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In jedem Mitgliedstaat wird eine nationale Fußballinformationsstelle der Polizei eingerichtet oder benannt.
Jeder Mitgliedstaat teilt dem Generalsekretariat des Rates gemäß diesem Beschluss schriftlich die operationellen Daten seiner nationalen Fußballinformationsstelle und alle späteren Änderungen mit. Das Generalsekretariat des Rates veröffentlicht diese im Amtsblatt.
Die nationale Fußballinformationsstelle ist die direkte und zentrale Kontaktstelle für den Austausch einschlägiger Informationen und für die Erleichterung der grenzüberschreitenden polizeilichen Zusammenarbeit bei Fußballspielen mit internationaler Dimension. Ein Mitgliedstaat kann beschließen, bei fußballbezogenen Aspekten bestimmte Kontakte über die für diese Aspekte zuständigen Dienststellen zu unterhalten, sofern die nationale Fußballinformationsstelle hierüber rasch und auf angemessene Weise ein Mindestmaß an Informationen erhält.
Jeder Mitgliedstaat trägt dafür Sorge, dass seine nationale Fußballinformationsstelle fähig ist, die ihr übertragenen Aufgaben effizient und schnell auszuführen.
Dieser Beschluss gilt unbeschadet geltender nationaler Bestimmungen, insbesondere der Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen den einzelnen Behörden und Dienststellen in den betroffenen Mitgliedstaaten.
Kommentierungen sind noch nicht im Bestand.