Gesetze
Gesetz wird geladen …
1. Für die Feststellung und Überprüfung der Konformität mit den Anforderungen dieser Verordnung sind Messungen und Berechnungen unter Verwendung harmonisierter Normen, deren Nummern zu diesem Zweck im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wurden, oder anderer zuverlässiger, genauer und reproduzierbarer Verfahren vorzunehmen, die dem allgemein anerkannten Stand der Technik Rechnung tragen. Sie müssen die Bedingungen und technischen Parameter der Nummern 2 bis 8 erfüllen. 2. Allgemeine Bedingungen für Messungen und Berechnungen: a) Für die Zwecke der in den Nummern 3 bis 8 erläuterten Berechnungen wird der Stromverbrauch mit einem Umwandlungskoeffizienten CC von 2,5 multipliziert. b) Die Stickoxidemissionen werden als Summe von Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid gemessen und in Stickstoffdioxidäquivalenten ausgedrückt. c) Bei Wärmepumpen mit Zusatzheizgeräten wird das Zusatzheizgerät bei der Messung und Berechnung der Nennwärmeleistung, des Raumheizungs-Jahresnutzungsgrads, des Schallleistungspegels und der Stickoxidemissionen berücksichtigt. d) Für ein Luftheizungsprodukt ausgelegte Wärmeerzeuger und mit einem solchen Wärmeerzeuger auszustattende Heizgerätegehäuse werden mit einem geeigneten Heizgerätegehäuse bzw. Wärmeerzeuger geprüft. e) Für ein Kühlungsprodukt ausgelegte Kälteerzeuger und mit einem solchen Kälteerzeuger auszustattende Kühlgerätegehäuse werden mit einem geeigneten Kühlgerätegehäuse bzw. Kälteerzeuger geprüft. 3. Raumheizungs-Jahresnutzungsgrad von Luftheizungsgeräten: a) Der Raumheizungs-Jahresnutzungsgrad ηs,h wird berechnet als der Raumheizungs-Jahresnutzungsgrad im aktiven Betrieb ηs,on, wobei der Jahreswärmenutzungsgrad ηs,th, der Hüllenverlustfaktor Fenv und der Wirkungsgrad der Wärmeabgabe ηs,flow zu berücksichtigen sind und (gegebenenfalls) eine Berichtigung um die Beiträge erfolgt, die die Regelung der Wärmeabgabe, den Hilfsstromverbrauch, die Abgasverluste und die Leistungsaufnahme des Zündbrenners Pign widerspiegeln. 4. Raumkühlungs-Jahresnutzungsgrad von elektrisch betriebenen Komfortkühlern und Raumklimageräten: a) Für die Zwecke der Messungen bei Raumklimageräten wird die Raumtemperatur auf 27 °C eingestellt. b) Bei der Bestimmung des Schallleistungspegels gelten als Betriebsbedingungen die Norm-Prüfbedingungen gemäß Tabelle 16 (Luft-Luft-Wärmepumpen und Raumklimageräte), Tabelle 17 (Wasser/Sole-Wasser-Komfortkühler), Tabelle 18 (Luft-Wasser-Komfortkühler) bzw. Tabelle 19 (Wasser/Sole-Luft-Wärmepumpen und Raumklimageräte); c) Die Jahresarbeitszahl im aktiven Kühlbetrieb SEERon wird auf der Grundlage der Teillast im Kühlbetrieb Pc(Tj) und der klassenspezifischen Leistungszahl EERbin(Tj), gewichtet nach den Klassen-Stunden, in denen die Klassen-Bedingungen vorliegen, berechnet, wobei folgende Bedingungen zugrunde gelegt werden: 1. die Bezugs-Auslegungsbedingungen gemäß Tabelle 24; 2. die