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Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Sie gilt ab dem 1. Mai 2021. Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat. ANHANG I PRÜFUNG, EINSTUFUNG UND MESSUNG VON REIFENPARAMETERN Teil A: Kraftstoffeffizienzklassen und Rollwiderstandskoeffizient Die Kraftstoffeffizienzklasse ist anhand des Rollwiderstandskoeffizienten (CR in N/kN), der gemäß Anhang 6 der UNECE-Regelung Nr. 117 gemessen und nach dem in Anhang V festgelegten Laborabgleichsverfahren abgeglichen wird, gemäß der in der nachstehenden Tabelle angegebenen Skala von „A“ bis „E“ zu ermitteln und in der Reifenkennzeichnung anzugeben. Fällt ein Reifentyp unter mehr als eine Reifenklasse (z. B. C1 und C2), so ist zur Ermittlung der Kraftstoffeffizienzklasse dieses Reifentyps die für die höchste Reifenklasse (also C2, nicht C1) geltende Skala zu verwenden. Reifen der Klasse C1 Reifen der Klasse C2 Reifen der Klasse C3 Kraftstoffeffizienzklasse CR in N/kN CR in N/kN CR in N/kN A CR ≤ 6,5 CR ≤ 5,5 CR ≤ 4,0 B 6,6 ≤ CR ≤ 7,7 5,6 ≤ CR ≤ 6,7 4,1 ≤ CR ≤ 5,0 C 7,8 ≤ CR ≤ 9,0 6,8 ≤ CR ≤ 8,0 5,1 ≤ CR ≤ 6,0 D 9,1 ≤ CR ≤ 10,5 8,1 ≤ CR ≤ 9,0 6,1 ≤ CR ≤ 7,0 E CR ≥ 10,6 CR ≥ 9,1 CR ≥ 7,1 Teil B: Nasshaftungsklassen 1. Die Nasshaftungsklasse ist anhand des Nasshaftungskennwerts (G), der gemäß Nummer 2 berechnet und nach Anhang 5 der UNECE-Regelung Nr. 117 gemessen wird, gemäß der in der nachstehenden Tabelle angegebenen Skala von „A“ bis „E“ zu ermitteln und in der Reifenkennzeichnung anzugeben. 2. Berechnung des Nasshaftungskennwerts (G) G = G(T)0,03 Dabei gilt: G(T) = bei einem Prüflauf gemessener Nasshaftungskennwert des Kandidatenreifens. Reifen der Klasse C1 Reifen der Klasse C2 Reifen der Klasse C3 Nasshaftungsklasse G G G A 1,55 ≤ G 1,40 ≤ G 1,25 ≤ G B 1,40 ≤ G ≤ 1,54 1,25 ≤ G ≤ 1,39 1,10 ≤ G ≤ 1,24 C 1,25 ≤ G ≤ 1,39 1,10 ≤ G ≤ 1,24 0,95 ≤ G ≤ 1,09 D 1,10 ≤ G ≤ 1,24 0,95 ≤ G ≤ 1,09 0,80 ≤ G ≤ 0,94 E G ≤ 1,09 G ≤ 0,94 G ≤ 0,79 Teil C: Klassen des externen Rollgeräuschs und Messwert Der Messwert für das externe Rollgeräusch (N in dB(A)) ist in Dezibel anzugeben und gemäß Anhang 3 der UNECE-Regelung Nr. 117 zu ermitteln. Die Klasse des externen Rollgeräuschs ist auf der Grundlage der in Anhang II Teil C der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 festgelegten Grenzwerte (LV) wie folgt zu bestimmen und in der Reifenkennzeichnung anzugeben: Teil D: Schneegriffigkeit Die Schneegriffigkeitsleistung ist gemäß Anhang 7 der UNECE-Regelung Nr. 117 zu prüfen. Erreicht ein Reifen die in der UNECE-Regelung Nr. 117 angegebenen Mindestkennwerte für die Schneegriffigkeit, so ist er als für die Nutzung bei extremen Schneeverhältnissen geeigneter Reifen zu klassifizieren, und seine Reifenkennzeichnung ist um das folgende Piktogramm zu ergänzen: Teil E: Eisgriffigkeit Die Eisgriffigkeitsleistung wird nach zuverlässigen, genauen und reproduzierbaren Methoden geprüft, in deren Rahmen gegebenenfalls auf internationale Normen zurückgegriffen wird, die dem allgemein anerkannten Stand der Technik Rechnung tragen. Die Reifenkennzeichnung von Reifen, die die einschlägigen Mindestkennwerte für die Eisgriffigkeit erfüllen, hat das folgende Symbol zu enthalten: ANHANG II INHALT UND FORMAT DER REIFENKENNZEICHNUNG 1. Inhalt der Reifenkennzeichnung 1.1 Im oberen Teil der Reifenkennzeichnung anzugebende Informationen I. QR-Code; II. Handelsname oder Handelsmarke des Lieferanten; III. Reifentypkennung; IV. Bezeichnung