Verwaltungsvorschrift über Funkrufnamen für die Feuerwehren im Saarland
Für diese Vorschrift wurde keine §/Artikel-Gliederung sicher erkannt — der Text steht unten als Fließtext, ohne die sonst übliche Absatz-Feingliederung.
Verwaltungsvorschrift über Funkrufnamen für nichtpolizeiliche Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (npolBOS) im Saarland vom 24.02.2014 Auf der Grundlage des § 54 Absatz 2 des Gesetzes über den Brandschutz, die Technische Hilfe und den Katastrophenschutz im Saarland (SBKG) vom 29. November 2006 (Amtsbl. S. 2207), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 26. Juni 2013 (Amtsbl. I S. 262), erlässt das Ministerium für Inneres und Sport nach Anhörung des Landesbeirats für Brandschutz, Technische Hilfe und Katastrophenschutz die folgende Verwaltungsvorschrift: I. Funkrufnamen 1. Allgemeines Nachfolgende Regelungen gelten für den Brandschutz, die Technische Hilfe, den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz. Sie gewährleisten die Einheitlichkeit der Funkrufnamen und die taktische Erkennbarkeit von Fahrzeugen, Einheiten, Führungs- und Leitungspersonal, ortsfesten Funkstellen, Führungseinrichtungen und Behörden im Sprechfunkverkehr. Bezüglich der Funkrufnamen der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk wird auf deren eigene bundesweit einheitliche Funkrufnamenregelung verwiesen. 2. Funkrufnamen Feuerwehr und Katastrophenschutz Der Funkrufname der nichtpolizeilichen BOS setzt sich grundsätzlich aus dem Kennwort der Behörde, Organisation oder Einrichtung, dem Namen des Einsatzbereichs, der Standortkennzahl bzw. Organisationskennzahl und bei Fahrzeugen einer Fahrzeugkennzahl sowie - bei mehreren Fahrzeugen derselben Art innerhalb eines Standortes - einer laufenden Nummer zusammen. 2.1. Kennwort Den am BOS-Funkverkehr teilnehmenden Behörden, Organisationen und Einrichtungen sind folgende Kennworte zugeordnet: Organisation / Behörde / Einrichtung Kennwort Feuerwehr (Fw) FLORIAN Rettungsdienst (RettD) RETTUNG Luftrettung (RTH) CHRISTOPH Deutsches Rotes Kreuz (DRK) ROTKREUZ Technisches Hilfswerk (THW) HEROS Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) SAMA Malteser Hilfsdienst (MHD) JOHANNES Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) AKKON Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) PELIKAN Wasserwacht (WW) WASSERWACHT Notfallseelsorge und Krisenintervention Saarland (NKS) RAFAEL Bundesverband Rettungshunde (BRH RHS Saar) ANTONIUS Medizinischen Task Force (MTF) MTF SAAR Katastrophenschutz(behörden) (KatS) LEOPOLD Soweit für den Betrieb von Handsprechfunkgeräten besondere Kennworte zur Ordnung des Funkverkehrs verwendet werden, gelten nachfolgende Kennworte. Diese Kennworte dürfen nur beim Betrieb von Handsprechfunkgeräten im 2-mBand oder HRT (Handheld Radio Terminal) im DMO (Direct Mode Operation) verwendet werden. Organisation / Behörde / Einrichtung Kennwort Feuerwehr (Fw) FLORENTINE Deutsches Rotes Kreuz (DRK) ÄSKULAP Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) SAMUEL Malteser Hilfsdienst (MHD) MALTA Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) JONAS Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ADLER 2.2. Einsatzbereich (Ortskennung) Der Einsatzbereich wird durch den Namen des Gemeindeverbandes oder der Gemeinde bezeichnet. Für den Regionalverband Saarbrücken ist die Bezeichnung „REGIONALVERBAND“ ausreichend. Erstreckt sich der Einsatzbereich auf das gesamte Saarland ist die Bezeichnung „SAAR“ zu verwenden. Anerkannte