnen· Salz""ie.. de, Bin_ An ,.I,haltigen Orundw."eraustri{ten OUHreten,l< keine lande, "enland.. ,alztole.. nte Vegetation'go,dl"'haft CD. Offene n.'urhche Block· Block h alde/Sohutt_ 'l.'llrliche Halden au, Ve,willentng"chu!l in "ffc'" u, Gen;llhaldcn halde ner, liohte'ponierter, trookenel' L'ge, aber auch an bes<h.lletelt, luMeuchten Standorten. Je nach Lage ,ind unlcr.chiedllChe Veget.tlOn.<typen entwiokelt Be,enhei~efltl,.en lJesenheidefiur ,. Saarl.nd nur klcinOachlg auftretende hchtlie· '"" bende Pfianunge,ellschaften, in denen die Be,en_ heide (Calluna vulgam) asp<ktb,ldend ist. Bm~tgra".<en lJo"tg,.""",n Durch N~h"l"ffarmUl "U'go,el<hnotc bcWCldcte oe oder ol",,,hUng gemahw Vegc(a~o"'go,cll:!charten .uf Saucrhumu,_Boden. Primare Standorte ,ind im S•• rland <ehen Tlocken_ und Halbt"'_ S.lld",en, Silber- Lückige, olt moos- und tlochtemeiclle Ra""n aur ox- '00o~.nra,en gras- " Klom- trem mag<:r<n, ,aUren oder oberfl.chhcl! amgclaug,rnmldcnflur ton fiachgrundigen Sandboden. Primare Standorte ,ind im Saarl.nd ,elten, d,her mei't kleintHtch,g ""1 Se kllnd~M.nJor! en. Kalk_Halhrooken_ NU!7ungd",dingle Magenosen auf SonderSTand~l'1en '00rasen In ~alkrelChen W~rrru:- und Troekongebieten, Magorrasen "uf Mag<:rrascn auf mci>t tlacl!grlmdlgen. warDlecxpo- '00 V"I~"nI1 merten, tw"l<~nen "nd ba;onr<:lchcn Vulkam(cn, G ememsoome5 MI ,. " .. • n10t 'albla So la d ••m ,7. September Biotoptyp 11. flii<ben_ Biotop IL § 2; SNG BiotopkartienlDg K, .... he,chreibuog Un,ergre"'e 10' Walder '00 GebU,che Blockkrilppclw.IJ LUc~ige Waldbe,tandc ont KrUppe1wuch, aur ,ub_ '00orockenwamer S'andorte ,tr.tarmen sUde"1""'ierten HlIßgcn mit Sili~atfelsen unJ Sleinrau,chen ~ Klefe,"riegel Aut mageren und trockenen S.ndböden ""rnetende luck'gc Kieternbestlinde. ~eI,enbirnengc' Luckige Gehusche auf fcl>lgon, 1!oc~enen Stand· ,e busch orten mil guter Basenversorgung "ußerhalh der K.lkgebiete. Boden<aurer All! ,ommertrockencn bIS ~ßig iri,ohen, ,ehwach ,00 t;iohenmi,eh",ald bis m_ßjg nahrstoff vcr,;orgten Sanden des Bunl,anu,t"'!O~ Rotliegenden und Taunu'qua"it< in meist ,onnenexp{lj,ienen "ork gene'gten bi, "h,offen Hanglagen, an Obe,Mngen, HangkantCIt, Oachgrlln{Ii~en Kuppen u,w. WarmchebonJer Eiohen·)Al,.,b"'älder auf maßlg fmeben bIS somme,- '00Wald aufVulkamt t",denen flacbgrundigen ,kelett_ und blockreichen Böden in melS! stark geneigten bis schroffen >onne",,'ponieTtcn Han~lagen> an Hangkanlcn, Sle,labstUrze" u.; m der kollinen bh ,ubmontancn Stufe. lJ"ehenwald ,Odexponierten Hangen der ),1u,chdkalkgobiete vur~ommender lticklgcr Wald mit mei,t ,", en'- wickcller Kraut· und Strauch>cbichl. W';rtneliehende, Hec~el\ und Gebu,chc out trookenen und ba,en",,- '00Geblt,ch auf Kalk ehen Böden, meist in den Mu"bel~alkgehleten. Am und Harlge<\ei" HeckenranJ ist mei" em Saum mi, Arten der KalkHalbtwcke"""en en'Wlckclt. BinnenJunen BmnotlJUne W.hrettd der Wurmei"cil ("Jer j,~ !ruhen