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| Lfd. Nr. | Teil des Ausbildungsberufsbildes | Fertigkeiten und Kenntnisse, die unter Einbeziehung selbständigen Planens, Durchführens und Kontrollierens zu vermitteln sind | Zeitliche Richtwerte in Wochen im Ausbildungsjahr | |||
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| 1 | Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht (§ 3 Nr. 1) | a)Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluß, Dauer und Beendigung, erklärenb)gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennenc)Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennend)wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennene)wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennen | während der gesamten Ausbildung zu vermitteln | |||
| 2 | Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 3 Nr. 2) | a)Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläuternb)Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes, wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung, erklärenc)Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Beschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennend)Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben | ||||
| 3 | Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (§ 3 Nr. 3) | a)Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifenb)berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwendenc)Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleitend)Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen | ||||
| 4 | Umweltschutz (§ 3 Nr. 4) | Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere a)mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklärenb)für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwendenc)Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzend)Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen | ||||
| 5 | Betriebliche und technische Kommunikation (§ 3 Nr. 5) | a)Informationen beschaffen und bewertenb)Gespräche mit Vorgesetzten, Mitarbeitern und im Team situationsgerecht führen, Sachverhalte darstellen, deutsche und englische Fachausdrücke anwendenc)Teil-, Gruppen- und Explosionszeichnungen lesen und anwendend)Normen, insbesondere Toleranznormen und Oberflächennormen, anwendene)technische Unterlagen, insbesondere Reparatur- und Betriebsanleitungen, Kataloge, Stücklisten, Tabellen und Diagramme, lesen und anwendenf)Skizzen und Stücklisten anfertigeng)Versuche und Arbeitsabläufe protokollierenh)Meßwerte, insbesondere Umweltparameter, erfassen, registrieren und protokolliereni)Datenträger handhaben, digitale und analoge Daten lesenk)Kommunikation mit vorausgehenden und nachfolgenden Abteilungen sicherstellen | 4*) | |||
| 6 | Planen und Steuern von Arbeits- und Bewegungsabläufen; Kontrollieren und Beurteilen der Ergebnisse (§ 3 Nr. 6) | a)Arbeitsschritte unter Berücksichtigung fertigungstechnischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte festlegenb)Arbeitsablauf unter Berücksichtigung organisatorischer Notwendigkeiten festlegen und sicherstellenc)Materialbedarf festlegend)Arbeitsplatz unter Berücksichtigung des Arbeitsauftrages vorbereitene)Arbeitsergebnisse kontrollieren, bewerten und protokollieren | 4*) | |||
| 7 | Prüfen, Anreißen und Kennzeichnen (§ 3 Nr. 7) | a)Ebenheit und Rauhigkeit von Werkstücken prüfenb)Längen mit Strichmaßstäben, Meßschiebern und Meßschrauben unter Beachtung von systematischen und zufälligen Meßfehlermöglichkeiten messenc)Werkstücke mit Winkeln, Grenzlehren und Gewindelehren prüfend)Oberflächenqualität durch Sichtprüfen beurteilene)Bezugslinien, Bohrungsmitten und Umrisse an Werkstücken unter Berücksichtigung der Werkstoffeigenschaften und nachfolgender Bearbeitung anreißen und körnenf)Werkstücke kennzeichnen | 3*) | |||
