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Mit dem Stammzertifikat über die Identität (im Folgenden „Stammzertifikat“) wird bescheinigt, dass das FVG eine der folgenden Bedingungen erfüllt:
es stammt aus einer einzigen Einheit zugelassenen Ausgangsmaterials gemäß Artikel 4 Absatz 2 Unterabsatz 7;
es stammt aus einer anschließenden vegetativen Vermehrung gemäß Artikel 19 Absatz 2;
es stammt aus einer Mischung von Samenpartien oder Partien von Pflanzenteilen gemäß Artikel 19 Absatz 3;
es wird eingeführt und seine amtliche Bescheinigung wird gemäß Artikel 27 Absatz 3 Buchstabe a ersetzt.
Die zuständigen Behörden stellen, so bald wie möglich nach der Ernte des FVG oder Extraktion der Samen oder nach der Einfuhr des FVG, das Stammzertifikat für das FVG auf Antrag eines Unternehmers aus, das mit einem eindeutigen Code versehen ist und das eigene Registerzeichen des Ausgangsmaterials enthält.
Die Kommission erlässt Durchführungsrechtsakte, in denen der Inhalt und die Muster des Stammzertifikats festgelegt werden, insbesondere für Diese Durchführungsrechtsakte werden gemäß dem in Artikel 32 Absatz 2 genannten Prüfverfahren erlassen.
das Muster-Stammzertifikat für FVG, das von Samenquellen und Erntebeständen stammt;
das Muster-Stammzertifikat für FVG, das von Samenplantagen oder Familieneltern stammt; und
das Muster-Stammzertifikat für FVG, das von Klonen und Klonmischungen stammt.
Führt ein Unternehmer gemäß Artikel 19 Absatz 2 eine anschließende vegetative Vermehrung von FVG durch, so teilt er dies der zuständigen Behörde mit, und es wird ein neues Stammzertifikat gemäß Absatz 2 dieses Artikels ausgestellt.
Im Falle des Mischens gemäß Artikel 19 Absatz 3 stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass die Registerzeichen der Mischungsbestandteile identifizierbar sind, und wird ein neues Stammzertifikat gemäß Absatz 2 dieses Artikels ausgestellt. Der Unternehmer teilt der zuständigen Behörde seine Absicht, zu mischen, innerhalb einer angemessenen Frist vor der Durchführung mit. Die zuständige Behörde kann beschließen, den Mischvorgang zu überwachen.
Wird eine Partie gemäß Artikel 19 Absatz 1 in kleinere Partien unterteilt, die nicht einheitlich verarbeitet und anschließend vegetativ vermehrt werden, so wird ein neues Stammzertifikat gemäß Absatz 2 dieses Artikels ausgestellt und es wird auf den Code des vorherigen Stammzertifikats Bezug genommen.
Auf Antrag des Unternehmers stellen die zuständigen Behörden ein Stammzertifikat gemäß Absatz 2 aus, das ein gemäß der Richtlinie 1999/105/EG ausgestelltes Stammzertifikat ersetzt. In diesem Fall muss das Stammzertifikat folgenden Vermerk tragen: „Das Ausgangsmaterial erfüllt die Anforderungen der Richtlinie 1999/105/EG.“
Ein Stammzertifikat kann in elektronischer Form ausgestellt werden (im Folgenden „elektronisches Stammzertifikat“). Die Kommission kann Durchführungsrechtsakte zur Festlegung der technischen Modalitäten für die Ausstellung elektronischer Stammzertifikate und für die Verwendung von elektronischen Unterschriften erlassen, damit die Vereinbarkeit der elektronischen Stammzertifikate mit dem vorliegenden Artikel und eine angemessene, zuverlässige und wirksame Verfahrensweise für deren Ausstellung sichergestellt werden. Diese Durchführungsrechtsakte werden gemäß dem in Artikel 32 Absatz 2 genannten Prüfverfahren erlassen.
Der Kommission wird gemäß Artikel 31 die Befugnis übertragen, delegierte Rechtsakte zu erlassen, mit denen dieser Artikel ergänzt wird, indem Vorschriften über Folgendes festgelegt werden:
digitale Aufzeichnung der wichtigsten Maßnahmen zur Überprüfung der Anforderungen für die Zulassung des Ausgangsmaterials, die zur Ausstellung des Stammzertifikats geführt haben;
die Einrichtung einer zentralisierten Plattform, über die alle Mitgliedstaaten und die Kommission miteinander vernetzt werden und mit der die Verarbeitung von Stammzertifikaten, der Zugang dazu und ihre Verwendung erleichtert werden sollen.
Jeder Mitgliedstaat erstellt eine nationale Liste der ausgestellten Stammzertifikate, hält sie auf dem aktuellen Stand und stellt diese Liste der Kommission und den anderen Mitgliedstaaten auf Verlangen zur Verfügung.
Die Kommission kann Durchführungsrechtsakte zur Festlegung von Vorschriften erlassen, die Folgendes betreffen: Diese Durchführungsrechtsakte werden gemäß dem in Artikel 32 Absatz 2 genannten Prüfverfahren erlassen.
die Verfahren und die technischen Modalitäten, um die Ausstellung präziser und verlässlicher Stammzertifikate zu gewährleisten und Betrug zu vermeiden;
die Verfahren für den Entzug von Stammzertifikaten und für die Ausstellung von Ersatz-Stammzertifikaten;
Vorschriften für die Herstellung beglaubigter Kopien von Stammzertifikaten.
Für sämtliches von zugelassenem Ausgangsmaterial gewonnenes FVG sollten die zuständigen Behörden ein Stammzertifikat ausstellen. Das Stammzertifikat soll die…
Material, das als forstliches Vermehrungsgut dienen kann, darf vom Ort des Ausgangsmaterials, der vegetativen Vermehrung oder der Sammelstelle nur entfernt und…
Die Stammzertifikate für Vermehrungsgut von müssen den aus den Anlagen 1 bis 4 ersichtlichen Mustern entsprechen.
Zur Gewährleistung einheitlicher Bedingungen für die Durchführung dieser Verordnung und zur Erleichterung der Anerkennung und Nutzung von Stammzertifikaten…
... (nicht darstellbares Muster eines Stammzertifikates für Vermehrungsgut von Samenplantagen und Familieneltern)
Maschinell nach Textähnlichkeit ermittelt, nicht aus Verweisen.
Kommentierungen sind noch nicht im Bestand.