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Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet. ANHANG I Referenzwerte für die Exposition der Bevölkerung nach den Artikeln 7 und 101 1. Unbeschadet der Referenzwerte für die Organ-Äquivalentdosen sind die als effektive Dosis ausgedrückten Referenzwerte für bestehende Expositionssituationen in dem Bereich von 1 bis 20 mSv pro Jahr und für Notfall-Expositionssituationen in dem Bereich von 20 bis 100 mSv (einmalige Dosis oder Jahresdosis) festzulegen. 2. In bestimmten Situationen kann ein Referenzwert unterhalb der in Absatz 1 genannten Bandbreiten erwogen werden; so kann a) ein Referenzwert von weniger als 20 mSv für Notfall-Expositionssituationen festgelegt werden, in denen ein angemessener Schutz möglich ist, ohne dass die entsprechenden Gegenmaßnahmen eine unverhältnismäßige Schädigung oder übermäßige Kosten verursachen; b) gegebenenfalls ein Referenzwert von weniger als 1 mSv pro Jahr für bestehende Expositionssituationen für bestimmte auf eine Strahlungsquelle bezogene Expositionen oder Expositionspfade festgelegt werden. 3. Für den Übergang von einer Notfall-Expositionssituation zu einer bestehenden Expositionssituation sind geeignete Referenzwerte festzulegen, insbesondere im Anschluss an langfristige Gegenmaßnahmen wie Umsiedlung. 4. Bei der Festlegung der Referenzwerte sind die Besonderheiten der jeweiligen Situation sowie gesellschaftliche Kriterien zu berücksichtigen, z. B. a) bei Expositionen bis einschließlich 1 mSv pro Jahr: die allgemeinen Informationen zur Expositionshöhe, ohne besondere Berücksichtigung individueller Expositionen; b) bei Expositionen bis einschließlich 20 mSv pro Jahr: spezifische Informationen, die Einzelpersonen wenn möglich in die Lage versetzen, ihre Exposition zu steuern; c) bei Expositionen bis einschließlich 100 mSv pro Jahr: Ermittlung der Individualdosen und spezifische Informationen zu Strahlungsrisiken sowie zu verfügbaren Maßnahmen zur Expositionsverringerung. ANHANG II Strahlungs- und Gewebewichtungsfaktoren nach Artikel 4 Abätze 25 und 33 A. Strahlungswichtungsfaktoren Strahlungsart wR Photonen 1 Elektronen und Myonen 1 Protonen und geladene Pionen 2 Alphateilchen, Spaltfragmente, Schwerionen 20 Neutronen, En < 1 MeV Neutronen, 1 MeV ≤ En ≤ 50 MeV Neutronen, En > 50 MeV Anmerkung: Alle Werte beziehen sich auf die Strahlung, die auf den Körper auftrifft oder die – im Falle interner Strahlungsquellen – von (einem) innerhalb des Körpers befindlichen Radionuklid(en) abgestrahlt wird. B. Gewebewichtungsfaktoren Gewebe wT Knochenmark (rot) 0,12 Kolon 0,12 Lunge 0,12 Magen 0,12 Brust 0,12 Restliche Gewebe 0,12 Keimdrüsen 0,08 Blase 0,04 Oesophagus 0,04 Leber 0,04 Schilddrüse 0,04 Knochenoberfläche 0,01 Gehirn 0,01 Speicheldrüsen 0,01 Haut 0,01 (*1) Der wT-Wert für die restlichen Gewebe (0,12) bezieht sich auf das arithmetische Mittel der Dosen der 13 Organe und Gewebe für jedes Geschlecht, die unten aufgelistet sind. Restliche Gewebe: Nebennieren, obere Atemwege, Gallenblase, Herz, Nieren, Lymphknoten, Muskelgewebe, Mundschleimhaut, Bauchspeicheldrüse, Prostata (Männer), Dünndarm, Milz, Thymus, Gebärmutter/Gebärmutterhals (Frauen). ANHANG III Aktivitätswerte zur Definition hoch radioaktiver umschlossener Strahlenquellen nach Artikel 4 Nummer 41 Für nicht in nachstehender Tabelle genannte Radionuklide entspricht die jeweilige Aktivität dem D-Wert der IAEO-Veröffentlichung "Dangerous quantities of radioactive material (D-values)" (gefährliche Mengen von radioaktivem Material (D-Werte)) (EPR-D-VALUES 2006). Radionuklid Aktivität (TBq) Am-241 6 × 10–2 Am-241/Be-9 6 × 10–2 Cf-252 2 × 10–2 Cm-244 5 × 10–2 Co-60 3 × 10–2 Cs-137 1 × 10–1 Gd-153 1 × 100 Ir-192 8 × 10–2 Pm-147 4 × 101 Pu-238 6 × 10–2 Pu-239/Be-9 6 × 10–2 Ra-226 4 × 10–2 Se-75 2 × 10–1 Sr-90 (Y-90) 1 × 100 Tm-170 2 × 101 Yb-169 3 × 10–1
(1) Angegeben ist die Aktivität des alphastrahlenden Radionuklids. ANHANG IV Rechtfertigung von neuen Kategorien oder Arten von Tätigkeiten, die Verbraucherprodukte betreffen, nach Artikel 20 A. Jedes Unternehmen, das Verbraucherprodukte herstellen oder in einen Mitgliedstaat einführen will, deren beabsichtigte Verwendung voraussichtlich zu einer neuen Kategorie oder Art von Tätigkeit führen wird, übermittelt der zuständigen Behörde des betreffenden Mitgliedstaats alle sachdienlichen Angaben zu 1. der beabsichtigten Verwendung des Produkts, 2. den technischen Eigenschaften des Produkts, 3. bei Produkten, die radioaktive Stoffe enthalten, Angaben zu deren Befestigung, 4. den Dosisleistungen in den für die Verwendung des Produkts relevanten Entfernungen, einschließlich der Dosisleistungen in einer Entfernung von 0,1 m von jeder berührbaren Oberfläche, 5. den Dosen, denen regelmäßige Verwender des Produkts ausgesetzt sein dürften. B. Die zuständige Behörde prüft diese Angaben und beurteilt insbesondere, ob 1. die Leistung des Verbraucherprodukts die beabsichtigte Verwendung rechtfertigt, 2. die Auslegung geeignet ist, um sicherzustellen, dass Expositionen bei normaler Verwendung sowie die Wahrscheinlichkeit einer falschen Verwendung oder unfallbedingter Expositionen und deren Folgen so gering wie möglich sind, oder ob Auflagen hinsichtlich der technischen und physikalischen Eigenschaften des Produktes gemacht werden sollten, 3. das Produkt so ausgelegt ist, dass es den Freistellungskriterien entspricht, gegebenenfalls eine Typenzulassung vorliegt und es nach beendeter Verwendung nicht erforderlich ist, besondere Vorsichtsmaßnahmen bei der Entsorgung zu treffen, 4. das Produkt angemessen gekennzeichnet ist und für den Verbraucher geeignete Unterlagen mit einer Anleitung für die korrekte Verwendung und Entsorgung mitgeliefert werden. ANHANG V Als Anhaltspunkt dienende Liste der Tätigkeiten, die mit einer Exposition zwecks nicht-medizinischer Bildgebung verbunden sind, nach Artikel 22 Tätigkeiten, bei denen medizinisch-radiologische Ausrüstung zum Einsatz kommt: 1. radiologische Untersuchung des Gesundheitszustands für Einstellungszwecke, 2. radiologische Untersuchung des Gesundheitszustands im Zusammenhang mit der Einwanderung, 3. radiologische Untersuchung des Gesundheitszustands für Versicherungszwecke, 4. radiologische Untersuchung der körperlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im Hinblick auf eine sportliche, tänzerische oder ähnliche Karriere, 5. radiologische Altersbestimmung, 6. Einsatz ionisierender Strahlung zur Abbildung von im menschlichen Körper verborgenen Gegenständen. Tätigkeiten, bei denen medizinisch-radiologische Ausrüstung nicht zum Einsatz kommt: 1. Einsatz ionisierender Strahlung zum Nachweis von am menschlichen Körper getragenen oder befestigten verborgenen Gegenständen, 2. Einsatz ionisierender Strahlung bei der Frachtkontrolle zur Ermittlung verborgener Personen, 3. Tätigkeiten mit Einsatz ionisierender Strahlung zu rechtlichen Zwecken oder aus Sicherheitsgründen. ANHANG VI Liste der Industriezweige, in denen natürlich