oder angeordnete Werkfeuerwehren mit einer Zulassung zum BOS-Funk führen in der Regel den Namen des Unternehmens bzw. in Abstimmung mit dem Ministerium für Inneres und Sport eine eindeutige Abkürzung. Einheiten mit überörtlichem Einsatzspektrum führen grundsätzlich den Namen des Gemeindeverbandes soweit kein besonderer Name zugewiesen wird. Der Einsatzbereich ist grundsätzlich im Klartext zu sprechen. Das Ministerium für Inneres und Sport führt den Namen: „SAARLAND“ Die Feuerwehrschule des Saarlandes führt den Namen: „SCHULE SAAR“ 2.3. Standortkennzahl Der Standort wird durch die Standortkennzahl angegeben. Sie kennzeichnet den Standort der Einrichtung oder Organisation (z.B. Löschbezirk, Feuerwache, Rettungswache, Unterkunft) innerhalb eines Einsatzbereichs. Einrichtungen oder Organisationen innerhalb einer Gemeinde oder eines Gemeindebezirks verwenden grundsätzlich identische Standortkennzahlen. Fahrzeuge einer Organisation, die keinem Standort zugeordnet werden können (z.B. Fahrzeuge eines Landes- oder Kreisverbandes einer Hilfsorganisation) erhalten die Standortkennzahl „0“. 2.4. Fahrzeugkennzahl Die Fahrzeugart wird durch eine Fahrzeugkennzahl angegeben. Die Zuordnung erfolgt dabei nach einsatztaktischen Gesichtspunkten entsprechend dem vorrangigen einsatztaktischen Wert des Fahrzeuges. 2.4.1. Kommando- und Einsatzleitfahrzeuge sowie Mannschaftstransportwagen Kennzahl Fahrzeugart Kurzbezeichnung 10 Kommandowagen KdoW 11 Einsatzleitwagen 1 ELW 1 12 Einsatzleitwagen 2 ELW 2 13 Einsatzleitwagen 3 ELW 3 14 Mobile Besprechungseinheit MBE 15 Kraftrad Krad 16 Registrierung Reg 17 a) Mannschaftstransportwagen mit Zusatzfunktion MTW-Z 18 Mannschaftstransportwagen MTW 19-1b) bis 19-19b) Personenkraftwagen PKW 19-20c) bis 19-29c) sonstige a) dieser Kennzahl werden auch organisationsspezifische Fahrzeuge wie z.B. MTW-Sanitätsdienst, MTW-Betreuung, MTW-Tauchen etc. zugeordnet b) laufende Nummer gemäß Nr. 2. dieser Verwaltungsvorschrift: 1 bis 19 für Personenkraftwagen c) laufende Nummer gemäß Nr. 2. dieser Verwaltungsvorschrift: beginnend mit 20 und bis 29 für sonstige Fahrzeuge dieser Fahrzeugkategorie 2.4.2. Tanklöschfahrzeuge Kennzahl Fahrzeugart Kurzbezeichnung 21 Tanklöschfahrzeug (Löschwasservolumen: bis 2000 l) TLF 8/18, TLF 2000 22 Tanklöschfahrzeug (Löschwasservolumen: >2000 l - 3000 l) TLF 16/24-Tr, TLF 3000 23 Tanklöschfahrzeug (mit Staffelbesatzung) TLF 16/25 24 Tanklöschfahrzeug (Löschwasservolumen: >3000 l - 5000 l) TLF 24/48, TLF 24/50, TLF 4000 25 Großtanklöschfahrzeug (Löschwasservolumen: >5000 l) GTLF 26 Trocken-Tanklöschfahrzeug TroTLF 29 sonstige 2.4.3. Hubrettungsfahrzeuge Kennzahl Fahrzeugart Kurzbezeichnung 31 Drehleiter (Nennrettungshöhe 23 m) DLK 23, DL(K) 23-12, (DL 30) 32 Drehleiter (Nennrettungshöhe 18 m) DLK 18, DL(K) 18-12, (DL 22) 33 Drehleiter (Nennrettungshöhe 12 m) DLK 12, DL(K) 12, (DL 18, DL 16-4) 35 Gelenkmast GM 36 Teleskopmast TM 37 Hubarbeitsbühne HAB 39 sonstige 2.4.4. Löschgruppenfahrzeuge, Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge, Staffellöschfahrzeuge und Tragkraftspritzenfahrzeuge Kennzahl Fahrzeugart Kurzbezeichnung 41 Löschgruppenfahrzeug LF 8 42 Löschgruppenfahrzeug LF 8/6, LF 10/6, LF 10 43 Löschgruppenfahrzeug LF 16, LF 20, LF 16/12 44 Löschgruppenfahrzeug KatS LF 16-TS, LF KatS 45 Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug LF 8/6-TH, LF 24, LF 16/12-TH, HLF 10 46 Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20/16, HLF 20 47 