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Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Sie gilt ab dem 1. Januar 2006. Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat. ANHANG I Bestimmungen über die Probenahme bei Rind- und Schweinefleisch oder Rinderhackfleisch/-faschiertem, sofern dieses für Finnland und Schweden bestimmt ist Teil A PROBENAHMEVERFAHREN 1. Schlachtkörper, Schlachthälften und Viertel, die vom Ursprungsschlachthof stammen („Abstrichverfahren“) Angewandt wird das nichtdestruktive Probenahmeverfahren gemäß der Norm ISO 17604, einschließlich der Vorschriften über Lagerung und Transport von Proben. Bei Rinderschlachtkörpern werden drei Stellen beprobt (Keule, Flanke und Hals). Bei Schweineschlachtkörpern werden zwei Stellen beprobt (Keule und Bruststück). Dabei ist ein Kratzschwamm zu verwenden. Die Probenahmefläche muss mindestens 100 cm2 je gewählter Stelle betragen. Vor der Untersuchung werden die von den verschiedenen Probenahmestellen entnommenen Proben des zu beprobenden Schlachtkörpers gepoolt. Jede Probe wird ordnungsgemäß markiert und gekennzeichnet. 2. Aus einem anderen Betrieb als dem Ursprungsschlachthof des Schlachtkörpers stammende Viertel, Teilstücke und kleinere Stücke („Destruktives Verfahren“) Zur Entnahme von Gewebestücken wird ein steriler Korkbohrer verwendet, oder es wird ein 25 cm2 großer Gewebestreifen mit einem sterilen Instrument vom Schlachtkörper abgeschnitten. Die Proben werden unter keimfreien Bedingungen in einen Probenbehälter oder einen Verdünnungsflüssigkeit enthaltenden Plastikbeutel gegeben und homogenisiert (peristaltischer Stomacher oder Rotationsmischer (Homogenisator)). Proben von tiefgekühltem Fleisch müssen während des Transports zum Labor tiefgekühlt bleiben. Proben von gekühltem Fleisch dürfen nicht tiefgekühlt werden, sondern müssen kühl gehalten werden. Bis zu höchstens 10 Einzelproben derselben Sendung können gemäß der Norm EN/ISO 6579 gepoolt werden. Jede Probe wird ordnungsgemäß markiert und gekennzeichnet. 3. Hackfleisch/Faschiertes („Destruktives Verfahren“) Fleischproben von ca. 25 g werden mit sterilen Instrumenten entnommen. Die Proben werden unter keimfreien Bedingungen in einen Probenbehälter oder einen Verdünnungsflüssigkeit enthaltenden Plastikbeutel gegeben und homogenisiert (peristaltischer Stomacher oder Rotationsmischer (Homogenisator)). Proben von tiefgekühltem Fleisch müssen während des Transports zum Labor tiefgekühlt bleiben. Proben von gekühltem Fleisch dürfen nicht tiefgekühlt werden, sondern müssen kühl gehalten werden. Bis zu höchstens 10 Einzelproben derselben Sendung können gemäß der Norm EN/ISO 6579 gepoolt werden. Jede Probe wird ordnungsgemäß markiert und gekennzeichnet. Teil B ANZAHL DER ZU UNTERSUCHENDEN PROBEN 1. Schlachtkörper, Schlachthälften, in höchstens drei Stücke zerteilte Schlachthälften sowie Viertel gemäss Teil A Nummer 1 Anzahl der Schlachtkörper oder Schlachthälften (Einheiten) in einer Sendung, von denen getrennte Stichproben zu entnehmen sind: Sendung (Anzahl der Verpackungseinheiten) Anzahl der zu beprobenden Verpackungseinheiten 1—24 Anzahl gleich Anzahl der Verpackungseinheiten, höchstens 20 25—29 20 30—39 25 40—49 30 50—59 35 60—89 40 90—199 50 200—499 55 500 oder mehr 60 2. Viertel, Teilstücke und kleinere Stücke gemäss Teil A Nummer 2 sowie Hackfleisch/Faschiertes gemäss Teil A Nummer 3 Anzahl der Verpackungseinheiten in der Sendung, von denen getrennte Stichproben zu entnehmen sind: Sendung (Anzahl der Verpackungseinheiten) Anzahl der zu beprobenden Verpackungseinheiten 1—24 Anzahl gleich Anzahl der Verpackungseinheiten, höchstens 20 25—29 20 30—39 25 40—49 30 50—59 35 60—89 40 90—199 50 200—499 55 500 oder mehr 60 Je nach Gewicht der Verpackungseinheiten kann die Anzahl der zu beprobenden Verpackungseinheiten nach folgenden Multiplikationsfaktoren verringert werden: Gewicht der Verpackungseinheiten > 20 kg 10—20 kg < 10 kg Multiplikationsfaktoren × 1 × 3/4 × 1/2 ANHANG II Bestimmungen über die Probenahme bei Geflügelfleisch oder -hackfleisch/-faschiertem, sofern dieses für Finnland und Schweden bestimmt ist Teil A PROBENAHMEVERFAHREN 1. Schlachtkörper (Halshaut noch anhaftend) Stichproben werden über die gesamte Sendung gleichmäßig verteilt entnommen. Sie bestehen aus ca. 10 g Halshaut, die mit einem sterilen Skalpell und einer Pinzette zu entnehmen ist. Die Proben werden bis zur Untersuchung kühl gehalten. Bis zu höchstens 10 Proben können gemäß der Norm EN/ISO 6579 gepoolt werden. Die Proben werden ordnungsgemäß markiert und gekennzeichnet. 