vorkommende radioaktive Materialien eingesetzt werden, nach Artikel 23 Bei der Anwendung des Artikels 24 ist die folgende Liste von Industriezweigen, einschließlich Forschung und relevanter Sekundärprozesse, in denen natürlich vorkommende radioaktive Materialien eingesetzt werden, zu berücksichtigen: — Extraktion seltener Erden aus Monazit, — Herstellung von Thoriumverbindungen und thoriumhaltigen Produkten, — Verarbeitung von Niob-/Tantalerz, — Erdöl- und Erdgasproduktion, — Gewinnung geothermischer Energie, — TiO2-Pigmentherstellung, — thermische Phosphorproduktion, — Zirkon- und Zirkonium-Industrie, — Herstellung von Phosphatdüngemitteln, — Zementherstellung, Instandhaltung von Klinkeröfen, — Kohlekraftwerke, Wartung von Heizkesseln, — Herstellung von Phosphorsäure, — Produktion von Primäreisen, — Zinn-/Blei-/Kupferschmelze, — Grundwasserfilteranlagen, — Förderung von anderen Erzen als Uranerz. ANHANG VII Freistellungs- und Freigabekriterien nach den Artikeln 24, 26 und 30 1. Freistellung Tätigkeiten können wie folgt von der Anmeldungspflicht freigestellt werden: entweder unmittelbar, wenn die in Abschnitt 2 festgelegten Freigrenzen (Aktivitätswerte (in Bq) oder Aktivitätskonzentrationswerte (in kBq kg-1)) eingehalten werden, oder auf der Grundlage höherer, von der zuständigen Behörde für spezielle Anwendungen festgelegter Werte, die den allgemeinen Freistellungs- und Freigabekriterien nach Abschnitt 3 genügen. Tätigkeiten, die der Anmeldungspflicht unterliegen, können auf der Grundlage der mit der Anmeldung der Tätigkeit übermittelten Informationen und entsprechend den allgemeinen Freistellungskriterien nach Abschnitt 3 durch Gesetz, durch allgemeinen Verwaltungsakt oder durch behördliche Einzelfallentscheidung von der Zulassungspflicht freigestellt werden. 2. Freigrenzen und Freigabewerte a) Die Freigrenzen für die Gesamtaktivität (in Bq) gelten für die mit einer Tätigkeit insgesamt verbundene Aktivität und sind für künstliche Radionuklide und für einige natürlich vorkommende Radionuklide zur Nutzung in Verbraucherprodukten in Tabelle B Spalte 3 festgelegt. Diese Werte gelten im Allgemeinen nicht für andere Tätigkeiten mit natürlich vorkommenden Radionukliden. b) Die Freigrenzen für die Aktivitätskonzentration (in kBq kg-1) für die bei einer Tätigkeit eingesetzten Materialien sind für künstliche Radionuklide in Tabelle A Teil 1 und für natürlich vorkommende Radionuklide in Tabelle A Teil 2 festgelegt. Die Werte in Tabelle A Teil 1 sind für einzelne Radionuklide angegeben, soweit erforderlich und ausgewiesen einschließlich der kurzlebigen Radionuklide im Gleichgewicht mit dem jeweiligen Mutternuklid. Die Werte in Tabelle A Teil 2 gelten für alle Radionuklide der Zerfallsreihen von U-238 und Th-232; für Teile der Zerfallskette, die sich nicht im Gleichgewicht mit dem Ausgangsnuklid befinden, können jedoch höhere Werte angewandt werden. c) Die Konzentrationswerte in der Tabelle A Teil 1 und Teil 2 gelten auch für die Freigabe von Feststoffen für Wiederverwendung, Wiederverwertung, konventionelle Beseitigung oder Verbrennung. Für bestimmte Materialien oder bestimmte Expositionspfade können unter Berücksichtigung der Gemeinschaftsleitlinien höhere Werte festgelegt werden, gegebenenfalls auch zusätzliche Vorschriften für Oberflächenaktivität oder Überwachung. d) Bei Gemischen künstlicher Radionuklide muss das Verhältnis von gewichteter Summe der nuklidspezifischen Aktivitäten oder Konzentrationen (für verschiedene Radionuklide in derselben Matrix) und entsprechenden Freigrenze kleiner als 1 sein. Diese Bedingung kann gegebenenfalls anhand der zuverlässigsten Schätzungen der Zusammensetzung des Radionuklidgemischs überprüft werden. Die Werte der Tabelle A Teil 2 gelten für jedes einzelne Ausgangsnuklid. Einige Elemente der Zerfallskette, z. B. Po-210 oder Pb-210, können die Verwendung höherer Werte rechtfertigen, wobei die Gemeinschaftsleitlinien zu berücksichtigen sind. e) Die Werte der Tabelle A Teil 2 dürfen nicht dazu dienen, die Verwendung von Rückständen aus Industriezweigen, in denen natürlich vorkommendes radioaktives Material verarbeitet wird, in Baustoffen freizustellen. Hierfür ist zu überprüfen, ob die Bestimmungen des Artikels 75 eingehalten werden. Die in Tabelle B Spalte 3 festgelegten Werte gelten für den Gesamtbestand an radioaktiven Stoffen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt im Zusammenhang mit einer bestimmten Tätigkeit im Besitz einer Person oder eines Unternehmens befinden. Die zuständige Behörde kann jedoch diese Werte auf kleinere Betriebseinheiten oder Bestände anwenden, zum Beispiel zur Freistellung der Beförderung oder Lagerung freigestellter Verbraucherprodukte, sofern die allgemeinen Freistellungskriterien nach Abschnitt 3 eingehalten werden. 3. Allgemeine Freistellungs- und Freigabekriterien a) Es gelten nachstehende allgemeine Kriterien für die Freistellung von Tätigkeiten von der Anmeldungs- oder Zulassungspflicht bzw. für die Freigabe von Materialien aus zugelassenen Tätigkeiten: i) Die mit der Tätigkeit verbundenen radiologischen Risiken für Personen sind so gering, dass kein Regelungsbedarf besteht, ii) die Art der Tätigkeit wurde als gerechtfertigt eingestuft und iii) die Tätigkeit ist ihrem Wesen nach sicher. b) Bei Tätigkeiten, bei denen kleine Mengen radioaktiver Stoffe eingesetzt werden, oder solchen mit geringen Aktivitätskonzentrationen, die mit den Freigrenzen der Tabelle A oder der Tabelle B vergleichbar sind, wird davon ausgegangen, dass sie das Kriterium nach Ziffer iii erfüllen. c) Bei Tätigkeiten, bei denen Mengen radioaktiver Stoffe oder Aktivitätskonzentrationen eingesetzt werden, die unter den Freistellungswerten der Tabelle A (Teil 1) oder der Tabelle B liegen, wird ohne weitere Prüfung davon ausgegangen, dass sie das Kriterium nach Ziffer i erfüllen. Dies gilt auch für die Werte in Tabelle A Teil 2, mit Ausnahme der Wiederverwertung von Rückständen in Baustoffen oder im Fall spezifischer Expositionspfade (z. B. Trinkwasser). d) Im Falle geringer Materialmengen, die von den Mitgliedstaaten für bestimmte Arten von Tätigkeiten festgelegt werden, können zum Zweck der Freistellung von der Zulassungspflicht die in Tabelle B Spalte 2 festgelegten Aktivitätskonzentrationswerte anstelle der Werte in Tabelle A Teil 1 verwendet werden. e) In Fällen, in denen die Mengen radioaktiver Stoffe oder die Aktivitätskonzentrationen nicht den in den Tabellen A oder B festgelegten Werten entsprechen, kann zum Zweck der Freistellung von der Anmeldungspflicht oder zum Zweck der Freigabe eine Bewertung anhand der obengenannten allgemeinen Kriterien nach den Ziffern i bis iii durchgeführt werden. In Bezug auf die Einhaltung des allgemeinen Kriteriums nach Ziffer i ist nachzuweisen, dass die Arbeitskräfte nicht als strahlenexponierte Arbeitskräfte einzustufen sind und dass die nachstehend aufgeführten Kriterien für die Exposition von Einzelpersonen der Bevölkerung unter allen machbaren Umständen erfüllt