der Reifengröße, Tragfähigkeitskennzahl und Symbol der Geschwindigkeitskategorie, wie in Regelung Nr. 30 der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UN/ECE) in der neuesten auf die Union anwendbaren Fassung (im Folgenden „UNECE-Regelung Nr. 30“) und Regelung Nr. 54 der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UN/ECE) in der neuesten auf die Union anwendbaren Fassung (im Folgenden „UNECE Regelung Nr. 54“) für Reifen der Klasse C1, C2 bzw. C3 angegeben; V. Reifenklasse, d. h. C1, C2 oder C3; VI. Kraftstoffeffizienz-Piktogramm, -Skala und -Leistungsklasse; VII. Nasshaftungs-Piktogramm, -Skala und -Leistungsklasse. 1.2 Informationen, die im unteren Teil der Reifenkennzeichnung für alle Reifen — mit Ausnahme von Reifen, die die in der UNECE-Regelung Nr. 117 angegebenen Mindestkennwerte für die Schneegriffigkeit oder die einschlägigen Mindestkennwerte für die Eisgriffigkeit oder beide einhalten — anzugeben sind: I. Piktogramm, Wert (in dB(A), auf die nächste ganze Zahl gerundet) und Leistungsklasse für externes Rollgeräusch; II. die Nummer dieser Verordnung: „2020/740“. 1.3 Informationen, die im unteren Teil der Reifenkennzeichnung für Reifen anzugeben sind, die die in der UNECE-Regelung Nr. 117 angegebenen Mindestkennwerte für die Schneegriffigkeit einhalten: I. Piktogramm, Wert (in dB(A), gerundet auf die nächste ganze Zahl) und Leistungsklasse für externes Rollgeräusch; II. Schneegriffigkeits-Piktogramm; III. die Nummer dieser Verordnung, „2020/740“. 1.4 Informationen, die im unteren Teil der Reifenkennzeichnung für Reifen anzugeben sind, die die einschlägigen für Eisgriffigkeit angegebenen Mindestkennwerte einhalten: I. Piktogramm, Wert (in dB(A), auf die nächste ganze Zahl gerundet) und Leistungsklasse für externes Rollgeräusch; II. Eisgriffigkeits-Piktogramm; III. die Nummer dieser Verordnung, also „2020/740“. 1.5 Informationen, die im unteren Teil der Reifenkennzeichnung für Reifen anzugeben sind, die sowohl die in der UNECE-Regelung Nr. 117 für angegebenen Mindestkennwerte für die Schneegriffigkeit als auch die für die Eisgriffigkeit angegebenen Mindestkennwerte einhalten: I. Piktogramm, Wert (in dB(A), auf die nächste ganze Zahl gerundet) und Leistungsklasse für externes Rollgeräusch; II. Schneegriffigkeits-Piktogramm; III. Eisgriffigkeits-Piktogramm; IV. die Nummer dieser Verordnung, „2020/740“. 2. Format der Reifenkennzeichnung 2.1 Format des oberen Teils der Reifenkennzeichnung: 2.1.1 Format des unteren Teils der Reifenkennzeichnung für alle Reifen mit Ausnahme von Reifen, die die in der UNECE-Regelung Nr. 117 angegebenen Mindestkennwerte für die Schneegriffigkeit oder die einschlägigen Mindestkennwerte für die Eisgriffigkeit oder beide einhalten: 2.1.2 Format des unteren Teils der Reifenkennzeichnung für Reifen, die die in der UNECE-Regelung Nr. 117 angegebenen Mindestkennwerte für die Schneegriffigkeit einhalten: 2.1.3 Format des unteren Teils der Reifenkennzeichnung für Reifen, die die Mindestkennwerte für die Schneegriffigkeit einhalten: 2.1.4 Format des unteren Teils der Reifenkennzeichnung für Reifen, die sowohl die in der UNECE-Regelung Nr. 117 angegebenen Mindestkennwerte für die Schneegriffigkeit als auch die angegebenen Mindestkennwerte für die Eisgriffigkeit einhalten: 2.2. Für Ziffer 2.1 gilt: ANHANG III PRODUKTDATENBLATT Die Informationen des Produktdatenblatts von Reifen müssen in der Produktbroschüre oder sonstigen mit dem Reifen bereitgestellten