durchschnittliche Kühlperiode in Europa gemäß Tabelle 27; 3. gegebenenfalls die Auswirkungen einer Minderung der Energieeffizienz aufgrund des zyklischen Verhaltens in Abhängigkeit von der Art der Steuerung der Kühlleistung; 4. als Bezugs-Jahreskühlbedarf QC gilt die Auslegungskühllast Pdesign,c , multipliziert mit dem Betriebsstundenäquivalent im Kühlbetrieb HCE gemäß Tabelle 29; 5. der Jahresenergieverbrauch im Kühlbetrieb QCE wird berechnet als Summe aus: i) dem Verhältnis des Bezugs-Jahreskühlbedarfs QC zur Arbeitszahl im aktiven Kühlbetrieb SEERon und ii) dem Energieverbrauch im Thermostat-AUS-Zustand, im Bereitschaftszustand, im AUS-Zustand sowie im Betriebszustand mit Kurbelwannenheizung während der Kühlperiode; 6. Die Jahresarbeitszahl SEER wird berechnet als Verhältnis des Bezugs-Jahreskühlbedarfs QC zum Bezugs-Jahresenergieverbrauch im Kühlbetrieb QCE ; 7. Der Raumkühlungs-Jahresnutzungsgrad ηs,c wird berechnet als Jahresarbeitszahl SEER, geteilt durch den Umwandlungskoeffizienten CC, berichtigt um die Beiträge, die die Temperaturregelung und (nur bei Wasser/Sole-Wasser-Komfortkühlern oder Wasser/Sole-Luft-Raumklimageräten) den Stromverbrauch der Grundwasserpumpe(n) widerspiegeln. d) Bei Multisplit-Luft-Luft-Raumklimageräten sind die Messungen und Berechnungen anhand der Leistung des Außengeräts in der vom Hersteller oder Importeur empfohlenen Kombination mit dem/den Innengerät(en) durchzuführen. 5. Raumkühlungs-Jahresnutzungsgrad von Komfortkühlern und Raumklimageräten mit Motor mit innerer Verbrennung: a) Der Raumkühlungs-Jahresnutzungsgrad ηs,c wird auf der Grundlage der Jahres-Primärenergie-Arbeitszahl im Kühlbetrieb SPERC berechnet, berichtigt um die Beiträge, die die Temperaturregelung und (nur bei Wasser/Sole-Wasser-Komfortkühlern oder Wasser/Sole-Luft-Raumklimageräten) den Stromverbrauch der Grundwasserpumpe(n) widerspiegeln. b) Die Jahres-Primärenergie-Arbeitszahl im Kühlbetrieb SPERC wird auf der Grundlage des energetischen Jahres-Gasnutzungsgrads im Kühlbetrieb SGUEC und des Jahreshilfsenergiefaktors im Kühlbetrieb SAEFC unter Berücksichtigung des Umwandlungskoeffizienten für Strom CC berechnet. c) Der energetische Jahres-Gasnutzungsgrad im Kühlbetrieb SGUEC basiert auf der Teillast im Kühlbetrieb PC(Tj), geteilt durch den klassenspezifischen energetischen Jahres-Gaswirkungsgrad im Kühlbetrieb bei Teillast GUEc,bin , gewichtet anhand der Klassen-Stunden, in denen die Klassen-Bedingungen vorliegen, unter den in Nummer 5 Buchstabe h angegebenen Bedingungen. d) Der SAEFC basiert auf dem Bezugs-Jahreskühlbedarf QC und dem Jahresenergieverbrauch im Kühlbetrieb QCE . e) Der Bezugs-Jahreskühlbedarf QC basiert auf der Auslegungskühllast Pdesign,c, multipliziert mit dem Betriebsstundenäquivalent im Kühlbetrieb HCE gemäß Tabelle 29. f) Der Jahresenergieverbrauch im Kühlbetrieb QCE wird berechnet als Summe aus: 1. dem Verhältnis des Bezugs-Jahreskühlbedarfs QC zum