Erwägungsgrund 53 32024R1938
Wird bei Nachkommen aus medizinisch unterstützter Fortpflanzung mit einer Fremdspende eine schwerwiegende genetische Störung festgestellt, die zu Zuständen führen könnte, die lebensbedrohlich sind oder eine Behinderung oder eine Invalidität zur Folge haben, so kann durch die Übermittlung dieser Information die weitere Verwendung von Spenden mit diesem genetischen Risiko verhindert werden. Daher ist es in solchen Fällen wichtig, dass relevante Informationen effektiv zwischen den SoHO-Einrichtungen ausgetauscht werden und geeignete Maßnahmen ergriffen werden.