Unterlagen enthalten sein und Folgendes umfassen: ANHANG IV INFORMATIONEN IN TECHNISCHEM WERBEMATERIAL 1. Die Informationen des technischen Werbematerials zu Reifen sind in der folgenden Reihenfolge bereitzustellen: 2. Die Angaben gemäß Nummer 1 müssen folgenden Anforderungen entsprechen: 3. Darüber hinaus müssen Lieferanten auf ihren Internetseiten Folgendes bereitstellen: 4. Darüber hinaus müssen Lieferanten und Händler auf ihren Internetseiten gegebenenfalls eine Erklärung bereitstellen mit dem Hinweis, dass Eisreifen für Straßenoberflächen mit Eisschicht oder fester Schneedecke ausgelegt sind und nur bei sehr schwierigen Witterungsverhältnissen (z. B. niedrigen Temperaturen) zum Einsatz kommen sollten sowie dass der Einsatz von Eisreifen bei weniger schwierigen Witterungsverhältnissen (z. B. Nässe oder wärmeren Temperaturen) insbesondere im Hinblick auf Nasshaftung, Handhabung und Verschleiß zu einer suboptimalen Leistung führen kann. ANHANG V LABORABGLEICHVERFAHREN ZUR MESSUNG DES ROLLWIDERSTANDS 1. Begriffsbestimmungen Für die Zwecke des Laborabgleichverfahrens zur Messung des Rollwiderstands bezeichnet der Ausdruck 2. Allgemeine Bestimmungen 2.1. Grundsatz Der in einem Referenzlabor (l) gemessene (m) Rollwiderstandskoeffizient (CRm,l ) ist auf die zugewiesenen Werte des Referenzlabornetzes abzugleichen. Der mit einer Maschine in einem Kandidatenlabor (c) gemessene (m) Rollwiderstandskoeffizient (CRm,c) ist durch ein Referenzlabor des Netzes seiner Wahl abzugleichen. 2.2. Vorschriften zur Reifenauswahl Die Abgleichreifensätze für das Laborabgleichverfahren sind gemäß den folgenden Kriterien auszuwählen. Es ist ein gemeinsamer Abgleichreifensatz für die Klassen C1 und C2 und ein Satz für Reifen der Klasse C3 auszuwählen. Jeder Abgleichreifen ist vor der Verwendung zu überprüfen und ist zu ersetzen, wenn 2.3. Messmethode Das Referenzlabor führt an jedem Abgleichreifen vier Messungen gemäß Anhang 6 Absatz 4 der UNECE-Regelung Nr. 117 unter den in deren Anhang 6 Absatz 3 angegebenen Bedingungen durch und hält die drei letzten Ergebnisse zur weiteren Analyse fest. Das Kandidatenlabor führt an jedem Abgleichreifen n+1 — mit n laut Abschnitt 5 des vorliegenden Anhangs — Messungen gemäß Anhang 6 Absatz 4 der UNECE-Regelung Nr. 117 unter den in deren Anhang 6 Absatz 3 angegebenen Bedingungen durch und hält die letzten Ergebnisse zur weiteren Analyse fest. Bei jeder Messung an einem Abgleichreifen ist das Rad mit dem montierten Reifen von der Maschine abzunehmen und das gesamte Prüfverfahren gemäß Anhang 6 Absatz 4 der UNECE-Regelung Nr. 117 erneut von Anfang an durchzuführen. Das Kandidaten- oder Referenzlabor berechnet 2.4. Für die Berechnungen und Ergebnisse zu verwendende Datenformate Die um Trommeldurchmesser und Temperatur berichtigten CR-Messwerte sind auf zwei Dezimalstellen zu runden. Daraufhin werden die Berechnungen mit sämtlichen Ziffern vorgenommen: Es erfolgen keine weiteren Rundungen, außer bei den abschließenden Abgleich-Gleichungen. Alle Werte für die Standardabweichung sind auf drei Dezimalstellen anzugeben. Alle CR-Werte sind auf zwei Dezimalstellen anzugeben. Alle Abgleichkoeffizienten (A1 l , B1 l , A2 c und B2 c ) sind auf vier Dezimalstellen zu runden und anzugeben. 