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Ein Gnadengesuch oder eine Beschwerde gemäß § 4 Abs. 2 Satz 2 hemmen die Vollstreckung der Rechtsfolgen nach § 1 Abs. 1 grundsätzlich nicht.
Bis zur Entscheidung über das Gnadengesuch kann die zuständige Behörde die Vollstreckung einer Rechtsfolge oder die Folgen ihrer Rechtswirksamkeit je nach ihrer Eigenart einstweilen aufschieben oder vorläufig unterbrechen, wenn
ohne eine solche Maßnahme schwerwiegende, nicht zumutbare und auf andere Weise nicht behebbare Nachteile drohen,
erhebliche Gnadengründe vorgebracht werden und
überwiegende öffentliche Interessen nicht entgegenstehen.