| 8 | Grundlagen der mechanischen Fertigungs- und Fügeverfahren, Herstellen von Betriebsmitteln (§ 3 Nr. 8) | a)Flächen und Formen an Werkstücken aus Stahl, Nichteisenmetallen, Kunststoffen oder Holz eben, winklig und parallel auf Maß feilenb)Bleche, Platten, Rohre und Profile aus Eisen-, Nichteisenmetallen, Kunststoffen oder Holz nach Anriß mit Handsäge trennenc)Bleche im Schraubstock durch freies Runden und Schwenkbiegen unter Beachtung der Werkstückoberfläche, der Biegeradien, der neutralen Faser und der Biegewinkel kalt umformend)Werkstücke oder Bauteile mit handgeführten oder ortsfesten Bohrmaschinen unter Beachtung der Kühlschmiermittel bohren und senkene)Innen- und Außengewinde unter Beachtung der Werkstoffeigenschaften schneidenf)Werkstücke oder Bauteile aus Metall, Kunststoffen oder Holz unter Beachtung der Verarbeitungsrichtlinien für nicht abnahmepflichtige Verbindungen schweißen oder klebeng)Bleche und Profile aus unterschiedlichen Werkstoffen löten | 4 | |||
| h)Werkstücke in Bezug auf die Beschichtbarkeit prüfeni)Vorrichtungen und Gestelle nach Vorgaben entwerfen und anfertigenk)Vorrichtungen und Gestelle auf Funktion prüfen und ändern | 4 | |||||
| 9 | Erfassen von Meßwerten (§ 3 Nr. 9) | a)Meßgeräte handhabenb)Länge, Masse, Volumen, Temperatur und Dichte berechnen und messenc)Spannung, Stromstärke und Widerstand berechnen und messen | 4 | |||
| 10 | Warten von Betriebsmitteln (§ 3 Nr. 10) | a)Betriebsmittel pflegen und vor Korrosion schützenb)Betriebsstoffe, insbesondere Öle, Kühl- und Schmierstoffe, nach Betriebsvorschriften wechseln und auffüllenc)Maschinen, Einrichtungen oder Systeme nach Anweisung warten | 3*) | |||
| 11 | Vor- und Nachbehandeln von unbeschichteten und beschichteten Oberflächen (§ 3 Nr. 11) | a)mechanische Bearbeitung aa)Schleif- und Poliermittel, Schleifkörper und Betriebsstoffe sowie Werkzeuge nach Material und geforderter Oberflächenqualität auswählenbb)Schadensbilder und deren Fehlerursachen sowie die Auswirkungen auf die nachfolgenden Bearbeitungsgänge sowie das System Grundwerkstoff und Überzug beurteilencc)Oberflächen manuell und maschinell entgraten, schleifen, bürsten, polieren und strahlenb)chemische und elektrolytische Behandlung aa)Werkstücke durch Reinigen vorbehandeln und das Ergebnis beurteilenbb)metallische oder nichtmetallische Werkstoffe dekapieren, chromatieren, phosphatieren, passivieren, aktivieren oder beizen, Anlagen bedienencc)Schadensbilder und deren Fehlerursachen auf dem Grundmaterial feststellen sowie die Auswirkungen auf die nachfolgenden Bearbeitungsgänge berücksichtigen | 9 | |||
| Alternative A: Holzoberflächen a)Holzoberflächen durch vorbereitende Verfahren, insbesondere durch Trocknen, Spachteln, Grundieren, Beizen, Laugen, Wässern, Porenfüllen und Bleichen, behandelnb)Holzoberflächen durch abtragende Verfahren, insbesondere manuelles und maschinelles Schleifen, behandelnc)Holzoberflächen durch Polieren, Wachsen, Ausbrennen, Ölen, Färben und Konservieren nachbehandeln | 8 | |||||
| Alternative B: Kunststoffoberflächen a)Kunststoffoberflächen durch vorbereitende Verfahren behandelnb)Kunststoffoberflächen durch physikalische und chemische Verfahren behandeln | ||||||
| Alternative C: Metalloberflächen a)Metalloberflächen durch vorbereitende Verfahren behandelnb)Metalloberflächen durch physikalische und chemische Verfahren behandeln | ||||||
| 12 | Regeln von Produktionsprozessen (§ 3 Nr. 12) | a)Meßwerte erfassen und protokollierenb)Produktionsprozesse nach Temperatur-, Druck-, Stand- und Durchfluß-Sollwerten regelnc)Störungen feststellen und Maßnahmen zu ihrer Beseitigung einleitend)Prozesse mit Prozeßleitsystemen durchführen | 4 | |||
| 13 | Umgang mit Betriebs- und Gefahrstoffen, verfahrenstechnische Grundoperationen (§ 3 Nr. 13) | a)Flüssigkeiten und Feststoffe lagern, fördern, dosieren, mischen, trennen und reinigenb)gebrauchsfertige Stoffkonzentrationen, Lösungen und Mischungen herstellenc)die Kennzeichnung von Stoffen und Zubereitungen entsprechend der gesetzlichen Vorschriften beachtend)wichtige Stoffparameter, insbesondere Temperatur, pH-Wert und Leitfähigkeit, messen und einstellene)mit Betriebsstoffen bei Unfällen und Leckagen vorschriftsmäßig umgehen, ausgelaufene oder verschüttete Stoffe aufnehmen und einer umweltschonenden Entsorgung zuführen | 6 | |||