3. Vorschriften für Referenzlabore und die Ermittlung der zugewiesenen Werte Die zugewiesenen Werte jedes Abgleichreifens werden von einem Netz von Referenzlaboren ermittelt. Alle zwei Jahre überprüft das Netz die Stabilität und Gültigkeit der zugewiesenen Werte. Jedes an dem Netz beteiligte Referenzlabor muss den Spezifikationen von Anhang 6 der UNECE-Regelung Nr. 117 entsprechen und folgende Standardabweichung (σm ) einhalten: Die ausgewählten Abgleichreifensätze gemäß der Spezifikation in Abschnitt 2.2 werden von jedem Referenzlabor des Netzes Messungen gemäß Abschnitt 2.3 unterzogen. Der zugewiesene Wert jedes Abgleichreifens ist der Durchschnitt der von den Referenzlaboren des Netzes für diesen Abgleichreifen angegebenen Messwerte. 4. Verfahren für den Abgleich eines Referenzlabors auf die zugewiesenen Werte Jedes Referenzlabor (l) gleicht sich auf jeden neuen Satz zugewiesener Werte sowie nach jeder bedeutenden Änderung an der Maschine oder jeglicher Drift in den Überwachungsdaten des Kontrollreifens der Maschine ab. Bei der Abgleichung ist für alle einzelnen Daten eine lineare Regressionstechnik anzuwenden. Die Regressionskoeffizienten A1 l und B1 l sind wie folgt zu berechnen: CR = A1l × CRm,l + B1l Dabei gilt: CR l ist der zugewiesene Wert des Rollwiderstandskoeffizienten; CRm, l ist der vom Referenzlabor (l) gemessene einzelne Wert des Rollwiderstandskoeffizienten (einschließlich der Korrekturen von Temperatur und Trommeldurchmesser). 5. Vorschriften für Kandidatenlabore Kandidatenlabore wiederholen das Abgleichverfahren für jede Maschine mindestens einmal alle zwei Jahre und nach jeder bedeutenden Änderung an der Maschine oder jeglicher Drift in den Überwachungsdaten des Kontrollreifens der Maschine. Ein gemeinsamer Satz von fünf verschiedenen gemäß der Spezifikation in Abschnitt 2.2 ausgewählten Reifen wird gemäß Abschnitt 2.3 zunächst vom Kandidatenlabor und später von einem Referenzlabor Messungen unterzogen. Auf Ersuchen des Kandidatenlabors können mehr als fünf Abgleichreifen geprüft werden. Das Kandidatenlabor stellt dem ausgewählten Referenzlabor den Abgleichreifensatz bereit. Das Kandidatenlabor (c) muss den Spezifikationen von Anhang 6 der UNECE-Regelung Nr. 117 entsprechen und vorzugsweise folgende Standardabweichungen (σm ) einhalten: Überschreitet die Standardabweichung (σm ) des Kandidatenlabors nach vier Messungen, von denen die letzten drei für die Berechnungen genutzt werden, diese Werte, so ist die Anzahl n + 1 der Wiederholungen der Messung für den gesamten Posten nach folgender Formel zu erhöhen: n + 1 = 1 + ( σ m /γ ) 2 , aufgerundet auf die nächsthöhere ganze Zahl. Dabei gilt: γ = 0,043 N/kN für Reifen der Klassen C1 und C2; γ = 0,035 N/kN für Reifen der Klasse C3. 6. Verfahren für den Abgleich eines Kandidatenlabors Ein Referenzlabor (l) des Netzes berechnet die lineare Regressionsfunktion für alle einzelnen Daten des Kandidatenlabors (c). Die Regressionskoeffizienten A2c und B2c sind wie folgt zu berechnen: CRm,l = A2c × CRm,c + B2c Dabei gilt: CRm,l ist der vom Referenzlabor (l) gemessene einzelne Wert des Rollwiderstandskoeffizienten (einschließlich der Korrekturen von Temperatur und Trommeldurchmesser); CRm,c ist der vom Kandidatenlabor (c) gemessene einzelne Wert des Rollwiderstandskoeffizienten (einschließlich der Korrekturen von Temperatur und Trommeldurchmesser). Liegt der Determinationskoeffizient R2 unter 0,97, so wird das Kandidatenlabor nicht abgeglichen. Der abgeglichene CR der vom Kandidatenlabor geprüften Reifen ist wie folgt zu berechnen: CR = (A1 l × A2 c) × CRm,c + (A1 l x B2 c + B1 l) ANHANG VI ÜBERPRÜFUNGSVERFAHREN Die Übereinstimmung der Angaben zur Kraftstoffeffizienz- und