werden: — Für künstliche Radionuklide: — Die für eine Einzelperson der Bevölkerung aufgrund der freigestellten Tätigkeit erwartete effektive Dosis liegt im Bereich von 10 μSv jährlich oder weniger. — Für natürlich vorkommende Radionuklide: — Der Dosisbetrag, der – abzüglich der Hintergrundstrahlung aus natürlichen Strahlungsquellen – für eine Person aufgrund der freigestellten Tätigkeit erwartet wird, liegt im Bereich von 1 mSv jährlich oder weniger. Bei der Ermittlung der Bevölkerungsdosen sind nicht nur luftgetragene oder flüssige Ableitungen als Expositionspfade zu berücksichtigen, sondern auch Expositionspfade durch die Beseitigung oder Wiederverwertung fester Rückstände. Die Mitgliedstaaten können für bestimmte Arten von Tätigkeiten oder für bestimme Expositionspfade Werte von weniger als 1 mSv jährlich für die Dosiskriterien festlegen. Für die Freistellung von der Zulassungspflicht können weniger restriktive Dosiskriterien angewandt werden. TABELLE A Aktivitätskonzentrationswerte für die Freistellung oder Freigabe von Materialien, die für jede Menge und jede Art von Feststoff als Standardwerte dienen können TABELLE A TEIL 1 Künstliche Radionuklide Radionuklid Aktivitäts- konzentration (kBq kg-1) H-3 100 Be-7 10 C-14 1 F-18 10 Na-22 0,1 Na-24 1 Si-31 1 000 P-32 1 000 P-33 1 000 S-35 100 Cl-36 1 Cl-38 10 K-42 100 K-43 10 Ca-45 100 Ca-47 10 Sc-46 0,1 Sc-47 100 Sc-48 1 V-48 1 Cr-51 100 Mn-51 10 Mn-52 1 Mn-52 m 10 Mn-53 100 Mn-54 0,1 Mn-56 10 Fe-52 10 Fe-55 1 000 Fe-59 1 Co-55 10 Co-56 0,1 Co-57 1 Co-58 1 Co-58 m 10 000 Co-60 0,1 Co-60 m 1 000 Co-61 100 Co-62 m 10 Ni-59 100 Ni-63 100 Ni-65 10 Cu-64 100 Zn-65 0,1 Zn-69 1 000 Zn-69 m 10 Ga-72 10 Ge-71 10 000 As-73 1 000 As-74 10 As-76 10 As-77 1 000 Se-75 1 Br-82 1 Rb-86 100 Sr-85 1 Sr-85 m 100 Sr-87 m 100 Sr-89 1 000 Sr-90 1 Sr-91 10 Sr-92 10 Y-90 1 000 Y-91 100 Y-91 m 100 Y-92 100 Y-93 100 Zr-93 10 Zr-95 1 Zr-97 10 Nb-93 m 10 Nb-94 0,1 Nb-95 1 Nb-97 10 Nb-98 10 Mo-90 10 Mo-93 10 Mo-99 10 Mo-101 10 Tc-96 1 Tc-96 m 1 000 Tc-97 10 Tc-97 m 100 Tc-99 1 Tc-99 m 100 Ru-97 10 Ru-103 1 Ru-105 10 Ru-106 0,1 Rh-103 m 10 000 Rh-105 100 Pd-103 1 000 Pd-109 100 Ag-105 1 Ag-110 m 0,1 Ag-111 100 Cd-109 1 Cd-115 10 Cd-115 m 100 In-111 10 In-113 m 100 In-114 m 10 In-115 m 100 Sn-113 1 Sn-125 10 Sb-122 10 Sb-124 1 Sb-125 0,1 Te-123 m 1 Te-125 m 1 000 Te-127 1 000 Te-127 m 10 Te-129 100 Te-129 m 10 Te-131 100 Te-131 m 10 Te-132 1 Te-133 10 Te-133 m 10 Te-134 10 I-123 100 I-125 100 I-126 10 I-129 0,01 I-130 10 I-131 10 I-132 10 I-133 10 I-134 10 I-135 10 Cs-129 10 Cs-131 1 000 Cs-132 10 Cs-134 0,1 Cs-134 m 1 000 Cs-135 100 Cs-136 1 Cs-137 0,1 Cs-138 10 Ba-131 10 Ba-140 1 La-140 1 Ce-139 1 Ce-141 100 Ce-143 10 Ce-144 10 Pr-142 100 Pr-143 1 000 Nd-147 100 Nd-149 100 Pm-147 1 000 Pm-149 1 000 Sm-151 1 000 Sm-153 100 Eu-152 0,1 Eu-152 m 100 Eu-154 0,1 Eu-155 1 Gd-153 10 Gd-159 100 Tb-160 1 Dy-165 1 000 Dy-166 100 Ho-166 100 Er-169 1 000 Er-171 100 Tm-170 100 Tm-171 1 000 Yb-175 100 Lu-177 100 Hf-181 1 Ta-182 0,1 W-181 10 W-185 1 000 W-187 10 Re-186 1 000 Re-188 100 Os-185 1 Os-191 100 Os-191 m 1 000 Os-193 100 Ir-190 1 Ir-192 1 Ir-194 100 Pt-191 10 Pt-193 m 1 000 Pt-197 1 000 Pt-197 m 100 Au-198 10 Au-199 100 Hg-197 100 Hg-197 m 100 Hg-203 10 Tl-200 10 Tl-201 100 Tl-202 10 Tl-204 1 Pb-203 10 Bi-206 1 Bi-207 0,1 Po-203 10 Po-205 10 Po-207 10 At-211 1 000 Ra-225 10 Ra-227 100 Th-226 1 000 Th-229 0,1 Pa-230 10 Pa-233 10 U-230 10 U-231 100 U-232 0,1 U-233 1 U-236 10 U-237 100 U-239 100 U-240 100 Np-237 1 Np-239 100 Np-240 10 Pu-234 100 Pu-235 100 Pu-236 1 Pu-237 100 Pu-238 0,1 Pu-239 0,1 Pu-240 0,1 Pu-241 10 Pu-242 0,1 Pu-243 1 000 Pu-244 0,1 Am-241 0,1 Am-242 1 000 Am-242 m 0,1 Am-243 0,1 Cm-242 10 Cm-243 1 Cm-244 1 Cm-245 0,1 Cm-246 0,1 Cm-247 0,1 Cm-248 0,1 Bk-249 100 Cf-246 1 000 Cf-248 1 Cf-249 0,1 Cf-250 1 Cf-251 0,1 Cf-252 1 Cf-253 100 Cf-254 1 Es-253 100 Es-254 0,1 Es-254 m 10 Fm-254 10 000 Fm-255 100 ( 1 ) Mutternuklide und ihre Tochternuklide, deren Dosisbeitrag bei der Dosisberechnung berücksichtigt wird (weshalb nur die Freigrenzen der Mutternuklide zu betrachten sind), sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen: Mutternuklid Tochternuklid Fe-52 Mn-52 m Zn-69 m Zn-69 Sr-90 Y-90 Sr-91 Y-91 m Zr-95 Nb-95 Zr-97 Nb-97 m, Nb-97 Nb-97 Nb-97 m Mo-99 Tc-99 m Mo-101 Tc-101 Ru-103 Rh-103 m Ru-105 Rh-105 m Ru-106 Rh-106 Pd-103 Rh-103 m Pd-109 Ag-109 m Ag-110 m Ag-110 Cd-109 Ag-109 m Cd-115 In-115 m Cd-115 m In-115 m In-114 m In-114 Sn-113 In-113 m Sb-125 Te-125 m Te-127 m Te-127 Te-129 m Te-129 Te-131 m Te-131 Te132 I-132 Cs-137 Ba-137 m Ce-144 Pr-144, Pr-144 m U-232 Th-228, Ra-224, Rn-220, Po-216, Pb-212, Bi-212, Tl-208 U-240 Np-240 m, Np-240 Np237 Pa-233 Pu-244 U-240, Np-240 m, Np-240 Am-242 m Np-238 Am-243 Np-239 Cm-247 Pu-243 Es-254 Bk-250 Es-254 m Fm-254 Für nicht in Tabelle A Teil 1 aufgeführte Radionuklide bestimmt die zuständige Behörde im Bedarfsfall angemessene Werte für Aktivitätsmengen und -konzentrationen je Masseneinheit. Die so festgelegten Werte ergänzen die Angaben in Tabelle A Teil 1. TABELLE A TEIL 2 Natürlich vorkommende Radionuklide Freigrenzen oder Freigabewerte für natürlich vorkommende Radionuklide in Feststoffen, die sich im säkularen Gleichgewicht mit ihren Tochternukliden befinden: Natürliche Radionuklide der U-238-Reihe 1 kBq kg-1 Natürliche Radionuklide der Th-232-Reihe 1 kBq kg-1 K-40 10 kBq kg-1 TABELLE B Freigrenzen für die Gesamtaktivität (Spalte 3) und Freigrenzen für die Aktivitätskonzentration in geringen Materialmengen jeder Art (Spalte 2) Radionuklid Aktivitäts- konzentration (kBq kg-1) Aktivität (Bq) H-3 1 × 106 1 × 109 Be-7 1 × 103 1 × 107 C-14 1 × 104 1 × 107 O-15 1 × 102 1 × 109 F-18 1 × 101 1 × 106 Na-22 1 × 101 1 × 106 Na-24 1 × 101 1 × 105 Si-31 1 × 103 1 × 106 P-32 1 × 103 1 × 105 P-33 1 × 105 1 × 108 S-35 1 × 105 1 × 108 Cl-36 1 × 104 1 × 106 Cl-38 1 × 101 1 × 105 Ar-37 1 × 106 1 × 108 Ar-41 1 × 102 1 × 109 K-40 1 × 102 1 × 106 K-42 1 × 102 1 × 106 K-43 1 × 101 1 × 106 Ca-45 1 × 104 1 × 107 Ca-47 1 × 101 1 × 106 Sc-46 1 × 101 1 × 106 Sc-47 1 × 102 1 × 106 Sc-48 1 × 101 1 × 105 V-48 1 × 101 1 × 105 Cr-51 1 × 103 1 × 107 Mn-51 1 × 101 1 × 105 Mn-52 1 × 101 1 × 105 Mn-52 m 1 × 101 1 × 105 Mn-53 1 × 104 1 × 109 Mn-54 1 × 101 1 × 106 Mn-56 1 × 101 1 × 105 Fe-52 1 × 101 1 × 106 Fe-55 1 × 104 1 × 106 Fe-59 1 × 101 1 × 106 Co-55 1 × 101 1 × 106 Co-56 1 × 101 1 × 105 Co-57 1 × 102 1 × 106 Co-58 1 × 101 1 × 106 Co-58 m 1 × 104 1 × 107 Co-60 1 × 101 1 × 105 Co-60 m 1 × 103 1 × 106 Co-61 1 × 102 1 × 106 Co-62 m 1 × 101 1 × 105 Ni-59 1 × 104 1 × 108 Ni-63 1 × 105 1 × 108 Ni-65 1 × 101 1 × 106 Cu-64 1 × 102 1 × 106 Zn-65 1 × 101 1 × 106 Zn-69 1 × 104 1 × 106 Zn-69 m 1 × 102 1 × 106 Ga-72 1 × 101 1 × 105 Ge-71 1 × 104 1 × 108 As-73 1 × 103 1 × 107 As-74 1 × 101 1 × 106 As-76 1 × 102 1 × 105 As-77 1 × 103 1 × 106 Se-75 1 × 102 1 × 106 Br-82 1 × 101 1 × 106 Kr-74 1 × 102 1 × 109 Kr-76 1 × 102 1 × 109 Kr-77 1 × 102 1 × 109 Kr-79 1 × 103 1 × 105 Kr-81 1 × 104 1 × 107 Kr-83 m 1 × 105 