| 14 | Qualitätsmanagement (§ 3 Nr. 14) | a)Qualität vorbehandelter Produkte bei der Auftragserledigung unter Beachtung vor- und nachgelagerter Bereiche sichernb)Normen und Spezifikationen zur Qualitätssicherheit der vorbehandelten Produkte beachten | 7 | |||
| c)Qualitätsmanagementsystem in Verbindung mit technischen Unterlagen, insbesondere Normen und Spezifikationen und dessen Wirksamkeit beurteilen, Verfahren anwenden | 4 | |||||
| d)Prüfarten und Prüfmittel auswählen, Einsatzfähigkeit der Prüfmittel feststellen und dokumentieren, Prüfpläne und betriebliche Prüfvorschriften anwendene)Ursachen von Fehlern und Qualitätsmängeln systematisch suchen, beseitigen und dokumentieren | 4 | |||||
| f)zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen im eigenen Arbeitsbereich beitrageng)Applikationsparameter in ihrem Zusammenwirken in Bezug auf die Fehlerursachen beurteilen | 4 | |||||
| 15 | Trägerwerkstoffe (§ 3 Nr. 15) | a)Herstellungsverfahren und Eigenschaften der Trägerwerkstoffe unterscheidenb)Trägerwerkstoffe prüfen und entsprechend ihres Zustandes Korrekturmaßnahmen ergreifen | 3 | |||
| 16 | Beschichtungsstoffe (§ 3 Nr. 16) | a)Eigenschaften von Beschichtungssystemen beurteilenb)Lackbestandteile und ihre Wirkungsweise unterscheiden | 5 | |||
| c)Beschichtungsstoffe für den Verarbeitungszweck einstellen und verarbeitend)Verarbeitungsbedingungen einhalten | 3 | |||||
| e)bei der Einlagerung von Beschichtungsstoffen Lagerbedingungen einhaltenf)Einflußgrößen für das Zusammenwirken einzelner Schichten bei Beschichtungssystemen berücksichtigen | 6 | |||||
| 17 | Anwenden von Applikationsverfahren (§ 3 Nr. 17) | a)Sprühverfahren für flüssige oder pulverförmige Beschichtungsstoffe durchführenb)Einflußgrößen des Verfahrens und das Beschichtungsergebnis optimieren | 10 | |||
| c)Auftragsverfahren durch Walzen, Gießen, Tauchen oder Elektrotauchen ausführend)manuelle Auftragsverfahren ausführene)Applikationsverfahren in Bezug auf Emissions- und Abfallbehandlung optimieren | 9 | |||||
| 18 | Erfassen und Dokumentieren von Meßwerten (§ 3 Nr. 18) | a)optische und mechanische Schichtkenngrößen, insbesondere Schichtdicken, Härte, Haftfestigkeit, Abrieb, Farbton, Glanzgrad und Oberflächenstruktur, messen und dokumentierenb)Stoffkonstanten ermitteln, dokumentieren und einhalten | 6 | |||
| c)verfahrenstechnische Kenngrößen messen, dokumentieren und einhaltend)elektrische Größen im Lackierprozeß überwachen, regeln und dokumentieren | 6 | |||||
| 19 | Bedienen, Überwachen und Warten von Einrichtungen und Anlagen (§ 3 Nr. 19) | a)Aufbau und Funktionszusammenhänge von Produktionseinrichtungen unterscheiden und dem Produktionsprozeß zuordnen | 4 | |||
| b)Geräte und Anlagen für Vorbehandlung und Applikation einstellen, steuern, regeln und überwachenc)Funktionsmerkmale durch Eingabe von Parametern für den Prozeßablauf sowie durch Eingriffe in die Steuerprogramme des Prozeßleitsystems nach Unterlagen und Anweisung ändern | 5 | |||||
| d)Meldegeräte, insbesondere Warn- und Diagnoseeinrichtungen, überwachene)Prozeßablauf unter Berücksichtigung der Qualitätsanforderungen anhand technischer Unterlagen überwachen und dokumentierenf)Verfahren der Stoffrückführung und Stoffrückgewinnung durchführeng)Sprühstand oder -kabine mit Peripherieeinrichtungen einstellen und überwachenh)Trocknungs- und Energieübertragungsanlagen zur Filmbildung einstellen und überwacheni)Abwasser- und Abluftanlagen bedienen und überwachenk)Walz-, Gieß-, Druck-, Präge-, Tauch- oder Elektrotauchanlagen einstellen und überwachenl)Einrichtungen und Anlagen bedienen sowie bei fehlerhaften Beschichtungen Funktionsmerkmale korrigieren | 12 | |||||