Nasshaftungsklasse und der Klasse für das externe Rollgeräusch sowie der angegebenen Werte und zusätzlicher Informationen über die Leistung in der Reifenkennzeichnung mit dieser Verordnung ist für jeden Reifentyp oder jede vom Lieferanten bestimmte Reifengruppe nach einem der folgenden Verfahren zu überprüfen: Bei der Bewertung der Messdaten aus Überprüfungen der Übereinstimmung der Produktion sind die in der nachstehenden Tabelle festgelegten Prüftoleranzen zu berücksichtigen. Gemessener Parameter Prüftoleranzen CR (Kraftstoffeffizienz) Der abgeglichene Messwert darf die Obergrenze (den höchsten CR) der angegebenen Klasse nicht um mehr als 0,3 N/kN übersteigen. Externes Rollgeräusch Der Messwert darf den angegebenen Wert von N nicht um mehr als 1 dB(A) übersteigen. Nasshaftung Der Messwert G(T) darf die Untergrenze (den niedrigsten Wert von G) der angegebenen Klasse nicht unterschreiten. Schneegriffigkeit Der Messwert darf den Mindestkennwert für Schneegriffigkeit nicht unterschreiten. Eisgriffigkeit Der Messwert darf den Mindestkennwert für Eisgriffigkeit nicht unterschreiten. ANHANG VII INFORMATIONEN, DIE VOM LIEFERANTEN IN DIE PRODUKTDATENBANK EINZUGEBEN SIND 1. Informationen, die in den öffentlich zugänglichen Teil der Produktdatenbank einzugeben sind: 2. Informationen, die in den Konformitätsteil der Produktdatenbank einzugeben sind: ANHANG VIII ENTSPRECHUNGSTABELLE Verordnung (EG) Nr. 1222/2009 Vorliegende Verordnung Artikel 1 Absatz 1 — Artikel 1 Absatz 2 Artikel 1 Artikel 2 Absatz 1 Artikel 2 Absatz 1 Artikel 2 Absatz 2 Artikel 2 Absatz 2 Artikel 3 Nummer 1 Artikel 3 Nummer 1 — Artikel 3 Nummer 2 Artikel 3 Nummer 2 Artikel 3 Nummer 3 — Artikel 3 Nummer 4 — Artikel 3 Nummer 5 Artikel 3 Nummer 3 Artikel 3 Nummer 6 Artikel 3 Nummer 4 Artikel 3 Nummer 7 — Artikel 3 Nummer 8 Artikel 3 Nummer 5 Artikel 3 Nummer 9 — Artikel 3 Nummer 10 — Artikel 3 Nummer 11 Artikel 3 Nummer 6 Artikel 3 Nummer 12 Artikel 3 Nummer 7 Artikel 3 Nummer 13 Artikel 3 Nummer 8 Artikel 3 Nummer 14 Artikel 3 Nummer 9 Artikel 3 Nummer 15 Artikel 3 Nummer 10 Artikel 3 Nummer 16 Artikel 3 Nummer 11 Artikel 3 Nummer 17 — Artikel 3 Nummer 18 Artikel 3 Nummer 12 Artikel 3 Nummer 19 Artikel 3 Nummer 13 Artikel 3 Nummer 20 — Artikel 3 Nummer 21 — Artikel 3 Nummer 22 — Artikel 3 Nummer 23 — Artikel 3 Nummer 24 Artikel 4 Artikel 4 Artikel 4 Absatz 1 Artikel 4 Absatz 1 Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe b Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe b Artikel 4 Absatz 2 — — Artikel 4 Absatz 2 — Artikel 4 Absatz 3 Artikel 4 Absatz 3 Artikel 4 Absatz 4 Artikel 4 Absatz 4 Artikel 4 Absatz 5 — Artikel 4 Absatz 6 — Artikel 4 Absatz 7 — Artikel 4 Absatz 8 — Artikel 4 Absatz 9 — Artikel 4 Absatz 10 — Artikel 5 Artikel 5 Absatz 1 Artikel 6 Absatz 1 Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe a Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe b Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b — Artikel 6 Absatz 2 — Artikel 6 Absatz 3 Artikel 5 Absatz 2 Artikel 6 Absatz 4 Artikel 5 Absatz 3 — — Artikel 6 Absatz 5 — Artikel 6 Absatz 6 — Artikel 6 Absatz 7 Artikel 6 Artikel 7 — Artikel 8 Artikel 7 Artikel 9 Artikel 8 Artikel 10 Artikel 9 Absatz 1 Artikel 11 Absatz 1 Artikel 9 Absatz 2 Artikel 11 Absatz 1 Artikel 9 Absatz 2 Satz 2 Artikel 4 Absatz 5 Artikel 10 Artikel 11 Absatz 2 — Artikel 11 Absatz 3 Artikel 11 Buchstabe a — Artikel 11 Buchstabe b — Artikel 11 Buchstabe c Artikel 13 Absatz 1 Buchstabe b Artikel 12 Artikel 11 Absatz 4 — Artikel 11 Absatz 5 — Artikel 12 — Artikel 13 — Artikel 13 Absatz 1 — Artikel 13 Absatz 2 — Artikel 13 Absatz 3 — Artikel 13 Absatz 4 — Artikel 14 Artikel 13 — Artikel 14 — — Artikel 15 Artikel 15 — — Artikel 16 — Artikel 17 Artikel 16 Artikel 18 Anhang I Anhang I Anhang II Anhang II — Anhang III Anhang III Anhang IV Anhang IV Anhang VI Anhang IVa Anhang V Anhang V — — Anhang VII — Anhang VIII
