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Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat. ANHANG I Tiefseearten Wissenschaftlicher Name Gebräuchlicher Name Besonders gefährdet (x) Centrophorus spp. Rauer Schlingerhai Centroscyllium fabricii Schwarzer Fabricius-Dornhai x Centroscymnus coelolepis Portugiesenhai x Centroscymnus crepidater Langnasen-Dornhai x Dalatias licha Schokoladenhai x Etmopterus princeps Großer Schwarzer Dornhai x Apristuris spp. Katzenhaie Chlamydoselachus anguineus Kragenhai Deania calcea Schnabeldornhai Galeus melastomus Fleckhai Galeus murinus Maus-Katzenhai Hexanchus griseus Grauhai x Etmopterus spinax Kleiner Schwarzer Dornhai Oxynotus paradoxus Segelflossen-Meersau Scymnodon ringens Messerzahnhai Somniosus microcephalus Eishai Alepocephalidae Glattköpfe Alepocephalus Bairdii Bairds Glattkopf Alepocephalus rostratus Rissos Glattkopf Aphanopus carbo Schwarzer Degenfisch Argentina silus Goldlachs Beryx spp. Kaiserbarsch Chaceon (Geryon) affinis Rote Tiefseekrabbe Chimaera monstrosa Seeratte Hydrolagus mirabilis Kleine Tiefenseeratte Rhinochimaera atlantica Atlantische Rüsselchimäre Coryphaenoides rupestris Rundnasen-Grenadier Epigonus telescopus Teleskop-Kardinalfisch x Helicolenus dactilopterus Blaumaul Hoplostethus atlanticus Granatbarsch x Macrourus berglax Nordatlantik-Grenadier Molva dypterigia Blauleng Mora moro Atlantischer Tiefseedorsch Antimora rostrata Blauhecht Pagellus bogaraveo Rote Fleckbrasse Polyprion americanus Wrackbarsch Reinhardtius hippoglossoides Schwarzer Heilbutt Cataetyx laticeps Hoplosthetus mediterraneus Mittelmeer-Kaiserbarsch Macrouridae andere als Coryphaenoides rupestris und Macrourus berglax Grenadierfische (Rattenschwänze) andere als Rundnasen-Grenadier und Nordatlantik-Grenadier Nesiarchus nasutus Schwarzer Hechtkopf Notocanthus chemnitzii Art der Dornrückenaale Raja fyllae Fyllasrochen Raja hyperborea Eisrochen Raja nidarosiensus Schwarzbäuchiger Glattrochen Trachyscorpia cristulata Drachenkopf Lepidopus caudatus Degenfisch Lycodes esmarkii Wolfsfisch Sebastes viviparus Kleiner Rotbarsch ANHANG II Besondere Datenerhebungs- und Meldevorschriften im Sinne von Artikel 15 Absatz 2 1. Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass Daten für ein Gebiet, das sowohl EU-Gewässer als auch internationale Gewässer einschließt, weiter aufgeschlüsselt werden, sodass sie sich auf EU-Gewässer oder internationale Gewässer beziehen. 2. Überschneidet sich das Tiefseemetier mit einem anderen Metier im selben Gebiet, so erfolgt die Datenerhebung zu Ersterem getrennt von der Datenerhebung zu Letzterem. 3. Rückwürfe werden in allen Tiefseemetiers beprobt. Die Stichprobenstrategie für Anlandungen und Rückwürfe berücksichtigt alle in Anhang I aufgelisteten Arten und die Arten des Meeresboden-Ökosystems wie Tiefseekorallen, Schwämme und andere Organismen desselben Ökosystems. 4. Ein an Bord eingesetzter Beobachter ist zu verpflichten, das Gewicht aller mit dem Fanggerät des Schiffes an Bord geholten Steinkorallen, Weichkorallen, Schwämme oder anderer, demselben Ökosystem angehörender Organismen zu ermitteln und zu dokumentieren. 5. Verlangt der geltende mehrjährige Datenerhebungsplan die Sammlung von Fischereiaufwandsdaten in Form von Stunden, in denen mit Schleppnetzen gefischt wird, oder Stellzeit für stationäres Gerät, so erheben die Mitgliedstaaten zusammen mit diesen Fischereiaufwandsdaten die folgenden Zusatzdaten und müssen diese vorlegen können: ANHANG III EMÖ-Indikatorarten Die folgende ist eine Liste von EMÖ-Lebensraumtypen, mit den in diesen Lebensräumen höchstwahrscheinlich vorkommenden Taxa, die als EMÖ-Indikatoren gelten. EMÖ-Lebensraumtyp Repräsentative Taxa 1. Kaltwasserkorallenriff a) Riff mit Lophelia pertusa Lophelia pertusa b) Riff mit Solenosmilia variabilis Solenosmilia variabilis 2. Korallengarten a) Hartboden-Garten i) Hartboden-Korallengärten mit Gorgonien und schwarzen Korallen Anthothelidae Chrysogorgiidae Isididae, Keratoisidinae Plexauridae Acanthogorgiidae Coralliidae Paragorgiidae Primnoidae Schizopathidae ii) koloniebildende Steinkorallen auf Felsboden Lophelia pertusa Solenosmilia variabilis iii) Ansammlungen nicht riffbildender Steinkorallen Enallopsammia rostrata Madrepora oculata b) Weichboden-Korallengärten i) Weichboden-Korallengärten mit Gorgonien und schwarzen Korallen Chrysogorgiidae ii) Kelchkorallenfelder Caryophylliidae iii) Blumenkohlkorallenfelder Flabellidae Nephtheidae 3. Ansammlungen von Tiefseeschwämmen a) Ansammlungen anderer Schwämme Geodiidae Ancorinidae Pachastrellidae b) Hartboden-Schwammgärten Axinellidae Mycalidae Polymastiidae Tetillidae c) Glasschwamm-Gemeinschaften Rossellidae Pheronematidae 4. Seefedern-Felder Anthoptilidae Pennatulidae Funiculinidae Halipteridae Kophobelemnidae Protoptilidae Umbellulidae Vigulariidae 5. Flächen mit Zylinderrosen Cerianthidae 6. Fauna des Schlamm- und Sandgrunds Bourgetcrinidae Antedontidae Hyocrinidae Xenophyophora Syringamminidae 7. Flächen mit Moostierchen ANHANG IV Ein Treffen auf ein mögliches EMÖ wird wie folgt definiert:
geografische Position der Fangtätigkeiten für jeden Hol über die VMS-Daten, die vom Schiff zum Fischereiüberwachungszentrum übertragen werden;
die Fangtiefen, in denen das Fanggerät eingesetzt wird, wenn das Schiff elektronische Logbuchmeldungen vorzunehmen verpflichtet ist; der Schiffskapitän teilt die Fangtiefe nach dem standardisierten Meldeformat mit.
bei einem Schleppnetz und anderem Fanggerät mit Ausnahme von Langleinen: das Vorhandensein von mehr als 30 kg lebende Korallen und/oder 400 kg lebende Schwämme von EMÖ-Indikatoren; und
bei Langleinen: das Vorhandensein von EMÖ-Indikatoren an 10 Haken je Segment von 1 000 Haken oder je Abschnitt von 1 200 m der Langleine, je nachdem, welcher Teil kürzer ist.
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