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Die Schule ist eine internationale Begegnungsschule. Ein wichtiges Prinzip der Schule ist die gemeinsame Unterrichtung von Schülerinnen und Schülern verschiedener Herkunft. Hierbei wird dem europäischen Gedanken sowie der Erziehung zu gegenseitigem Respekt und zu Weltoffenheit besondere Aufmerksamkeit geschenkt.
Die Schule soll die Schülerinnen und Schüler zur bestmöglichen Entwicklung ihrer Persönlichkeit, zur Gestaltung ihres Lebens in sozialer Verantwortung sowie zur Mitwirkung in der demokratischen Gesellschaft befähigen.
Organisation und Differenzierung der Schule dienen den Zielen, eine gemeinsame wissenschaftsorientierte, praxisbezogene Grundbildung für alle Schülerinnen und Schüler zu vermitteln sowie die Entfaltung von Begabungs- und Leistungsschwerpunkten des Einzelnen unter Berücksichtigung individueller Lernmöglichkeiten und Lerninteressen zu fördern. Dabei wird der Vermittlung praxisbezogener Sprachkenntnisse und interkultureller Kompetenzen besondere Bedeutung beigemessen.
Die Schule gibt sich ein von Lehrkräften, Schülerinnen, Schülern und Eltern getragenes Leitbild als Grundlage einer gezielten Schulentwicklung.
In der Sekundarstufe I vermittelt die Schule eine erweiterte und vertiefte allgemeine Bildung, die zugleich Grundlage einer Berufsausbildung oder weiterführender berufsbezogener oder studienbezogener Bildungsgänge ist.
Die Sekundarstufe II umfasst eine gymnasiale Oberstufe und einen beruflichen Bildungsgang. Die gymnasiale Oberstufe führt auf dem Weg über den mittleren Bildungsabschluss zur allgemeinen Hochschulreife und ohne zusätzliche Prüfungsleistungen zum luxemburgischen „Diplôme de fin d'études secondaires“. Der berufliche Bildungsgang führt über den mittleren Bildungsabschluss zum „Diplôme de fin d’études secondaires techniques“ am Ende von Klassenstufe 12 beziehungsweise über den Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife in Verbindung mit dem erforderlichen Praktikum zur Fachhochschulreife. Abschnitt II Aufnahme in die Schule