Tragkraftspritzenfahrzeug, Kleinlöschfahrzeug TSF, KLF 48 Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser, Mittleres Löschfahrzeug, Staffel-LF TSF-W, MLF, StLF 49 sonstige 2.4.5. Rüstwagen Kennzahl Fahrzeugart Kurzbezeichnung 51 Rüstwagen 1 RW 1 52 Rüstwagen 2, Rüstwagen (neu) RW 2, RW (neu) 54 Vorausrüstwagen VRW 55 Kleineinsatzfahrzeug KEF 59 sonstige 2.4.6. Geräte- und Nachschubfahrzeuge sowie Mehrzweckfahrzeuge Kennzahl Fahrzeugart - F e u e r w e h r - Kurzbezeichnung 60 Gerätewagen GW-M 61 Gerätewagen-Logistik 1 GW-L1 62 Gerätewagen-Logistik 2 GW-L2 63 Schlauchwagen Schlauchwagen KatS SW 2000-Tr, GW-L 2 Wasser, SW-KatS 64 Gerätewagen-Atemschutz GW-Atemschutz 65 Gerätewagen Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen GW-SRHT 66 Gerätewagen Wasserrettung GW-Wasserrettung 68 Gerätewagen-Informations- und Kommunikationswesen GW-IuK, FeKw, GBKw 69 sonstige Geräte- und Nachschubfahrzeuge sowie Mehrzweckfahrzeuge Kennzahl Fahrzeugart - H i l f s o r g a n i s a t i o n e n - Kurzbezeichnung 61 Gerätewagen-Sanitätsdienst Gerätewagen-Rettungsdienst GW-San GW-Rett 62 Gerätewagen-Behandlung GW-Beh 63 Gerätewagen Betreuung GW-Betr 64 Gerätewagen-Verpflegung GW-Verpfl 65 Gerätewagen Technik und Sicherheit GW-TeSi 66 Gerätewagen Wasserrettung GW-Wasserrettung 67 GerätewagenTrinkwasseraufbereitung GW-TWA 68 Gerätewagen - Rettungshunde GW-RH 69 sonstige 2.4.7. ABC-Abwehr Kennzahl Fahrzeugart Kurzbezeichnung 71 Gerätewagen-Gefahrgut 1/ -ÖL GW-G 1 / GW-ÖL 72 Gerätewagen-Gefahrgut 2 Rüstwagen-Gefahrgut Gerätewagen-Gefahrgut (neu) GW-G 2 RW-G GW-G 73 Gerätewagen-Dekontamination P GW-Dekon P 75 Gerätewagen-Strahlenschutz GW Strahlenschutz 76 Gerätewagen-Dekontamination V GW Dekon V 77 Gerätewagen-Messtechnik GW Mess, GW Messleit 78 ABC-Erkundungskraftwagen ABC-ErkKW 79 sonstige 2.4.8. Rettungs- und Sanitätsdienstfahrzeuge Kennzahl Fahrzeugart Kurzbezeichnung 81 Notarztwagen NAW 82 Notarzteinsatzfahrzeug NEF 83 Rettungswagen RTW 84 Notfallkrankenwagen (Krankentransportwagen Typ B) NKTW (KTW Typ B (KatS)) 85 Krankentransportwagen KTW 86 Krankentransportwagen 2 Tragen KTW 2 87 Krankentransportwagen 4 Tragen KTW 4 88 Helfer vor Ort (First Responder) HvO (FR) 89 sonstige 2.4.9. Sonstige Fahrzeuge Kennzahl Fahrzeugart Kurzbezeichnung 91 Wechselladerfahrzeug WLF 92 Lastkraftwagen LKW 93 Fahrrad(staffel) 94 Abrollbehälter AB 95 Behandlungsmobil 96 Rettungsboot, Motorrettungsboot RTB II, MRB 97 Mehrzweckboot MZB 98 Hochwasserboot HWB 99-1a) bis 99-19 a) sonstige 99-20b) bis 99-29 b) Geländefahrzeug All Terrain Vehicle (ATV), Quad, etc. a) laufende Nummer gemäß Nr. 2. dieser Verwaltungsvorschrift: 1 bis 19 für sonstige Fahrzeuge dieser Fahrzeugkategorie b) laufende Nummer gemäß Nr. 2. dieser Verwaltungsvorschrift: beginnend mit 20 und bis 29 für Geländefahrzeuge 2.4.10. Beispiele für die Zusammensetzung von Funkrufnamen Kennwort (Organisation) Einsatzbereich (Gemeinde) Standortkennzahl (Wache bzw. Gemeindebezirk) - Fahrzeugkennzahl (Fahrzeugart) - laufende Nummer ROTKREUZ ST. WENDEL 0 - 83 - 1 ROTKREUZ ST. WENDEL 1 - 83 - 1 FLORIAN BECKINGEN 8 - 48 FLORIAN MERZIG 0 - 10 Erläuterung: Zeile 1: 1. RTW des DRK Kreisverbands St. Wendel Zeile 2: 1. RTW des DRK Ortvereins St. Wendel Zeile 3: TSF-W des Löschbezirks 8 der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Zeile 4: KdoW der Freiwilligen Feuerwehr ohne Standortzuweisung (WeFü) 2.5 Handsprechfunkgeräte Bei den dem jeweiligen Fahrzeug zugeordneten Handsprechfunkgeräten für den Einsatzstellenfunk