1 × 1012 Kr-85 1 × 105 1 × 104 Kr-85 m 1 × 103 1 × 1010 Kr-87 1 × 102 1 × 109 Kr-88 1 × 102 1 × 109 Rb-86 1 × 102 1 × 105 Sr-85 1 × 102 1 × 106 Sr-85 m 1 × 102 1 × 107 Sr-87 m 1 × 102 1 × 106 Sr-89 1 × 103 1 × 106 Sr-90 1 × 102 1 × 104 Sr-91 1 × 101 1 × 105 Sr-92 1 × 101 1 × 106 Y-90 1 × 103 1 × 105 Y-91 1 × 103 1 × 106 Y-91 m 1 × 102 1 × 106 Y-92 1 × 102 1 × 105 Y-93 1 × 102 1 × 105 Zr-93 1 × 103 1 × 107 Zr-95 1 × 101 1 × 106 Zr-97 1 × 101 1 × 105 Nb-93 m 1 × 104 1 × 107 Nb-94 1 × 101 1 × 106 Nb-95 1 × 101 1 × 106 Nb-97 1 × 101 1 × 106 Nb-98 1 × 101 1 × 105 Mo-90 1 × 101 1 × 106 Mo-93 1 × 103 1 × 108 Mo-99 1 × 102 1 × 106 Mo-101 1 × 101 1 × 106 Tc-96 1 × 101 1 × 106 Tc-96 m 1 × 103 1 × 107 Tc-97 1 × 103 1 × 108 Tc-97 m 1 × 103 1 × 107 Tc-99 1 × 104 1 × 107 Tc-99 m 1 × 102 1 × 107 Ru-97 1 × 102 1 × 107 Ru-103 1 × 102 1 × 106 Ru-105 1 × 101 1 × 106 Ru-106 1 × 102 1 × 105 Rh-103 m 1 × 104 1 × 108 Rh-105 1 × 102 1 × 107 Pd-103 1 × 103 1 × 108 Pd-109 1 × 103 1 × 106 Ag-105 1 × 102 1 × 106 Ag-108 m 1 × 101 1 × 106 Ag-110 m 1 × 101 1 × 106 Ag-111 1 × 103 1 × 106 Cd-109 1 × 104 1 × 106 Cd-115 1 × 102 1 × 106 Cd-115 m 1 × 103 1 × 106 In-111 1 × 102 1 × 106 In-113 m 1 × 102 1 × 106 In-114 m 1 × 102 1 × 106 In-115 m 1 × 102 1 × 106 Sn-113 1 × 103 1 × 107 Sn-125 1 × 102 1 × 105 Sb-122 1 × 102 1 × 104 Sb-124 1 × 101 1 × 106 Sb-125 1 × 102 1 × 106 Te-123 m 1 × 102 1 × 107 Te-125 m 1 × 103 1 × 107 Te-127 1 × 103 1 × 106 Te-127 m 1 × 103 1 × 107 Te-129 1 × 102 1 × 106 Te-129 m 1 × 103 1 × 106 Te-131 1 × 102 1 × 105 Te-131 m 1 × 101 1 × 106 Te-132 1 × 102 1 × 107 Te-133 1 × 101 1 × 105 Te-133 m 1 × 101 1 × 105 Te-134 1 × 101 1 × 106 I-123 1 × 102 1 × 107 I-125 1 × 103 1 × 106 I-126 1 × 102 1 × 106 I-129 1 × 102 1 × 105 I-130 1 × 101 1 × 106 I-131 1 × 102 1 × 106 I-132 1 × 101 1 × 105 I-133 1 × 101 1 × 106 I-134 1 × 101 1 × 105 I-135 1 × 101 1 × 106 Xe-131 m 1 × 104 1 × 104 Xe-133 1 × 103 1 × 104 Xe-135 1 × 103 1 × 1010 Cs-129 1 × 102 1 × 105 Cs-131 1 × 103 1 × 106 Cs-132 1 × 101 1 × 105 Cs-134 m 1 × 103 1 × 105 Cs-134 1 × 101 1 × 104 Cs-135 1 × 104 1 × 107 Cs-136 1 × 101 1 × 105 Cs-137 1 × 101 1 × 104 Cs-138 1 × 101 1 × 104 Ba-131 1 × 102 1 × 106 Ba-140 1 × 101 1 × 105 La-140 1 × 101 1 × 105 Ce-139 1 × 102 1 × 106 Ce-141 1 × 102 1 × 107 Ce-143 1 × 102 1 × 106 Ce-144 1 × 102 1 × 105 Pr-142 1 × 102 1 × 105 Pr-143 1 × 104 1 × 106 Nd-147 1 × 102 1 × 106 Nd-149 1 × 102 1 × 106 Pm-147 1 × 104 1 × 107 Pm-149 1 × 103 1 × 106 Sm-151 1 × 104 1 × 108 Sm-153 1 × 102 1 × 106 Eu-152 1 × 101 1 × 106 Eu-152 m 1 × 102 1 × 106 Eu-154 1 × 101 1 × 106 Eu-155 1 × 102 1 × 107 Gd-153 1 × 102 1 × 107 Gd-159 1 × 103 1 × 106 Tb-160 1 × 101 1 × 106 Dy-165 1 × 103 1 × 106 Dy-166 1 × 103 1 × 106 Ho-166 1 × 103 1 × 105 Er-169 1 × 104 1 × 107 Er-171 1 × 102 1 × 106 Tm-170 1 × 103 1 × 106 Tm-171 1 × 104 1 × 108 Yb-175 1 × 103 1 × 107 Lu-177 1 × 103 1 × 107 Hf-181 1 × 101 1 × 106 Ta-182 1 × 101 1 × 104 W-181 1 × 103 1 × 107 W-185 1 × 104 1 × 107 W-187 1 × 102 1 × 106 Re-186 1 × 103 1 × 106 Re-188 1 × 102 1 × 105 Os-185 1 × 101 1 × 106 Os-191 1 × 102 1 × 107 Os-191 m 1 × 103 1 × 107 Os-193 1 × 102 1 × 106 Ir-190 1 × 101 1 × 106 Ir-192 1 × 101 1 × 104 Ir-194 1 × 102 1 × 105 Pt-191 1 × 102 1 × 106 Pt-193 m 1 × 103 1 × 107 Pt-197 1 × 103 1 × 106 Pt-197 m 1 × 102 1 × 106 Au-198 1 × 102 1 × 106 Au-199 1 × 102 1 × 106 Hg-197 1 × 102 1 × 107 Hg-197 m 1 × 102 1 × 106 Hg-203 1 × 102 1 × 105 Tl-200 1 × 101 1 × 106 Tl-201 1 × 102 1 × 106 Tl-202 1 × 102 1 × 106 Tl-204 1 × 104 1 × 104 Pb-203 1 × 102 1 × 106 Pb-210 1 × 101 1 × 104 Pb-212 1 × 101 1 × 105 Bi-206 1 × 101 1 × 105 Bi-207 1 × 101 1 × 106 Bi-210 1 × 103 1 × 106 Bi-212 1 × 101 1 × 105 Po-203 1 × 101 1 × 106 Po-205 1 × 101 1 × 106 Po-207 1 × 101 1 × 106 Po-210 1 × 101 1 × 104 At-211 1 × 103 1 × 107 Rn-220 1 × 104 1 × 107 Rn-222 1 × 101 1 × 108 Ra-223 1 × 102 1 × 105 Ra-224 1 × 101 1 × 105 Ra-225 1 × 102 1 × 105 Ra-226 1 × 101 1 × 104 Ra-227 1 × 102 1 × 106 Ra-228 1 × 101 1 × 105 Ac-228 1 × 101 1 × 106 Th-226 1 × 103 1 × 107 Th-227 1 × 101 1 × 104 Th-228 1 × 100 1 × 104 Th-229 1 × 100 1 × 103 Th-230 1 × 100 1 × 104 Th-231 1 × 103 1 × 107 Th-234 1 × 103 1 × 105 Pa-230 1 × 101 1 × 106 Pa-231 1 × 100 1 × 103 Pa-233 1 × 102 1 × 107 U-230 1 × 101 1 × 105 U-231 1 × 102 1 × 107 U-232 1 × 100 1 × 103 U-233 1 × 101 1 × 104 U-234 1 × 101 1 × 104 U-235 1 × 101 1 × 104 U-236 1 × 101 1 × 104 U-237 1 × 102 1 × 106 U-238 1 × 101 1 × 104 U-239 1 × 102 1 × 106 U-240 1 × 103 1 × 107 U-240 1 × 101 1 × 106 Np-237 1 × 100 1 × 103 Np-239 1 × 102 1 × 107 Np-240 1 × 101 1 × 106 Pu-234 1 × 102 1 × 107 Pu-235 1 × 102 1 × 107 Pu-236 1 × 101 1 × 104 Pu-237 1 × 103 1 × 107 Pu-238 1 × 100 1 × 104 Pu-239 1 × 100 1 × 104 Pu-240 1 × 100 1 × 103 Pu-241 1 × 102 1 × 105 Pu-242 1 × 100 1 × 104 Pu-243 1 × 103 1 × 107 Pu-244 1 × 100 1 × 104 Am-241 1 × 100 1 × 104 Am-242 1 × 103 1 × 106 Am-242 m 1 × 100 1 × 104 Am-243 1 × 100 1 × 103 Cm-242 1 × 102 1 × 105 Cm-243 1 × 100 1 × 104 Cm-244 1 × 101 1 × 104 Cm-245 1 × 100 1 × 103 Cm-246 1 × 100 1 × 103 Cm-247 1 × 100 1 × 104 Cm-248 1 × 100 1 × 103 Bk-249 1 × 103 1 × 106 Cf-246 1 × 103 1 × 106 Cf-248 1 × 101 1 × 104 Cf-249 1 × 100 1 × 103 Cf-250 1 × 101 1 × 104 Cf-251 1 × 100 1 × 103 Cf-252 1 × 101 1 × 104 Cf-253 1 × 102 1 × 105 Cf-254 1 × 100 1 × 103 Es-253 1 × 102 1 × 105 Es-254 1 × 101 1 × 104 Es-254 m 1 × 102 1 × 106 Fm-254 1 × 104 1 × 107 Fm-255 1 × 103 1 × 106
(1) Kaliumsalze in Mengen von weniger als 1 000 kg sind freigestellt. ( 2 ) Mutternuklide und ihre Tochternuklide, deren Dosisbeitrag bei der Dosisberechnung berücksichtigt wird (weshalb nur die Freigrenzen der Mutternuklide zu betrachten sind), sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen: Mutternuklid Tochternuklide Sr-90 Y-90 Zr-93 Nb-93 m Zr-97 Nb-97 Ru-106 Rh-106 Ag-108 m Ag-108 Cs-137 Ba-137 m Ba-140 La-140 Ce-144 Pr-144 Pb-210 Bi-210, Po-210 Pb-212 Bi-212, Tl-208 (0.36), Po-212 (0.64) Bi-212 Tl-208 (0.36), Po-212 (0.64) Rn-220 Po-216 Rn-222 Po-218, Pb-214, Bi-214, Po-214 Ra-223 Rn-219, Po-215, Pb-211, Bi-211, Tl-207 Ra-224 Rn-220, Po-216, Pb-212, Bi-212, Tl-208 (0.36), Po-212 (0.64) Ra-226 Rn-222, Po-218, Pb-214, Bi-214, Po-214, Pb-210, Bi-210, Po-210 Ra-228 Ac-228 Th-226 Ra-222, Rn-218, Po-214 Th-228 Ra-224, Rn-220, Po-216, Pb-212, Bi-212, Tl-208 (0.36), Po-212 (0.64) Th-229 Ra-225, Ac-225, Fr-221, At-217, Bi-213, Po-213, Pb-209 Th-234 Pa-234 m U-230 Th-226, Ra-222, Rn-218, Po-214 U-232 Th-228, Ra-224, Rn-220, Po-216, Pb-212, Bi-212, Tl-208 (0.36), Po-212 (0.64) U-235 Th-231 U-238 Th-234, Pa-234 m U-240 Np-240 m Np237 Pa-233 Am-242 m Am-242 Am-243 Np-239 ANHANG VIII Definition und Verwendung des Aktivitätskonzentrationsindex für die von Baustoffen emittierte Gammastrahlung nach Artikel 75 Für die Zwecke des Artikels 75 Absatz 2 sind für ermittelte Arten von Baustoffen die Aktivitätskonzentrationen der primordialen Radionuklide Ra-226, Th-232 (oder seines Zerfallsprodukts Ra-228) und K-40 zu bestimmen. Der Aktivitätskonzentrationsindex I ergibt sich aus folgender