Jahreshilfsenergiefaktor im aktiven Kühlbetrieb SAEFc,on und 2. dem Energieverbrauch im Bereitschaftszustand, im Thermostat-AUS-Zustand, im AUS-Zustand sowie im Betriebszustand mit Kurbelwannenheizung während der Kühlperiode. g) Der SAEFc,on basiert (soweit relevant) auf der Teillast im Kühlbetrieb Pc(Tj) und dem Hilfsenergiefaktor im Kühlbetrieb bei Teillast AEFc,bin, gewichtet mit den Klassen-Stunden, in denen die Klassen-Bedingungen vorliegen, wobei die nachstehend angegebenen Bedingungen zu verwenden sind. h) Die Bedingungen für die Berechnung des SGUEc und des SAEFc,on spiegeln Folgendes wider: 1. die Bezugs-Auslegungsbedingungen gemäß Tabelle 24; 2. die durchschnittliche Kühlperiode in Europa gemäß Tabelle 27; 3. gegebenenfalls die Auswirkungen einer Minderung der Energieeffizienz aufgrund des zyklischen Verhaltens in Abhängigkeit von der Art der Steuerung der Kühlleistung. 6. Raumheizungs-Jahresnutzungsgrad von elektrischen Wärmepumpen: a) Für die Zwecke der Messungen bei Wärmepumpen wird die Raumtemperatur auf 20 °C eingestellt. b) Bei der Bestimmung des Schallleistungspegels gelten als Betriebsbedingungen die Norm-Prüfbedingungen gemäß Tabelle 16 (Luft-Luft-Wärmepumpen) bzw. Tabelle 19 (Wasser/Sole-Luft-Wärmepumpen). c) Die Jahresarbeitszahl im aktiven Heizbetrieb SCOPon wird auf der Grundlage der Teillast im Heizbetrieb Ph(Tj), (ggf.) der elektrischen Reserveheizleistung elbu(Tj) und der klassenspezifischen Leistungszahl COPbin(Tj) berechnet und anhand der Klassen-Stunden gewichtet, in denen die Klassen-Bedingungen vorliegen, wobei Folgendes zu berücksichtigen ist: 1. die Bezugs-Auslegungsbedingungen gemäß Tabelle 24; 2. die durchschnittliche Heizperiode in Europa gemäß Tabelle 26; 3. gegebenenfalls die Auswirkungen einer Minderung der Energieeffizienz aufgrund des zyklischen Verhaltens in Abhängigkeit von der Art der Steuerung der Heizleistung; d) Der Bezugs-Jahresheizbedarf QH bezeichnet die Auslegungsheizlast Pdesign,h, multipliziert mit dem Betriebsstundenäquivalent im Heizbetrieb HHE gemäß Tabelle 29. e) Der Jahresheizenergieverbrauch QHE wird berechnet als Summe aus: 1. dem Verhältnis des Bezugs-Jahresheizbedarfs QH zur Jahresarbeitszahl im aktiven Heizbetrieb SCOPon und 2. dem Energieverbrauch im Thermostat-AUS-Zustand, im Bereitschaftszustand, im AUS-Zustand sowie im Betriebszustand mit Kurbelwannenheizung während der Heizperiode. f) Die Jahresarbeitszahl im Heizbetrieb SCOP wird berechnet als Verhältnis des Bezugs-Jahresheizbedarfs QH zum Jahresheizenergieverbrauch QHE . g) Der Raumheizungs-Jahresnutzungsgrad ηs,h wird als Jahresarbeitszahl im Heizbetrieb SCOP, geteilt durch den Umwandlungskoeffizienten CC berechnet, berichtigt um die Beiträge, die die Temperaturregelung und (nur bei Wasser/Sole-Luft-Wärmepumpen) den Stromverbrauch der Grundwasserpumpe(n) widerspiegeln. h) Bei Multisplit-Wärmepumpen sind die Messungen und Berechnungen anhand der Leistung des Außengeräts in der vom Hersteller oder Importeur empfohlenen Kombination mit dem/den Innengerät(en) durchzuführen. 