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Jedes Unionsorgan ernennt einen Rechnungsführer aus den Reihen der dem Statut unterliegenden Beamten. Er wird vom Unionsorgan aufgrund seiner besonderen Sachkenntnis, die durch Befähigungsnachweise oder eine gleichwertige Berufserfahrung nachzuweisen ist, ausgewählt.
Zwei oder mehrere Unionsorgane oder Einrichtungen der Union können denselben Rechnungsführer ernennen. In einem solchen Fall treffen sie die notwendigen Vorkehrungen, um etwaige Interessenkonflikte zu verhindern.
Bei Ausscheiden des Rechnungsführers aus dem Amt wird so rasch wie möglich eine allgemeine Kontenbilanz erstellt.
Die allgemeine Kontenbilanz wird dem neuen Rechnungsführer zusammen mit einem Übergabebericht von dem scheidenden Rechnungsführer oder, falls dies unmöglich ist, von einem Beamten seiner Dienststelle übermittelt. Der neue Rechnungsführer unterzeichnet die allgemeine Kontenbilanz innerhalb eines Monats nach Übermittlung zur Erteilung seines Einverständnisses und kann Vorbehalte äußern. Der Übergabebericht muss das Ergebnis der allgemeinen Kontenbilanz sowie die geäußerten Vorbehalte enthalten.
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