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Die Mitgliedstaaten können von ihren Fangschiffen oder Tonnare-Fischern verlangen, dass jeder Rote Thun markiert wird, vorzugsweise, wenn er getötet, spätestens aber, wenn er angelandet wird (im Folgenden „Markierungsprogramm“). Die Markierungen tragen einmalige Kennzeichnungsnummern der Mitgliedstaaten und müssen manipulationssicher sein. Die Markierungsnummern müssen mit dem eBCD verknüpft sein.
Die betreffenden Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission bis zum 30. April jedes Jahres eine Zusammenfassung der Durchführung des Markierungsprogramms für das Vorjahr. Spätere Änderungen des Markierungsprogramm sind ebenfalls an die Kommission zu übermitteln. Die Kommission leitet die Zusammenfassungen an das ICCAT-Sekretariat weiter.
Die Verwendung von Markierungen gemäß diesem Artikel ist nur zulässig, wenn die Gesamtfangmenge die Quoten oder Fangbeschränkungen der Mitgliedstaaten für das jeweilige Bewirtschaftungsjahr und gegebenenfalls die den Fischereifahrzeugen oder Tonnaren zugewiesenen Einzelquoten nicht übersteigt.
Für die Zwecke von Artikel 4 Absatz 4 muss in den kommerziellen Markierungsprogrammen des Flaggenmitgliedstaats des Fischereifahrzeugs oder der Tonnare, mit dem bzw. der der Rote Thun gefangen wurde, welche die Markierung des Fisches vornehmen, mindestens Folgendes sichergestellt werden:
dass der gesamte Rote Thun eines betreffenden eBCD einzeln markiert ist;
dass die folgenden Informationen mit der Markierung verbunden sind:
Identifizierung des Fangschiffs oder der Tonnare;
Datum des Fangs oder der Anlandung;
Entnahmegebiet der Fische in der Sendung;
Fanggerät, mit dem der Fisch gefangen wurde;
Art des Erzeugnisses und Einzelgewicht des markierten Roten Thuns;
(falls zutreffend) Informationen über den Ausführer und Einführer;
gegebenenfalls der Ausfuhrort.
Abweichend von Absatz 4 Buchstabe b Ziffer v dieses Artikels können die Mitgliedstaaten bei Fischereien, die unter die Ausnahmeregelungen in Bezug auf die Mindestreferenzgröße für die Bestandserhaltung gemäß der Verordnung (EU) 2023/2053 fallen, stattdessen das ungefähre Gewicht der einzelnen Fische innerhalb des Fangs bei der Entladung angeben, das anhand des Durchschnitts des Gesamtanlandegewichts im Verhältnis zur Anzahl der einzelnen Fische bestimmt wird.
Wenden die Mitgliedstaaten die Ausnahmeregelung gemäß Absatz 5 dieses Artikels an, berichten sie der Kommission jährlich gemäß Artikel 5 Absatz 4 über die Anwendung dieser Ausnahmeregelung.
Die Informationen über markierte Fische werden vom für das Markierungsprogramm zuständigen Mitgliedstaat zusammengestellt.
Die Kommission sammelt die von den Mitgliedstaaten erhaltenen Informationen über markierte Fische und übermittelt sie in Form eines Durchführungsberichts der Union an die ICCAT.
1. ICCAT-Fangdokumentnummer 2. Angaben zum Fang Name des Fangschiffs oder der Tonnare Name der anderen Schiffe (bei gemeinsamen Fangeinsätzen) Flagge…
Mit dieser Verordnung wird eine Fangdokumentationsregelung der Union für Roten Thun eingeführt, um die von der Internationalen Kommission für die Erhaltung der…
Unbeschadet der Verordnungen (EG) Nr. 1224/2009, (EG) Nr. 1005/2008 und (EU) Nr. 1379/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates sind der Handel mit, sowie…
In Absatz 1 erhalten die Buchstaben b bis e folgende Fassung: „b) die Anzahl der Exemplare von Rotem Thun und das Gewicht vom Fangschiff oder der Tonnare nicht…
Das folgende Kapitel wird eingefügt: „KAPITEL Xa ABSCHNITT 1 Geltungsbereich Dieses Kapitel enthält die allgemeinen Bestimmungen für die Durchführung der von…
Maschinell nach Textähnlichkeit ermittelt, nicht aus Verweisen.
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