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Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat. ANHANG Kennnummer des Zusatzstoffs Name des Zulassungsinhabers Zusatzstoff Zusammensetzung, chemische Bezeichnung, Beschreibung, Analysemethode Tierart oder -kategorie Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen Geltungsdauer der Zulassung Rückstandshöchst-mengen im entsprech-enden Lebensmittel tierischen Ursprungs mg des Wirkstoffs/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % Kokzidiostatika und Histomonostatika 5 1 772 Elanco GmbH Narasin 80 g Aktivität/kg Nicarbazin 80 g/kg (Maxiban G160) Zusammensetzung des Zusatzstoffs Narasin: 80 g Aktivität/kg Nicarbazin: 80 g/kg (Verhältnis 1:1) Pflanzliches oder mineralisches Öl: 10 -30 g/kg Vermiculit: 0-20 g/kg Microtracer rot: 4-11 g/kg Maiskolbengrieß oder Reishülsen q.s. 1 kg Wirkstoff 1. Narasin, C43H72O11; CAS-Nummer: 55134-13-9 Monocarboxylsäure-Polyether aus Streptomyces aureofaciens (NRRL 8092), als Granulat, Narasin A Aktivität: ≥ 85 % 2. Nicarbazin, C19H18N6O6. CAS-Nummer: 330-95-0 Äquimolekularer Komplex aus 1,3-bis(4-nitrophenyl)-Harnstoff und 4,6 Dimethyl-2-Pyrimidol, als Granulat Verwandte Verunreinigungen: p-Nitroanilin ≤ 0,3 % Analysemethoden Zur Bestimmung von Narasin: Umkehrphasen-Hochleistungsflüssigchromatografie (RP-HPLC) mit anschließender Nachsäulenderivatisierung mit Vanillin und Nachweis bei 520 nm - ISO 14183:2005. Zur Bestimmung von Nicarbazin: Hochleistungs-Flüssigkeitschromatografie und Ultraviolett- (HPLC-UV) Spektrometrie(LC-MS/MS). Masthühner — 40 mg Narasin 40 mg Nicarbazin 50 mg Narasin 50 mg Nicarbazin 1. Angabe in der Gebrauchsanweisung: „Gefährlich für Equidenarten, Truthühner und Kaninchen“. „Dieses Futtermittel enthält ein Ionophor; gleichzeitige Verabreichung bestimmter Arzneimittel kann kontraindiziert sein“. 2. Der Zusatzstoff wird in Form einer Vormischung in Mischfuttermittel eingebracht. 3. Die Zubereitung aus Narasin und Nicarbazin darf nicht mit anderen Kokzidiostatika gemischt werden. 4. Ein Programm zur Überwachung nach Inverkehrbringen auf Resistenz gegen Bakterien und Eimeria spp. ist vom Zulassungsinhaber vorzusehen und durchzuführen. 5. Ab dem 28. Oktober 2013 liegt der p-Nitroanilingehalt bei ≤ 0,1 %. 6. Sicherheitshinweis: Beim Umgang mit dem Wirkstoff ist ein Atemschutz zu tragen. 28. Oktober 2020 50 μg Narasin/kg für frische Leber, Muskel, Niere und Haut/Fett. 15 000 μg Dinitrocarbanilid (DNC)/kg frischer Leber; 6 000 μg DNC/kg frischer Niere; 4 000 μg DNC/kg frischer Muskel und frischer Haut/frischen Fetts.
(1) Einzelheiten zu den Analysemethoden sind auf der folgenden Website des gemeinschaftlichen Referenzlabors zu finden: www.irmm.jrc.be/crl-feed-additives
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