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Diese Verordnung hindert die Mitgliedstaaten nicht daran, strengere nationale Vorschriften beizubehalten oder zu erlassen, die auf einen umfassenderen Schutz des Wohlergehens von in Betrieben gehaltenen Hunden und Katzen und eine umfassendere Rückverfolgbarkeit von Hunden und Katzen abzielen, sofern diese Vorschriften nicht im Widerspruch zu dieser Verordnung stehen und nicht das reibungslose Funktionieren des Binnenmarkts beeinträchtigen.
Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission etwaige strengere nationale Vorschriften, welche sie im Einklang mit Absatz 1 dieses Artikels beabsichtigen beizubehalten, bis zum 31. August 2028 mit. Danach unterrichten die Mitgliedstaaten die Kommission über strengere nationale Vorschriften vor deren Erlass, es sei denn, die Mitgliedstaaten haben den Entwurf der nationalen Vorschriften bereits als Entwurf einer technischen Vorschrift gemäß Artikel 5 der Richtlinie (EU) 2015/1535 übermittelt. Die Kommission unterrichtet die anderen Mitgliedstaaten hiervon.
Ein Mitgliedstaat, in dem strengere nationale Vorschriften gemäß Absatz 1 gelten, darf das Inverkehrbringen in seinem Hoheitsgebiet von Hunden und Katzen, die in einem anderen Mitgliedstaat gehalten wurden, nicht mit der Begründung verbieten oder behindern, dass die betreffenden Hunde und Katzen nicht im Einklang mit seinen strengeren nationalen Vorschriften gehalten wurden.
Kommentierungen sind noch nicht im Bestand.