Erwägungsgrund 25 32021D1363
Inspektionen vor Ort seien zwar nicht möglich gewesen, doch die einschlägigen Inspektionen seien auf Distanz durchgeführt worden. Allerdings seien kleinere Häfen seit Beginn der Pandemie so verfahren, dass Besuche im Hafen entweder ausgesetzt wurden oder die Anzahl der Besucher strikt begrenzt war und nur ein bis drei Besucher gleichzeitig erlaubt waren. Die größten Fracht- und Passagierhäfen in Helsinki, Turku und Hamina/Kotka hätten ein Modell gewählt, bei dem ihre Mitarbeiter in zwei Schichten arbeiteten, um die Übertragung des Virus zu verhindern. Solche Maßnahmen führten eindeutig zu Beschränkungen des Zugangs zu Häfen und wirkten sich somit auf Tätigkeiten wie die Überprüfung der Risikobewertungen von Hafenanlagen, der Risikobewertungen von Häfen und der Pläne zur Gefahrenabwehr in Häfen aus.