ist grundsätzlich der dem jeweiligen Fahrzeug zugeordnete Funkrufname mit fortlaufender Nummerierung zu verwenden. Innerhalb eines Einsatzabschnitts können Führungs- und Funktionsbezeichnungen zugewiesen und im Klartext gesprochen werden. Beispiele: Kennwort (Organisation) Einsatzbereich (Gemeinde) Standortkennzahl (Wache bzw. Gemeinde bezirk) - Fahrzeugkennzahl (Fahrzeugart) Funktion FLORIAN EPPELBORN 1 - 42 GRUPPENFÜHRER FLORIAN EPPELBORN 1 - 42 ANGRIFFSTRUPP 3. Rettungsdienst Die Abwicklung des Funkverkehrs im Rettungsdienst erfolgt landesweit im Zuständigkeitsbereich der Integrierten Leitstelle Saarland, Betriebsstandort Winterberg, in einem landesweit einheitlichen Funkverkehrskreis. Zur Entlastung der Funkbetriebskanäle (Betriebsgruppen) werden nachfolgende Regelungen getroffen. 3.1. Kennwort der Organisation und Benennung des Einsatzbereichs Innerhalb des Funkverkehrskreises des Rettungsdienstes kann die Nennung des Organisationskennwortes (RETTUNG) sowie des Einsatzbereichs (SAAR) entfallen. 3.2. Standortkennzahl Der Standort wird durch eine Standortkennzahl angegeben, die sich aus der Kombination einer Kennziffer für den Gemeindeverband (1. Ziffer) und der fortlaufenden Nummerierung der Rettungswache im Gemeindeverband (2. Ziffer) zusammensetzt. Den Gemeindeverbänden sind folgende Kennziffern zugeordnet: Kennziffer Gemeindeverband 1 Regionalverband Saarbrücken 3 Landkreis Saarlouis 4 Landkreis Merzig-Wadern 5 Landkreis Neunkirchen 6 Landkreis St. Wendel 7 Saarpfalz-Kreis 3.3. Fahrzeugkennzahl Grundsätzlich gilt die fahrzeugspezifische Kennzahl für Rettungs- und Sanitätsdienstfahrzeuge nach Nr. 2.4.8. Eine verkürzte Fahrzeugkennung nach folgender Systematik kann verwendet werden: Kennzahl n. Nr. 2.4.8. Fahrzeugart Kurzbezeichnung Kennzahl Kurzfassung 81 Notarztwagen, Intensivtransportmobil NAW ITM 82 Notarzteinsatzfahrzeug NEF 2 83 Rettungswagen RTW 3 85 Krankentransportwagen KTW 5 3.4. Funkrufname Im Rettungsdienst kann eine komprimierte Form des Funkrufnamens verwendet werden. Dies gilt auch für Großschadenslagen. Bei Einsätzen außerhalb des Saarlandes ist der reguläre Funkrufname zu verwenden. Beispiel: Funkrufnamen für den 1. Rettungswagen der Rettungswache Homburg: Regulärer Funkrufname nach Nr. 2: RETTUNG SAAR 71 - 83 - 1 Kurzform des Funkrufnamens: RETTUNG SAAR 71 - 83 - 1 gesprochen: „71-31“ 3.5. Zuweisung besonderer Funkrufnamen: Folgende Funkrufnamen (Kurzfassungen) werden Fahrzeugen des Rettungsdienstes mit Sonderaufgaben zugewiesen: Fahrzeugart Kurzbezeichnung Rufname Kurzfassung Zubringerfahrzeug Verlegungs-Notarzt xxa) / 29 Zubringerfahrzeug Baby-Notarzt B-NEF xxa) / 91 Infektions-RTW Inf-RTW x a) / 39 Schwerlast-RTW S-RTW xxa) / 39 a) „xx“ entspricht der Standortkennzahl des jeweiligen Fahrzeugs. 3.6 Einheiten zur Unterstützung des Rettungsdienstes Einsatzfahrzeuge der Organisationen, die bei Großschadenereignissen zur Unterstützung des Rettungsdienstes zum Einsatz kommen, verwenden den regulären Funkrufnamen gemäß Nr. 2 dieser Verwaltungsvorschrift. Dies gilt auch für Einsatzfahrzeuge, Führungskräfte oder Führungseinheiten des Rettungsdienstes, die für Großschadensereignisse vorgesehen sind, wie z.B. der Gerätewagen Rettungsdienst (GW-Rett) und die Einsatzleitung Rettungsdienst (EL RD). Systeme zur erweiterten Ersten Hilfe (Helfer vor Ort bzw. First Responder) sind nicht Teil des Rettungsdienstes und verwenden - soweit Funkgeräte vorgehalten werden - ebenfalls den regulären Funkrufnamen gemäß Nr. 2 dieser Verwaltungsvorschrift. 