Formel: wobei CRa226, CTh232 und CK40 die Aktivitätskonzentrationen in Bq/kg der jeweiligen Radionuklide im Baustoff sind. Der Index bezieht sich auf die Gammastrahlungsdosis, die zusätzlich zur normalen Exposition im Freien in einem Gebäude abgegeben wird, das aus einem bestimmten Baustoff errichtet wurde. Der Index bezieht sich auf den Baustoff, nicht auf dessen Bestandteile, außer wenn diese Bestandteile selbst Baustoffe sind und gesondert als solche geprüft werden. Soll der Index auf diese Bestandteile angewendet werden, insbesondere auf Rückstände aus Industriezweigen, in denen natürlich vorkommende radioaktive Materialien verarbeitet werden, die zur Wiederverwertung den Baustoffen zugesetzt werden, ist ein geeigneter Mischungsfaktor zu verwenden. Der Aktivitätskonzentrationsindexwert 1 kann für die Ermittlung von Materialien, die bewirken können, dass der Referenzwert nach Artikel 75 Absatz 1 überschritten werden kann, als konservatives Screening-Instrument verwendet werden. Bei der Dosisberechnung sind andere Faktoren wie die Materialdichte und -dicke sowie Faktoren, die mit der Art des Gebäudes und der beabsichtigten Verwendung des Materials (Volumen- oder Oberflächenmaterial) in Zusammenhang stehen, zu berücksichtigen. ANHANG IX Als Anhaltspunkt dienende Liste der Informationen für Genehmigungsanträge nach Artikel 28 a) Verantwortlichkeiten und organisatorische Vorkehrungen für Schutz und Sicherheit; b) Fachkenntnisse des Personals, einschließlich Unterweisung und Fortbildung; c) Auslegungsmerkmale der Anlage und Strahlungsquellen; d) erwartete berufliche Exposition und Exposition der Bevölkerung im Normalbetrieb; e) sicherheitstechnische Bewertung der Betätigungen und der Anlage zur i) Ermittlung von Situationen, in denen es zu potenziellen Expositionen oder unfallbedingten und unbeabsichtigten medizinischen Expositionen kommen könnte; ii) soweit durchführbar Abschätzung der Wahrscheinlichkeit und Größenordnung potenzieller Expositionen; iii) Bewertung der Qualität und des Umfangs von Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen, einschließlich technischer Merkmale und administrativer Vorkehrungen; iv) Festlegung der Betriebsbegrenzungen und Betriebsbedingungen; f) Notfallverfahren; g) Wartung, Prüfung, Inspektion und Instandhaltung, so dass die Strahlungsquelle und die Anlage die Auslegungsanforderungen, Betriebsgrenzen und Betriebsbedingungen während ihrer gesamten Betriebszeit erfüllen; h) Handhabung radioaktiver Abfälle und Vorkehrungen für die Entsorgung solcher Abfälle im Einklang mit den geltenden rechtlichen Anforderungen; i) Entsorgung ausgedienter Strahlenquellen; j) Qualitätssicherung. ANNEX X Datensystem für die individuelle Strahlenüberwachung nach den Artikeln 43, 44 und 51 ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN Die Datensysteme der Mitgliedstaaten für die individuelle Strahlenüberwachung können als Netze oder als nationale Dosisregister eingerichtet werden. Diese Datensysteme können die Ausstellung persönlicher Strahlenschutzpässe für externe Arbeitskräfte einschließen. 1. Jedes Datensystem der Mitgliedstaaten für die individuelle Strahlenüberwachung strahlenexponierter Arbeitskräfte umfasst folgende Teile: a) Angaben zur Person der Arbeitskraft, b) Angaben zur medizinischen Überwachung der Arbeitskraft, c) Angaben zu dem Unternehmen, das die Arbeitskraft beschäftigt, und zum Arbeitgeber der Arbeitskraft bei externen Arbeitskräften, d) die Ergebnisse der individuellen Überwachung der strahlenexponierten Arbeitskraft. 2. Die zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten ergreifen die erforderlichen Maßnahmen, um jeder Fälschung, missbräuchlichen Nutzung oder Manipulation des Datensystems für die individuelle Strahlenüberwachung vorzubeugen. A. Daten, die in das Datensystem für die individuelle Strahlenüberwachung aufzunehmen sind 3. Die Angaben zur Person der Arbeitskraft müssen Folgendes enthalten: a) Familienname, b) Vorname, c) Geschlecht, d) Geburtsdatum, e) Staatsangehörigkeit und f) persönliche Kennnummer. 4. Die Angaben zum Unternehmen müssen Namen, Anschrift und eindeutige Kennnummer des Unternehmens umfassen. 5. Die Angaben zum Beschäftigungsverhältnis der Arbeitskraft müssen Folgendes enthalten: a) Name, Anschrift und eindeutige Kennnummer des Arbeitgebers, b) das Datum des Beginns der individuellen Überwachung und, sofern vorhanden, das Datum des Endes dieser Überwachung, c) die Einstufung der Arbeitskraft nach Artikel 40. 6. Die Ergebnisse der individuellen Überwachung der strahlenexponierten Arbeitskraft müssen die offiziellen Dosisaufzeichnungen (Jahr, effektive Dosis in mSv, bei nicht homogener Exposition die Organ-Äquivalentdosis für unterschiedliche Körperteile in mSv, und bei Radionuklidinkorporation die effektive Folgedosis in mSv) umfassen. B. Daten zu externen Arbeitskräften, die über das Datensystem für die individuelle Strahlenüberwachung zu übermitteln sind 1. Vor Beginn jedes Einsatzes übermittelt der Arbeitgeber der externen Arbeitskraft über das Datensystem für die individuelle Strahlenüberwachung folgende Daten an das Unternehmen: a) Angaben zum Beschäftigungsverhältnis der externen Arbeitskraft entsprechend Abschnitt A Nummer 5, b) Angaben zur medizinischen Überwachung der Arbeitskraft, die Folgendes enthalten müssen: i) die medizinische Einstufung der Arbeitskraft gemäß Artikel 46 (tauglich, bedingt tauglich, nicht tauglich), ii) gegebenenfalls Angaben zu Einschränkungen in Bezug auf die Arbeit mit Strahlung, iii) den Zeitpunkt der letzten regelmäßigen Gesundheitsüberprüfung und iv) die Gültigkeitsdauer der Untersuchungsergebnisse, c) die Ergebnisse der individuellen Expositionsüberwachung der externen Arbeitskraft entsprechend Abschnitt A Nummer 6 mindestens für die letzten fünf Kalenderjahre, einschließlich des laufenden Jahrs. 2. Folgende Daten werden (oder wurden) von dem Unternehmen nach Beendigung eines Einsatzes im Datensystem für die individuelle Strahlenüberwachung erfasst: a) Zeitraum der Durchführung des Einsatzes, b) Schätzung der effektiven Dosis, die die externe Arbeitskraft gegebenenfalls aufgenommen hat (für den Zeitraum des Einsatzes), c) bei nicht homogener Exposition, die geschätzte Organ-Äquivalentdosis für die einzelnen Körperteile, d) bei Radionuklidinkorporation, Schätzung der Aktivitätszufuhr bzw. der effektiven Folgedosis. C. Bestimmungen für den persönlichen Strahlenschutzpass 1. Die Mitgliedstaaten können beschließen, für jede externe Arbeitskraft einen persönlichen Strahlenschutzpass auszustellen. 2. Der Strahlenschutzpass ist nicht übertragbar. 