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Die Infrastrukturbetreiber halten sich bei der Planung von Eisenbahninfrastrukturarbeiten gemäß diesem Artikel an den Zeitplan und die Anforderungen, die in Anhang I Abschnitte 3 und 8 festgelegt sind.
Bei der Planung von Eisenbahninfrastrukturarbeiten begrenzen die Infrastrukturbetreiber weitestmöglich die Auswirkungen auf die im Kapazitätsmodell oder im Kapazitätsangebotsplan enthaltene vorgeplante Kapazität.
Erfordert die Planung einer Kapazitätsbeschränkung aufgrund von Eisenbahninfrastrukturarbeiten eine Änderung an einem zugewiesenen Kapazitätsrecht im Sinne des Artikels 41, so unternimmt der Infrastrukturbetreiber alles in seiner Macht Stehende, um den betroffenen Antragstellern alternative Kapazität bereitzustellen, die dem Eisenbahnunternehmen den Betrieb der betroffenen Verkehrsdienste ermöglicht. Dazu unterrichtet der Infrastrukturbetreiber alle betroffenen Antragsteller über die beabsichtigte Änderung an den betreffenden Kapazitätsrechten. Er bietet den betroffenen Antragstellern alternative Kapazitätsrechte an oder leitet eine Koordinierung mit den betroffenen Antragstellern ein, um alternative Kapazitätsrechte zu vereinbaren.
Die Infrastrukturbetreiber nehmen Kapazitätsbeschränkungen aufgrund von Eisenbahninfrastrukturarbeiten — sobald diese geplant sind — in das Kapazitätsmodell oder den Kapazitätsangebotsplan auf, unabhängig davon, zu welchem Zeitpunkt sie eingeplant werden.
Der Infrastrukturbetreiber kann in folgenden Fällen von den in Anhang I Abschnitt 3 Tabelle 1 festgelegten Fristen und der Anforderung, Kapazitätsbeschränkungen mit großen oder schwerwiegenden Auswirkungen in das Kapazitätsmodell nach Artikel 19 aufzunehmen, abweichen: In diesen Fällen konsultiert der Infrastrukturbetreiber unverzüglich die betroffenen Antragsteller und Betreiber der Serviceeinrichtungen und unterrichtet sie regelmäßig über die Fortschritte bei der Wiederaufnahme des normalen Betriebs. Kapazitätsbeschränkungen, die Änderungen an Kapazitätsrechten nach der Zuweisung mit sich bringen, müssen den Anforderungen nach Artikel 41 und Anhang I Abschnitt 8 entsprechen.
Es liegen Nachweise dafür vor, dass die Kapazitätsbeschränkung aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse erforderlich ist, um den sicheren Zugbetrieb wiederherzustellen;
der Zeitpunkt der Beschränkungen entzieht sich der Kontrolle des Infrastrukturbetreibers, seiner Auftragnehmer oder anderer in seinem Namen handelnder Betreiber oder
wenn alle am Betrieb Beteiligten zustimmen.
Die Infrastrukturbetreiber planen Kapazitätsbeschränkungen aufgrund von Eisenbahninfrastrukturarbeiten rechtzeitig im Voraus, informieren die Antragsteller…
gemäß Artikel 11 geplante bedeutende Eisenbahninfrastrukturarbeiten, die zu Kapazitätsbeschränkungen führen, haben zur Folge, dass Kapazität stark ausgelastet…
die geplanten Eisenbahninfrastrukturarbeiten, die sich voraussichtlich auf das Netz auswirken werden;
Ist der Infrastrukturbetreiber nicht in der Lage, innerhalb der in Absatz 7 dieses Artikels genannten Grenzen einen Kapazitätsangebotsplan ausarbeiten, so teilt…
Die Infrastrukturbetreiber nehmen die Planung und Zuweisung der Kapazität weitestmöglich vor, wobei sie die betreffenden Antragsteller einbinden, suchen nach…
Maschinell nach Textähnlichkeit ermittelt, nicht aus Verweisen.
Kommentierungen sind noch nicht im Bestand.