4. Funkrufnamen für Leitungs- und Führungspersonal Der Funkrufname des Leitungs- und Führungspersonals setzt sich grundsätzlich aus dem Kennwort der Behörde, Organisation oder Einrichtung, dem Namen des Einsatzbereichs und einer der nachfolgend aufgeführten, funktionsbezogenen Kennzahlen zusammen. Bei der Sprechweise ist darauf zu achten, dass die Ziffer „0“ gesprochen wird. Die Funkrufnamen beziehen sich auf die jeweiligen Funktionen und werden geräte- und fahrzeugunabhängig verwendet. Die organisations- bzw. behördenspezifische Zuordnung von Kennzahlen für das Leitungs- und Führungspersonal erfolgt grundsätzlich nach folgender Systematik: Kennzahl Verwaltungsebene/Zuständigkeitsbereich/ besondere Funktionen 01 Leitungs- und Führungspersonal Land/Gemeindeverband 02 Leitungs- und Führungspersonal Land/Gemeindeverband mit besonderer Aufgabenzuweisung 03 Leitungs- und Führungspersonal Gemeinde 04 Leitungs- und Führungspersonal Gemeinde (gemeindebezirksübergreifend) 05 Leitungs- und Führungspersonal Gemeindebezirk, Ortsebene 06 Funkbetriebsaufsicht/IuK 07 Verbandsführer bzw. Verbandsführerin Fachdienste 08 Zugführer bzw. Zugführerin Fachdienste 09 frei Beispiele für Funkrufnamen für Leitungs- und Führungspersonal Kennzahl 01 (Leitungs- und Führungspersonal Land/Gemeindeverband) Funktion Funkrufname KW=Kennwort; EB=Einsatzbereich; SK=Standortkennzahl Führungskraft einer Organisation auf Landesebene [KW] Saar 01 Führungskraft einer Organisation auf Gemeindeverbandsebene [KW] [EB] 01 Landesbrandinspekteur/ Landesbrandinspekteurin Florian Saarland 01 Brandinspekteur/Brandinspekteurin im Gemeindeverband Florian [EB] 01 Führungskraft des Rettungsdienstes auf Landesebene (z.B. Ärztlicher Leiter Rettungsdienst ÄLR) Rettung Saar 01 Leiter/Leiterin des Fachreferates für Brandschutz (BS), Technische Hilfe (TH) und Katastrophenschutz (KatS) im Ministerium für Inneres und Sport Leopold Saarland 01 Leiter/Leiterin Aufsichtsbehörde KatS im Gemeindeverband Leopold [EB] 01 Landesbereitschaftsleiter/Landesbereitschaftsleiterin des DRK RotKreuz Saar 01 Kennzahl 02 (Leitungs- und Führungspersonal Land/Gemeindeverband mit besonderer Aufgabenzuweisung) Funktion Funkrufname KW=Kennwort; EB=Einsatzbereich; SK=Standortkennzahl Kreisbrandmeister/Kreisbrandmeisterin in der Funktion des stellvertretenden Brandinspekteurs/ der stellvertretenden Brandinspekteurin Florian [EB] 02 Referent/Referentin vom Dienst des LV DRK RotKreuz Saar 02 Kreisbereitschaftsleiter/Kreisbereitschaftsleiterin des DRK RotKreuz [EB] 02 Kennzahl 03 (Leitungs- und Führungspersonal Gemeinde) Funktion Funkrufname KW=Kennwort; EB=Einsatzbereich; SK=Standortkennzahl Führungskraft einer Organisation auf Gemeindeebene [KW] [EB] 03 Wehrführung der Gemeinde Florian [EB] 03 Führungsdienste der Berufsfeuerwehr Funktion Funkrufname Amtsleiter/Amtsleiterin Florian Saarbrücken Amtsleiter A-Dienst Florian Saarbrücken A-Dienst B-Dienst Florian Saarbrücken B-Dienst C-Dienst Florian Saarbrücken C-Dienst Kennzahl 04 (Leitungs- und Führungspersonal Gemeinde (gemeindebezirksübergreifend)) Funktion Funkrufname KW=Kennwort; EB=Einsatzbereich; SK=Standortkennzahl Löschabschnittsführung Florian [EB] Xa)-04 a) X = Nummer des Löschabschnitts; anstelle der Kombination X-04 kann auch der Zuständigkeitsbereich im Klartext gesprochen werden, Beispiel;“ FLORIAN SAARBRÜCKEN WEST“ Kennzahl 05 (Leitungs- und Führungspersonal Gemeindebezirk bzw. Ortsebene) Funktion Funkrufname