Mindestgröße der Reifenkennzeichnung: 75 mm breit und 110 mm hoch. Wird die Reifenkennzeichnung in größerem Format gedruckt, müssen die Proportionen der obigen Spezifikationen gewahrt bleiben;
Hintergrund der Reifenkennzeichnung: 100 % weiß;
Schrifttypen: Verdana und Calibri;
Maße und Spezifikationen der Elemente der Reifenkennzeichnung: wie weiter oben angegeben;
CMYK-Farbcodes (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz), die die folgenden Anforderungen erfüllen: — Farben des EU-Logos: — Hintergrund: 100, 80, 0, 0; — Sterne: 0, 0, 100, 0; — Farbe des Energie-Logos: 100, 80, 0, 0; — QR-Code: 100 % schwarz; — Handelsname oder Handelsmarke des Lieferanten: 100 % schwarz, Verdana fett 8 pt; — Reifentypkennung: 100 % schwarz, Verdana normal 8 pt; — Bezeichnung der Reifengröße, Tragfähigkeitskennzahl und Symbol der Geschwindigkeitskategorie: 100 % schwarz, Verdana normal 10 pt; — Reifenklasse: 100 % schwarz, Verdana normal 8 pt, rechtsbündig; — Buchstaben der Kraftstoffeffizienzskala und der Nasshaftungsskala: 100 % weiß, Calibri fett 15 pt, mit schwarzer Umrandung in 0,15 pt. Buchstaben zentriert auf einer Achse 3 mm vom linken Rand der Pfeile; — CMYK-Farbcodes der Pfeile für die Buchstaben A bis E der Kraftstoffeffizienzskala, mit schwarzer Umrandung in 0,15 pt: — Klasse A: 100, 0, 100, 0; — Klasse B: 45, 0, 100, 0; — Klasse C: 0, 0, 100, 0; — Klasse D: 0, 30, 100, 0; — Klasse E: 0, 100, 100, 0; — CMYK-Farbcodes der Pfeile für die Buchstaben A bis E der Nasshaftungsskala, mit schwarzer Umrandung in 0,15 pt: — A: 100, 60, 0, 0; — B: 90, 40, 0, 0; — C: 65, 20, 0, 0; — D: 50, 10, 0, 0; — E: 30, 0, 0, 0; — innere Trennlinien: Linienstärke 0,5 pt, Farbe 100 % schwarz; — Buchstabe der Kraftstoffeffizienzklasse und der Nasshaftungsskala: 100 % weiß, Calibri fett 20 pt. Spitzen der Pfeile der Pfeile der Kraftstoffeffizienz- und der Nasshaftungsklasse sowie der entsprechenden Pfeile der Skala von A bis E liegen auf einer Linie. Buchstabe der Kraftstoffeffizienz- und Nasshaftungsklasse steht in der Mitte des rechteckigen Teils des Pfeils, der 100 % schwarz ist; — Kraftstoffeffizienz-Piktogramm: 16 mm breit, 13 mm hoch, Linienstärke 0,8 pt, Farbe 100 % schwarz; — Nasshaftungs-Piktogramm: 20 mm breit, 13 mm hoch, Linienstärke 0,8 pt, Farbe 100 % schwarz; — Piktogramm für externes Rollgeräusch: 24 mm breit, 18 mm hoch, Linienstärke 0,8 pt, Farbe 100 % schwarz. Dezibelangabe im Lautsprecher: Verdana fett 10 pt, Einheit „dB“ Verdana normal 8 pt. Reihe der Klassen des externen Rollgeräuschs (A bis C) zentriert unter dem Piktogramm; Buchstabe der zutreffenden Klasse des externen Rollgeräuschs: Verdana fett 12 pt; Buchstaben der sonstigen Klassen des externen Rollgeräuschs: Verdana normal 8 pt; — Schneegriffigkeits-Piktogramm: 15 mm breit, 14 mm hoch, Linienstärke 0,8 pt, Farbe 100 % schwarz; — Eisgriffigkeits-Piktogramm: 15 mm breit, 13 mm hoch, Linienstärke 0,8 pt, Linienstärke der Schraffur 0,2 pt, Farbe 100 % schwarz; — Nummer der Verordnung: 100 % schwarz, Verdana normal 5 pt.