7. Raumheizungs-Jahresnutzungsgrad von Wärmepumpen mit Motor mit innerer Verbrennung: a) Der Raumheizungs-Jahresnutzungsgrad ηs,h wird auf der Grundlage der Jahres-Primärenergie-Arbeitszahl im Heizbetrieb SPERh berechnet, berichtigt um die Beiträge, die die Temperaturregelung und (nur bei Wasser/Sole-Wasser-Wärmepumpen) den Stromverbrauch der Grundwasserpumpe(n) widerspiegeln. b) Die Jahres-Primärenergie-Arbeitszahl im Heizbetrieb SPERh wird auf der Grundlage des energetischen Jahres-Gasnutzungsgrads im Heizbetrieb SGUEh , des Jahreshilfsenergiefaktors im Heizbetrieb SAEFh unter Berücksichtigung des Umwandlungskoeffizienten für Strom CC berechnet. c) Der energetische Jahres-Gasnutzungsgrad im Heizbetrieb SGUEh basiert auf der Teillast im Heizbetrieb Ph(Tj), geteilt durch den klassenspezifischen energetischen Gaswirkungsgrad im Heizbetrieb bei Teillast GUEh,bin , gewichtet anhand der Klassen-Stunden, in denen die Klassen-Bedingungen vorliegen, wobei die nachstehenden Bedingungen zu verwenden sind. d) Der SAEFh basiert auf dem Bezugs-Jahresheizbedarf Qh und dem Bezugs-Jahresheizenergieverbrauch QHE . e) Der Bezugs-Jahresheizbedarf QH basiert auf der Auslegungsheizlast Pdesign,h , multipliziert mit dem Jahresbetriebsstundenäquivalent HHE gemäß Tabelle 29. f) Der Jahresheizenergieverbrauch QHE wird berechnet als Summe aus: 1. dem Verhältnis des Bezugs-Jahresheizbedarfs QH zum Jahreshilfsenergiefaktor im aktiven Heizbetrieb SAEFh,on und 2. dem Energieverbrauch im Thermostat-AUS-Zustand, im Bereitschaftszustand, im AUS-Zustand sowie im Betriebszustand mit Kurbelwannenheizung während der Heizperiode. g) Der SAEFh,on basiert (soweit relevant) auf der Teillast im Heizbetrieb Ph(Tj) und dem Hilfsenergiefaktor im Heizbetrieb bei Teillast AEFh,bin , gewichtet mit den Klassen-Stunden, in denen die Klassen-Bedingungen vorliegen, wobei die nachstehend angegebenen Bedingungen zu verwenden sind. h) Die Bedingungen für die Berechnung des SGUEh und des SAEFh,on spiegeln Folgendes wider: 1. die Bezugs-Auslegungsbedingungen gemäß Tabelle 24; 2. die durchschnittliche Heizperiode in Europa gemäß Tabelle 26; 3. gegebenenfalls die Auswirkungen einer Minderung der Energieeffizienz aufgrund des zyklischen Verhaltens in Abhängigkeit von der Art der Steuerung der Heizleistung. 8. Allgemeine Bedingungen für Messungen und Berechnungen für Prozesskühler mit hoher Betriebstemperatur: Die Messungen zur Feststellung der Werte für die angegebene und nominale Kühlleistung, Leistungsaufnahme, Leistungszahl und Jahresarbeitszahl werden unter folgenden Bedingungen durchgeführt: a) bei luftgekühlten Prozesskühlern mit hoher Betriebstemperatur beträgt die Bezugsumgebungstemperatur am Außenwärmetauscher 35 °C, und bei wassergekühlten Prozesskühlern mit hoher Betriebstemperatur beträgt die Wassertemperatur am Einlass des Kondensators 