§ 1 NatSGZwiLachV SL 2004
Das im Folgenden näher bestimmte Gebiet mit einer Größe von ca. 1.575 ha wird zum Naturschutzgebiet erklärt; es trägt die Bezeichnung „Naturschutzgebiet Südlicher Bliesgau/Auf der Lohe“.
Das Naturschutzgebiet umfasst Hangflächen und Höhenzüge rechts der Blies zwischen dem Stadtteil Ballweiler und dem Ortsteil Bliesmengen und einen Talabschnitt des Mandelbaches oberhalb des Ortsteiles Habkirchen. Inselartig ausgenommen bleiben die Flächen des Golfplatzes Katharinenhof einschließlich Erweiterung und die Kuppe des Hanickel sowie die Kernzonen der Biosphäre Bliesgau Nummer 3 Kalbenberg Süd auf den Gemarkungen Ballweiler, Rubenheim und Wolfersheim, 58,8 Hektar, und Nummer 9 Ehemaliges Kalkbergwerk auf der Gemarkung Gersheim, 76,5 Hektar sowie die Kernzonen der Biosphäre Bliesgau Nummer 3: Kalbenberg Süd auf den Gemarkungen Ballweiler, Rubenheim und Wolfersheim, 31 Hektar, und Nummer 9: Ehemaliges Kalkbergwerk auf der Gemarkung Gersheim, 76 Hektar. Der Geltungsbereich der Verordnung ergibt sich aus den anhängenden beiden Übersichtskarten, die Bestandteil dieser Verordnung sind. Von dem Naturschutzgebiet sind Grundstücke betroffen in der Stadt Blieskastel (180 ha) Gemarkung Ballweiler (83 ha) Gemarkung Wolfersheim (97 ha) Gemeinde Gersheim (1.065 ha) Gemarkung Rubenheim (339 ha) Gemarkung Herbitzheim (84 ha) Gemarkung Gersheim (235 ha) Gemarkung Reinheim (407 ha) Gemeinde Mandelbachtal (330 ha) Gemarkung Erfweiler-Ehlingen (114 ha) Gemarkung Bebelsheim (6 ha) Gemarkung Habkirchen (206 ha) Gemarkung Bliesmengen-Bolchen (14 ha).
Die parzellengenaue Abgrenzung des Naturschutzgebiets ist in Karten M 1:2.500 mit Randsignatur und Parzellennummern wiedergegeben. Diese Karten werden im Ministerium für Umwelt - Oberste Naturschutzbehörde - verwahrt. Eine weitere Ausfertigung befindet sich bei der unteren Naturschutzbehörde des Saarpfalz-Kreises. Die Karten können bei den genannten Behörden eingesehen werden.
Das Naturschutzgebiet wird an den Hauptzugängen und, soweit zum Erkennen des Grenzverlaufs im Gelände erforderlich, entlang dem Grenzverlauf durch Aufstellung des amtlichen Schildes „Naturschutzgebiet“ gekennzeichnet.