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Die Antragsteller haben das Recht, nach den in den Artikeln 33 bis 36 genannten Zuweisungsverfahren, auch für die gesamte Hin- und Rückfahrt, netzübergreifende Kapazitätsrechte zu beantragen und Antworten auf solche Anträge über eine zentrale Kontaktstelle, die gemäß Artikel 66 Absatz 5 eingerichtet wurde, zu erhalten. Gemäß Artikel 55 koordinieren sich die Infrastrukturbetreiber bei der Zuweisung von Eisenbahninfrastrukturkapazität für netzübergreifende Schienenverkehrsdienste, insbesondere bei grenzüberschreitenden Schienengüterverkehrsdiensten und grenzüberschreitenden Schienenpersonenverkehrsdiensten.
Die Koordinierung gemäß Absatz 1 stellt insbesondere Folgendes sicher: Benennen die Infrastrukturbetreiber keine einzige Anlaufstelle, so wählt der Antragsteller den Infrastrukturbetreiber aus, der als einzige Anlaufstelle für Anfragen im Zusammenhang mit dem spezifischen Antrag auf Eisenbahninfrastrukturkapazität fungiert.
die Benennung einer einzigen Anlaufstelle, die für die Kommunikation mit dem Antragsteller bezüglich seines Antrags auf ein netzübergreifendes Kapazitätsrecht zuständig ist und dem Antragsteller unverzüglich nach Eingang des Antrags mitgeteilt wird;
die Einhaltung von Mindestqualitätskriterien für das netzübergreifende Kapazitätsrecht im Hinblick auf die Kohärenz zwischen Netzen und in Bezug auf Aspekte wie Streckenführung, Zeitplan, Verfügbarkeit an verschiedenen Verkehrstagen und Status der Zuweisung;
die einheitliche Durchführung des Verfahrens zur Zuweisung von netzübergreifenden Kapazitätsrechten, insbesondere einschließlich des einvernehmlichen Konfliktlösungsmechanismus nach Artikel 38 und des förmlichen Konfliktlösungsmechanismus nach Artikel 39;
die Koordinierung etwaiger Änderungen an zugewiesenen netzübergreifenden Kapazitätsrechten gemäß Abschnitt 4, um jederzeit die Integrität der netzübergreifenden Kapazitätsrechte zu gewährleisten;
unbeschadet des Artikels 1 Absatz 7 schnelle und effiziente Streckenkompatibilitätsprüfungen für netzübergreifende Sondertransporte für militärische oder Verteidigungszwecke.
Ein Infrastrukturbetreiber storniert gemäß Artikel 29 Absatz 3 kein netzübergreifendes Kapazitätsrecht, ohne sich gemäß Artikel 55 vorher mit den anderen betreffenden Infrastrukturbetreibern koordiniert zu haben. Storniert der Infrastrukturbetreiber gemäß Artikel 29 Absatz 3 netzübergreifende Kapazitätsrechte, so unterrichtet er die Regulierungsstelle darüber. Die Regulierungsstelle unterrichtet die betreffenden Regulierungsstellen und das ENRRB.
Anträge auf netzübergreifende Kapazitätsrechte werden in gleicher und nichtdiskriminierender Weise behandelt wie Anträge auf Kapazitätsrechte für ein Einzelnetz.
Das ENIM legt die detaillierten Verfahren und Methoden zur Förderung einer einheitlichen Anwendung dieses Artikels und die Mindestqualitätsanforderungen gemäß Absatz 2 Buchstabe b fest und nimmt sie in den Europäischen Rahmen für das Kapazitätsmanagement auf.
Die Infrastrukturbetreiber nehmen die Planung und Zuweisung der Kapazität weitestmöglich vor, wobei sie die betreffenden Antragsteller einbinden, suchen nach…
Netzfahrplanerstellung und Zuweisung von Eisenbahninfrastrukturkapazität gemäß Abschnitt 3;
Der Infrastrukturbetreiber teilt die Eisenbahninfrastrukturkapazität auf den jeweiligen als stark ausgelastet oder überlastet gemeldeten…
Die Infrastrukturbetreiber weisen vorgeplante Kapazität, die in dem Kapazitätsangebotsplan gemäß Artikel 20 enthalten ist, anhand angemessener, transparenter…
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Infrastrukturbetreiber im Interesse einer effizienten Schaffung und Zuweisung von netzübergreifender…
Maschinell nach Textähnlichkeit ermittelt, nicht aus Verweisen.
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