30 °C (Bewertungspunkt mit 35 °C Außenlufttemperatur); b) die Temperatur der Flüssigkeit am Auslass des Innenwärmetauschers beträgt 7 °C (Trockenkugeltemperatur); c) die für die durchschnittlichen Wetterbedingungen in der Europäischen Union repräsentativen Schwankungen der Umgebungstemperatur im Jahresverlauf und die entsprechende Anzahl von Stunden, während deren diese Temperaturen herrschen, entsprechen den Werten der Tabelle 28; d) die Auswirkung einer Minderung des Wirkungsgrads aufgrund des zyklischen Verhaltens in Abhängigkeit von der Art der Leistungsregelung des Prozesskühlers mit hoher Betriebstemperatur wird gemessen, oder es wird ein Standardwert verwendet. Tabelle 16 Norm-Prüfbedingungen für Luft-Luft-Wärmepumpen und Raumklimageräte Wärmetauscher außen Wärmetauscher innen Trockenkugeltemperatur am Einlass, °C Feuchtkugeltemperatur am Einlass, °C Trockenkugeltemperatur am Einlass, °C Feuchtkugeltemperatur am Einlass, °C Heizbetrieb (bei Wärmepumpen) Außenluft/Umluft 7 6 20 15 max. Abluft/Außenluft 20 12 7 6 Kühlbetrieb (bei Raumklimageräten) Außenluft/Umluft 35 24 27 19 Abluft/Umluft 27 19 27 19 Abluft/Außenluft 27 19 35 24 (*1) Die Feuchtkugeltemperatur ist nicht erforderlich, wenn Geräte ohne Verdampfung/Kondensation geprüft werden. Tabelle 17 Norm-Prüfbedingungen für Wasser/Sole-Wasser-Komfortkühler Wärmetauscher außen Wärmetauscher innen Einlasstemperatur °C Auslasstemperatur °C Einlasstemperatur °C Auslasstemperatur °C Kühlbetrieb Wasser-Wasser-Kühler (bei Heizanwendungen mit niedriger Temperatur) vom Kühlturm 30 35 12 7 Wasser-Wasser-Kühler (bei Heizanwendungen mit mittlerer Temperatur) vom Kühlturm 30 35 23 18 Tabelle 18 Norm-Prüfbedingungen für Luft-Wasser-Komfortkühler Wärmetauscher außen Wärmetauscher innen Einlasstemperatur °C Auslasstemperatur °C Einlasstemperatur °C Auslasstemperatur °C Kühlbetrieb Luft-Wasser-Kühler (bei Anwendungen mit niedriger Temperatur) 35 — 12 7 Luft-Wasser-Kühler (bei Anwendungen mit mittlerer Temperatur) 35 — 23 18 Tabelle 19 Norm-Prüfbedingungen für Wasser/Sole-Luft-Wärmepumpen und Raumklimageräte Wärmetauscher außen Wärmetauscher innen Einlasstemperatur °C Auslasstemperatur °C Trockenkugeltemperatur am Einlass, °C Feuchtkugeltemperatur am Einlass, °C Heizbetrieb (bei Wärmepumpen) Wasser 10 7 20 15 max. Sole 0 – 3 20 15 max. Wasserkreislauf 20 17 20 15 max. Kühlbetrieb (bei Raumklimageräten) Kühlturm 30 35 27 19 erdgekoppelt (Wasser oder Sole) 10 15 27 19 (*1) Bei Geräten, die für den Heiz- und Kühlbetrieb ausgelegt sind, wird der Durchsatz verwendet, der bei dem Test bei Norm-Prüfbedingungen im Kühlbetrieb ermittelt wurde. Tabelle 20 Bezugsumgebungstemperaturen für Prozesskühler mit hoher Betriebstemperatur Prüfpunkt Teillastverhältnis bei Prozesskühlern mit hoher Betriebstemperatur Teillastverhältnis (%) Wärmetauscher außen (°C) Wärmetauscher innen Verdampfer Wassertemperaturen am Einlass/Auslass (°C) Fester Auslass A 80 % + 20 % × (T A – T D)/(T A – T D) 100 Lufttemperatur am Einlass 35 12/7 Wassertemperaturen am Einlass-/Auslass 30/35 Tabelle 21 Teillastbedingungen für Raumklimageräte, Komfortkühler und Wärmepumpen Bewertungspunkt Außenlufttemperatur Teillastverhältnis Wärmetauscher außen Wärmetauscher innen Luft-Luft-Raumklimageräte Tj (°C) Außenluft-Trockenkugeltemperaturen (°C) Innenluft-Trockenkugel-(Feuchtkugel-)Temperaturen (°C) A 35 100 % 35 27 (19) B 30 74 % 30 27 (19) C 25 47 % 25 27 (19) D 20 21 % 20 27 (19) Wasser-Luft-Raumklimageräte Bewertungspunkt Tj (°C) Teillastverhältnis Kühlturm oder Wasserkreislauf Einlass-/Auslasstemperaturen (°C) erdgekoppelt (Wasser oder Sole) Einlass-/Auslasstemperaturen (°C) Innenluft-Trockenkugel-(Feuchtkugel-)Temperaturen (°C) A 35 100 % 30/35 10/15 27 (19) B 30 74 % 26/ 10/ 27 (19) C 25 47 % 22/ 10/ 27 (19) D 20 21 % 18/ 10/ 27 (19) Luft-Wasser-Komfortkühler Bewertungspunkt Tj (°C) Teillastverhältnis Außenluft-Trockenkugeltemperaturen (°C) Gebläsekonvektoren Wassertemperaturen am Einlass/Auslass (°C) Flächenkühlung Wassertemperaturen am Einlass/Auslass (°C) Fester Auslass Variabler Auslass A 35 100 % 35 12/7 12/7 23/18 B 30 74 % 30 /7 /8,5 /18 C 25 47 % 25 /7 /10 /18 D 20 21 % 20 /7 /11,5 /18 Wasser-Wasser-Komfortkühler Bewertungspunkt Tj (°C) Teillastverhältnis Kühlturm oder Wasserkreislauf Einlass-/Auslasstemperaturen (°C) erdgekoppelt (Wasser oder Sole) Einlass-/Auslasstemperaturen (°C) Gebläsekonvektoren Wassertemperaturen am Einlass/Auslass (°C) Flächenkühlung Wassertemperaturen am Einlass/Auslass (°C) Fester Auslass Variabler Auslass A 35 100 % 30/35 10/15 12/7 12/7 23/18 B 30 74 % 26/ 10/ /7 /8,5 /18 C 25 47 % 22/ 10/ /7 /10 /18 D 20 21 % 18/ 10/ /7 /11,5 /18 Luft-Luft-Wärmepumpen Bewertungspunkt Tj (°C) Teillastverhältnis Außenluft-Trockenkugel-(Feuchtkugel-)Temperaturen (°C) Innenluft-Trockenkugeltemperatur (°C) A – 7 88 % – 7 (– 8) 20 B + 2 54 % + 2 (+ 1) 20 C + 7 35 % + 7 (+ 6) 20 D + 12 15 % + 12 (+ 11) 20 E Tol abhängig von T ol Tj = Tol 20 F Tbiv abhängig von T biv Tj = Tbiv 20 Wasser/Sole-Luft-Wärmepumpen Bewertungspunkt Tj (°C) Teillastverhältnis Grundwasser Sole Raumluft-Trockenkugeltemperatur (°C) Ein-/Auslasstemperaturen (°C) Ein-/Auslasstemperaturen (°C) A – 7 88 % 10/ 0/ 20 B + 2 54 % 10/ 0/ 20 C + 7 35 % 10/ 0/ 20 D + 12 15 % 10/ 0/ 20 E Tol abhängig von T ol 10/ 0/ 20 F Tbiv abhängig von T biv 10/ 0/ 20 (*1) Auslasstemperaturen abhängig von dem bei Norm-Prüfbedingungen ermittelten Wasserdurchsatz (100 % Teillastverhältnis im Kühlbetrieb, 88 % im Heizbetrieb) Tabelle 22 Teillastbedingungen für die Berechnung der Jahresarbeitszahl (SEPR) von luftgekühlten Prozesskühlern mit hoher Betriebstemperatur Bewertungspunkt Teillastverhältnis bei Prozesskühlern mit hoher Betriebstemperatur Teillastverhältnis (%) Wärmetauscher außen Wärmetauscher innen Lufttemperatur am Einlass (°C) Verdampfer Wassertemperatur am Einlass/Auslass (°C) Fester Auslass A 