KW=Kennwort; EB=Einsatzbereich; SK=Standortkennzahl Führungskraft einer Organisation auf Gemeindebezirks- / Ortsebene [KW] [EB] 05 Löschbezirksführung Florian [EB] [SK]-05 Kennzahl 06 (Funkbetriebsaufsicht/IuK) Funktion Funkrufname KW=Kennwort; EB=Einsatzbereich Leiter/Leiterin Fachreferat für Fernmeldesondereinrichtungen der BOS im Ministerium für Inneres und Sport Leopold Saarland 06 Funkbetriebsaufsicht Gemeindeverband [KW] [EB] 06 Funkbetriebsaufsicht Regionalverband Saarbrücken [KW] Regionalverband 06 Leitungsfunktionen der Integrierten Leitstelle - Leiter/Leiterin Betriebsstandort Winterberg - Leiter/Leiterin Betriebsstandort Hessenweg Leitstelle Saar 06 Leitstelle Florian Saar 06 Kennzahl 07 (Verbandsführer Fachdienste) Funktion Funkrufname EB=Einsatzbereich Leiter/Leiterin eines Feuerwehrverbands Florian [EBa)] 07 Leiter/Leiterin Medizinische Task Force (MTF) MTF Saar 07 Organisatorischer Leiter/Leiterin Mitte (OrgL) Rettung Saar 07 Mitte Organisatorischer Leiter/Leiterin West (OrgL) Rettung Saar 07 West Organisatorischer Leiter/Leiterin Ost (OrgL) Rettung Saar 07 Ost a) in der Regel Gemeindeverband Führungskräfte Rettungsdienst (medizinisch) Funktion Funkrufname Leitender Notarzt/Leitende Notärztin West (LNA) Rettung Saar LNA West Leitender Notarzt/Leitende Notärztin Ost (LNA) Rettung Saar LNA Ost Kennzahl 08 (Zugführer Fachdienste) Funktion Funkrufname EB=Einsatzbereich Zugführer/Zugführerin ABC-Zug Florian [EBa)] 08 Zugführer/Zugführerin Fernmeldezug (Regieeinheit) Gabriel [EBa)] 08 Zugführer/Zugführerin LZb) Wasserversorgung Florian [EBa)] LZ1c)-08 Zugführer/Zugführerin LZb) Rettung Florian [EBa)] LZ2c)-08 a) in der Regel Gemeindeverband; b) LZ = Löschzug c) alternativ kann die Klartextbezeichnung der Fähigkeit verwendet werden (siehe auch Nr. 7.2) Bei besonderen Funktionen, die keiner Kennzahl zugeordnet werden können, erfolgt die Benennung im Klartext. Funktionen ohne zugewiesene Kennzahl (Beispiel) Funktion Funkrufname Pressesprecher/Pressesprecherin einer Behörde oder Organisation [KW] [EBa)] Presse a) zur Vermeidung von Doppelbenennungen auf Gemeindeverbandsebene Zusatz „Kreis“ Soweit stellvertretenden Leitungs- und Führungsfunktionen eine Kennzahl zugewiesen werden soll, erfolgt dies durch die Verdoppelung der zweiten Ziffer der dem jeweiligen Leitungs- und Führungspersonal zugewiesenen Kennzahl. 5. Ortsfeste Einrichtungen 5.1. Leitstellen Die Funkrufnamen der Betriebsstandorte der Integrierten Leitstelle Saarland lauten: Betriebsstandort Winterberg: „LEITSTELLE SAAR“ Betriebsstandort Hessenweg: „LEITSTELLE FLORIAN SAAR“ 5.2. Ortsfeste Funkstellen Der Funkrufname für eine ortsfeste Funkstelle (Feuerwache, Feuerwehrhaus, Unterkunft etc.) setzt sich aus dem Kennwort der Organisation, dem Namen des Einsatzbereichs sowie der Standortkennzahl zusammen. Ortsfeste Funkstellen verschiedener Organisationen innerhalb einer Gemeinde oder eines Gemeindebezirks verwenden grundsätzlich identische Standortkennzahlen. Beispiel: Feuerwehrhaus des Löschbezirks 3 (Gemeindebezirk Reimsbach) der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Beckingen: „FLORIAN BECKINGEN 3“ Unterkunft des Ortsverbands Reimsbach des DRK: „ROTKREUZ BECKINGEN 3“ 5.3. Ortsfeste Funkstellen des Katastrophenschutzes Die Funkrufnamen ortsfester Funkstellen des Katastrophenschutzes (Führungseinrichtung KatS) setzen sich aus dem Kennwort „LEOPOLD“ und dem Namen des Einsatzbereichs zusammen. Beispiele: Führungseinrichtung im Ministerium für Inneres und