| 20 | Nachbehandeln von Beschichtungen (§ 3 Nr. 20) | a)Entschichtungsverfahren beurteilen und auswählenb)Beschichtungen auf unterschiedlichen Grundwerkstoffen mittels mechanischer, chemischer, elektromechanischer oder physikalischer Verfahren entfernenc)Beschichtungen, insbesondere durch Polieren und Schwabbeln, nachbehandeln | 5 | |||
| 21 | Optimieren des Gesamtprozesses (§ 3 Nr. 21) | a)Vorgaben der Produktionsplanung beachten und bei der Umsetzung der Planungsvorgaben im Arbeitsbereich mitwirkenb)Arbeitsvorgänge und Arbeitsabläufe unter Beachtung der jeweiligen Organisationsformen, der Entscheidungsstrukturen und der eigenen Handlungsspielräume optimierenc)beim Fertigungsablauf neuer und veränderter Produkte mitwirken und Ergebnisse zur Optimierung nutzen | 6 | |||
| 22 | Verfahren der Umwelttechnik (§ 3 Nr. 22) | a)mögliche Umweltbelastungen erkennen und Maßnahmen zu deren Vermeidung und Verminderung in den Bereichen Wasser, Luft und Abfall einleitenb)berufsbezogene Vorschriften und Regelungen bezüglich Immission, Emission, Abwasser, Abfall und Reststoffe anwendenc)mit Betriebsstoffen und Energieträgern sowie den verwendeten Einrichtungen und Anlagen ökonomisch und ökologisch umgehend)Abfälle und Reststoffe erfassen und zur weiteren Verwendung oder zur Entsorgung bereitstellen | 4 | |||
| *)Im Zusammenhang mit anderen im Ausbildungsrahmenplan aufgeführten Ausbildungsinhalten zu vermitteln. |
Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluß, Dauer und Beendigung, erklären
gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen
Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen
wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennen
Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläutern
Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes, wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung, erklären
Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Beschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen
Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben
Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen
mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen
Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
Informationen beschaffen und bewerten
Gespräche mit Vorgesetzten, Mitarbeitern und im Team situationsgerecht führen, Sachverhalte darstellen, deutsche und englische Fachausdrücke anwenden
Teil-, Gruppen- und Explosionszeichnungen lesen und anwenden
Normen, insbesondere Toleranznormen und Oberflächennormen, anwenden
technische Unterlagen, insbesondere Reparatur- und Betriebsanleitungen, Kataloge, Stücklisten, Tabellen und Diagramme, lesen und anwenden
Skizzen und Stücklisten anfertigen
Versuche und Arbeitsabläufe protokollieren
Meßwerte, insbesondere Umweltparameter, erfassen, registrieren und protokollieren
Datenträger handhaben, digitale und analoge Daten lesen
Kommunikation mit vorausgehenden und nachfolgenden Abteilungen sicherstellen
Arbeitsschritte unter Berücksichtigung fertigungstechnischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte festlegen
Arbeitsablauf unter Berücksichtigung organisatorischer Notwendigkeiten festlegen und sicherstellen
Materialbedarf festlegen
Arbeitsplatz unter Berücksichtigung des Arbeitsauftrages vorbereiten
Arbeitsergebnisse kontrollieren, bewerten und protokollieren
Ebenheit und Rauhigkeit von Werkstücken prüfen
Längen mit Strichmaßstäben, Meßschiebern und Meßschrauben unter Beachtung von systematischen und zufälligen Meßfehlermöglichkeiten messen
Werkstücke mit Winkeln, Grenzlehren und Gewindelehren prüfen
Oberflächenqualität durch Sichtprüfen beurteilen
Bezugslinien, Bohrungsmitten und Umrisse an Werkstücken unter Berücksichtigung der Werkstoffeigenschaften und nachfolgender Bearbeitung anreißen und körnen
Werkstücke kennzeichnen
Flächen und Formen an Werkstücken aus Stahl, Nichteisenmetallen, Kunststoffen oder Holz eben, winklig und parallel auf Maß feilen