80 % + 20 % × (T A – T D)/(T A – T D) 100 35 12/7 B 80 % + 20 % × (T B – T D)/(T A – T D) 93 25 /7 C 80 % + 20 % × (T C – T D)/(T A – T D) 87 15 /7 D 80 % + 20 % × (T D – T D)/(T A – T D) 80 5 /7 (*1) Wobei der Wasserdurchsatz bei Geräten mit festem oder variablem Durchsatz während des „A“-Tests bestimmt wird. Tabelle 23 Teillastbedingungen für die Berechnung der Jahresarbeitszahl (SEPR) von wassergekühlten Prozesskühlern mit hoher Betriebstemperatur Bewertungspunkt Teillastverhältnis bei Prozesskühlern mit hoher Betriebstemperatur Teillastverhältnis (%) Wassergekühlter Kondensator Wärmetauscher innen Wassertemperaturen am Einlass-/Auslass Außenlufttemperatur (°C) Verdampfer Wassertemperaturen am Einlass-/Auslass (°C) Fester Auslass A 80 % + 20 % × (T A – T D)/(T A – T D) 100 30/35 35 12/7 B 80 % + 20 % × (T B – T D)/(T A – T D) 93 23/ 25 /7 C 80 % + 20 % × (T C – T D)/(T A – T D) 87 16/ 15 /7 D 80 % + 20 % × (T D – T D)/(T A – T D) 80 9/ 5 /7 (*1) Wobei der Wasserdurchsatz bei Geräten mit einem festen oder einem variablen Durchsatz während des „A“-Tests bestimmt wird. Tabelle 24 Bezugs-Auslegungsbedingungen für Komfortkühler, Raumklimageräte und Wärmepumpen Funktion Periode Bezugs-Auslegungstemperatur Trockenkugel (Feuchtkugel) Tdesign,c Kühlung Durchschnitt 35 (24) °C Bezugs-Auslegungstemperatur Bivalenztemperatur max. Betriebsgrenzwert-Temperatur max. Tdesign,h Tbiv Tol Heizung Durchschnitt – 10 (– 11) °C + 2 °C – 7 °C wärmer 2 (– 1) °C 7 °C 2 °C kälter – 22 (– 23) °C – 7 °C – 15 °C Tabelle 25 Norm-Prüfbedingungen für Gebläsekonvektoren Test Kühlbetrieb Test Heizbetrieb Test Schallleistungspegel Lufttemperatur 27 °C (Trockenkugel) 19 °C (Feuchtkugel) Lufttemperatur 20 °C (Trockenkugel) Bei Umgebungsbedingungen ohne Wasserdurchsatz Wassertemperatur am Einlass: 7 °C Wassertemperatur am Einlass: 45 °C für 2-Rohrsysteme 65 °C für 4-Rohrsysteme Anstieg der Wassertemperatur 5 °C Sinken der Wassertemperatur 5 °C für 2-Rohrsysteme 10 °C für 4-Rohrsysteme Tabelle 26 Heizperiode in Europa für Wärmepumpen Klassej T j [°C] H j [h/Jahr] wärmer Durchschnitt kälter 1 bis 8 – 30 bis – 23 0 0 0 9 – 22 0 0 1 10 – 21 0 0 6 11 – 20 0 0 13 12 – 19 0 0 17 13 – 18 0 0 19 14 – 17 0 0 26 15 – 16 0 0 39 16 – 15 0 0 41 17 – 14 0 0 35 18 – 13 0 0 52 19 – 12 0 0 37 20 – 11 0 0 41 21 – 10 0 1 43 22 – 9 0 25 54 23 – 8 0 23 90 24 – 7 0 24 125 25 – 6 0 27 169 26 – 5 0 68 195 27 – 4 0 91 278 28 – 3 0 89 306 29 – 2 0 165 454 30 – 1 0 173 385 31 0 0 240 490 32 1 0 280 533 33 2 3 320 380 34 3 22 357 228 35 4 63 356 261 36 5 63 303 279 37 6 175 330 229 38 7 162 326 269 39 8 259 348 233 40 9 360 335 230 41 10 428 315 243 42 11 430 215 191 43 12 503 169 146 44 13 444 151 150 45 14 384 105 97 46 15 294 74 61 Stunden insgesamt 3 590 4 910 6 446 Tabelle 27 Kühlperiode für Komfortkühler und Raumklimageräte in Europa Klassen Außentemperatur (Trockenkugel) „Durchschnittliche Kühlperiode“ EER-Berechnung Klassenstunden j Tj hj # °C h/Jahr 1 17 205 EER(D) 2 18 227 EER(D) 3 19 225 EER(D) 4 20 225 D — Messwert 5 21 216 Lineare Interpolation 6 22 215 Lineare Interpolation 7 23 218 Lineare Interpolation 8 24 197 Lineare Interpolation 9 25 178 C — Messwert 10 26 158 Lineare Interpolation 11 27 137 Lineare Interpolation 12 28 109 Lineare Interpolation 13 29 88 Lineare Interpolation 14 30 63 B — Messwert 15 31 39 Lineare Interpolation 16 32 31 Lineare Interpolation 17 33 24 Lineare Interpolation 18 34 17 Lineare Interpolation 19 35 13 A — Messwert 20 36 9 EER(A) 21 37 4 EER(A) 22 38 3 EER(A) 23 39 1 EER(A) 24 40 0 EER(A) Tabelle 28 Europäische Bezugskälteperiode für Prozesskühler mit hoher Betriebstemperatur Klassej Tj [°C] Hj [h/Jahr] 1 – 19 0,08 2 – 18 0,41 3 – 17 0,65 4 – 16 1,05 5 – 15 1,74 6 – 14 2,98 7 – 13 3,79 8 – 12 5,69 9 – 11 8,94 10 – 10 11,81 11 – 9 17,29 12 – 8 20,02 13 – 7 28,73 14 – 6 39,71 15 – 5 56,61 16 – 4 76,36 17 – 3 106,07 18 – 2 153,22 19 – 1 203,41 20 0 247,98 21 1 282,01 22 2 275,91 23 3 300,61 24 4 310,77 25 5 336,48 26 6 350,48 27 7 363,49 28 8 368,91 29 9 371,63 30 10 377,32 31 11 376,53 32 12 386,42 33 13 389,84 34 14 384,45 35 15 370,45 36 16 344,96 37 17 328,02 38 18 305,36 39 19 261,87 40 20 223,90 41 21 196,31 42 22 163,04 43 23 141,78 44 24 121,93 45 25 104,46 46 26 85,77 47 27 71,54 48 28 56,57 49 29 43,35 50 30 31,02 51 31 20,21 52 32 11,85 53 33 8,17 54 34 3,83 55 35 2,09 56 36 1,21 57 37 0,52 58 38 0,40 Tabelle 29 Betriebsstunden je Funktionsmodus für Komfortkühler, Raumklimageräte und Wärmepumpen Periode Betriebsstunden EIN-Zustand Thermostat-AUS-Zustand Bereitschaftszustand AUS-Zustand Betriebszustand mit Kurbelwannenheizung H CE (Kühlbetrieb); H HE (Heizbetrieb) HTO HSB HOFF HCK Kühlbetrieb (zur Berechnung der SEER) Durchschnitt 600 659 1 377 0 2 036 kälter 300 436 828 0 1 264 wärmer 900 767 1 647 0 2 414 Nur Heizbetrieb (zur Berechnung der SCOP) Durchschnitt 1 400 179 0 3 672 3 851 kälter 2 100 131 0 2 189 2 320 wärmer 1 400 755 0 4 345 5 100 Heizbetrieb, wenn umschaltbar (zur Berechnung der SCOP) Durchschnitt 1 400 179 0 0 179 kälter 2 100 131 0 0 131 wärmer 1 400 755 0 0 755
Für die Zwecke dieser Verordnung finden zusätzlich zu den Begriffsbestimmungen in der Richtlinie 2009/125/EG folgende Begriffsbestimmungen Anwendung: Gemeinsame…
Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen…
1. Raumheizungs-Jahresnutzungsgrad von Luftheizungsprodukten: a) Ab dem 1. Januar 2018 darf der Raumheizungs-Jahresnutzungsgrad von Luftheizungsprodukten die in…
1 FÜR DIE ZWECKE DER ANHÄNGE GELTENDE BEGRIFFSBESTIMMUNGEN 1. „Umschaltbares Raumklimagerät“ bezeichnet ein zum Kühlen und Heizen dienendes Raumklimagerät; 2.…
Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen…
1. Für die Feststellung und Überprüfung der Konformität mit den Anforderungen dieser Verordnung werden Messungen und Berechnungen unter Verwendung…
Maschinell nach Textähnlichkeit ermittelt, nicht aus Verweisen.