Gesetze
Gesetz wird geladen …
Für die Zwecke dieser Komponente werden die zuschussfähigen Ausgaben nach Artikel 38 Absatz 1 auf der Grundlage der öffentlichen Ausgaben im Sinne von Artikel 2 berechnet.
Die öffentlichen Ausgaben belaufen sich grundsätzlich auf höchstens 50 % der zuschussfähigen Gesamtkosten der Investition. Diese Höchstgrenze beträgt jedoch a) 55 % bei Investitionen von Junglandwirten in landwirtschaftliche Betriebe, b) 60 % bei Investitionen in landwirtschaftliche Betriebe in Berggebieten, c) 65 % bei Investitionen von Junglandwirten in landwirtschaftliche Betriebe in Berggebieten, d) 75 % bei Investitionen nach Absatz 4 Buchstabe d und bei Investitionen in landwirtschaftliche Betriebe mit dem Ziel der Durchführung der Richtlinie 91/76/EWG des Rates , sofern eine einzelstaatliche Strategie für ihre Durchführung vorhanden ist, e) 100 % bei Infrastrukturinvestitionen, die keine erheblichen Nettoeinnahmen schaffen, f) 100 % bei Maßnahmen nach Artikel 182.
Bei der Festsetzung des Höchstsatzes der öffentlichen Ausgaben für die Zwecke des Absatzes 2 werden einzelstaatliche Hilfen zur Erleichterung des Zugangs zu Krediten, die ohne einen Beitrag der Gemeinschaft nach der IPA-Verordnung gewährt werden, nicht berücksichtigt.
Der Beitrag der Gemeinschaft beträgt grundsätzlich höchstens 75 % der zuschussfähigen Ausgaben. Diese Höchstgrenze beträgt jedoch a) 80 % bei Maßnahmen, die unter die in Artikel 171 Absatz 3 genannte Prioritätsachse 2 fallen. b) 80 % bei Maßnahmen nach Artikel 182, die nicht auf Initiative der Kommission ergriffen werden, c) 100 % bei Maßnahmen nach Artikel 182, die auf Initiative der Kommission ergriffen werden, d) 85 % bei Investitionsprojekten in Regionen, in denen sich laut Feststellung der Kommission außergewöhnliche Naturkatastrophen ereignet haben. Abschnitt 3 Zuschussfähigkeit und besondere Anforderungen im Rahmen von Prioritätsachse 1
Kommentierungen sind noch nicht im Bestand.