3. Die Mitgliedstaaten ergreifen die erforderlichen Maßnahmen, um zu verhindern, dass einer Arbeitskraft mehr als ein gültiger persönlicher Strahlenschutzpass gleichzeitig ausgestellt wird. 4. Neben den unter A und B geforderten Informationen enthält der Strahlenschutzpass Name und Anschrift der ausstellenden Stelle und das Ausstellungsdatum. ANHANG XI Notfallmanagementsysteme und Notfallpläne nach den Artikeln 69, 97 und 98 A. Im Rahmen eines Notfallmanagementsystems zu berücksichtigende Aspekte 1. Bewertung möglicher Notfall-Expositionssituationen sowie damit verbundener Expositionen der Bevölkerung und berufsbedingter Notfallexpositionen, 2. klare Festlegung der Verantwortlichkeiten von Personen und Organisationen, die an der Notfallvorsorge und -reaktion beteiligt sind, 3. Erstellung von Notfallplänen auf der jeweils geeigneten Ebene im Zusammenhang mit bestimmten Anlagen oder menschlichen Betätigungen, 4. eine zuverlässige Kommunikation und effiziente, wirksame Vorkehrungen für Zusammenarbeit und Koordinierung innerhalb der Einrichtungen sowie auf der jeweils geeigneten nationalen und internationalen Ebene, 5. Gesundheitsschutz der Notfalleinsatzkräfte, 6. Vorkehrungen für eine vorherige Unterweisung sowie Aus- und Fortbildung der Notfalleinsatzkräfte und aller sonstigen Personen, die bei der Notfallreaktion Aufgaben zu erfüllen haben bzw. Verantwortung tragen, einschließlich regelmäßiger Übungen, 7. Vorkehrungen für die individuelle Überwachung oder Ermittlung der Individualdosen der Notfalleinsatzkräfte und die Aufzeichnung der Dosen, 8. Vorkehrungen für die Unterrichtung der Bevölkerung, 9. Einbeziehung von Interessenträgern, 10. Übergang von einer Notfall-Expositionssituation zu einer bestehenden Expositionssituation, einschließlich Situationsbewältigung und Sanierungsmaßnahmen. B. Im Rahmen eines Notfallplans zu berücksichtigende Aspekte Zur Notfallvorsorge: 1. Referenzwerte für die Exposition der Bevölkerung, unter Berücksichtigung der in Anhang I angeführten Kriterien, 2. Referenzwerte für die berufsbedingte Notfallexposition, unter Berücksichtigung des Artikels 53, 3. optimierte Schutzstrategien für möglicherweise exponierte Einzelpersonen der Bevölkerung, für unterschiedliche postulierte Ereignisse und die entsprechenden Szenarien, 4. zuvor festgelegte allgemeine Kriterien für bestimmte Schutzmaßnahmen, 5. Standardauslösekriterien oder operationelle Kriterien wie Messgrößen und Indikatoren der Bedingungen vor Ort, 6. Vorkehrungen für die unverzügliche Koordinierung zwischen den Organisationen, die an der Notfallvorsorge und -reaktion beteiligt sind, sowie mit allen anderen Mitgliedstaaten und mit Drittländern, die möglicherweise beteiligt sind oder vermutlich betroffen sein werden, 7. Vorkehrungen für die Überprüfung und Überarbeitung des Notfallplans, um Veränderungen oder Erfahrungen aus Übungen und Ereignissen Rechnung zu tragen. Im Voraus sind Vorkehrungen zu treffen, um diese Aspekte gegebenenfalls während einer Notfall-Expositionssituation an die sich während des Notfalleinsatzes weiterentwickelnden jeweiligen Bedingungen anpassen zu können. Zum Notfalleinsatz: Im Hinblick auf eine Notfall-Expositionssituation sind frühzeitig Notfallvorsorgemaßnahmen zu ergreifen, die folgende Maßnahmen umfassen (sich jedoch nicht auf diese beschränken): 1. unverzügliche Durchführung von Schutzmaßnahmen, soweit möglich vor Beginn einer Exposition, 2. Abschätzung der Wirksamkeit der Strategien und durchgeführten Maßnahmen und gegebenenfalls Anpassung an die gegebene Situation, 3. Vergleich der Dosen mit dem geltenden Referenzwert, wobei der Schwerpunkt auf den Gruppen liegt, deren Dosis den Referenzwert überschreitet, 4. erforderlichenfalls Anwendung weiterer Schutzstrategien entsprechend den jeweiligen Bedingungen und verfügbaren Informationen. ANHANG XII Unterrichtung von Einzelpersonen der Bevölkerung über die bei einer Notfallsituation zu ergreifenden Gesundheitsschutzmaßnahmen und geltenden Verhaltensmaßregeln nach den Artikeln 70 und 71 A. Im Voraus bereitzustellende Informationen für die in einer Notfallsituation voraussichtlich betroffenen Einzelpersonen der Bevölkerung 1. Grundbegriffe der Radioaktivität und Auswirkungen der Radioaktivität auf den Menschen und die Umwelt; 2. berücksichtigte Arten von Notfällen und ihre Folgen für Bevölkerung und Umwelt; 3. geplante Notfallmaßnahmen zur Warnung, zum Schutz und zur Rettung der Bevölkerung bei einem Notfall; 4. geeignete Informationen darüber, wie die Bevölkerung bei einem Notfall handeln und sich verhalten soll. B. In einem Notfall bereitzustellende Informationen für die betroffenen Einzelpersonen der Bevölkerung 1. Entsprechend dem zuvor in den Mitgliedstaaten erstellten Notfallplan müssen die tatsächlich betroffenen Einzelpersonen der Bevölkerung im Falle eines Notfalls rasch und wiederholt Folgendes erhalten: a) Informationen über die eingetretene Notfallsituation und nach Möglichkeit über deren Merkmale (wie Ursprung, Ausbreitung und voraussichtliche Entwicklung); b) Schutzanweisungen, die je nach Fall i) insbesondere folgende Punkte umfassen können: Beschränkung des Verzehrs bestimmter Nahrungsmittel und von Wasser, die bzw. das möglicherweise kontaminiert sind bzw. ist, einfache Hygiene- und Dekontaminationsregeln, Empfehlungen zum Verbleiben im Haus, Verteilung und Verwendung von Schutzwirkstoffen, Vorkehrungen für den Fall der Evakuierung; ii) erforderlichenfalls mit speziellen Warnhinweisen für bestimmte Bevölkerungsgruppen verbunden werden können; c) Ankündigungen, in denen empfohlen wird, den Anweisungen und Aufrufen der zuständigen Behörde Folge zu leisten. 2. Geht dem Notfall eine Vorwarnphase voraus, so müssen die voraussichtlich betroffenen Einzelpersonen der Bevölkerung bereits in dieser Phase Informationen und Anweisungen erhalten, wie: a) eine Aufforderung an die betroffenen Einzelpersonen der Bevölkerung, die relevanten Kommunikationskanäle einzuschalten; b) vorbereitende Anweisungen für Einrichtungen, die besondere Gemeinschaftsaufgaben zu erfüllen haben; c) Empfehlungen für besonders betroffene Berufszweige. 3. Ergänzend zu diesen Informationen und Anweisungen werden, wenn es die Zeit erlaubt, die Grundbegriffe der Radioaktivität und ihre Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt in Erinnerung gerufen. ANHANG XIII Als Anhaltspunkt dienende Liste von Baustoffen, die hinsichtlich ihrer emittierten Gammastrahlung in Betracht zu ziehen sind, nach Artikel 75 1. Natürliche Materialien a) Alaunschiefer; b) Baustoffe oder -zusätze natürlichen vulkanischen Ursprungs wie: — Granitoide (z. B. Granite, Syenit und Orthogneis), — Porphyre; — Tuff; — Puzzolan (Puzzolanasche); — Lava. ANHANG XIV Informationen in den Aufzeichnungen über hoch radioaktive umschlossene Strahlenquellen (HRQ) nach Artikel 89 ANHANG XV Anforderungen an für hoch radioaktive umschlossene Strahlenquellen verantwortliche Unternehmen nach Artikel 91 Für hoch radioaktive umschlossene Strahlenquellen verantwortliche Unternehmen a) sorgen dafür, dass regelmäßig geeignete Tests, wie Dichtheitstests gemäß internationalen Standards, zum Zweck der Überprüfung und Wahrung der Unversehrtheit jeder einzelnen Strahlenquelle durchgeführt werden; b) prüfen in bestimmten Zeitabständen, die von den Mitgliedstaaten festgelegt werden können, regelmäßig, ob sich jede Strahlenquelle und gegebenenfalls