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Die nationale Fußballinformationsstelle koordiniert und erleichtert den polizeilichen Informationsaustausch zwischen Polizeidiensten bei Fußballspielen mit internationaler Dimension. In diesen Informationsaustausch können auch andere Strafverfolgungsbehörden, die gemäß der Kompetenzverteilung in dem betreffenden Mitgliedstaat zur Sicherheit und öffentlichen Ordnung beitragen, einbezogen werden.
Die nationale Fußballinformationsstelle hat im Einklang mit den diesbezüglichen nationalen und internationalen Regelungen Zugriff auf die Informationen über die personenbezogenen Daten von Risikofans.
Die nationale Fußballinformationsstelle erleichtert, koordiniert oder organisiert die Durchführung der grenzüberschreitenden polizeilichen Zusammenarbeit bei Fußballspielen mit internationaler Dimension.
Im Einklang mit den geltenden nationalen Bestimmungen, insbesondere der Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen den einzelnen Behörden und Dienststellen des betreffenden Mitgliedstaats kann die nationale Fußballinformationsstelle die zuständigen nationalen Behörden unterstützen.
Die nationale Fußballinformationsstelle stellt bei Spielen mit internationaler Dimension zumindest auf Ersuchen einer anderen nationalen Fußballinformationsstelle eines betroffenen Mitgliedstaats eine Risikoanalyse betreffend die eigenen Vereine und die eigene Nationalmannschaft bereit.
Die nationale Fußballinformationsstelle erstellt regelmäßig allgemeine und/oder thematische Beurteilungen von Störungen der öffentlichen Ordnung im Zusammenhang mit Fußballspielen in ihrem Land und verteilt diese Beurteilungen an die anderen nationalen Fußballinformationsstellen.
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