2. Schlachtkörper ohne Halshaut, Schlachtkörperteile und Innereien („Destruktives Verfahren“) Zur Entnahme von Gewebestücken mit ca. 25 g wird ein steriler Korkbohrer verwendet, oder es wird ein Gewebestreifen mit einem sterilen Instrument abgeschnitten. Die Proben werden bis zur Untersuchung kühl gehalten. Bis zu höchstens 10 Proben können gemäß der Norm EN/ISO 6579 gepoolt werden. Die Proben werden ordnungsgemäß markiert und gekennzeichnet. 3. Hackfleisch/Faschiertes („Destruktives Verfahren“) Die Fleischproben von ca. 25 g werden mit sterilen Instrumenten entnommen. Die Proben werden bis zur Untersuchung kühl gehalten. Bis zu höchstens 10 Proben können gemäß der Norm EN/ISO 6579 gepoolt werden. Die Proben werden ordnungsgemäß markiert und gekennzeichnet. Teil B ANZAHL DER ZU UNTERSUCHENDEN PROBEN Anzahl der Verpackungseinheiten in der Sendung, von denen getrennte Stichproben zu entnehmen sind: Sendung (Anzahl der Verpackungseinheiten) Anzahl der zu beprobenden Verpackungseinheiten 1—24 Anzahl gleich Anzahl der Verpackungseinheiten, höchstens 20 25—29 20 30—39 25 40—49 30 50—59 35 60—89 40 90—199 50 200—499 55 500 oder mehr 60 Je nach Gewicht der Verpackungseinheiten kann die Anzahl der zu beprobenden Verpackungseinheiten nach folgenden Multiplikationsfaktoren verringert werden: Gewicht der Verpackungseinheiten > 20 kg 10—20 kg < 10 kg Multiplikationsfaktoren × 1 × 3/4 × 1/2 ANHANG IV Anmerkungen: a) Das Handelspapier wird entsprechend dem Muster in diesem Anhang vorgelegt. Es enthält in der nummerierten Reihenfolge des Musters die zur Beförderung von Rind-, Schweine- oder Geflügelfleisch — einschließlich Hackfleisch/Faschiertem — erforderlichen Bestätigungen. b) Es wird in einer der Amtssprachen des EU-Bestimmungsmitgliedstaats erstellt. Es kann jedoch auch in anderen EU-Sprachen erstellt werden, sofern ihm eine amtliche Übersetzung beiliegt oder wenn dies zuvor mit der zuständigen Behörde des Bestimmungsmitgliedstaats vereinbart wurde. c) Das Handelspapier wird in mindestens dreifacher Ausfertigung vorgelegt (ein Original und zwei Kopien). Das Original liegt der Sendung bis zu ihrem endgültigen Bestimmungsort bei. Der Empfänger bewahrt es auf. Der Erzeuger bewahrt eine Kopie und das Beförderungsunternehmen die andere Kopie auf. d) Das Original eines Handelspapiers besteht aus einem einzigen, zweiseitig beschriebenen Blatt oder, sofern mehr Text erforderlich ist, wird es in einer Form vorgelegt, in der alle Seiten Teil eines integrierten Ganzen und untrennbar sind. e) Werden dem Papier zur Identifizierung der Posten der Sendung zusätzliche Seiten hinzugefügt, gelten auch diese Seiten durch die Unterschrift der verantwortlichen Person auf jeder Seite als Bestandteil des Originalpapiers. f) Umfasst das Papier einschließlich der unter Buchstabe e aufgeführten Seiten mehr als eine Seite, wird jede Seite am unteren Rand nummeriert — (Seitennummer) von (Gesamtseitenzahl) — und am oberen Rand mit der Codenummer des Papiers versehen, die von der verantwortlichen Person vergeben wird. g) Das Originalpapier wird von der verantwortlichen Person ausgefüllt und unterzeichnet. h) Die Unterschrift der verantwortlichen Peson ist in einer anderen Farbe als der des Vordrucks zu leisten. ANHANG V Muster der Bestätigung für die Versendung von zum Verzehr bestimmten Eiern nach Finnland und Schweden
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