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Die in Artikel 6 Buchstabe e genannten Untersuchungsanträge sind schriftlich an den DSB zu richten. Innerhalb von 15 Arbeitstagen nach Eingang des Antrags übermittelt der DSB der Person, die die Untersuchung beantragt hat, eine Empfangsbestätigung und prüft, ob der Antrag vertraulich zu behandeln ist, um die Vertraulichkeit des Antrags zu gewährleisten, es sei denn, die jeweiligen betroffenen Personen erklären sich unmissverständlich damit einverstanden, dass der Antrag anders bearbeitet wird. Wird das Recht, eine Untersuchung zu beantragen, offensichtlich missbräuchlich in Anspruch genommen, so ist der DSB nicht verpflichtet, dem Antragsteller zu antworten.
Der DSB ersucht den delegierten Verantwortlichen, der für den betreffenden Datenverarbeitungsvorgang zuständig ist, um eine schriftliche Stellungnahme zu der Angelegenheit. Der delegierte Verantwortliche antwortet dem DSB innerhalb von 15 Arbeitstagen. Der DSB kann innerhalb von 15 Arbeitstagen zusätzliche Informationen von dem delegierten Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter oder anderen Parteien anfordern.
Der DSB antwortet der Person, die die Untersuchung beantragt hat, spätestens drei Monate nach Eingang des Antrags. Diese Frist kann ausgesetzt werden, bis der DSB alle erforderlichen Informationen erhalten hat, die er angefordert hat.
Niemand darf benachteiligt werden, weil er den DSB von einer Angelegenheit in Kenntnis gesetzt und einen mutmaßlichen Verstoß gegen die Verordnung (EU) 2018/1725 dargelegt hat.
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