Handelsname oder Handelsmarke des Lieferanten oder des Herstellers, falls dieser oder diese nicht der- oder dieselbe ist wie des Lieferanten;
Reifentypkennung;
Bezeichnung der Reifengröße, Tragfähigkeitskennzahl und Symbol der Geschwindigkeitskategorie, wie in der UNECE-Regelung Nr. 30 oder der UNECE-Regelung Nr. 54 für Reifen der Klassen C1, C2 bzw. C3 angegeben;
Kraftstoffeffizienzklasse des Reifens gemäß Anhang I;
Nasshaftungsklasse des Reifens gemäß Anhang I;
Klasse des externen Rollgeräuschs und Wert in Dezibel gemäß Anhang I;
Angabe, ob es sich um einen für die Nutzung bei extremen Schneeverhältnissen geeigneten Reifen handelt;
Angabe, ob es sich um einen Eisreifen handelt;
Herstellungsbeginn des Reifentyps (zweistellige Angaben für Woche und Jahr);
Herstellungsende des Reifentyps, sobald bekannt (zweistellige Angaben für Woche und Jahr).
Kraftstoffeffizienzklasse (Buchstaben „A“ bis „E“);
Nasshaftungsklasse (Buchstaben „A“ bis „E“);
Klasse des externen Rollgeräuschs und Messwert (dB);
Angabe, ob es sich um einen für die Nutzung bei extremen Schneeverhältnissen geeigneten Reifen handelt;
Angabe, ob es sich um einen Eisreifen handelt.
Sie müssen gut lesbar sein.
Sie müssen leicht verständlich sein.
Sind Reifentypen innerhalb einer Reifenfamilie in Abhängigkeit von der Größe oder anderen Eigenschaften unterschiedlich klassifiziert, so ist die Bandbreite zwischen dem Reifentyp mit der schlechtesten und dem Reifentyp mit der besten Einstufung anzugeben.
einen Link zu der einschlägigen Website der Kommission zu dieser Verordnung;
eine Erläuterung der Piktogramme in der Reifenkennzeichnung;
einen Hinweis darauf, dass die tatsächliche Kraftstoffeinsparung und die Verkehrssicherheit in hohem Maße von der eigenen Fahrweise abhängen, sowie speziell auf folgende Umstände: — Der Kraftstoffverbrauch kann durch umweltschonende Fahrweise erheblich reduziert werden. — Zur Verbesserung der Kraftstoffeffizienz und der Nasshaftung ist der Reifendruck regelmäßig zu prüfen. — Die Anhaltewege müssen immer beachtet werden.
„Referenzlabor“ ein Labor, das Teil eines Netzes von Laboratorien ist, deren Namen im Amtsblatt der Europäischen Union für die Zwecke des Laborabgleichverfahrens veröffentlicht wurden, und das mit seiner Referenzmaschine die in Abschnitt 3 festgelegte Prüfergebnisgenauigkeit erreichen kann;
„Kandidatenlabor“ ein am Laborabgleichverfahren beteiligtes Labor, das kein Referenzlabor ist;
„Abgleichreifen“ einen zum Zweck der Durchführung des Laborabgleichverfahrens geprüften Reifen;
„Abgleichreifensatz“ einen für den Abgleich einer einzigen Maschine genutzten Satz von fünf oder mehr Abgleichreifen;
„zugewiesener Wert“ einen theoretischen Wert des Rollwiderstandskoeffizienten (CR) für einen Abgleichreifen, der von einem theoretischen Labor gemessen wurde, das für das zum Laborabgleichverfahren genutzte Referenzlabornetz repräsentativ ist;
„Maschine“ jede für eine bestimmte Messmethode verwendete Reifenprüfspindel. Beispielsweise werden zwei auf derselben Trommel angebrachte Spindeln nicht als eine einzige Maschine betrachtet.
Der Abgleichreifensatz ist so auszuwählen, dass die Bandbreite verschiedener CR von Reifen der Klassen C1 und C2 zusammen oder von Reifen der Klasse C3 abgedeckt wird; in jedem Fall muss der Unterschied zwischen dem höchsten CRm des Abgleichreifensatzes und dem niedrigsten CRm des Abgleichreifensatzes vor und nach der Abgleichung mindestens folgenden Werten entsprechen:
3 N/kN für Reifen der Klassen C1 und C2 und
2 N/kN für Reifen der Klasse C3.
Der CRm der Kandidaten- oder Referenzlabore (CRm,c oder CRm,l) muss auf der Grundlage der angegebenen CR-Werte eines jeden Abgleichreifens des Abgleichreifensatzes gleichmäßig verteilt sein.