P",tgla- keine ,jal durcb Verl',ehung wm F1ug,anJen entstanden Primarc Slart,lone im SaarlanJ außersI ",Iten. Bruch-. SIlmpf., Au- un,1 Erlen_Bruchwald [n Talauen und t1l Verlandung,beroichen von Tei· 4l~) Schluchlwlilder ehen auf 'lar~ wo"elreemOußtcn, ube, 30 em m;;Chtigen 'l,edefDu."'rkl:l"pern. Moorbirk<!O- Auf ochwach n1ineralvc"'''g,en, ,au,en ÜbergaItg'- ~ Bruchwald mooren ohne fließende. GrutlJwa'<er. Pmru;n: Ühelgangsmoore ,ind im Saarland ~is auf kleine Re"e erloschen. • . ~ m Gemei,,-..me8 Mini,l.riolbl." S.o11.nd rum 17 S je ber 2001 Bimoptyp 11. Fliim.o_ fllotop I~ *1.5 SNG ßiolopko,l/erultjl Kurd,,_hr.iIMm~ Uni .... grenze m' Bruch-, Sumpl-, Au- und F~udltcr Bu<hcn- Auf Plateau, und ,chwach geneigten H~"g.n mit 1.000 S<bluclJlwilldcr Sllclcichonwald grundn.ssen, ,". "au"o",e", schw.cJ, nah"toffverso'gten Sanrll>öden. hj, malJig Eichen-HaiDbu'"' '"' nahrstoffvcI>orglcD nassen Mu,chelkalk_ 1.0!)!) chenwald standorten und von Grund_ und Stauw.,ser beeinflußten StandcHten '" KerbUlIern. "" ~mc hemmte 1't~'J'"lel"tm"ng d,e Bu~hc zurtickdr"ngl. geAuw.ld Durch me Dvnamik von Flu"en gepragte Wal~.r ,I~I im Üherfluuingsl>erekh. Zu unterscheIden 'md Weich- und HarU,,,lzauwald, Schauhangw.I<!1 10 tief einge,ohnittenen Hlem, ScWuchtell und an ,~ Schluchtwald "eilen hi, ,clu'Offen Sch.nh.ngsra",lorten mil fenchlkUhlem uJkalklu!Ul auf [ri,ehen, hangdurchrie,dten und ,tauwa"crbccinflußten Boden mll gu_ ter 'lahNl"ffvenmrgung_ Quoll- b,,,, baoh- Slabile ErnMadlen In direktem Kontakt zur Quelle 200 ",Ie, beglc!lender " bzw, zum Bach auf grundfeuchten bi, glundn",,,,n "liod len_Eschenwald Standorten_ Ihre Au,bildung wird entscheidend von 100 Udm den Feuchteverhaltnh",n gepragt Krypt<>gomen- und Fa'n- Folsritzenve~ela- Extrom humu,."no """ flachgrundIge Standorle keme !luren auf pnmar ofkn~n bon ,ohr un to",chiedlicher ATtcntu,ammemclzung, '0 Fchhddungen, Fcl,hei_ nach Au'gangs,ubSlrat und Standortbedingungen_ <lcn-, Fchkopf- und Feh'pa Iten ge,e 1I,e haften ""' Fel'gru,flur Primar auf Fel,kopfen b7.W Illockhalden, «kundar '" ,ekundar ent<t.ndenen in Steinhrilchen und an sonstigen rlaehg.rUn~igen, Aufschhlsse" hum"sannen anthropogen bedillgten SI"Ddorton auHretonJo IUd"g~, "arm<:- und lichlhobcndc, au,- 1,ocknung"""'lon to PHan<.<: nge,clbchafton, Kryptogatnenrei_ Oe«llsohaften "icht bltihende, I'nan,en wie Mo<>- '" ehe Flur sen, Farnen und t'lechlen, ,1ie ,owohl Oll warme", lichtex[>Onierten, meist nockenen al, ."eh"" ,cI,",- I;gen, kUhlen umllufUeuchlen Siondorten .uft"'len, G.m ............ MioisteriBlblati Sao,lo"" vom 17. s..pl.mb.r 2001 Aologe 2 der Ve,wal'ung,;auweisung <um Scbulz 1><. "immter BiOIOro: nach § 25 S'lG Ubledagen rur die BeurteUuog ,!cr Inanspruchnahme von ,ohu,",,-urdigen B,o[opcn und fur die Ertei luug de,. ",clmfönnhch<n Au.nahme· genehmigung ".eh § 25 Ab>, I SNG. Die D.r<tellun· gen ~rfulgcn entweder Im jeweiI, velllr",chenden Bauleit· b7W Fachplan ode, in einen, laml><.b.fbpUe· ge,i,ohe" Ileglel'pla .. , I. trlilulen,ngsberlcbl 1. E,r_ un~ lIe~rh..g der vom Eingrirr be· "DRehen ...unzwU'dlgeD Biulupe mil O~"h"n,,,h"rl<r Abgrcn<ung dL'T schutzwilr· digcn BIotope und D.r<tellung angrenzen· de, Biotope He"andserfa«uug von vegeta!io" ""d Pauna Hlo'<>pbewenung ""h Emgnff.bcwer· lungsv<rfahron ') BeJeutu"g <!es IJlotopS IUr d~n N.turraum 2. Konßikl~o ..loIlung lJa"tellung ~er U"I~n,"~e" oder '0"" 'igen erhehlichen oder n.cllhalligen Beein· lrilchtigungen scbulzwUnhgcr Bi"top< Da"tdlung "", Art unJ Umlang baube· <Iingl l~mpor"rer Boemlrachligungen 3, Da"'en"ng der MallnBl .... en z.. r Venneldubg "bd Minderung der EIn~rilf.";rkungen auf .dtulzwürdige Biolope 4. Dar>hillung Imd Bewert"ng rob Komp"""ati. o""mBlloBluneo (Am!;leichsma/loaJuneo ,..d{ od ... Er ..,..... ßoahm.o) Dmlellung der M.ßnahmen zur Herstel· lung der erforderlichen Standortvo,"u",et· zungen (z.B, vet~n<lerung Jos Grundw",· ,ertlurob".ndes. llocle"nbtrag, Rilckb.u b"ulicher Anl.g~n, RU,,~b"u vOn Sohl· unJ Uferbcfe.ligungen bc, Gew""em) D,mlcllung der ~la(Jnabm<n <ur Biutop' enlwicklung (z.B, 01><rbodcnbchandlung, Pfian7maRnahm en ) Da'~tellung erfordCThcher Steuerungs. und Eu Iwkklung,m' ~u. h me u Bewerlung ,kr Au'gl<",h'· und,'",,!<r Er· "lZrnaßnahmen nach Eingriffsbewerlun~' verfahren ') ') V",.h"" "",," An.", zum .. E,I,,, zu, ~"ftl"n,,,,, "'" 0'" '0"'" ,m R,hm,n." Mlum'",,,«otl,,,,,, bn.g,,'~""'uo," ,'om". D",""" '09" ("MBI s." ""So 7<) S. flllanzielUDg GegcnubcrSlellung von Ein~rlff un,l Au,gleich! E"aI7: Nachwei, Jer Eingnffskomren"tion (gelndß bmgnfl,bcwcrtungsve, fahren») IL Planunt..rloKOn 1. Üb...icbl'pbut des Ge ..mlmrhabens ).1: I : 2.'i.0Cl0 ooer groller 2. B.'laod.plan flir den l(ih\:rilWH!reldl Abgrenzung der Biotopfi:iche(n) vor Jern EIngriff 101: I '1000 oder großer 3. KobDiklpbon Darslellung der Eingriffsm.ßnahme M, I , 1.000 ode,. großer (kaun in Bestond,· plan integriert ....erden) 4. Maßnorunehpl." Ahg, en7ung der Kompen,alio"'tl';"hoiH) lJar"ellung der M.Snah",<n (EingriIT,rnm· derung. Au,gleich. br",,) ).1: I : 1,000 oder gr,"ß"r Soweit e, die S"'"d"rtbe~ingungen b"ll"'mt~r B.o· toptYl"'n erfmdern. können ZUMzh"he UnteI>uehun· gen und Dal>ldlungen - Jewctl, cimclfollw.ogen leslgelegt w=kn, """' "" '"'' , "~ 86 BekalllltmllCbun~ des ~dleri<hl. 200/1 "Re..ld« ... ~ VBn komm."",Ie1n Abwaooer Saarlond" Vom 19,Jum2oo1 Der Lage1><,.ichl :WOO gemf\M Altlkel I~ o.Ie .. 10(,· R",hlhm< "1><r die Behandlung "on kummunalorn Abwa"er (911271(EWG» ,,, beim Mmi"erium fur UmwcJ" Prc",cSlellc ),112 (TcJ" 06 81!5 01·47 181, er· h:illlioh Fachhche Amprcchpartncr ,ind,rn Referal EI2: Herr Naumann (Tel' ()(i Bt!S 01-47 Xl) He,.,. Koppen (lei' (~~llSIlJ.47 13) G"", ,,,' ,,'" , .,,,


Verwaltungsanweisung zum Schutz bestimmter Biotope nach § 25 Saarländisches NaturschutzgesetzKeine Rechtsberatung · Ergebnisse sind zu prüfen