die Ausrüstung, die die Strahlenquelle enthält, noch tatsächlich und in sichtbar gutem Zustand am Verwendungs- bzw. Lagerungsort befinden; c) legen für jede ortsfeste und mobile Strahlenquelle geeignete und dokumentierte Maßnahmen fest, z. B. schriftliche Protokolle und Verfahren, die den unbefugten Zugang, den Verlust, den Diebstahl oder die Beschädigung der Strahlenquelle durch Brand verhindern sollen; d) melden der zuständigen Behörde unverzüglich den Verlust, Diebstahl, die Undichtheit oder eine unbefugte Nutzung einer Strahlenquelle, veranlassen eine Überprüfung der Unversehrtheit jeder Strahlenquelle nach einem Ereignis, einschließlich Brand, durch das die Strahlenquelle beschädigt worden sein könnte, und unterrichten gegebenenfalls die zuständige Behörde hierüber und über die getroffenen Maßnahmen; e) geben jede ausgediente Strahlenquelle nach Beendigung der Nutzung unverzüglich an den Lieferanten zurück oder an ein Langzeit- bzw. Endlager ab oder an ein anderes zugelassenes Unternehmen weiter, sofern die zuständige Behörde nichts anderes bestimmt hat; f) vergewissern sich, dass der Empfänger über eine geeignete Genehmigung verfügt, bevor eine Weitergabe erfolgt; g) melden der zuständigen Behörde sofort jeden Unfall oder jedes Vorkommnis, der zu einer unbeabsichtigten Exposition einer Arbeitskraft oder einer Einzelperson der Bevölkerung geführt hat. ANHANG XVI Identifizierung und Kennzeichnung hoch radioaktiver umschlossener Strahlenquellen nach Artikel 91 1. Der Hersteller oder Lieferant sorgt dafür, dass a) für jede hoch radioaktiven umschlossenen Strahlenquelle eine eindeutige Identifizierungsnummer vergeben wird. Diese Nummer wird – soweit möglich – auf der Strahlenquelle eingraviert oder eingeprägt. Die Nummer wird auch auf dem Behältnis der Strahlenquelle eingraviert oder eingeprägt. Ist dies nicht möglich oder werden wieder verwendbare Transportbehältnisse eingesetzt, so müssen auf dem Behältnis der Strahlenquelle zumindest Angaben zur Art der Strahlenquelle vorhanden sein. b) Das Behältnis der Strahlenquelle und – soweit möglich – die Strahlenquelle selbst werden mit einem entsprechenden Zeichen zur Warnung vor der Strahlungsgefahr markiert und etikettiert. 2. Der Hersteller legt eine Fotografie jedes hergestellten Typs einer Strahlenquelle sowie eine Fotografie des typischen Behältnisses einer Strahlenquelle vor. 3. Das Unternehmen sorgt dafür, dass jeder hoch radioaktiven umschlossenen Strahlenquelle schriftliche Unterlagen beigefügt sind, aus denen hervorgeht, dass die Quelle entsprechend Nummer 1 über eine Identifizierungsnummer verfügt und gekennzeichnet ist, und dass die in Nummer 1 genannten Kennzeichnungen und Etiketten lesbar bleiben. Die Unterlagen enthalten ferner gegebenenfalls Fotografien der Strahlenquelle, des Behältnisses der Strahlenquelle, der Transportverpackung, der Vorrichtung und der Ausrüstung. ANHANG XVII Als Anhaltspunkt dienende Liste bestehender Expositionssituationen nach Artikel 100 a) Exposition aufgrund einer Kontamination von Gebieten durch radioaktive Rückstände aus i) vergangenen Tätigkeiten, die nie der regulatorischen Kontrolle unterlagen oder nicht gemäß den in dieser Richtlinie festgelegten Anforderungen reguliert wurden; ii) einem Notfall, nachdem die Notfall-Expositionssituation gemäß dem Notfallmanagementsystem für beendet erklärt wurde; iii) vergangenen Tätigkeiten, für die das Unternehmen rechtlich nicht mehr verantwortlich ist; b) Exposition durch natürliche Strahlungsquellen, darunter: i) Radon- und Thoron-Exposition in Innenräumen an Arbeitsplätzen, in Wohnräumen und sonstigen Gebäude); ii) externe Exposition in Innenräumen durch Baustoffe; c) Exposition durch Waren, mit Ausnahme von Lebensmitteln, Tierfuttermitteln und Trinkwasser, die Folgendes enthalten: i) Radionuklide aus kontaminierten Bereichen gemäß Buchstabe a oder ii) natürlich vorkommende Radionuklide. ANHANG XVIII Liste von Punkten, die bei der Ausarbeitung des nationalen Maßnahmenplans zum Angehen langfristiger Risiken durch Radon-Expositionen in Betracht zu ziehen sind, nach den Artikeln 54, 74 und 103 1. Strategie für die Durchführung von Erhebungen zu Radonkonzentrationen in Innenräumen oder zu Bodengaskonzentrationen, zum Zweck der Abschätzung der Radonkonzentrationsverteilung in Innenräumen, für den Umgang mit Messdaten und für die Aufstellung sonstiger relevanter Parameter (wie Boden- oder Gesteinsarten, Durchlässigkeit und Gehalt an Radium-226 in Gestein oder Boden). 2. Verfolgter Ansatz sowie herangezogene Daten und Kriterien für die Abgrenzung von Gebieten oder für die Festlegung anderer Parameter, die als spezifische Indikatoren für Situationen mit einer potenziell hohen Radon-Exposition genutzt werden können. 3. Ermittlung von Kategorien von Arbeitsplätzen und öffentlich zugänglichen Gebäuden, wie Schulen und unterirdische Arbeitsplätze sowie Arbeitsplätze und Gebäude in bestimmten Gebieten, in bzw. an denen Messungen erforderlich sind, ausgehend von einer Risikobewertung, die beispielsweise den Aufenthaltszeiten Rechnung trägt. 4. Grundlage für die Festlegung von Referenzwerten für Wohnräume und Arbeitsplätze. Gegebenenfalls die Grundlage für die Festlegung von verschiedenen Referenzwerten für die unterschiedliche Nutzung von Gebäuden (Wohnräume, öffentlich zugängliche Gebäude, Arbeitsplätze) sowie für bestehende und neue Gebäude. 5. Zuweisung von Zuständigkeiten (staatlich und nicht-staatlich), Koordinierungsmechanismen und verfügbare Ressourcen für die Umsetzung des Maßnahmenplans. 6. Strategie für die Verringerung der Radon-Exposition in Wohnräumen und für das vorrangige Angehen von Situationen gemäß Nummer 2. 7. Strategien zur Ermöglichung von Sanierungsmaßnahmen nach der Bauausführung. 8. Strategie, einschließlich Methoden und Instrumenten, zur Verhinderung des Radon-Eintritts in neue Gebäude, einschließlich der Ermittlung von Baustoffen mit erheblicher Radon-Exhalation. 9. Zeitpläne für Überprüfungen des Maßnahmenplans. 10. Kommunikationsstrategie zur Schärfung des Bewusstseins der Öffentlichkeit und Unterrichtung örtlicher Entscheidungsträger, Arbeitgeber und Arbeitnehmer über die Radonrisiken, auch in Bezug auf das Rauchen. 11. Leitlinien für Messmethoden und -instrumente sowie Sanierungsmaßnahmen. Zu erwägen sind auch Kriterien für die Akkreditierung von Mess- und Sanierungsdiensten. 12. Gegebenenfalls Bereitstellung finanzieller Hilfe für Radonerhebungen und für Sanierungsmaßnahmen, insbesondere für private Wohnräume mit sehr hohen Radonkonzentrationen. 13. Langfristige Ziele in Bezug auf die Verringerung des durch Radon-Exposition bedingten Lungenkrebsrisikos (für Raucher und Nichtraucher). 