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Außer in den sonst durch Gesetz geregelten Fällen ist die klinische Sektion/Teilsektion nur zulässig, wenn der Verstorbene oder seine jeweils nächsten Angehörigen gemäß Absatz 4 schriftlich in die Sektion eingewilligt haben.
Die klinische Sektion/Teilsektion ist außerdem zulässig, wenn und Ausschlussgründe nach Absatz 3 dem nicht entgegenstehen.
sie zur Klärung der Todesursache oder zur Überprüfung der Diagnose- und Therapieverfahren (Qualitätskontrolle) dient oder
die Fürsorge für die Hinterbliebenen sowie die Klärung bei Erb- und Infektionskrankheiten die klinische Sektion/Teilsektion erfordert
1Die klinische Sektion/Teilsektion ist nicht zulässig, wenn
sie erkennbar dem Willen der/des Verstorbenen widerspricht,
die/der Verstorbene eine einmal dokumentierte Zustimmung zur Sektion/Teilsektion gegenüber der/dem behandelnden Ärztin/Arzt zurückgenommen hat oder
eine Einwilligung gemäß Absatz 1 nicht vorliegt und ein Angehöriger gemäß Absatz 4 nach dokumentierter Information über die beabsichtigte Sektion/Teilsektion und die Folgen einer nicht durchgeführten Obduktion innerhalb von zwölf Tagesstunden widersprochen hat. 2Maßgeblich sind nur Tagesstunden zwischen 7 und 22 Uhr. 3Bei mehreren Angehörigen genügt es, wenn einer von ihnen beteiligt wird und eine Entscheidung trifft; es ist jedoch der Widerspruch eines jeden von ihnen beachtlich.
Nächste Angehörige sind in der Rangfolge ihrer Aufzählung
die Ehefrau/der Ehemann,
die eingetragene Lebenspartnerin/der eingetragene Lebenspartner,
volljährige Kinder,
die Eltern,
volljährige Geschwister oder Halbgeschwister,
die Großeltern
volljährige Enkelkinder,
die Partnerin/der Partner einer auf Dauer angelegten nicht ehelichen Lebensgemeinschaft nach Maßgabe des § 7 Absatz 3 Nummer 3 b in Verbindung mit Absatz 3a des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch.
1Der klinischen Sektion/Teilsektion hat die Leichenschau nach den Bestimmungen dieses Gesetzes vorauszugehen. 2Anhaltspunkte für einen nicht natürlichen Tod bzw. für die Annahme einer ungeklärten Todesart dürfen sich dabei nicht ergeben haben.
die/der Verstorbene ihr schriftlich zugestimmt hat und
Bestattungen dürfen nur zugelassen werden, wenn die für die jeweilige Bestattungsart nach § 27 und § 28 Absatz 1 sowie § 29 Absätze 4 und 5 vorgeschriebenen…
„Die Bestattung anderer Verstorbener kann durch Satzung der Gemeinde ermöglicht werden.“
die Eltern,
Die Bestattung der Leichen und Totgeburten ist erst zulässig, wenn die Todesbescheinigung ausgestellt ist und das Standesamt die Eintragung des Sterbefalles…
Maschinell nach Textähnlichkeit ermittelt, nicht aus Verweisen.
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