§ 18 BLV
Der Vorbereitungsdienst ist nach Anhörung der Referendarinnen und Referendare, sowie der Anwärterinnen und Anwärter im Einzelfall zu verlängern, Bei einer Verlängerung können Abweichungen vom Ausbildungs-, Lehr- oder Studienplan zugelassen werden.
wenn der Vorbereitungsdienst unterbrochen wurde wegen
einer Erkrankung,
des Mutterschutzes,
einer Elternzeit,
der Ableistung aa)eines Wehr-, Zivil-, Bundesfreiwilligen- oder Entwicklungsdienstes,bb)eines freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahres,cc)eines nicht in den Doppelbuchstaben aa und bb genannten Dienstes im Ausland,dd)des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes,ee)des Europäischen Freiwilligendienstes,ff)des Freiwilligendienstes „weltwärts“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung odergg)des zivilen Friedensdienstes oder
nicht in den Buchstaben a bis d genannter zwingender Gründe und
wenn durch die Verkürzung von Ausbildungsabschnitten die zielgerechte Fortsetzung des Vorbereitungsdienstes nicht gewährleistet ist.
Bei Teilzeitbeschäftigung gilt Absatz 1 entsprechend.
Der Vorbereitungsdienst kann in den Fällen des Absatzes 1 Satz 1 Nummer 1 Buchstabe a und e und bei Teilzeitbeschäftigung höchstens zweimal, insgesamt jedoch höchstens um 24 Monate verlängert werden.