Bleche, Platten, Rohre und Profile aus Eisen-, Nichteisenmetallen, Kunststoffen oder Holz nach Anriß mit Handsäge trennen
Bleche im Schraubstock durch freies Runden und Schwenkbiegen unter Beachtung der Werkstückoberfläche, der Biegeradien, der neutralen Faser und der Biegewinkel kalt umformen
Werkstücke oder Bauteile mit handgeführten oder ortsfesten Bohrmaschinen unter Beachtung der Kühlschmiermittel bohren und senken
Innen- und Außengewinde unter Beachtung der Werkstoffeigenschaften schneiden
Werkstücke oder Bauteile aus Metall, Kunststoffen oder Holz unter Beachtung der Verarbeitungsrichtlinien für nicht abnahmepflichtige Verbindungen schweißen oder kleben
Bleche und Profile aus unterschiedlichen Werkstoffen löten
Werkstücke in Bezug auf die Beschichtbarkeit prüfen
Vorrichtungen und Gestelle nach Vorgaben entwerfen und anfertigen
Vorrichtungen und Gestelle auf Funktion prüfen und ändern
Meßgeräte handhaben
Länge, Masse, Volumen, Temperatur und Dichte berechnen und messen
Spannung, Stromstärke und Widerstand berechnen und messen
Betriebsmittel pflegen und vor Korrosion schützen
Betriebsstoffe, insbesondere Öle, Kühl- und Schmierstoffe, nach Betriebsvorschriften wechseln und auffüllen
Maschinen, Einrichtungen oder Systeme nach Anweisung warten
mechanische Bearbeitung
Schleif- und Poliermittel, Schleifkörper und Betriebsstoffe sowie Werkzeuge nach Material und geforderter Oberflächenqualität auswählen
Schadensbilder und deren Fehlerursachen sowie die Auswirkungen auf die nachfolgenden Bearbeitungsgänge sowie das System Grundwerkstoff und Überzug beurteilen
Oberflächen manuell und maschinell entgraten, schleifen, bürsten, polieren und strahlen
chemische und elektrolytische Behandlung
Werkstücke durch Reinigen vorbehandeln und das Ergebnis beurteilen
metallische oder nichtmetallische Werkstoffe dekapieren, chromatieren, phosphatieren, passivieren, aktivieren oder beizen, Anlagen bedienen
Schadensbilder und deren Fehlerursachen auf dem Grundmaterial feststellen sowie die Auswirkungen auf die nachfolgenden Bearbeitungsgänge berücksichtigen
Holzoberflächen durch vorbereitende Verfahren, insbesondere durch Trocknen, Spachteln, Grundieren, Beizen, Laugen, Wässern, Porenfüllen und Bleichen, behandeln
Holzoberflächen durch abtragende Verfahren, insbesondere manuelles und maschinelles Schleifen, behandeln
Holzoberflächen durch Polieren, Wachsen, Ausbrennen, Ölen, Färben und Konservieren nachbehandeln
Kunststoffoberflächen durch vorbereitende Verfahren behandeln
Kunststoffoberflächen durch physikalische und chemische Verfahren behandeln
Metalloberflächen durch vorbereitende Verfahren behandeln
Metalloberflächen durch physikalische und chemische Verfahren behandeln
Meßwerte erfassen und protokollieren
Produktionsprozesse nach Temperatur-, Druck-, Stand- und Durchfluß-Sollwerten regeln
Störungen feststellen und Maßnahmen zu ihrer Beseitigung einleiten
Prozesse mit Prozeßleitsystemen durchführen
Flüssigkeiten und Feststoffe lagern, fördern, dosieren, mischen, trennen und reinigen
gebrauchsfertige Stoffkonzentrationen, Lösungen und Mischungen herstellen
die Kennzeichnung von Stoffen und Zubereitungen entsprechend der gesetzlichen Vorschriften beachten
wichtige Stoffparameter, insbesondere Temperatur, pH-Wert und Leitfähigkeit, messen und einstellen
mit Betriebsstoffen bei Unfällen und Leckagen vorschriftsmäßig umgehen, ausgelaufene oder verschüttete Stoffe aufnehmen und einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
Qualität vorbehandelter Produkte bei der Auftragserledigung unter Beachtung vor- und nachgelagerter Bereiche sichern
Normen und Spezifikationen zur Qualitätssicherheit der vorbehandelten Produkte beachten
Qualitätsmanagementsystem in Verbindung mit technischen Unterlagen, insbesondere Normen und Spezifikationen und dessen Wirksamkeit beurteilen, Verfahren anwenden