Die Tragfähigkeitskennzahlen müssen das Spektrum der zu prüfenden Reifen angemessen abdecken, wobei sicherzustellen ist, dass auch die Werte des Rollwiderstands das Spektrum der zu prüfenden Reifen abdecken.
der Zustand des Abgleichreifens ihn für weitere Prüfungen unbrauchbar macht oder
nach Bereinigung um eine eventuelle Maschinendrift Abweichungen des CRm,c oder des CRm,l von mehr als 1,5 % gegenüber früheren Messungen bestehen.
den Messwert jedes Abgleichreifens für jede Messung gemäß Anhang 6 Absätze 6.2 und 6.3 der UNECE-Regelung Nr. 117 (d. h. berichtigt auf eine Temperatur von 25 °C und einen Trommeldurchmesser von 2 m),
den Mittelwert der drei letzten Messwerte für jeden Abgleichreifen (im Falle von Referenzlaboren) bzw. den Mittelwert der n letzten Messwerte für jeden Abgleichreifen (im Falle von Kandidatenlaboren) sowie
die Standardabweichung (σm ) wie folgt: Dabei gilt: n+1 ist die Anzahl der Wiederholungen von Reifenmessungen, (n+1= 4 im Falle von Referenzlaboren und n+1 ≥ 4 im Falle von Kandidatenlaboren);
ist der Zähler (Wert 1 bis p) der Anzahl der Abgleichreifen,
ist der Zähler (Wert 2 bis n+1) der n letzten Wiederholungen jeder Messung für einen bestimmten Abgleichreifen,
ist die Anzahl der Abgleichreifen (p ≥ 5).
maximal 0,05 N/kN bei Reifen der Klassen C1 und C2 und
maximal 0,05 N/kN bei Reifen der Klasse C3.
maximal 0,075 N/kN bei Reifen der Klassen C1 und C2 und
maximal 0,06 N/kN bei Reifen der Klasse C3.
Zunächst wird ein einzelner Reifen oder Reifensatz geprüft. Entsprechen die gemessenen Werte den angegebenen Klassen oder dem angegebenen Wert für das externe Rollgeräusch innerhalb der in der nachstehenden Tabelle festgelegten Prüftoleranzen, wird die Reifenkennzeichnung als übereinstimmend mit den Anforderungen dieser Verordnung betrachtet. Entsprechen die gemessenen Werte nicht den angegebenen Klassen oder dem angegebenen Wert für das externe Rollgeräusch innerhalb der in der nachstehenden Tabelle festgelegten Prüftoleranzen, werden drei weitere Reifen oder Reifensätze geprüft; anhand des Durchschnitts der bei den drei zusätzlich geprüften Reifen oder Reifensätzen ermittelten Werte werden die angegebenen Informationen unter Berücksichtigung der Prüftoleranzen gemäß der nachstehenden Tabelle überprüft.
Wenn die angegebenen Klassen oder Messwerte auf der Reifenkennzeichnung auf die Ergebnisse der Typgenehmigungsprüfung nach der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 oder der UNECE-Regelung Nr. 117 zurückgehen, können die Mitgliedstaaten Messdaten aus gemäß dem mit der Verordnung (EU) 2018/858 eingeführten Typgenehmigungsverfahren durchgeführten Überprüfungen der Übereinstimmung der Reifenproduktion verwenden.
Handelsname oder Handelsmarke, Anschrift, Kontaktdaten und sonstige Angaben zur rechtlichen Identifizierung des Lieferanten;
Reifentypkennung;
Reifenkennzeichnung in elektronischem Format;
Klasse(n) und andere Parameter der Reifenkennzeichnung; und
Parameter des Produktdatenblatts in elektronischem Format.
Reifentypkennung aller gleichwertigen Reifentypen, die bereits in Verkehr gebracht wurden;
eine allgemeine, für eine eindeutige und unmittelbare Identifizierung ausreichende Beschreibung des Reifentyps einschließlich seiner Abmessungen, Tragfähigkeitskennzahl und Geschwindigkeitskategorie;
Protokolle der Prüfung, Einstufung und Messung von in Anhang I angegebenen Reifenparametern;
besondere Vorkehrungen, die gegebenenfalls bei Montage, Installation, Wartung oder Test des Reifentyps zu treffen sind;
gegebenenfalls die gemessenen technischen Parameter des Reifentyps und
die mit den gemessenen technischen Parametern durchgeführten Berechnungen.
Kommentierungen sind noch nicht im Bestand.