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Das Ministerium erlässt als Rechtsverordnung eine Verordnung über die Ausbildung und Prüfung zur „staatlich geprüften Lebensmittelchemikerin" und zum „staatlich geprüften Lebensmittelchemiker". Darin werden die Grundzüge des wissenschaftlichen Studiums und das Nähere über die Erste Staatsprüfung nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 im Einvernehmen mit dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie sowie das Nähere über die praktische Ausbildung nach § 2 Abs. 1 Nr. 2 und die Zweite Staatsprüfung nach § 2 Abs. 1 Nr. 3 geregelt.
Die Verordnung über die Ausbildung und Prüfung enthält insbesondere Bestimmungen über
das Studium nach § 2 Abs. 1 Nr. 1,
die Regel- und Mindeststudienzeiten bis zur staatlichen Zwischenprüfung und bis zur Ersten Staatsprüfung, Art, Zahl und Gegenstand der für die Zulassung zur staatlichen Zwischenprüfung und zur Ersten Staatsprüfung zu erbringenden Leistungsnachweise einschließlich der Anforderungen an die Wissenschaftliche Abschlussarbeit, die Anrechnung von Studienzeiten und dabei erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen, die Anrechnung von Ausbildungszeiten und Prüfungen in nicht staatlich geregelten Studiengängen,
die praktische Ausbildung nach § 2 Abs. 1 Nr. 2,
das Verfahren und die Ausgestaltung der praktischen Ausbildung, die Anrechnung von Zeiten einer gleichwertigen Tätigkeit oder Ausbildung,
die Zweite Staatsprüfung nach § 2 Abs. 1 Nr. 3,
Art, Zahl und Gegenstand der für die Zulassung zur Zweiten Staatsprüfung zu erbringenden Leistungsnachweise,
die Prüfungen nach § 2 Abs. 1 Nrn. 1 und 3,
die Bildung von Prüfungsausschüssen, ihre Zuständigkeit und ihre personelle Zusammensetzung, das Prüfungsverfahren, die Prüfungsmethode sowie Art, Zahl und Umfang der fachbezogenen Prüfungsleistungen, die Prüfungsnoten, die eine nach der Leistung des Prüflings abgestufte Beurteilung ermöglichen, das Verfahren bei der Bewertung von Prüfungsleistungen, die Ermittlung und Feststellung der Prüfungsergebnisse, die Rechtsfolgen des Nichterbringens von Prüfungsleistungen, des Rücktritts von der Prüfung und von Ordnungsverstößen, die Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen oder Teilen der Prüfungen.
Die Verordnung über die Ausbildung und Prüfung kann darüber hinaus bestimmen, dass die Zweite Staatsprüfung oder einzelne Prüfungsleistungen im letzten Monat der praktischen Ausbildung stattfinden.
In der Verordnung über die Ausbildung und Prüfung können ferner Übergangsbestimmungen festgelegt werden.
Die Ausbildungs- und Prüfungsordnungen enthalten insbesondere Bestimmungen über
die Prüfung.
Art und Umfang der Prüfungsleistungen einschließlich einer möglichen Berücksichtigung von während der Ausbildung erbrachten Leistungen, die Bildung der…
Umfang und Inhalt der Ausbildungsveranstaltungen im Sinne des § 9 Absatz 3 sowie das Verfahren zur Überprüfung der Anforderungen festzulegen.
die Zweite Staatsprüfung am Ende der berufspraktischen Ausbildung nach Absatz 1 Nummer 2 im Anschluss an die bestandene Erste Staatsprüfung.
Nachweise über die Vor- und Ausbildung und die Ablegung von Prüfungen gemäß § 102 Abs. 1 oder 2 SchulG,
Maschinell nach Textähnlichkeit ermittelt, nicht aus Verweisen.