14. Gegebenenfalls Erwägung anderer damit verbundener Fragen und entsprechender Programme wie Energieeinsparprogramme und Programme zur Luftqualität in Innenräumen. ANHANG XIX Entsprechungstabelle nach Artikel 107 Diese Richtlinie 89/618/Euratom 90/641/Euratom 96/29/Euratom 97/43/Euratom 2003/122/Euratom Artikel 1 Artikel 1 Artikel 1 Artikel 54 Artikel 1 Artikel 2 Absatz 1 Artikel 2 Absatz 1, Artikel 40 Absatz 1, Artikel 48 Absatz 1 Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe a Artikel 2 Absatz 1a Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe b Artikel 2 Absatz 1b Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe c Artikel 2 Absatz 2, Artikel 40 Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe d Artikel 2 Absatz 3, Artikel 40 Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe e Artikel 2 Absatz 3 Artikel 48 Absatz 1 Artikel 3 Artikel 2 Absatz 4 Artikel 4 Artikel 2, 3, 4 Artikel 2 Artikel 1 Artikel 1, 2 Artikel 2 Artikel 5 Artikel 5 Buchstabe a Artikel 6 Absatz 1 Artikel 48 Absatz 2 Artikel 5 Buchstabe b Artikel 6 Absatz 3a Artikel 48 Absatz 2 Artikel 5 Buchstabe c Artikel 6 Absätze 3b und 4 Artikel 6 Absatz 1 Artikel 7 Absätze 1 und 2 Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c Artikel 4 Absätze 2b und 4a Artikel 6 Absatz 2 Artikel 7 Artikel 48 Absatz 2 Artikel 8 Artikel 8 Artikel 9 Absatz 1 Artikel 9 Absatz 2 Artikel 9 Absatz 1 Artikel 9 Absatz 3 Artikel 9 Absatz 2 Artikel 10 Artikel 10 Artikel 11 Absatz 1 Artikel 11 Absatz 1 Artikel 11 Absatz 2 Artikel 11 Absatz 2 Artikel 11 Absatz 3 Artikel 11 Absatz 2 Artikel 11 Absatz 4 Artikel 11 Absatz 3 Artikel 12 Artikel 13 Artikel 13 Artikel 15 und 16 Artikel 14 Absatz 1 Artikel 14 Absatz 2 Artikel 7 Absätze 1 und 3 Artikel 14 Absatz 3 Artikel 15 Absatz 1 Artikel 22 Absatz 1a Artikel 15 Absatz 2 Artikel 22 Absatz 1b Artikel 15 Absatz 3 Artikel 22 Absatz 1b Artikel 15 Absatz 4 Artikel 22 Absatz 2 Artikel 15 Absatz 5 Artikel 8 Absatz 1 Artikel 16 Artikel 8 Absatz 2 Artikel 17 Absatz 1 Artikel 7 Absatz 1 Artikel 50 Absatz 3 Artikel 17 Absatz 2 Artikel 7 Absatz 2 Artikel 17 Absatz 3 Artikel 17 Absatz 4 Artikel 18 Artikel 7 Artikel 19 Absatz 1 Artikel 6 Absatz 1 Artikel 19 Absatz 2 Artikel 6 Absatz 2 Artikel 19 Absatz 3 Artikel 19 Absatz 4 Artikel 20 Artikel 21 Artikel 6 Absatz 5 Artikel 22 Artikel 3 Absatz 1 Absatz d Artikel 4 Absatz 2 Absatz c Artikel 5 Absatz 4 Artikel 23 Artikel 40 Absatz 2 Artikel 24 Artikel 4 Absatz 3 Artikel 41 Artikel 25 Artikel 3 Artikel 3 Absatz 1 Artikel 26 Artikel 3 Absatz 2 Artikel 27 Absatz 1 Artikel 27 Absatz 2 Artikel 4 Absatz 2 Artikel 27 Absatz 3 Artikel 28 Buchstaben a, b, c, e und f Artikel 4 Absatz 1 Artikel 28 Buchstabe d Artikel 3 Absatz 1 Artikel 29 Artikel 30 Absatz 1 Artikel 5 Absatz 1 Artikel 30 Absatz 2 Artikel 5 Absatz 2 Artikel 30 Absatz 3 Artikel 30 Absatz 4 Artikel 31 Absatz 1 Artikel 23 Absatz 1 Artikel 31 Absatz 2 Artikel 31 Absatz 3 Artikel 31 Absatz 4 Artikel 32 Artikel 17 Buchstaben a, c, d und e Artikel 33 Artikel 39 Artikel 34 Artikel 23 Absatz 2 Artikel 35 Absatz 1 Artikel 18 Absatz 1 Artikel 35 Absatz 2 Artikel 35 Absatz 3 Artikel 42 Artikel 36 Absatz 1 Artikel 1 Buchstabe b Artikel 36 Absatz 2 Artikel 18 Absätze 2 und 3 Artikel 36 Absatz 3 Artikel 18 Absatz 4 Artikel 37 Artikel 19 Artikel 38 Artikel 20 Artikel 39 Artikel 24 Artikel 40 Absatz 1 Artikel 21 Artikel 40 Absatz 2 Artikel 41 Artikel 25 Artikel 42 Artikel 26 Artikel 43 Artikel 28 Artikel 44 Absatz 1 Buchstaben a, b und c Artikel 29 Absatz 1 Artikel 44 Absatz 1d Artikel 4 Absatz 2 Artikel 44 Absatz 2 Artikel 38 Absatz 2 Artikel 44 Absatz 3 Artikel 29 Absatz 2 Artikel 44 Absatz 4 Artikel 44 Absatz 5 Artikel 29 Absatz 3 Artikel 44 Absatz 6 Artikel 38 Absatz 5 Artikel 45 Absatz 1 Artikel 30 Artikel 45 Absatz 2 Artikel 31 Absatz 1 Artikel 45 Absatz 3 Artikel 31 Absatz 2 Artikel 45 Absatz 4 Artikel 31 Absatz 3 Artikel 46 Artikel 32 Artikel 47 Artikel 33 Artikel 48 Artikel 34 Artikel 49 Absatz 1 Artikel 36 Artikel 49 Absatz 2 Artikel 35 Absatz 1 Artikel 49 Absatz 3 Artikel 35 Absatz 2 Artikel 50 Artikel 37 Artikel 51 Absatz 1 Artikel 4 Absatz 1 Artikel 51 Absatz 2 Artikel 6 Absatz 1 Artikel 51 Absatz 3 Artikel 6 Absatz 2 Artikel 51 Absatz 4 Artikel 5 Artikel 51 Absatz 5 Artikel 7 Artikel 52 Absatz 1 Artikel 12 Absatz 1 Artikel 52 Absatz 2 Artikel 12 Absatz 2 Artikel 52 Absatz 3 Artikel 53 Artikel 52 und 27 Artikel 54 Artikel 55 Artikel 3 Artikel 56 Artikel 4 Artikel 57 Absatz 1 Buchstaben a und c Artikel 5 Absätze 1 und 2 Artikel 57 Absatz 1 Buchstaben b und d Artikel 57 Absatz 2 Artikel 5 Absatz 3 Artikel 58 Buchstaben a, c, d, e und f Artikel 6 Artikel 58 Buchstabe b Artikel 59 Artikel 7 Artikel 60 Absatz 1 Artikel 8 Absatz 2 Artikel 60 Absatz 2 Artikel 8 Absatz 3 Artikel 60 Absatz 3 Buchstabe a Artikel 8 Absatz 4 und 5 Artikel 60 Absatz 3 Buchstabe c Artikel 8 Absatz 6 Artikel 60 Absatz 3 Buchstaben b, d und e Artikel 61 Artikel 9 Artikel 62 Artikel 10 Artikel 63 Buchstabe a Artikel 11 Artikel 63 Buchstaben b bis f Artikel 64 Artikel 12 Artikel 65 Artikel 43 und 44 Artikel 66 Artikel 45 Artikel 67 Artikel 68 Artikel 47 Artikel 69 Artikel 51 Absätze 1 bis 4 Artikel 70 Artikel 5 Artikel 71 Artikel 6 Artikel 72 Artikel 73 Artikel 53 Artikel 74 Artikel 75 Artikel 76 Artikel 13 Artikel 77 Artikel 78 Artikel 79 Absatz 1 Artikel 38 Absatz 3 Artikel 79 Absatz 2 Artikel 79 Absatz 3 Artikel 80 Artikel 31 Absatz 1 Artikel 81 Artikel 82 Artikel 83 Artikel 84 Absatz 1 Artikel 38 Absatz 4 Artikel 84 Absätze 2 und 3 Artikel 85 Artikel 86 Absatz 1 Artikel 86 Absatz 2 Artikel 5 Absatz 1 Artikel 86 Absatz 3 Artikel 4 Artikel 86 Absatz 4 Artikel 6 Buchstabe d Artikel 87 Artikel 3 Absatz 2 Artikel 88 Artikel 3 Absatz 3 Artikel 89 Artikel 5 Absatz 2 Artikel 90 Artikel 5 Absätze 3, 4 Artikel 91 Absatz 1 Artikel 6 Artikel 91 Absatz 2 Artikel 7 Artikel 92 Absatz 1 Artikel 92 Absatz 2 Artikel 9 Absatz 3 Artikel 92 Absatz 3 Artikel 9 Absatz 2 Artikel 93 Artikel 94 Absatz 1 Artikel 9 Absatz 1 Artikel 94 Absatz 2 Artikel 9 Absatz 4 Artikel 95 Artikel 10 Artikel 96 Artikel 97 Artikel 50 Absatz 1, Artikel 49 Artikel 98 Artikel 50 Absatz 2 Artikel 99 Absatz 1 Artikel 50 Absatz 4 Artikel 99 Absatz 2 Artikel 51 Absatz 5 Artikel 99 Absatz 3 Artikel 11 Artikel 100 Artikel 101 Artikel 102 Artikel 103 Artikel 104 Artikel 38 Absatz 1 Artikel 46 Artikel 13 Artikel 12 Artikel 105 Artikel 106 Artikel 12 Artikel 8 Artikel 55 Artikel 14 Artikel 16 Artikel 107 Artikel 56 Artikel 15 Artikel 108 Artikel 18 Artikel 109 Artikel 13 Artikel 9 Artikel 57 Artikel 16 Artikel 19 Anhang I Anhang II Anhang II Anhang III Anhang I Anhang IV Anhang V Anhang VI Anhang VII Anhang I Anhang VIII Anhang IX Anhang X Anhänge I und II Anhang XI Anhang XII Anhänge I und II Anhang XIII Anhang XIV Anhang II Anhang XV Artikel 6 Anhang XVI Artikel 7 Anhang XVII Anhang XVIII Anhang XIX Artikel 8, 9, 10 und 11 Artikel 14 Artikel 8 Absatz 1 Artikel 5 Absatz 5, Artikel 5 Absätze 6, 14, 15 und 17
Materialien mit Rückständen aus Industriezweigen, in denen natürlich vorkommende radioaktive Materialien verarbeitet werden, wie: Flugasche; Phosphorgips; Phosphorschlacke; Zinnschlacke; Kupferschlacke; Rotschlamm (Rückstand aus der Aluminiumproduktion); Rückstände aus der Stahlproduktion.
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