Prüfarten und Prüfmittel auswählen, Einsatzfähigkeit der Prüfmittel feststellen und dokumentieren, Prüfpläne und betriebliche Prüfvorschriften anwenden
Ursachen von Fehlern und Qualitätsmängeln systematisch suchen, beseitigen und dokumentieren
zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen im eigenen Arbeitsbereich beitragen
Applikationsparameter in ihrem Zusammenwirken in Bezug auf die Fehlerursachen beurteilen
Herstellungsverfahren und Eigenschaften der Trägerwerkstoffe unterscheiden
Trägerwerkstoffe prüfen und entsprechend ihres Zustandes Korrekturmaßnahmen ergreifen
Eigenschaften von Beschichtungssystemen beurteilen
Lackbestandteile und ihre Wirkungsweise unterscheiden
Beschichtungsstoffe für den Verarbeitungszweck einstellen und verarbeiten
Verarbeitungsbedingungen einhalten
bei der Einlagerung von Beschichtungsstoffen Lagerbedingungen einhalten
Einflußgrößen für das Zusammenwirken einzelner Schichten bei Beschichtungssystemen berücksichtigen
Sprühverfahren für flüssige oder pulverförmige Beschichtungsstoffe durchführen
Einflußgrößen des Verfahrens und das Beschichtungsergebnis optimieren
Auftragsverfahren durch Walzen, Gießen, Tauchen oder Elektrotauchen ausführen
manuelle Auftragsverfahren ausführen
Applikationsverfahren in Bezug auf Emissions- und Abfallbehandlung optimieren
optische und mechanische Schichtkenngrößen, insbesondere Schichtdicken, Härte, Haftfestigkeit, Abrieb, Farbton, Glanzgrad und Oberflächenstruktur, messen und dokumentieren
Stoffkonstanten ermitteln, dokumentieren und einhalten
verfahrenstechnische Kenngrößen messen, dokumentieren und einhalten
elektrische Größen im Lackierprozeß überwachen, regeln und dokumentieren
Aufbau und Funktionszusammenhänge von Produktionseinrichtungen unterscheiden und dem Produktionsprozeß zuordnen
Geräte und Anlagen für Vorbehandlung und Applikation einstellen, steuern, regeln und überwachen
Funktionsmerkmale durch Eingabe von Parametern für den Prozeßablauf sowie durch Eingriffe in die Steuerprogramme des Prozeßleitsystems nach Unterlagen und Anweisung ändern
Meldegeräte, insbesondere Warn- und Diagnoseeinrichtungen, überwachen
Prozeßablauf unter Berücksichtigung der Qualitätsanforderungen anhand technischer Unterlagen überwachen und dokumentieren
Verfahren der Stoffrückführung und Stoffrückgewinnung durchführen
Sprühstand oder -kabine mit Peripherieeinrichtungen einstellen und überwachen
Trocknungs- und Energieübertragungsanlagen zur Filmbildung einstellen und überwachen
Abwasser- und Abluftanlagen bedienen und überwachen
Walz-, Gieß-, Druck-, Präge-, Tauch- oder Elektrotauchanlagen einstellen und überwachen
Einrichtungen und Anlagen bedienen sowie bei fehlerhaften Beschichtungen Funktionsmerkmale korrigieren
Entschichtungsverfahren beurteilen und auswählen
Beschichtungen auf unterschiedlichen Grundwerkstoffen mittels mechanischer, chemischer, elektromechanischer oder physikalischer Verfahren entfernen
Beschichtungen, insbesondere durch Polieren und Schwabbeln, nachbehandeln
Vorgaben der Produktionsplanung beachten und bei der Umsetzung der Planungsvorgaben im Arbeitsbereich mitwirken
Arbeitsvorgänge und Arbeitsabläufe unter Beachtung der jeweiligen Organisationsformen, der Entscheidungsstrukturen und der eigenen Handlungsspielräume optimieren
beim Fertigungsablauf neuer und veränderter Produkte mitwirken und Ergebnisse zur Optimierung nutzen
mögliche Umweltbelastungen erkennen und Maßnahmen zu deren Vermeidung und Verminderung in den Bereichen Wasser, Luft und Abfall einleiten
berufsbezogene Vorschriften und Regelungen bezüglich Immission, Emission, Abwasser, Abfall und Reststoffe anwenden
mit Betriebsstoffen und Energieträgern sowie den verwendeten Einrichtungen und Anlagen ökonomisch und ökologisch umgehen
Abfälle und Reststoffe erfassen und zur weiteren Verwendung oder zur Entsorgung bereitstellen
Im Zusammenhang mit anderen im Ausbildungsrahmenplan aufgeführten Ausbildungsinhalten zu vermitteln.