Sport: „LEOPOLD SAARLAND“ Führungseinrichtung im Landkreis Neunkirchen: „LEOPOLD KREIS NEUNKIRCHEN“ Führungseinrichtung in der Stadt Neunkirchen in der Führungsorganisation des Katastrophenschutzes: „LEOPOLD NEUNKIRCHEN“ 5.4. Autorisierte Stelle BOS-Digitalfunk Der Funkrufname der Autorisierten Stelle des BOS-Digitalfunk im Saarland lautet: „TETRA SAARLAND“ 6. Einsatzleitung und Führungsorganisation: 6.1. Einsatzleiterin/Einsatzleiter: Die Einsatzleiterin/der Einsatzleiter führt allein die Bezeichnung „EINSATZLEITER“ ausschließlich oder als Ergänzung zu ihrem/seinem funktionsgebundenen Funkrufnamen. Beispiele: „FLORIAN MERZIG - EINSATZLEITER“ „FLORIAN MERZIG 03 - EINSATZLEITER“ „FLORIAN MERZIG 1/05 - EINSATZLEITER“ „ROTKREUZ SAARBRÜCKEN 10 - EINSATZLEITER“ An jeder Einsatzstelle ist ein Sprechfunkgerät dauernd besetzt zu halten, das bis zur Einrichtung einer Einsatzleitung die Ansprechstelle für die Leitstelle und nachrückende Kräfte bildet. Diese Funkstelle führt bis zur Einrichtung einer Einsatzleitung die Bezeichnung „LEITUNG“ ausschließlich oder als Ergänzung zum Funkrufnamen des Fahrzeugs. Beispiele: „FLORIAN SAARLOUIS - LEITUNG“ „FLORIAN SAARLOUIS 2/42 - LEITUNG“ „FLORIAN SAARLOUIS 1/11 - LEITUNG“ Diese Funkstelle bildet auch die Schnittstelle zum Einsatzstellenfunk. Grundsätzlich sollte der Einsatz eines Kommandowagens bzw. eines ELW erfolgen. 6.2. Einsatzleitung und Abschnittsleitung: Zur Strukturierung der Einsatzleitung sind ausschließlich aufgabenbezogene Funkrufnamen in der Form: „EINSATZLEITUNG [eindeutige Bezeichnung des Schadensorts]“ bzw. „ABSCHNITTSLEITUNG [eindeutige Bezeichnung des Einsatzabschnitts]“ zu verwenden. Dies gilt für die im Einzelfall an der Einsatzstelle installierte Einsatzleitung bzw. Abschnittsleitungen. 7. Besondere Einheiten des Katastrophenschutzes 7.1. Medizinische Task Force (MTF) Innerhalb des Katastrophenschutzes stellt die Medizinische Task Force wegen ihrer überörtlichen Einsatzoptionen eine Besonderheit dar. Im Saarland setzt sich die MTF aus Kräften des DRK KV Saarlouis, des DRK KV Saarbrücken, des MHD Saarbrücken, der DLRG sowie der Feuerwehr Saarbrücken zusammen. Sie bildet eine geschlossene Einheit. 7.1.1. Funkrufname der MTF Unabhängig von der Zuordnung der Fahrzeuge zu einer Organisation wird für die im Saarland aufgestellte MTF das Kennwort „MTF SAAR“ festgelegt. Der Funkrufname eines Fahrzeugs der MTF setzt sich aus dem Kennwort der MTF, der Kennzahl für ein Modul der MTF und der Fahrzeugkennzahl sowie einer laufenden Nummer für Fahrzeuge der gleichen Art innerhalb eines Moduls zusammen. 7.1.2. Kennzahlen der Module Für die Module der MTF werden folgende Kennzahlen festgelegt: Modul Kennzahl Führung 1 Behandlung 2 Dekontamination Verletzter 3 Patiententransport 4 Logistik/Betreuung 5 7.1.3. Fahrzeugkennzahl Die Fahrzeugart wird durch eine Kennzahl angegeben. Die Zuordnung erfolgt dabei nach einsatztaktischen Gesichtspunkten gemäß Ziffer 2.4. Kennzahl Fahrzeugart Kurzbezeichnung 10 Kommandowagen KdoW 18 Mannschaftstransportwagen MTW 63 GW-Logistik/Betreuung GW-Log 84 Krankentransportwagen Typ B KTW TYP B 61 GW-Sanitätsdienst GW-San 62 GW-Behandlung GW-Beh 76 GW-Dekontamination Verletzter GW-Dekon V gem. Nr. 2.4.4. Löschgruppenfahrzeug (mind. LF 10) LF xx 7.1.4. Funkrufnamen der Fahrzeuge In der Kombination mit den Kennzahlen der Module ergeben sich folgende Funkrufnamen der Fahrzeuge: Modul Fahrzeug Funkrufname Führung KdoW MTF SAAR 1/10 Behandlung GW-Beh MTF SAAR 2/62 GW-San (1 bis 7) MTF SAAR 2/61-Xa) MTW (1 bis 2) MTF SAAR 2/18-Xa) Dekontamination Verletzter GW-Dekon V MTF SAAR 3/76 MTW MTF SAAR 3/18 LF 10 MTF SAAR 3/42 Patiententransport KTW (1 bis 6) MTF SAAR 4/84-Xa) Logistik / Betreuung GW-Log MTF SAAR 5/63 a) X = laufende Nummer der Fahrzeuge 7.1.5. Funkrufnamen der Führungskräfte Die Funkrufnamen der Führungskräfte der MTF werden wie folgt zugeteilt: Funktion Funkrufname Leiter/Leiterin MTF MTF SAAR 07 Einheitenführer/Einheitenführerin Modul „Führung“ MTF SAAR 1/08 Einheitenführer/Einheitenführerin Modul „Behandlung“ MTF SAAR 2/08 Einheitenführer/Einheitenführerin Modul „Dekontamination V“ MTF SAAR 3/08 Einheitenführer/Einheitenführerin Modul „Patiententransport“ MTF SAAR 4/08 Einheitenführer/Einheitenführerin Modul „Logistik /Betreuung“ MTF SAAR 5/08 7.2. Gegliederte Einheiten des Katastrophenschutzes / länderübergreifende Hilfeleistungskontingente Gegliederte Einheiten des Katastrophenschutzes werden entsprechend der geforderten Einsatzoptionen und den hierfür erforderlichen Fähigkeiten zusammengestellt. Sie bestehen mindestens aus einem Zug. Verbände, die für bestimmte Einsatzoptionen zusammengestellt werden, bestehen aus einer Führungseinheit sowie mindestens drei und höchstens fünf Zügen. Die Zusammenstellung der gegliederten Einheiten kann auf der Ebene eines Gemeindeverbandes bzw. des Landes erfolgen. 7.2.1. Funkrufname der Einheit Der Funkrufname der Einheit setzt sich aus dem der Einsatzoption entsprechenden Kennwort der Einheit, dem Namen des Einsatzbereichs sowie der Bezeichnung und laufenden Nummer der Einheit mit gleicher Fähigkeit zusammen. Beispiele: Versorgungszug des Landkreises Neunkirchen: „VERSORGUNG KREIS NEUNKIRCHEN“ 2. Betreuungszug des Landkreises Saarlouis: „BETREUUNG KREIS SAARLOUIS ZUG 2“ Feuerwehrbereitschaft des Saarlandes „FEUERWEHRBEREITSCHAFT SAARLAND“ 7.2.2. Kennzahlen der Teileinheiten Der Funkrufname einer Teileinheit setzt sich aus dem der Einsatzoption entsprechenden Kennwort der Einheit, dem Namen des Einsatzbereichs, der Kennzahl für die Teileinheit sowie einer laufenden Nummer für die Teileinheit zusammen. Beispiel: 3. Zug (Löschzug KatS) der 2. Feuerwehrbereitschaft Saarland: „FEUERWEHRBEREITSCHAFT SAARLAND 2 - ZUG 3“ 7.2.3. Fahrzeugkennzahl Die Fahrzeugart wird durch eine Kennzahl angegeben. Die Zuordnung erfolgt dabei nach einsatztaktischen Gesichtspunkten gemäß Ziffer 2.4.. 2. LF KatS des 3. Zuges (Löschzug KatS) der 2. Feuerwehrbereitschaft Saarland: „FEUERWEHRBEREITSCHAFT SAARLAND 2-3/44-2“ 7.2.4. Funkrufnamen der Führungskräfte Die Zuordnung von Funkrufnamen für Führungskräfte erfolgt analog Ziffer 4 dieser Vorschrift. Beispiele: Leiter bzw. Leiterin der 3. Feuerwehrbereitschaft Saarland: „FEUERWEHRBEREITSCHAFT SAARLAND 3-07“ Zugführer bzw. Zugführerin des 1. Zuges der 3. Feuerwehrbereitschaft Saarland „FEUERWEHRBEREITSCHAFT SAARLAND 3-08 -1“ 8. Digitalfunk Die Vorschriften der DV 810 „Sprechfunkdienst“ über die Durchführung des Sprechfunkverkehrs behalten auch weiterhin ihre volle Gültigkeit, soweit sie für den Digitalfunk übertragbar sind. Das gesprochene Wort geht der Anzeige im Display des Endgeräts (operativ-taktische Adresse = OPTA) voran. II. Schlussvorschriften: 1. Diese Verwaltungsvorschrift tritt am 1. April 2014 in Kraft. 2. Gleichzeitig tritt die Verwaltungsvorschrift über Funkrufnamen für die Feuerwehren im Saarland vom 1. Dezember 2003 außer Kraft. Saarbrücken, den 24.02.2014 Die Ministerin für Inneres und Sport Monika Bachmann